Feste Route zum TC4400 in der Fritzbox

Diskutiere Feste Route zum TC4400 in der Fritzbox im FRITZ!Box für Kabel Internet Forum im Bereich Internet und Telefon bei Unitymedia; Hallo, ich habe gerade etwas mit den Fritzbox-Einstellungen gespielt, um ohne die Konfiguration einer zweiten IP-Adresse im PC an die...
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Hallo, ich habe gerade etwas mit den Fritzbox-Einstellungen gespielt, um ohne die Konfiguration einer zweiten IP-Adresse im PC an die Web-Oberfläche des TC4400 heranzukommen.

Auf den Linux-PC habe ich das bisher mit

sudo ifconfig enp5s0:1 192.168.0.10 netmask 255.255.255.0
erledigt. Auf Windows PC war das Einstellen einer zweiten IP aus dem Subnetz 192.168.0.xxx etwas mühseliger, und hatte anscheinend Einfluss auf Speed-Test Ergebnisse, deshalb habe ich das dort schon länger nicht mehr genutzt...

Deshalb habe ich versucht, das TC4400 über eine feste Route erreichbar zu machen ...

Feste IPv4 Route:

Heimnetz/Netzwerk/Netzwerkeinstellungen -> unten weitere Einstellungen aufklappen

Dann Knopf "IPv4 Routen" -> Neue IpV4 Route

Da habe ich Netzwerk 192.168.0.0, Maske 255.255.255.0 und Gateway, 192.168.2.2 (Meine FB ist 192.168.2.1) eingetragen ...

Unter 192.168.2.2 erreiche ich aber das TC4400 nicht.

Funktioniert das so nicht?
 
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Die TC4400 soll unter der 192.168.2.2 erreichbar sein, sodass ich mir das Einrichten einer zweiten IP-Adresse (um die TC4400 über 192.168.0.1 zu erreichen) in den Heimnetz-Endgeräten sparen kann.

AVM schreibt im Beispiel

Beispielwerte dieser Anleitung

Mit dieser Anleitung richten Sie den Internetzugang für Geräte ein, die aus einem eigenen IPv4-Netzwerk über einen Router mit der FRITZ!Box verbunden sind. Ersetzen Sie die hier genannten Beispielwerte beim Einrichten der Geräte durch die von Ihnen tatsächlich verwendeten Werte.

  • IPv4-Netzwerk der FRITZ!Box:
    192.168.20.0 (Subnetzmaske: 24 - 255.255.255.0)
  • IPv4-Netzwerk des mit der FRITZ!Box verbundenen Routers:
    192.168.21.0 (Subnetzmaske: 24 - 255.255.255.0)
  • IPv4-Adressen des Routers im FRITZ!Box-Netzwerk:
    192.168.20.2 und 192.168.21.1

Wenn Sie eine IPv4-Route einrichten wollen:
  1. Klicken Sie auf "IPv4-Routen".
  2. Klicken Sie auf "Neue IPv4-Route".
  3. Tragen Sie als "IPv4-Netzwerk" das IPv4-Netzwerk des mit der FRITZ!Box verbundenen Routers (192.168.21.0) ein.
  4. Tragen Sie als "Subnetzmaske" die Subnetzmaske des anderen IPv4-Netzwerks (255.255.255.0) ein.
  5. Tragen Sie als "Gateway" die IPv4-Adresse des Routers im FRITZ!Box-Heimnetz (192.168.20.2) ein, der die beiden IP-Netzwerke verbindet.
  6. Aktivieren Sie die Option "IPv4-Route aktiv".
Bei mir sind die Werte dann

  • IPv4-Netzwerk der FRITZ!Box:
    192.168.2.0 (Subnetzmaske: 24 - 255.255.255.0)
  • IPv4-Netzwerk des mit der FRITZ!Box verbundenen Routers:
    192.168.0.0 (Subnetzmaske: 24 - 255.255.255.0)
  • IPv4-Adressen des Routers im FRITZ!Box-Netzwerk:
    192.168.2.2 und 192.168.0.1

Funktioniert aber womöglich nicht so, wie ich mir das vorgestellt habe, um an die TC4400 Web-Oberfläche zu kommen ...
 
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Eingentlich sollte für die fett markierte Übersetzung Mein PC-> 192.168.2.2 -> 192.168.0.1 ja gerade die Route in der Fritzbox sorgen ...

