Shared Medium: weitere Segmentierung forcieren

Diskutiere Shared Medium: weitere Segmentierung forcieren im Netzausbau und Digitalisierung Forum im Bereich Rund um Unitymedia; Es gibt Gebiete in denen bis auf DOCSIS keine der Techniken die Definition Breitband erfüllt. Dort wurde dann kein Breitbandausbau gefördert, weil...

why_

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Warum? Es gibt DSL, es gibt Mobilfunk, es gibt Glasfaser, es gibt Business-Verträge ....
Es gibt Gebiete in denen bis auf DOCSIS keine der Techniken die Definition Breitband erfüllt. Dort wurde dann kein Breitbandausbau gefördert, weil VDF verfügbar ist.
Wenn Vodafone nach dem Aufkauf von Unitymedia zu einem Monopolisten geworden wäre, hätten die deutschen- und die EU-Kartellbehörden sicherlich den Kauf verboten ...
Vodafone ist anerkannter Monopolist, deshalb gibt es ja die O2 Kooperation als Entgegenkommen seitens Vodafone damit die Fusion durch ging. Sollte Vodafone anfangen irgendwelche Schräge scheiße abzuziehen kann das als neue Marktsituation aufgefasst werden und der Laden wird zwangszerschlagen.
 

MartinP_Do

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Es gibt Gebiete in denen bis auf DOCSIS keine der Techniken die Definition Breitband erfüllt. Dort wurde dann kein Breitbandausbau gefördert, weil VDF verfügbar ist.

Vodafone ist anerkannter Monopolist, deshalb gibt es ja die O2 Kooperation als Entgegenkommen seitens Vodafone damit die Fusion durch ging. Sollte Vodafone anfangen irgendwelche Schräge scheiße abzuziehen kann das als neue Marktsituation aufgefasst werden und der Laden wird zwangszerschlagen.
Man kann den Power-User ja auf Verträge mit Volumenbegrenzung aus dem eigenen Hause verweisen, oder wieder eine "Tagesdrossel" einführen... Bei Vodafone wurde vor einige Jahren noch nach 7 GByte Tagesverbrauch gedrosselt ....

https://werdrosselt.de/kabel-deutschland/
 

why_

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Nein kann man nicht, da man den Kunden dann ja immer noch anders behandeln würde.
 

jethro

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Ich habe kein Shared Medium bestellt, ich habe einen Internetzugang bestellt.
Dann musst du warten bis Glasfaser bereitgestellt wird , dann hast du kein Shared Medium mehr

Meiner Erkenntniss sind alle Anschlüße die Angeboten werden ( Kabel / DSL ) Shared Meduim
Da es baulich zur Zeit nicht anders möglich ist
Oder du gehst her auf eigene Kosten und buddelst die Strasse bis zum Knoten punkt auf und legst dir dein eigenes Kabel für dein eigenen Anschluss hinein

>>>BIS ZU <<<< 150 Mbit steht in deinem Vertrag und nicht dauerhafte 150 Mbit
wechsle doch einfach in einen anderen Tarif zb 250 er dann hast du doch mehr mit dem du arbeiten kannst
Da du aber eh schon gekündigt hast und einen Wechsel vornimmst , ist ja eh wurscht


Eigentlich würde ich noch mehr schreiben wollen , aber mir fällt dazu nichts passendes mehr ein da eh schon alles gesagt wurde

Ich Will - Ich Will - Ich Will..
 
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floh667

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Dann musst du warten bis Glasfaser bereitgestellt wird , dann hast du kein Shared Medium mehr
Ich will ja nicht offtopic gehen, aber Glasfaser über gpon ist genauso shared medium. Da teilst du dir mit allen anderen am optischen Splitter ne Bandbreite von ~2,6gbit im Downstream und ~1,3gbit im upstream.
Der einzige Unterschied ist, dass gpon Moers bei weitem nicht so überbucht sind. Da bleibt die Anschlusszahl niedrig zweistellig. Glaub nicht mehr als 35 oder so
 
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Nachtwesen

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Es ist halt (und ja das ist OffTopic hier, sorry) eine Grundeinstellung. Ich nutze den Gehweg als Fußgänger, die Straße als Autofahrer oder die Gänge in einem Supermarkt. Das ist alles Shared Medium. Ich lebe in einer Gesellschaft in der ich Rücksicht übe und mit meinen Mitmenschen gemeinsam lebe. So kann jeder die Infrastruktur nutzen. In diesem Thread tun sich egoistische Abgründe auf und Denkweisen die mich wirklich traurig machen.

