Nach Technikereinsatz - Andere Modemwerte, unklare Aussagen vom Support

Diskutiere Nach Technikereinsatz - Andere Modemwerte, unklare Aussagen vom Support im FRITZ!Box für Kabel Internet Forum im Bereich Internet und Telefon bei Unitymedia; Hallo in die Runde! Nach einer größeren Störung in der letzten und dieser Woche ( nicht nur in meinem Wohngebiet), mit wiederkehrenden Ausfällen...

M.McLuhan

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Hallo in die Runde!

Nach einer größeren Störung in der letzten und dieser Woche ( nicht nur in meinem Wohngebiet), mit wiederkehrenden Ausfällen von TV und Internet bis zu 2 Stunden, habe ich mich am Montag mal telefonisch bei der Unitymedia (Vodafone) Hotline gemeldet und ein Ticket aufgemacht. Die Erfahrung (samt Verbraucherhinweis "EIGENE Fritte == böse!", "wir sehen nix", "die Nachbarn interessieren uns nicht") waren echt interessant ...

Nachdem dann alles geklärt, kamen ein paar SMSn. U.a. mit Erledigt, kein Technikereinsatz notwendig ...

Was jetzt kommt ist wohl klar: Eine Stunde später Anruf vom Vodafone Servicepartner mit "wann kann der Techniker vorbeikommen?" Nach ein wenig hin und her dann "am Übergabepunkt muß was gemessen werden". Na dann. Techniker kommt also nachdem der in Sichtweite an der Kopfstelle was gemacht hat, tauscht den Übergabeunkt aus (ist nach von KBW und eta 12 Jahre alt) und geht dann zum Verstärker.

Am Verstärker gab es dann Kommentare wie "der funktioniert noch?!" "gehen auf jeden Fall nach 10 Jahren kaputt - spätestens nach 12" und fängt an zu messen. "muss was angepasst werden weil sie zu nah an der Kopfstelle sind". Irgendwas von Flankensteilheit. Lange rede: Er verstellt was am Verstärker und packt noch einen Filter (?) an den Ausgang zum Moden (eigene FB6490). Beendet seinen Einsatz. Von meiner Seite alles soweit gut. TV und Inet funktionieren wieder ohne Ausfälle. Bandbreite ist ok. Keine Veränderung gegenüber dem Normalbetrieb der 11 Jahre lang an dem Anschluß (ohne Nachjustierungen) funktioniert hat.

Jetzt kommt's: Eine Stunde nachdem der Techniker weg ist ruft der selbe Servicepartner (wieder) an: "wann kann der Techniker vorbeikommen?" ... LOL m( . Auf meine Antwort "der war schon da" und Frage "warum schon wieder?" kam als Antwort: "Die Leitungswerte sind (immer noch) schlecht". Ich habe dann erst einmal dankend abgelehnt und würde mich melden wenn es wieder Probleme gibt.

Soweit (m)eine kurze Geschichte. Ein Nachbar hat wg der Ausfälle am Montag gekündigt und geht jetzt zur Telekom ... hat auch kein Spaß mit der Caseeröffnung gehabt :)

Jetzt mal eine Frage in die kompetente Runde hier:

Ich habe die vorher (da ist's Inet immer mal weg gewesen) & nacher (seit 48h) Leitungsdaten. Die unterscheiden sich schon ein wenig. Ist an der Aussage vom Servicepartner etwas dran, dass die Leitungswerte k*cke sind? Wie gesagt: Meine Bandbreiten und Latenzen sind wie vorher. Die Modemwerte jedoch schon deutlich anders. Ich könnte jetzt noch darum bitte das alles wieder besser zu machen. WÜrde dazu gerne eure Meinung hören ob ich hier an der Kante zum Ausfall unterwegs bin. Danke!

Firtzbox.JPG
 

Nachtwesen

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Mir haben die alten Werte fast besser gefallen, oder übersehe ich was?
 
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MartinP_Do

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Man hat wohl etwas an den Pegeln und der Schieflage geregelt. Die MSE-Werte sind ziemlich identisch geblieben. Die Pegel im Downstream tendentiell etwas höher geworden. Die Sendepegel der Box sind grenzwertig hoch. Da könnte ggfs. die Rückwegdämpfung im Verstärker noch etwas zurückgenommen werden ... Irritiertend ist, dass es nur 4x UP gibt....
Wenn der Anschluss jetzt funktioniert, würde ich nichts ändern ...

Dass Du nur 20 DS Kanäle hast, deutet darauf hin, dass du DVB-C Streaming aktiviert hast. Wenn Du auf DVB-C Streaming verzichten kannst, würde ich das deaktivieren - ohne hättest Du 24 DS-Kanäle ... Falls DVB-C-Streaming nicht aktiviert ist, könnte da auch noch etwas im Argen liegen.
 
