Warum hat KabelBW eigentlich verkauft?

Diskutiere Warum hat KabelBW eigentlich verkauft? im Telekommunikation allgemein Forum im Bereich Offtopic; Wir sind immer zufriedene Kunden gewesen bei KabelBW, der Verkauf an UM war schon eine große Überraschung. Kennt jemand die Hintergründe, warum...
kurzsichtig

kurzsichtig

Beiträge
31
Reaktionen
0
Wir sind immer zufriedene Kunden gewesen bei KabelBW, der Verkauf an UM war schon eine große Überraschung.
Kennt jemand die Hintergründe, warum KBW überhaupt verkauft hat?
Dass KBW nicht gut lief, kann ich mir schlecht vorstellen. Oder sind die oder der Eigentümer einfach nur dem Ruf des Geldes erlegen?

Gruß
 
kurzsichtig

kurzsichtig

Beiträge
31
Reaktionen
0
Schade, schade, schade.
Einen regionalen Provider zu haben fühlt sich irgendwie einfach besser an, wie wenn man seine Kartoffeln und Eier beim Bauern selbst kauft ;-)

Die Kartellbehörden haben mit Monopolen offenbar auch weniger Probleme wie ich dachte, aber da läuft vielleicht auch alles wie geschmiert.
 

Nachtwesen

Beiträge
1.194
Reaktionen
216
Das verstehe ich aus Kartellsicht auch oft nicht, aber da habe ich auch zu wenig Ahnung von. Generell gebe ich Dir aber Recht. Es ist immer schlecht wenn ein Konzern oder auch eine Privatperson (oder auch der Staat) alleine zu viel Macht bekommt.
 

Joerg123

Beiträge
1.679
Reaktionen
147
Ich glaube es ist sinnlos sich hier i seinem ~30qm Wohnzimmer Gedanken zu machen *g* es ist halt der übliche Weg von Aktienunternehmen:
man kauft was, versucht den Marktwerkt zu erhöhen (baut technisch aus) und realisiert den Gewinn, wie man so schön sagt in der Geschäftswelt = verkauft es.
1. ein lokaler Bauer/Provider kauft sein Hühnerfutter/Datentraffic in kleineren Mengen = teurer ein
2. der lokale Provider hat mit 10-20tsnd Kunden nur eine begrenzte Möglichkeit auf Datenschwankungen zu ragieren, hat er doch nur sein lokales Gebiet und "lokale Einnahmen" um Probleme zu kompensieren, mit Bankkrediten sieht es da eher schlechter aus als bei einem Grosskonzern, der auch ganz andere Gegenwerte stellen kann
3. beim lokalen Bauern gibt es einfach nicht mehr Eier/Datentraffic, Verlust = 10-20tsnd Kunden. Ein deutschlandweit arbeitender Provider muss hingegen viel mehr auf den Wert seiner Marke achten. Denn ist der Name Blablub als lokaler Provider in Pusemuckel verbrannt ist der Name eines deutschlandweiten Providers gleichzeitig von Nord- bis Süddeutschland Geschichte. Das schwächt die Marke = den Wert des gesamten Geschäftes = den Aktienwert. Bei Firmen wie Vodafone, die auch noch verschiedene Bereiche Abdecken (Kabel, DSL, Mobilfunk, und das auch noch weltweit) potenziert sich das noch. Unterm Strich leiden dann alle Sparten einer Firma, keiner/kaum einer wird sagen und sich aus News und Erfahrungsberichten im Internet merken: Mobilfunk ist bei Blablub extremst scheisse, aber Festnetz läuft absolut super. Vergleich das mit O2: ich hab nix von dem Laden und möchte auch nix von denen, wobei die meines Wisens deutlich besser geworden sind. Aber das muss ich gar nicht (für wenigstens 12-24 Monate) lange testen, da nehm ich doch gleich was besseres, auch wenn es 3 Euro mehr kostet = einen beschädigten Ruf wieder aufzubauen, kostet 3x mehr als den guten Standard zu erhalten.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Torsten1973
Thema:

Warum hat KabelBW eigentlich verkauft?