Ich habe auch Monate da erzeuge ich sehr viel Traffic mit meiner privaten Cloud. Dem bin ich mir bewusst und ich freue mich, dass mein Segment das hergibt. Eine Anspruchshaltung, dass das Segment mir gehören muss und ich für meine popeligen Euros im Monat eine eigene Leitung bekommen muss, habe ich ganz sicher nicht.

Nochmals sorry wegen OT.
 

why_

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Ich will ja nicht offtopic gehen, aber Glasfaser über gpon ist genauso shared medium. Da teilst du dir mit allen anderen am optischen Splitter ne Bandbreite von ~2,6gbit im Downstream und ~1,3gbit im upstream.
Der einzige Unterschied ist, dass gpon Moers bei weitem nicht so überbucht sind. Da bleibt die Anschlusszahl niedrig zweistellig. Glaub nicht mehr als 35 oder so
GPON geht bis 128 Teilnehmer pro Port, im Feld findet man auch alles von 1-128 die sich da die Bandbreite teilen.
 

floh667

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Ich weiss nicht mehr wer von beiden es war, aber hab mir sagen lassen dass die Telekom oder DG nicht mehr als um die 60 Anschlüsse pro schaltet
 

hilikusrt

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Wenn ich sowas lese, wundert es mich dann doch nicht mehr was in der Welt so los ist. Diese Denkweise nimmt leider immer weiter zu. Bin froh nicht so zu sein.
Dann musst du warten bis Glasfaser bereitgestellt wird , dann hast du kein Shared Medium mehr
Das ist aus dem Zusammenhang. Es ging um die Erwiderung an Nachtwesen, dass man sich am Riemen reißen soll, damit man die Nachbarn nicht nervt mit seinem Surfverhalten, schließlich ist ja „Shared“. Das halte ich für albern, denn der ISP hat sich entscheidend den Internetzugang genau auf diese Weise zu liefern und zu verkaufen. Es ist seine Aufgabe, jedem Kunden die vereinbarte Leistung zu liefern, nicht die meines Nachbarn.
Ihr springt wahrscheinlich auch den Kollegen ins Gesicht, wenn sie krank werden statt dem Chef, der eben entsprechend genügend Leute einstellen soll.

Gemeinschaft hier, Gemeinschaft da. Albern. Wendet euch doch gemeinschaftlich an den ISP, dass ihr mal 6 Monate nichts zahlen könnt, dann könnt ihr ja sehen, was der davon hält. Der lässt dich völlig gemeinschaftlich absolut im Regen stehen mit deinem vermurksten Internetanschluss, dem seit Monaten überlastetet Segemnt usw. Hauptsache ausgerechnet den Nutzern vorhalten, die sollten sich doch gemeinschaftlich Verhalten, wo es absolut nicht hingehört. Noch nichtmal der ISP kommt auf die Idee, bei Engpässen auf die Nachbarschaft zu verweisen.
 

MartinP_Do

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Das ist aus dem Zusammenhang. Es ging um die Erwiderung an Nachtwesen, dass man sich am Riemen reißen soll, damit man die Nachbarn nicht nervt mit seinem Surfverhalten, schließlich ist ja „Shared“. Das halte ich für albern, denn der ISP hat sich entscheidend den Internetzugang genau auf diese Weise zu liefern und zu verkaufen. Es ist seine Aufgabe, jedem Kunden die vereinbarte Leistung zu liefern, nicht die meines Nachbarn.
"Am Riemen reißen" ist etwas anderes, als jede Nacht eine 1 Terabyte Datei herunterzuladen, um sie dann direkt nach /dev/nul zu entsorgen ... darauf kann man sicherlich verzichten, ohne sich "am Riemen reißen" zu müssen ....