Soldierofoc

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Es gibt nur 4 UP Kanäle, weil es eine 6490 ist und bei ihm wohl der 5. Kanal der OFDMA/Docsis 3.1 ist, was die FB nicht beherrscht.
Die Pegel sind nicht überragend, aber auch nicht so schlecht, dass hier Probleme zu erwarten wären.

Wenn du Probleme mit einer abbrechenden Verbindung hast, dann wäre es interessant, wie kurz davor/danach die Pegelwerte aussehen
 
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M.McLuhan

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Danke schon mal. Ja alles funzt wieder.

DVB-C streaming habe ich (schon länger) aktiv - alten VDR vor zwei Jahren abgestellt und mache das um mal auf'm Tablet/Telefon/PC TV über die Fritte zu gucken.

4 UP ... sind das zu wenig?! (edit: erledigt :)) Hatte ich gefühlt schon immer (nur). Vor 2 Jahren von Altvertrag 120/10 (oder so) auf 200/20 gegangen mit IPv4 only.

Firtzbox_2.JPG
 
Bastler

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Sowohl die vorher als auch die Nachher-Pegel sind nicht in Ordnung.
Der Techniker wurde deswegen zum Releveling geschickt, unabhängig davon, ob das überhaupt was mit der "Störung" zu tun hat (hat es häufig nämlich NICHT).

Die Art und Weise des Technikereinsatzes hört sich der Beschreibung nach schon wieder eher gruselig an. Der "Filter" am Modemanschluss hat da so rein gar nichts verloren und ist wahrscheinlich ein Dämppfungsglied (entweder nur Rückkanal oder komplett) oder, noch schlimmer, ein UHF-Entzerrer (der da noch weniger verloren hat, aber das sehe ich immer häufiger).
Wegen der "Flankensteilheit": Er meinte damit, dass der Anschluss sehr nah am C-Verstärker ist und daher ein Signal mit starker Preemphasis (und noch dazu UHF-Preemphasis) bekommt. Das wird mit UHF-Entzerrung (aber an der Richtigen Position und nicht am Modem) und eventuell Verstärker mit Kabelsimulator realisiert.

Vorsichtig gesagt, hat der "Techniker" das aber wohl "nicht so ganz drauf", wie die Werte zeigen :D.
Den Auftrag wird der Servicepartner mit diesen Werten gar nicht abgerechnet bekommen, daher die Ankündigung eines weiteren TK-Einsatzes. Bin mal gespannt, wie er es dann löst :D.
 
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Oha, danke noch zu den Ergänzungen (besonders zu den Pegeln) . Ich werde am Montag anrufen und mal fragen wie es ausschaut ...

Ich muß jedoch meine Aussage von oben korrigieren was dieses "Teil" (im Bild eingekringelt) anbetrifft. Von daher sorry, wenn hier (und vom Techniker und mir *ugh* ) ein falscher Eindruck entstanden ist. Das "Teil" geht eineindeutig nicht zu Modem ...

IMG_0782.jpg
 
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robbe

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Sieht wie schon vermutet nach einem UHF Entzerrer aus. Da er sich ja sowieso schon über den alten Verstärker ausgelassen hat, hätte er ihn ja wenigstens mal richtig rum hin hängen können.
 
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im ehemaligen Kabel-BW-Gebiet hängen die ganz oft kopfüber oder gar quer. In NRW war / ist das dagegen Totsünde :D.
 

M.McLuhan

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Immerhin ist der KabelBW Aufkleber lesbar - und auf dem steht nun mal "bitte nicht verändern" .

Aber der Verstärker geht ja bald kaputt und dann werde ich freudllich darum bitten alles schön ausgerichtet - und vor allem richtig herum - zu installieren :D
 

Hemapri

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Das Teil dämpft die hohen Frequenzen nichtlinear. So etwas ist oft notwendig, weil der obere Frequenzbereich am C-Linienverstärker mit zu hohen Pegeln eingespeist wird. Das ist notwendig, damit am Ende der C-Linie noch ein entsprechender Mindestpegel ankommt. Weiter vorn an der C-Linie muss dieser Bereich dann entsprechend zusätzlich gedämpft werden. Warum sollte der Verstärker kaputt gehen. Normal halten die mehrere Jahrzehnte im Dauerbetrieb. Zumindest sollten sie es. Manche halten sich nicht dran, aber darauf sollte man sich nicht verlassen.

MfG
 

M.McLuhan

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Kurzes Update: Das Ticket ist (inzwischen) geschlossen und der Servicepartner kann (und will) das nicht mehr aufmachen. Auf meine Frage wie die Leitungswerte aussehen hieß es: "alles gut und im grünen Bereich" und "ob ich Probleme hätte". Wenn müsste ich bei Unity/VF einen neuen Case eröffnen. Da ich aktuell keine Probleme habe werde ich aktuell nicht weiter aktiv werden. Falls doch noch Probleme auftreten werde ich hier berichten.

