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Hausinterne Verkabelung

Diskutiere Hausinterne Verkabelung im Internet und Telefon über das TV-Kabelnetz Forum im Bereich Internet und Telefon bei Unitymedia; Hallo alle, ich hoffe auf freundliche Hinweise von mitlesenden Mitforisten. Ich bin schon lange Kunde bei UM (seit 2007) und bin mir sicher, dass...

dk1313

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Hallo alle,

ich hoffe auf freundliche Hinweise von mitlesenden Mitforisten. Ich bin schon lange Kunde bei UM (seit 2007) und bin mir sicher, dass genügend Sachverstand da ist ;-)

Ich bin vor Kurzem umgezogen in einen Neubau mit 4 Parteien. Alles Eigentümer. Kein HÜP vorhanden. Damit wir nach dem Einzug erstmal zügig Internet haben konnten, haben wir uns alle DSL-Anschlüsse geholt. Das DSL ist aber bei uns mir 50 Mbit/s recht mager. Jetzt möchten wir einen Kabel-HÜP installieren lassen, damit wir alle statt DSL wieder das Kabelnetz nutzen können.

So weit so gut: Den vodafone-Bauherrenservice angerufen und gefragt - das Kabel liegt unter dem Gehweg, es ist auch noch ein Zugangspunkt frei und das Kabel könnte in das Haus geschossen werden. Sieht nach einem unproblematischen Fall aus.

Was mich umtreibt ist aber die hausinterne Verkabelung. Da erhoffe ich mir Hinweise von allen Profis, die mitlesen.

Da es ein Neubau ist, wurde nicht gegeizt mit der hausinternen Verkabelung. Wir haben eine Satellitenschüssel auf dem Dach mit 4 LNBs. Die entsprechenden Kabel gehen von der Schüssel auf dem Dachboden erstmal in den Keller in einen Kasten (ein Verstärker?). Aus dem gehen dann ca. 20 Kabel wieder heraus. Jedes dieser 20 Kabel endet in einer Dreier-Antennendose (1x weiblich, 1x männlich und 1x mit Schraubanschluss). Wenn ich einen Staellitenreceiver anschließe, habe ich auch Fernsehen. Funktioniert also schonmal ;-)

Jetzt meine Frage: Sehe ich das richtig, dass es grob so läuft:

1) vodafone schießt das "Hauptkabel" in den Keller und installiert den HÜP
2) der Techniker kommt und zieht eines der 8 Kabel, die in meine Wohnung laufen, aus dem Fernsehverstärker raus und schließt es an den HÜP an
3) an die entsprechende Dose in meiner Wohnung kommt am anderen Ende das Kabelmodem dran

Dass ich natürlich dann noch eine Router dahinterhängte etc. etc. ist mir alles klar. Mir geht es um nur um den Verkabelungsteil. Ich hätte dann 7 Dosen, aus denen weiterhin "Fernsehen" kommt (über Satellitenschüssel und Keller) und eine Dose, wo dann das vodafone-Kabel dranhängt. (Mir ist klar, dass über das vodafone-Kabel auch Fernsehen kommt, aber darum geht es mir nicht).

Ich frage deshalb, weil es in meiner alten Wohnung einfach war: Da war eben genau eine Antennensteckdose und damit auch genau ein Kabel in den Keller und es war dann klar, welches man nehmen muss :) Ich hätte natürlich eine Idee, an welche Dose ich gerne das Kabelmodem anschließen will (ich will das Modem nicht im Schlafzimmer haben und nicht im Kinderzimmer usw.). Wie findet der Techniker denn überhaupt heraus, welches der 20 Kabel er nehmen muss? Denn die sind nicht beschriftet, wenn ich das richtig gesehen habe. Bei Fernsehen ist es ja auch egal, welches Kabel wohin geht. Wird dann "geraten" oder irgendwie durchgemessen?

Und: Kann man das so verlegte Fernsehkabel für den vodafone-Kabelanschluss dann so benutzen, wie ich es skizziert habe?

Sorry für den langen Text; ich habe mich entschieden, etwas ausführlicher zu beschreiben, damit nicht so viele nachfragen kommen. Wenn es Nachfragen gibt, dann aber nur zu. Danke im Voraus für die Tipps!