Prinzipiell ist das natürlich alles Richtig, was Du sagst, aber wenn Kabel-Kunden einfach aus Spaß jeden Tag Terabyteweise Daten aus dem Internet ziehen würden, um einen Ausbau des Netzes zu erzwingen würde das dazu führen, dass es vom Kabel-Provider keine richtigen Flatrates mehr gäbe. Irgendwann hätte man eine "Tagesdrossel" von 20 ... 50 GByte pro Tag in seinem Vertrag stehen, oder man würde plötzlich nach Auslaufen des Vertrages nur noch Volumentarife bekommen ...

Von 39,99 € monatlich für Gigabyte kann man nicht jedem Kunden Glasfaser bis in den Keller legen ...
 

Nachtwesen

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Das hast Du völlig falsch verstanden @hilikusrt . Das meinte ich überhaupt nicht. Keiner muss sich am Riemen reißen um die Nachbarn nicht zu stören. Schau mal auf den ersten Beitrag dieses Threads. Darum geht es hier. Um jemanden der aktiv und sinnlos seinen Anschluss ausnutzt um das Netz zu stören. Darauf erwidere ich selbstverständlich, dass man das nicht tun sollte und Rücksicht nehmen muss auf die anderen Teilnehmer. Ich habe nie gemeint, dass nicht jeder das verbrauchen soll was er tatsächlich braucht. Da bin ich selbst total für. Ich bin für absolute Netzneutralität und gegen Drosselung. Nur muss man sich natürlich Querulanten erwehren die meinen Ärger machen zu müssen. Damit bist aber nicht Du gemeint @hilikusrt . Der ganze Thread beruht natürlich auf dem ersten Beitrag.

Dennoch finde ich Deine Ansicht fragwürdig. Das ist doch kein Problem von Vodafone. Das ist so üblich und das weiß man auch. In jeder Handyfunkzelle können sehr sehr viel mehr Menschen eingebucht sein als gleichzeitig telefonieren können. Wie soll es auch technisch anders möglich sein? Solche Netze bauen immer auf eine Mischkalkulation. Deine Vorstellung davon, jeder Teilnehmer muss zu jeder Zeit die volle Leistung gleichzeitig abrufen können, ist eine Illusion und eine völlig überzogene Anspruchshaltung. Wenn das möglich sein sollte, müsste jeder von uns sehr deutlich mehr im Monat zahlen. Auch Dein Vergleich mit dem Chef hinkt und zeigt das Du sehr weit ab der Realität lebst. Ein Chef kann nicht so viele Leute prophylaktisch einstellen um eine Krankheitswelle so abzufangen, dass nichts auf der Strecke bleibt. Das wäre unwirtschaftlich und würde am Ende allen ihre Jobs kosten.

Das war schon viel zu viel geschrieben, ich denke nicht Dich erreichen zu können. Wir können ja ruhig anderer Meinung sein. Ich habe da einfach eine ganz andere Denkweise. Mich würde mal interessieren was Du so zur Gesellschaft beiträgst, statt nur zu nehmen. Aber das wäre zu persönlich und halt... nein eigentlich interessiert es mich doch nicht.
 