EDIT: Das TC4400 Modem ist am LAN Port 3 der Fritzbox angeschlossen - da ist nur folgendes vermerkt:

Code:
CASA-Systems LAN 3 mit 1 Gbit/s
Keine IPv4 Adresse
 

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Eingentlich sollte für die fett markierte Übersetzung Mein PC-> 192.168.2.2 -> 192.168.0.1 ja gerade die Route in der Fritzbox sorgen ...

EDIT: Das TC4400 Modem ist am LAN Port 3 der Fritzbox angeschlossen - da ist nur folgendes vermerkt:
Dann ist in deiner Konstellation, die FritzBox das einzige Gerät das das TC4400, mit seiner IP-Adresse 192.168.0.1 kennt und somit als gateway fungieren kann. Für die Geräte im (W)LAN deiner FritzBox ist dann der Weg zur 192.168.0.1, über ihre default route und nicht über eine definierte Route. Eine statische Route muss m. E. in der FritzBox auch nicht konfiguriert werden, denn die FritzBox kennt ja den Weg zur IP-Adresse 192.168.0.1.
Wenn es mit manchen OSs (Windows?) im (W)LAN deiner FritzBox nicht funktioniert, stellt sich die Frage ob diese OSs auch private IP-Adressen über ihre default route lassen/schicken?

EDIT:

Mach mal von deinem Linux-PC ein traceroute auf die IP-Adresse 192.168.0.1 bzw. wie ist auf deinem Linux-PC, die Ausgabe von:
Code:
arp -av
, wenn Du von diesem Linux-PC das TC4400 (192.168.0.1) erreichen kannst?

EDIT 2:

BTW: Von Interesse wäre hier auch der arp-cache-Inhalt deiner FritzBox, aber bei einer nicht modifizierten FritzBox kommt man an den arp-cache nicht ran.
 
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Mit ausgeführtem "ifconfig enp5s0:1 192.168.0.10 netmask 255.255.255.0"

[email protected]:~$ arp -av
? (192.168.0.1) auf 00:10:......... [ether] auf enp5s0
debian.fritz.box (192.168....
usw..
Nach den Resetten von enps5s0


[email protected]:~$ ping 192.168.0.1
PING 192.168.0.1 (192.168.0.1) 56(84) Bytes Daten.
Von 192.168.2.1 icmp_seq=1 Host umleiten(New nexthop: 2.2.168.192)
Von 192.168.2.1 icmp_seq=2 Host umleiten(New nexthop: 2.2.168.192)
Von 192.168.2.1 icmp_seq=3 Host umleiten(New nexthop: 2.2.168.192)
Von 192.168.2.1 icmp_seq=4 Host umleiten(New nexthop: 2.2.168.192)
Von 192.168.2.1 icmp_seq=5 Host umleiten(New nexthop: 2.2.168.192)
Von 192.168.2.1 icmp_seq=6 Host umleiten(New nexthop: 2.2.168.192)
Von 192.168.2.1 icmp_seq=8 Host umleiten(New nexthop: 2.2.168.192)
Von 192.168.2.1 icmp_seq=11 Host umleiten(New nexthop: 2.2.168.192)
Von 192.168.2.1 icmp_seq=9 Zielhost nicht erreichbar
"New nexthop" ist ja merkwürdigerweise 192.168.2.2 gespiegelt ...
 
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Ich habe den Verdacht, dass es daran liegt...

Aus dem AVM-Beispiel

IPv4-Adressen des Routers im FRITZ!Box-Netzwerk:
192.168.20.2 und 192.168.21.1
Das TC4400 müsste also von sich aus unter 192.168.2.2 und 192.168.0.1 erreichbar sein ...

Da habe ich das mit den statischen Routen wohl falsch verstanden ... dachte die Fritzbox würde schon die Übersetzung in das andere Zielnetz machen ...
 

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Das TC4400 müsste also von sich aus unter 192.168.2.2 und 192.168.0.1 erreichbar sein ...
Die Frage ist, wie kommt das TC4400 zur IP-Adresse 192.168.2.2? Kann es evtl. sein, dass die FritzBox, dem TC4400 diese IP-Adresse zugewiesen hat bzw. hat das TC4400 einen dhcp-Client? Wenn ja, dann müsste das TC4400 mit dieser IP-Adresse 192.168.2.2 (und der MAC-Adresse) im arp-cache des Linux-PC sichtbar sein.