Björn
 

robbe

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Im Grunde wird alles ziemlich genauso stattfinden, wie du es vermutest. Nach setzen des HÜPs installiert ein Techniker die Verteilanlage, am besten neben der SAT Anlage, sucht irgendwie das gewünschte Kabel raus und steckt es um. Oben dann noch die SAT Dose gegen eine MMD austauschen und fertig.
 

dk1313

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Danke für den Hinweis. Bei mir ist die Antennendose in einem gemeinsamen Rahmen mit zwei Stromsteckdosen. Wird da die Multimediadose einfach "drübergestülpt"? Passt die denn in alle möglichen Rahmenmodelle rein?
 

robbe

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Jein. Es werden meistens MMDs mit 4 Anschlüssen verbaut. Die Techniker haben dann idr auch nur einen einteiligen Rahmen dabei, mit etwas Glück auch einen zweiteiligen, bei dem sich der innere Teile in die Rahmenleiste setzen lässt. Optisch stimmig ist das dann aber meist trotzdem nicht. Du müsstest mal bei dem Hertseller des Rahmens schauen, die sollten eine passende 4 Loch Abdeckung anbieten.
 

dk1313

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Danke! D.h. ich kann aber erstmal abwarten, bis der Techniker da war und den die MMD installieren lassen und mich danach auf den Weg machen und eine neue Zweifachabdeckung für die "restlichen" Stromdosen holen. Denn das Ganze ist hinter einem Regal, das stört mich nicht, wenn da verschiedene Rahmen nebeneinander sind.
 
Bastler

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Das funktioniert wegen der Abstände nicht, wenn es jetzt eine 3er Kombination ist.
Am einfachsten (weil kostenlos) ist es, den vom Techniker mitgelieferten Deckel mit etwas Geschiuck (eher Gefummel) so zuzusägen, dass er in die Kombination passt. Das sieht wenn man genug Geduld hat meisten sogar halbwegs stimmig aus.
 

robbe

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Wenn mans eh nicht sieht, einfach die MMD ohne Abdeckung lassen. Der Rahmen geht dann einfach über die Ränder der Dose drüber, fehlt dann halt nur die Abdeckung für das Innenleben.
 
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Die DOSE ist mit JEDER Abdeckung kompatibel. Nur muss die Abdeckung zum RAHMEN kompatibel sein .
 

mulder77

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Ja, wenn er also z.B. einen Rahmen dieser Busch-Jäger-Serie hat, dann sollte die Abdeckung doch passen, oder?
Wenn ich so laienhaft drüber nachdenke: Sollte die vorhandene Sat-Dose nicht das gleiche Signal Richtung Kabelmodem bereitstellen? Oder was ist in einer MMD anders?
 

robbe

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Ja, wenn er also z.B. einen Rahmen dieser Busch-Jäger-Serie hat, dann sollte die Abdeckung doch passen, oder?
Wenn ich so laienhaft drüber nachdenke: Sollte die vorhandene Sat-Dose nicht das gleiche Signal Richtung Kabelmodem bereitstellen? Oder was ist in einer MMD anders?
Der SAT Ausgang lässt die im Kabel genutzten Frequenzen nicht durch. Auch garnicht so schlecht, das hat mir schon viele Aufträge gebracht, da Elektriker auch bei kabelversorgten Häusern meist alles mit SAT Dosen zupflastern. (Oder mit der obligatorischen 10dB 2-Loch Dose)
 

mulder77

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Der SAT Ausgang lässt die im Kabel genutzten Frequenzen nicht durch. Auch garnicht so schlecht, das hat mir schon viele Aufträge gebracht, da Elektriker auch bei kabelversorgten Häusern meist alles mit SAT Dosen zupflastern. (Oder mit der obligatorischen 10dB 2-Loch Dose)
Danke. Ich sehe gerade, dass die in der Regel erst ab 950 MHz loslegen.
Gibt es wenigestens dafür einen guten Grund? Warum lässt sich so eine Dose nicht universell nutzen? Was wäre verkehrt daran, wenn eine SAT-Dose nicht <950 MHz sperrt?
 