hilikusrt

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@Nachtwesen @MartinP_Do
Was ich vom Ansinnen des TE halte, habe ich in Beitrag 21 dargelegt. Das ist natürlich grober Unfug, was er vorhat bzw macht. Da herrscht Einigkeit.
Ich glaube übrigens nicht, dass das gängiges Wissen ist, dass die Medien Shared sind und die „Empfangsbalken“ deshalb keine Aussagekraft haben. Du kriegst ja auch auf Nachfrage keine transparenten Auskünfte, wie ausgebucht die Segmente oder Handyzellen sind. Auch die ISP sind mit der Meinung, „es gibt LTE Empfang“ reiche als Auskunft. Und das Wissen der meisten Hotliner scheint auch nicht darüber hinaus zu gehen. Das spielt hatte ich auch schon hier im Ort. Übernachte LTE Zellen, 0,x MBit Durchsatz, „sie haben doch LTE“. Danke fürs Gespräch.
Und ansonsten übertreibt doch nicht so schamlos. Was genau man als Kunde erwarten kann, weiß die BNetzA. Das übliche „bis zu“ Gefasel ist also endgültig ein Gefasel. Dass sie keinen Qualitätsstandard festschreibt, was die Leitungsqualität angeht, halte ich persönlich für mangelhaft, weil man hier keinerlei Handhabe hat und ab 50MBit Bandbreite halte Ping, jitter, packet loss für die wichtigeren Qualitätsmerkmale als Bandbreite. Ist aber wieder ein anderes Thema. Was man erwarten kann, ist also nicht beliebig, sondern festgelegt.
 
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Snipy

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Das Ding ist aber das der TE ja die gebuchte "Bandbreite" bekommt und sein "Vorhaben" als "Vorsorge" definiert, zumindest nach seinem Gedankengang.

Mich würde mal interessieren wenn ihm die Polizei "vorsorglich" die Tür eintritt und ihn "vorsorglich" in der Küche festnimmt weil ein Messer auf dem Tisch oder in seiner Hand liegt um "vorsorglich" ein Gewaltverbrechen zu verhindern.

In diesem Kontext hört sich das total bescheuert an aber im Grunde geht es genau darum "Vorsorge" durch "Verhinderung".

Ich rate "vorsorglich" das Internet so zu nutzen wie man es braucht und wenn es Probleme bei "normaler" Nutzung geben sollte aktiv zu werden. Viele Kunden haben echte Probleme und werden vom Support ignoriert, weil Menschen wie er TE einen auf digitalen Hypochonder machen.

Ich bin raus, das mir zu surreal
 
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hilikusrt

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Viele Kunden haben echte Probleme und werden vom Support ignoriert, weil Menschen wie er TE einen auf digitalen Hypochonder machen.
Bis hierher stimmt ich dir zu. Das aber glaubst du ja wohl selber nicht. Ein Nodesplit dauert Monate, bis überhaupt angefangen wird zu planen und der Grund soll sein, dass der Support ja soooo viel zu tun hat mit den drei Spinnern wie dem TE? Da lachen ja alle Hühner. Der nodesplit und die Netzpflege werden so stiefmütterlich behandelt, weil diese Investitionen keine Mehreinnahmen generieren. netzpflege vermehrt kein Geld, das ist der einzige Grund, warum das immer so schleppend geht. Netzpflege kostet nur!
 

Snipy

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Ich kenne weder die internen Abläufe für einen Nodesplit noch wollte ich hier spekulieren.

Ich kann mir aber sehr gut vorstellen das die anfällige und zum Teil stark veraltete Infrastruktur des Kabelnetzes eine große Herausforderung ist die durch Kunden wie den TE, nicht einfacher werden. Natürlich nutzt das auch Kapazitäten. Das die ganzen Callcenter Menschen die man am Telefon erreicht meist bzw. oft Subunternehmer sind und das größte Problem Verständnis und Kommunikation sind macht das ganze auch nicht besser. Die Techniker betrifft das im gleichen Maße. Das ist quasi wie Lotto, mal haste einen kompetenten mal einen "Klaus-Peter" der lieber Mettbrötchen schnabuliert.

Aber vorsorglich etwas anstoßen weil ja in der Zukunft etwas passieren KÖNNTE ist einfach eine unnötige Verschwendung von Kapazitäten.

Ich denke einfach bei so einen Unternehmen wie Vodafone fließen viele Faktoren zusammen. Der Support ist nicht umsonst von vielen kritisiert...
 