Teste mal einen arping und einen rDNS auf die IP-Adresse 192.168.2.2, von deinem Linux-PC aus:
Code:
sudo apt-get install iputils-arping dnsutils
sudo arping -c 3 -I enp5s0 192.168.2.2
dig -x 192.168.2.2 +short @192.168.2.1
 
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Die Frage ist, wie kommt das TC4400 zur IP-Adresse 192.168.2.2? Kann es evtl. sein, dass die FritzBox, dem TC4400 diese IP-Adresse zugewiesen hat bzw. hat das TC4400 einen dhcp-Client? Wenn ja, dann müsste das TC4400 mit dieser IP-Adresse 192.168.2.2 (und der MAC-Adresse) im arp-cache des Linux-PC sichtbar sein.

Teste mal einen arping und einen rDNS auf die IP-Adresse 192.168.2.2, von deinem Linux-PC aus:
Code:
sudo apt-get install iputils-arping dnsutils
sudo arping -c 3 -I enp5s0 192.168.2.2
dig -x 192.168.2.2 +short @192.168.2.1
Es war wohl ein gedankliches falsches Abbiegen: die IP-Adresse 192.168.2.2 taucht in den "Netzwerk" Liste nicht aus, ich denke, das Beispiel fußt darauf, dass man dem 2. Router in dessen Konfiguration fest eine zweite IP-Adresse im Netz der Fritzbox gibt, und in der Fritzbox als 1. Router die Route einträgt ....

Ich war der Meinung, dass die Fritzbox selber die Übersetzung 192.168.2.2 -> 192.168.0.1 macht, also mit der TC4400 unter 192.168.0.1 kommuniziert, was wohl nicht der Fall ist ...

Ich denke ich bleibe bei der Lösung, dass ich einfach dem Linux-Rechner eine zweit IP-Adresse im Netz 192.168.0.0/24 verpasse, sodass er direkt an das TC4400 Webinterface kommt... muss ich eben Treppensteigen in meine Bastel-Dachkammer ;-)

Trotzdem die Antworten der beiden Tools

ARPING 192.168.2.2 von 192.168.2.26 enp5s0
Sent 3 probes (3 broadcast(s))
0 Antwort(en) erhaltenI
 

tq1199

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Ich denke ich bleibe bei der Lösung, dass ich einfach dem Linux-Rechner eine zweit IP-Adresse im Netz 192.168.0.0/24 verpasse, sodass er direkt an das TC4400 Webinterface kommt...
Ist das zwingend erforderlich, dass Du dem LAN-Interface im Linux-PC, eine 2. IP-Adresse aus dem Subnetz 192.168.0.0/24 zuweist?

Als ich noch ein Arris-Modem hatte konnte ich dieses mit seiner IP-Adresse 192.168.100.1, mit einem Linux-PC aus dem Subnetz 192.168.178.0/24 (der FritzBox) immer erreichen, ohne dass ich dem Interface des Linux-PC eine 2. IP-Adresse zugewiesen habe. Das ging via default route in die FritzBox und von dort zur IP-Adresse 192.168.100.1 des Modems.
 
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Nachtrag - ich habe jetzt einen - etwas hemdsärmeligen - Trick angewendet:

Die Subnetzmaske des lokalen Netzwerks einfach aufgeweitet ...

192.168.2.0 Netzmaske 255.255.255.0 war es vorher,
192.168.2.0 Netzmaske 255.255.252.0 sind es nun ...

Damit fällt 192.168.0.0 bis 192.168.3.255 in das lokale Netz der Box ...

Einzig interessanter Seiteneffekt ...

enp5s0: flags=4163<UP,BROADCAST,RUNNING,MULTICAST> mtu 1500
inet 192.168.2.26 netmask 255.255.252.0 broadcast 192.168.3.255
 

addicted

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Dieser Beitrag beruht auf einer falschen Annahme darüber, was der TE möchte und wie die Geräte verbunden sind. Ich lasse ihn nur deshalb stehen, um den Rest des Threads nicht zu verfälschen. Bitte inhaltlich aber vorsorglich ignorieren.
----------------------------------------------------------------------------------------


Das geht insgesamt so nicht. Das hantieren mit Netzmasken ist auch völlig daneben. Wieso führst Du einfach so Befehle aus, die Du nicht verstehst?

- Das Modem ist mit der FB auf der WAN-Seite Deines Netzwerkes verbunden. KEINE Route, die Du auf einem PC im LAN anlegst, wird irgendetwas lösen können, denn nur der Router (der hat seinen Namen von "routen") kann beide Netzwerke verbinden.
- Den Router kennt Dein LAN bereits, dahin werden sowieso alle Pakete für IP-Adressen außerhalb des LAN gesendet.