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Die Signale außerhalb des Frequenzbereiches können ( nicht müssen) die Eingangsstufe des Empfängers "zustopfen" und dadurch für Störungen oder Totalausfall sorgen.
 

dk1313

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Der SAT Ausgang lässt die im Kabel genutzten Frequenzen nicht durch. Auch garnicht so schlecht, das hat mir schon viele Aufträge gebracht, da Elektriker auch bei kabelversorgten Häusern meist alles mit SAT Dosen zupflastern. (Oder mit der obligatorischen 10dB 2-Loch Dose)
Achso, das ist der Grund, weshalb die MMD da dran muss? Ich habe mich schon gefragt, warum man die Dose austauschen muss, wenn doch der Anschluss vom Durchmesser etc. gleich ist, also für mich als Laien "passt". D.h. die normalen Dosen haben eine Art Filter drin, der das Kabelsignal dann nicht durchlässt - und deshalb muss die MMD drauf? Aber das Kabel "dahinter" in der Wand ist das Gleiche?
 
Bastler

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Durchmesser und Aussehen einer Dose sagen generell überhaupt nichts aus, da gibt es diverse technische Daten die wichtig sind (Auskoppeldämpfung, Durchgangsdämpfung).
Die alten Kabeldosen haben meist Filter, so dass an der TV-Buchse meist das volle Spektrum anliegt (manchmal mit "Notch" im UKW-Band) und an der Radiobuchse nur das UKKW-Band.
Bei den Multimediadosen fehlt an der TV-Buchse der Rückkanalbereich (einerseits um das Netz vor Einstrahlungen von eventuell defekten TV-Anschlusskabeln zu schützen, andererseits um den TV-Tuner vor Intermodulationen des Rückwegsignals zu schützen).
Das ist der Normalfall, es gibt auch noch Dosen ohne Filter für spezielle Anwendungen.

Eine Antennendose ist also was völlig anderes als einfach nur eine "Steckdose".
 

Hemapri

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Also ich mache das in der Regel so: Einschleuseweiche installieren und Leitung vom BVT und die Sat Zuleitung zur entsprechenden Dose da drauf. Dose gegen Sat-Multimediadose austauschen. So bleibt der Sat-Anschluss bestehen und der BK-Anschluss ist auch an der Dose. Am ÜP wird übrigends nur der BVT angeschlossen.

MfG
 
MartinP_Do

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Also ich mache das in der Regel so: Einschleuseweiche installieren und Leitung vom BVT und die Sat Zuleitung zur entsprechenden Dose da drauf. Dose gegen Sat-Multimediadose austauschen. So bleibt der Sat-Anschluss bestehen und der BK-Anschluss ist auch an der Dose. Am ÜP wird übrigends nur der BVT angeschlossen.

MfG
Bis auf weiteres funktioniert das, aber auf lange Sicht wollen die Kabelanbieter bis 1600 MHz ausbauen, und spätestens dann beißen sich die genutzten Frequenzbänder ...

Das wird aber sicherlich schon noch einige Zeit dauern.

Bevor man solche Dinge macht, sollte man sich ausserdem sicher sein, dass die SAT-Verteil-Anlage nach dem geltenden Stand der Technik aufgebaut ist. Eine unvorschriftsmäßig, oder gar nicht "geerdete" Satellitenschüssel, die nach einem Blitzeinschlag die Kabelverteiltechnik der Nachbarschaft im Radius von einem Kilometer grillt, kann schon zu einem Schadenersatz-Problem für den Besitzer der Schüssel werden ... Da sollte man sicherlich an die Umbauten nur jemanden 'dranlassen, der Ahnung hat ...
 

robbe

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Den Aufwand einer Sat-Einspeisung hab ich nur auf mich genommen, wenn der Kunde auch ganz sicher an ein und der selben Dose TV schauen und sein Modem dran haben wollte. Grade bei mehren Dosen ist es für den Kunden meist kein Problem, an einer der Dosen kein Sat TV mehr zu haben.
 