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boba

boba

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Das die ganzen Callcenter Menschen die man am Telefon erreicht meist bzw. oft Subunternehmer sind und das größte Problem Verständnis und Kommunikation sind macht das ganze auch nicht besser.
Die Leute im Callcenter haben keinerlei Fachkenntnisse des technischen Bereichs, für den sie Support machen. Sie sind nur Telefonbediener, sie tippen Problembeschreibungen in ein Ticket-System, und um was es geht, das entnehmen sie der Wissens-Datenbank des jeweiligen Kunden. Ihr Können besteht darin, anhand der Angaben des Kunden den passenden Artikel aus der Wissensdatenbank herauszufinden und dann den dort beschriebenen Lösungsweg anzustoßen, sowie bei schimpfenden Kunden die Nerven zu bewahren.

Ansonsten ist es so, das so ein Callcenter heute einen Kabel-TV Provider supportet, morgen könnte dasselbe Callcenter Software-Support eines Software-Systemhauses leisten, und übermorgen für einen Waschmaschinenhersteller. Das sind keine Koryphäen, die jahrelang mit dem zu supporteten Thema zu tun haben, sondern angelernte Kräfte, die nach ein paar Tagen Einarbeitungszeit fertig sind.
 
Torsten1973

Torsten1973

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Die Leute im Callcenter haben keinerlei Fachkenntnisse des technischen Bereichs, für den sie Support machen. Sie sind nur Telefonbediener, sie tippen Problembeschreibungen in ein Ticket-System, und um was es geht, das entnehmen sie der Wissens-Datenbank des jeweiligen Kunden. Ihr Können besteht darin, anhand der Angaben des Kunden den passenden Artikel aus der Wissensdatenbank herauszufinden und dann den dort beschriebenen Lösungsweg anzustoßen, sowie bei schimpfenden Kunden die Nerven zu bewahren.

Ansonsten ist es so, das so ein Callcenter heute einen Kabel-TV Provider supportet, morgen könnte dasselbe Callcenter Software-Support eines Software-Systemhauses leisten, und übermorgen für einen Waschmaschinenhersteller. Das sind keine Koryphäen, die jahrelang mit dem zu supporteten Thema zu tun haben, sondern angelernte Kräfte, die nach ein paar Tagen Einarbeitungszeit fertig sind.
Beim ersten Absatz stimme ich dir voll und ganz zu, beim zweiten Absatz muss ich folgendes ergänzen: im schlimmsten Fall ist es sogar so, dass die Agents Multi-Liner sind und wirklich bei jedem Call für einen anderen Auftraggeber telefonieren, also jetzt VF/UM, nächster Call Energieanbieter, nächster Call Versandhändler usw.
 

Joerg123

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manchmal ist es nervig mit der Hotline, im Allgemeinen funzt das System aber und wir wollen alle keine 80€/Monat zahlen, weil im Support 80 IT-Techniker sitzen, denn 60% und mehr löst auch der normale Support so direkt (vieles ist ja administrativ, Tarifwechsel usw). Aber auch gerne mit "Weiterleiten des Problems" denn natürlich hat der Nicht-Fachmann-Supporter keinen Zugriff auf die Anbieter-internen Systeme. In den meisten Fällen ist der Support ausgelagert, weil Firmen die sowas professionell machen, idR günstiger sind als eigenes Personal. Das fängt mit einem Callcenter an, das braucht neben Ausstattung auch eine gewisse Menge an Mitarbeitern (damit nicht wenn einer krank wird und einer im Urlaub ist alles zusammen bricht) und dann ist es schon nicht selten so wie Torsten schreibt, dass Callcenter parallel unterschiedliche Firmen bedienen - im Display steht halt, was man zu sagen hat *g*

Das andere Problem ist eben, dass Kunden der Meinung sind, sie sind jetzt für 30€/Monat direkt mit z.B. 150MBit/s ans Internet, z.B. am den DE-CIX in Frankfurt angeschlossen (und selbst da ist es shared *g*). Diese Leute denken eben noch mechanisch, die hören im Hintergrund immer noch, wie sich ihr analoges Modem mit dem lokalen Provider verbindet :D auch das war natürlich "shared", der Provider war ebenfalls nur angebunden, aber die Datenrate zwischen Provider und Kunde war im Verhältnis so niedrig, obwohl es auch zu analogen Modemzeiten Netzüberlastungen gab bei einigen Anbietern.