Der Router (die FB) entscheidet nun, was sie mit einem Paket für 192.168.0.10 macht
- Verwerfen, weil keine explizite Route dorthin existiert oder
- Weiterleiten anhand einer Default-Route
Die Fritzbox wird zweiteres tun, denn sie ist ein Heimrouter.

Dann gibt es noch Paketfilter in der FB:
- Die Zieladresse ist RFC1918 und wird nicht ins WAN durchgelassen
- Zieladresse wird durchgelassen und das Paket an das Gateway der FB gesendet (NAT angewandt)

Und jetzt kommt das Modem ins Spiel:
- Paket wird ignoriert, weil Zieladresse im Ethernet-Header (MAC) nicht dem Modem oder Broadcast entspricht
- Paket wird angenommen, weil Ziel-IP korrekt ist

Und jetzt muss eine vielleicht wirklich vom Modem generierte Antwort wieder zurück an den Rechner im LAN. Was hält denn die FB davon?
- Paket wird verworfen, weil es von einer RFC1918-Adresse kommt
- Paket wird weitergeleitet (NAT aufgelöst)


Wenn Du irgendeine Route definieren willst, dann
- 192.168.0.10/32 dev WAN in der Fritzbox, ohne Gateway aber mit NAT.
 
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tq1199

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Siehe z. B. auf deinem Linux-PC die Ausgabe von:
Code:
route -n
Dort hast Du eine (oder mehrere) definierte Routen i. d. R. via (w)lan-devices in bestimmte Subnetzes, mit 0.0.0.0 als gateway. Das sind definierte Routen. Und dann hast Du noch eine undefinierte Route zu den (unbekannten) Zielen, die nicht durch die definierte Routen erfasst werden. Das ist die "default route" (für das dem PC unbekannte Ziel 0.0.0.0), mit dem Router als gateway. D. h. auch private IP-Adressen die dein Linux-PC nicht kennt, leitet er an deinen Router weiter. Wenn der Router die nicht weiterleiten kann (weil es private IP-Adressen sind), wird der Routingvorgang verworfen bzw. abgebrochen.
 

tq1199

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Wenn Du irgendeine Route definieren willst, dann
- 192.168.0.10/32 dev WAN in der Fritzbox, ohne Gateway aber mit NAT.
Wie bzw. wo in der FritzBox kann man diese Route konfigurieren?
Warum braucht der TE diese Route in der FritzBox? ... wenn der TE doch mit einer 2. IP-Adresse aus dem Subnetz 192.168.0.0/24 auf seinem PC, durch die FritzBox hindurch den Router (192.168.0.1) erreichen kann.
 
MartinP_Do

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Da herrscht ein Missverständnis: Die Unitymedia - Fritzbox ist immer noch mein aktiver Router - das TC4400 nutze ich derzeit nur für Monitoring und Tests ... ist also nicht provisioniert, hängt an LAN-Port3 der Fritzbox, und macht derzeit Qualitätskontrolle des DOCSIS 3.1 Downstream Kanals ...
Steht aber auch andeutungsweise so in meiner Signatur ...

Ich wollte bei den Ärger, den viele nach der Aktivierung des OFDMA im Upstream hatten da noch abwarten, bis der auch in meinem Segment geschaltet wurde, und sich der Pulverdampf etwas gelegt hat ... Mit einem TC400 wird man ja bei Reklamationen erstmal pauschal mit Verweis auf die eigene Hardware abgewimmelt, oder zumindest mit Kostenbeteiligung bei der Fehlersuche bedroht ...
 
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tq1199

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... - Fritzbox ist immer noch mein aktiver Router - das TC4400 nutze ich derzeit nur für Monitoring und Tests ... ist also nicht provisioniert, hängt an LAN-Port3 der Fritzbox, ...
OK, aber wenn das TC4400 am LAN-Port3 deiner FritzBox hängt, dann sollte es doch auch eine IP-Adresse aus dem Subnetz der FritzBox haben (statisch/manuell oder per dhcp zugewiesen). Wenn das nicht der Fall ist bzw. nicht möglich ist, wie kommuniziert dann das TC4400 mit der FritzBox? Oder hast Du den LAN-Port3 deiner FritzBox, als Bridge-Anschluss (oder gleichwertig) konfiguriert?
 
boba

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@MartinP_Do ich möchte dir nicht zu nahe treten, aber ich empfehle dir etwas tcp/ip Basiswissen in Bezug auf Adressbereiche, Subnets und Netzmasken aufzubauen.