Hemapri

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Normalerweise soll der Ausbau bis 1006 MHz stattfinden. Die Weiche trennt bei 950 MHz. Die Anschlüsse werden dann trotzdem funktionieren. Es steht nur nicht das komplette Spektrumzur Verfügung.

MfG
 
Bastler

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1. Eine Sat-Einspeisung soll lt. Auftraggeber nur dann durchgeführt werden, wenn keine Möglichkeit besteht eine neue Leitung zu legen oder eine Satleitung zu "opfern" oder dieses verweigert wird. Außerdem darf das generell nur in Mehrfamilienhäusern gemacht werden, und natürlich nur unter Zustimmung des Betreibers der Sat-Anlage.

2. darf eine Sat-Einspeisung auch nur bei einer nach den anerkannten Regeln der Technik aufgebauten Sat-Anlage (insbesondere Potentialausgleich und Blitzschutz) durchgeführt werden, und es Bedarf auch oftmals zweier BVTs (weil die Multischalter oft auf den Dachböden sind) die auch beide einen Potentialausgleich brauchen.

Das sich seit den letzten ~ 8 Jahren immer weniger Techniker daran halten weiß ich selber ;).
Wenn man es regelkonform macht, ist eine Sat-Eisnpeisung viel aufwendiger als eine normale Installation.
 
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Joerg123

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Im Grunde ist die in Post 1 schon dargestellte Variante die Beste: eines der 8 Coax-Kabel, die vom Keller in die Wohnung gehen, ausschliesslich für den Kabelampfang nutzen, da scheint der TE doch auch kein Problem mit zu haben, warum also teure Sat-Kabel-Kombi herstellen, welche zumindest auf Dauer vom Frequenzband her ein Problem werden und Blitzschutztechnisch schon sind ? einzig halt, wie hier erklärt, dass die Sat-Dose gegen eine Kabeldose getauscht werden muss, das wird Vodafone aber ohne Zusatzkosten ausführen.
Das passende Kabel erklennt der techniker problemlos in kurzer Zeit, dazu wird die Leitung "durchgepiepst" (vom Anschluss aus in der Wohnung wird eine Frequenz auf das Kabel gelegt, mit dem passenden Messgerät findet man dann im Keller das passende Kabel in kürzester Zeit.
 

Hemapri

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Letzlich ist es immer von der Situation vor Ort abhängig ...
 

dk1313

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Im Grunde ist die in Post 1 schon dargestellte Variante die Beste: eines der 8 Coax-Kabel, die vom Keller in die Wohnung gehen, ausschliesslich für den Kabelampfang nutzen, da scheint der TE doch auch kein Problem mit zu haben, warum also teure Sat-Kabel-Kombi herstellen, welche zumindest auf Dauer vom Frequenzband her ein Problem werden und Blitzschutztechnisch schon sind ? einzig halt, wie hier erklärt, dass die Sat-Dose gegen eine Kabeldose getauscht werden muss, das wird Vodafone aber ohne Zusatzkosten ausführen.
Das passende Kabel erklennt der techniker problemlos in kurzer Zeit, dazu wird die Leitung "durchgepiepst" (vom Anschluss aus in der Wohnung wird eine Frequenz auf das Kabel gelegt, mit dem passenden Messgerät findet man dann im Keller das passende Kabel in kürzester Zeit.
Danke an alle für die Ratschläge und Hinweise, das hat mir sehr geholfen! Und in einem super Tempo!

Zum Punkt mit dem "Durchpiepsen" - sowas dachte ich mir schon. Das kann aber natürlich trotzdem ein ganz schöner Krampf werden. Bei uns geht es noch (4 Parteien mit insg. 20 Dosen), aber bei großen Objekten wird das bestimmt lustig. Ich denke an Wohnblöcke mit z.B. 250 Wohneinheiten und 2 Dosen pro Einheit. Aber in da wird es dann wohl auch beschriftete Kabel geben, oder zumindest sind die Kabel vielleicht pro Geschoss gebündelt. Sonst sucht man sich ja den sprichwörtlichen Wolf. (Zumindest würde ich das dem Techniker wünschen, aber ich kann mir auch vorstellen, dass es undurchdringbare Kabeldschungel gibt).
 
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