Ändern können wird man es nicht, auch solche Kunden sind in der Mischkalkulation enthalten. Verbieten = Drosseln nach XY Gigabyte Datentraffic ist schon aus marktwirtschaftlicher Sicht schwer, denn das ist keine gute Werbung, das verschreckt Neukunden (auch wenn >99% garnicht davon betroffen sind). Hinzu kommt ein rechtliches Problem, so man weiterhin Flatrates verkaufen möchte, was es bei einer offiziellen Regelung nicht mehr wäre (selbst wenn es kaum einen Kunden betrifft). Darum, wie ja auch schon geschrieben, solche Kunden vor die Wand fahren lassen mit "hier gibts ein unlösbares technisches Problem und dagegen haben wir leider nur das Sonderkündigungsrecht".
 
boba

boba

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Man muss sich darüber im klaren sein, dass im Internet bzw. in der Netzwerktechnik alles shared ist. Das einzige, was nicht shared ist, das ist bei DSL (Kupferkabel) Anbindung die letzte Meile vom Verteiler zum Modem des Kunden. Ein winziger Bestandteil der gesamten Verbindung zwischen einem Client und einem Server. Dass man deshalb als DSL Nutzer exklusiv im Internet hängt, ist eine Illusion.
Es ist eher wie die Netzwerkkarte im PC: die ist auch nicht shared, sondern exklusiv für den PC, bedeutet aber nicht, dass man darüber immer die maximale Bandbreite abrufen kann. Und wenn man genauer hinschaut, dann wird man feststellen, dass selbst die Netzwerkkarte im PC nicht exklusiv ist, sondern auch shared - mit allen anderen Netzwerkkarten, die bei einem zuhause noch im Netz hängen.

Shared Medium ist der Kern der gesamten Netzwerktechnologie der letzten 50 Jahre: die Wissenschaft davon, Übertragungsverfahren zu entwickeln, mit denen man viele Teilnehmer gemeinsam an eine Leitung hängen kann, und sie alle gleichberechtigt kommunizieren können. Paketübermittlung, QoS, IP - alles für und um shared medium designed. Es gibt keine exklusiven Verbindungen, allenfalls via QoS und nach SLAs (Service Level Agreements) simuliert.
 

Snipy

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Shared Medium sollte aber Vertragskonform sein, wenn Vodafone Verträge mit einer garantierten Mindestgeschwindigkeit anbietet die jedem Vertrag als Beiblatt beiliegt. Nicht umsonst räumt man oft ein Sonderkündigungsrecht ein wenn das Problem bzw. dessen Lösung für Vodafone nicht Wirtschaftlich ist. Das dürfte SO auch nicht sein. Ich kann doch nicht einen Node überbuchen und wenn es zu Engpässen kommt bzw. es öffentlich wird dem Kunden suggerieren das er gerne gesondert kündigen kann.

Für mich stellt das einen systematischen "Betrug" im Sinne der Gewinnoptimierung zum Nachteil des Kunden da. Nach meiner Meinung sollte hier vom Gesetzgeber, zum Schutz des Kunden, reguliert werden. Gerade jetzt im Homeoffice ist es nicht hinnehmbar das Kunden weniger als 1 oder 2 Mbit im Upload haben und Vodafone den Ausbau, bzw. den Nodesplit, erst in Monaten oder Jahren aktiv vollzieht und weiterhin Kunden auf dieses Segment bucht und sich wissentlich, zum Nachteil des Kunden, bereichert.

Ich schreibe hier nicht von normalen Schwankungen sondern von Härtefällen, wie sie hier im Forum auch schon besprochen wurden.

Ich denke man versteht was ich meine.
 
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Es wäre ja auch echt schön wenn das so wäre, aber dann müssten wir uns alle von 39,99€ verabschieden und das will ja dann auch keiner.
 
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Shared Medium: weitere Segmentierung forcieren

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