Beispielhafte Tutorials und Erklärungen, die ich auf die Schnelle gefunden habe:

https://www.pcwdld.com/subnet-mask-cheat-sheet-guide
https://www.dnsstuff.com/subnet-ip-subnetting-guide
https://www.digitalocean.com/commun...sses-subnets-and-cidr-notation-for-networking

Die sind eigentlich noch zu knapp, dafür dass man die Materie verinnerlicht.
Es fehlt noch ein Tutorial, das NAT erklärt und die Einordnung was genau NAT macht (und was nicht) und was Routing macht (und was nicht).

Suche dir weitere Tutorials, die auch Übungen beinhalten wie man Adressen zuordnet, Netze mit Subnetting unterteilt und Netzmasken berechnet. Übungen sind gerade hier extrem wichtig, sonst wird man immer irgendwie im Dunkeln herumstochern, wenn man das bei sich in einem lebenden Netz probiert, das man eigentlich benutzen will und nicht mit trial & error daran rumbasteln.

Ich habe mich in den vergangenen 20 Jahren mehrfach in Vorlesungen und Schulungen mit dem Thema auseinandergesetzt, und ich kann dir versichern: das ist sehr komplex und sehr schwer verständlich. Auch nach 10 Jahren fällt einem immer noch ein Aspekt auf, den man zuvor falsch verstanden hat.

Wenn du das Routing und Netzmasken Thema verstanden hast, wirst du zu dem Schluss kommen, dass das Aufsetzen von Routing oder NAT gar nichts zur Lösung beiträgt. Es ist vielmehr erforderlich, dem TC4400 eine IP Adresse in einem deiner existierenden Netze zu vergeben, und es dann in das entsprechende Netz anzuklemmen.
 
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MartinP_Do

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OK, aber wenn das TC4400 am LAN-Port3 deiner FritzBox hängt, dann sollte es doch auch eine IP-Adresse aus dem Subnetz der FritzBox haben (statisch/manuell oder per dhcp zugewiesen). Wenn das nicht der Fall ist bzw. nicht möglich ist, wie kommuniziert dann das TC4400 mit der FritzBox? Oder hast Du den LAN-Port3 deiner FritzBox, als Bridge-Anschluss (oder gleichwertig) konfiguriert?
Das ist ein MODEM - das bezieht keine LAN-Adressen per DHCP soweit ich weiß...

Das TC4400 wird in meinem Anwendungsfall derzeit nicht als vorgeschaltetes Modem der Fritzbox verwendet ...

die Fritzbox war bisher eher nur der Switch für die Verbindung von meinem Linux-PC zum Web-Interface des TC4400 wo ich z. B. nachschaue, wie sich der DOCSIS 3.1 Down gerade so verhält ... Die Fritzbox ist ja seit FW 7.22 ziemlich einsilbig geworden ... nicht einmal mehr DOCSIS Logging ...
 
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MartinP_Do

MartinP_Do

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Durch die Aufweitung der Subnetzgröße von 256 Adressen auf 1024 Adressen ist das TC4400 der Fritzbox auch ins Auge gefallen ... die vier LAN-Ports der Fritzbox scheinen allen Traffic untereinander zu switchen, unabhängig von den IP-Adressen... alles außerhalb des Subnetz-Fensters wird aber von der Fritzbox anscheinend nicht beachtet ...

Jetzt mit der Aufweitung ist das TC4400 auch im Subnetz der Fritzbox und wird laut ihrer Mail von 14:55 wahrgenommen:

Die folgenden Netzwerkgeräte haben sich erstmalig mit Ihrer FRITZ!Box verbunden.
DatumNameIP-AdresseMAC-AdresseVerbindungsart
28.03.2021 14:36:40PC-192-168-0-1192.168.0.1xxxxLAN 3
 
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@MartinP_Do Ich habe in der Tat nicht gelesen, dass das Modem aktuell im LAN hängt.

Du dürftest Recht haben, eine IP wird es sich auf der LAN-Seite nicht mittels DHCP beziehen.