Ansonsten Dank noch mal in die Runde - wieder einiges gelernt.
 
MartinP_Do

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im ehemaligen Kabel-BW-Gebiet hängen die ganz oft kopfüber oder gar quer. In NRW war / ist das dagegen Totsünde :D.
Wird den Transistoren auf der Leiterplatte schwindelig, wenn die falsch herum hängen? Einen technischen Grund sehe ich bei einem Verstärker für eine bestimmte Montagelage eigentlich (außer Dreck, der bei der Montage in die F-Buchsen fallen könnte) nicht. Sieht natürlich ordentlicher aus, wenn die Beschriftung nicht kopfüber steht, und der nächste Techniker findet sich ggfs. schneller zurecht ...

Bei Geräten mit mehr Abwärme muss man hingegen auch die Konvektion berücksichtigen ...
 
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Wegen der senkrechten Kühlrippen dürfen die Verstärker nicht um 90 Grad gedreht hängen. Über Kopf macht dabei natürlich nichts, ist bei EX-UM-NRW aber trotzdem verboten. Finde ich auch ok, da das 1. ordentlicher aussieht und 2. die Bedienelemente sonst auf dem Kopf stehen würden.
 
MartinP_Do

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Wegen der senkrechten Kühlrippen dürfen die Verstärker nicht um 90 Grad gedreht hängen. Über Kopf macht dabei natürlich nichts, ist bei EX-UM-NRW aber trotzdem verboten. Finde ich auch ok, da das 1. ordentlicher aussieht und 2. die Bedienelemente sonst auf dem Kopf stehen würden.

Da müsste der BKE36P die Techniker ja in den Wahnsinn treiben - diagonal aufhängen, damit die Kühlrippen senkrecht stehen?
:cool:

 

floh667

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bei uns hängt auch so ein Entzerrer an der Anlage. Witzigerweise allerdings am Ausgang des verstärkers was aber eigentlich keinen Sinn macht?
 
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An der Stelle völlig falsch, ja.

@ Kühlrippe
Es gibt genug Verstärker bei UM, die senkrechte Kühlrippen haben. Z.B. der oben gezeigte BKE30S ...
 
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Kann sogar wirklich sein. Der UHF-Entzerrer soll ja nicht nur den Pegel auf UHF anpassen, sondern eben auch oder gerade dafür sorgen, dass der Verstärker auf UHF nicht übersteuert (was er natürlich nicht kann, wenn er am Ausgang statt am Eingang eingebaut wird).
 

floh667

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was bedeutet in dem Fall "übersteuern"?
 
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Dass der Verstärker seinen maximalen Ausgangspegel überschreitet, wodurch das Signal "clippt" (wie beim Audioverstärker).
 
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MartinP_Do

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Danke für die Info.
Welchen Pegel schaffen die Verstärker denn am Ausgang maximal?
Auf "meinem" BKE36 steht irgendwas von 99 bzw. 102 dBµV
Das wären 39 .. 42 dB mV ...

Bei meiner Installation: 8 dBmV zeigt die Fritzbox am stärksten Kanal an ... dazu dann die Streckendämpfung 15 dB Multimediadose 8,6 dB Abzweiger - etwas Kleinkram für die Kabel => 32 ... 34 dBmV kommen für diesen Kanal aus dem Verstärker heraus?

Spätestens kritisch würde es für den Verstärker, wenn die Fritzbox 16 dBmV auf einem der Kanäle anzeigt ...
 
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Das hängt von der Kanalbelegung bzw. der Kanallast ab. Bei Ex-UMKBW darf der BKE 36 P bei aktueller Belegung mit maximal 95 dBµV @ 1 GHz laufen.
Praktisch heißt dass, dass der Verstärker auf keinem aktuell belegten Kanal die 95 dBµV erreichen darf, da nicht bis 1 GHz belegt ist. Die aufgedruckten 99 dBµV beziehen sich noch auf das Analogsignal.
 
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floh667

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Dass der Verstärker seinen maximalen Ausgangspegel überschreitet, wodurch das Signal "clippt" (wie beim Audioverstärker).
müsste sich der pegel dann in den Modemwerten stark erhöht widerspiegeln? Oder würde der Entzerrer nach dem verstärkerausgang das signal fälschlich wieder runter regeln?
Im Modem sieht der pegel unscheinbar aus
bla.JPG
Aber wie gesagt, jedes mal wenn man diese Seite lädt, zeigt der ofdm andere Werte. Die beinhalten alles zwischen 28 und 33dB. Nachts sind sie in der regel stabiler, teilweise 34dB.
 
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