Aber in dem Fall ist es eigentlich richtig(TM), dass Du dem PC außer der DHCP-Adresse von der FB eine zusätzliche, zweite Adresse im Netz 192.168.0.10/24 definierst. Du kannst problemlos mit dem gleichen Interface in mehreren logischen Netzen sein. Kann aber sein, dass Windows die Kombination aus fester IP und DHCP (von der FB) nicht anbietet, dann würde ich einfach beide Netze fest eintragen.
Theoretisch könntest Du dann den Netzbereich auf 192.168.0.0/22 erweitern, um auch 192.168.2 mit drin zu haben. Das geht aber nur, wenn das Modem auch mindestens dieses Netz verwendet und akzeptiert. Müsstest Du ausprobieren. Ist in jedem Fall nicht die saubere Lösung, aber bei RFC1918-Netzen wohl auch kein Beinbruch.

Sorry, dass ich so umfangreich auf das Szenario eingegangen bin, welches hier nicht vorliegt. Der Thread war mir bis dahin zu konfus zwischen Dir und @tq1199.
 
c@p
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Feste IPv4 Route:

Heimnetz/Netzwerk/Netzwerkeinstellungen -> unten weitere Einstellungen aufklappen

Dann Knopf "IPv4 Routen" -> Neue IpV4 Route

Da habe ich Netzwerk 192.168.0.0, Maske 255.255.255.0 und Gateway, 192.168.2.2 (Meine FB ist 192.168.2.1) eingetragen ...

Unter 192.168.2.2 erreiche ich aber das TC4400 nicht.

Funktioniert das so nicht?
Das Gateway, wie der Name schon sagt, muss das Gerät sein das zwischen den Netzen vermittelt, also deine Fritzbox bzw. die IP dieser. Der Rest sollte passen. Die Frage ist nur, was weiß dein Modem vom Netz der Fritzbox, es muss ja auch Antworten können wenn du es ansprichst.
 

tq1199

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Die Unitymedia - Fritzbox ist immer noch mein aktiver Router - das TC4400 nutze ich derzeit nur für Monitoring und Tests ... ist also nicht provisioniert, hängt an LAN-Port3 der Fritzbox, und macht derzeit Qualitätskontrolle des DOCSIS 3.1 Downstream Kanals ...
Interessant ist hier, dass die Kommunikation (für die Qualitätskontrolle, ) zwischen dem TC4400 und der FritzBox auch dann funktioniert (hat), wenn die FritzBox das Subnetz 192.168.2.0/24 hat und das TC4400 die IP-Adresse 192.168.0.1/32 hat.
 
MartinP_Do

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@MartinP_Do

...
Theoretisch könntest Du dann den Netzbereich auf 192.168.0.0/22 erweitern, um auch 192.168.2 mit drin zu haben. Das geht aber nur, wenn das Modem auch mindestens dieses Netz verwendet und akzeptiert. Müsstest Du ausprobieren. Ist in jedem Fall nicht die saubere Lösung, aber bei RFC1918-Netzen wohl auch kein Beinbruch.
So habe ich es ja hinbekommen. Das mit einer festen IP in Windows war zu viel Hampelei, von Smartphones gar nicht zu reden ...

Netzmaske in der Fritzbox von 255.255.255.0 auf 255.255.252.0 (/24 -> /22).
Damit liegt das TC-4400 jetzt mit im aufgeweiteten Subnetz der Fritzbox. Alles andere so gelassen, wie bisher - DHCP Address Range etc... Die einzige bisher bemerkte "Nebenwirkung" ist die Broadcast-Adresse 192.168.3.255 statt ...2.255 ...

Solange ich nur auf die Weboberfläche des Modems möchte, um mehr Informationen zu den Kanalwerten und die Loggings zu bekommen, werde ich das lassen.


@tq1199 : Interessant ist hier, dass die Kommunikation (für die Qualitätskontrolle, ) zwischen dem TC4400 und der FritzBox auch dann funktioniert (hat), wenn die FritzBox das Subnetz 192.168.2.0/24 hat und das TC4400 die IP-Adresse 192.168.0.1/32 hat.
Die vier LAN-Ports scheinen untereinander nur wie in einem dummen Switch verschaltet zu sein. Mit einer zusätzlichen statischen IP-Adresse (192.168.0.10) für den LAN-Port des Linux-PC funktionierte die Verbindung TC4400 (192.168.0.1) über die LAN-Ports der Fritzbox. In der Liste der Geräte im Netzwerk erscheint das TC44400 in der Fritzbox aber naheliegenderweise erst seit der Aufweitung des Subnetzes auf /22
 
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Feste Route zum TC4400 in der Fritzbox

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