6591 Automatische Portfreigabe fehlerhaft

Diskutiere 6591 Automatische Portfreigabe fehlerhaft im FRITZ!Box für Kabel Internet Forum im Bereich Internet und Telefon bei Unitymedia; Abend zusammen, ich habe VF Cable Max 1000 in BW mit DS. Seit November (glaub ich) habe ich eine eigene 6591 in Betrieb, die mittlerweile bei...

hilikusrt

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Abend zusammen,

ich habe VF Cable Max 1000 in BW mit DS.
Seit November (glaub ich) habe ich eine eigene 6591 in Betrieb, die mittlerweile bei 7.22 ist.

Was mir störend auffällt ist folgendes:
Wenn ich die automatische Portfreigabe aktiviere, muss ich sie dennoch für jedes weitere Gerät einzeln aktivieren.
Und noch schlimmer. DIe Portfreigabe funktioniert nicht zuverlässig. Ich spiele gerne Battlefront 2 und seit dem Umstieg auf die Fritte bekomme ich manchmal (nach reconnect oder Neustart der Fritter immer) einen Verbindungsfehler, der auf nicht geöffnete Ports hinweist. Mache ich den betroffenen Rechner zum Exposed Host, funktioniert es auf Anhieb.

Haben das Problem noch mehr?
 

meeven

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Das ist kein Fehler, das ist ein Sicherheitsfeature!

Exposed Host würde ich nicht empfehlen, das kommt dem Abschalten der Firewall gleich.

Hostest du selbst ein nen Server oder warum braucht das Spiel Portfreigaben?
 

tq1199

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Wenn ich die automatische Portfreigabe aktiviere, muss ich sie dennoch für jedes weitere Gerät einzeln aktivieren.
Und noch schlimmer. DIe Portfreigabe funktioniert nicht zuverlässig. Ich spiele gerne Battlefront 2 und seit dem Umstieg auf die Fritte bekomme ich manchmal (nach reconnect oder Neustart der Fritter immer) einen Verbindungsfehler, der auf nicht geöffnete Ports hinweist. Mache ich den betroffenen Rechner zum Exposed Host, funktioniert es auf Anhieb.
Wie funktioniert es wenn Du die automatische Portfreigabe nicht aktivierst und den Rechner auch nicht zum Exposed Host machst, sondern nur für jedes Gerät die erforderliche Portfreigabe machst?
BTW: Warum soll deine FritzBox öfter reconnects und/oder Neustarts machen müssen?
 

hilikusrt

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Das ist kein Fehler, das ist ein Sicherheitsfeature!

Exposed Host würde ich nicht empfehlen, das kommt dem Abschalten der Firewall gleich.

Hostest du selbst ein nen Server oder warum braucht das Spiel Portfreigaben?
Nicht funktionierende automatische Portfreigaben sind doch kein Feature....
Das Spiel verlangt nach den Ports, ist ein Online Spiel.

Wie funktioniert es wenn Du die automatische Portfreigabe nicht aktivierst und den Rechner auch nicht zum Exposed Host machst, sondern nur für jedes Gerät die erforderliche Portfreigabe machst?
BTW: Warum soll deine FritzBox öfter reconnects und/oder Neustarts machen müssen?
Das probiere ich als nächstes. Gerade haben die automatischen wieder funtkioniert. Es ist echt Voodoo.
Die Fritzbox muss neu starten, wenn ich (kam über Weihnachen vor) oder Vodafone (kam vor Weihnachten vor) umbauen muss ;)
 

Joerg123

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wo es zumindest bei den älteren Fritten keine Probleme mit der Portfreigabe gibt (ausser dem Menü als solches - wie konnte man etwas gut-funktionierendes so extrem lausig verschlimmbessern ? die Menüführung der Portfreigabe ist grottig und ich hab das Gefühl, es wird mit jedem Update unübersichtlicher :( )
läuft die Spiele-Kiste parallel zum Neustart der Fritzbox weiter, oder wird die (regelmässig) neu gestartet ? denn da könnte ich mir auch vorstellen, dass deine Spiele-Kiste eine einmal angefragte/eingerichtete Portfreigabe nicht erneut sendet, so bereits im laufenden Betrieb geschehen. Ich bin für Spielezeugs kein Freak, gehe aber davon aus, dass auch diese Geräte kundenfreundlich einen Soft-Standby haben, welcher mit einem Reboot der Boxen nichts zu tun hat.

Ich hab meinen Nachbarn am Lan-4-Port, als Gastnetzwerk konfiguriert, hängen. Da hatte er sich über die Feiertage und Besuch der Kinder auch Sorgen gemacht, dass die Spielkonsole eventuell nicht korrekt funktioniert - war aber nicht so, klappte direkt ohne Probleme (an der 6490). Jetzt kann man Portfreigaben des Gastnetzes überhaupt nicht sehen im Menü der Fritzbox, aber vielleicht wäre das ein Workaround, also die Spiele-Kiste an Lan-4-als-Gastnetz konfiguriert, oder wenn es per Wlan läuft halt mal das Wlan-Gastnetz nutzen.
 

lupus

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@hilikusrt Meinst du das hier?
Selbstständige Portfreigaben für dieses Gerät erlauben.
Diese Option ermöglicht diesem Netzwerkgerät, Portfreigaben über PCP oder UPnP selbstständig anzulegen.
Nicht jedes Spiel unterstützt UPnP, ich denke sogar dass die wenigsten Spiele dieses Feature verwenden. In dem Fall musst die Portweiterleitungen manuell eintragen.
 

Joerg123

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naja, wie ich es verstehe, klappt es zumindest "temporär" (mal mehr, mal weniger gut und eben auch abhängig vom Box-neustart)
ansonsten bitte klären, wenn ich da falsch liege
 
boba

boba

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Das Spiel verlangt nach den Ports, ist ein Online Spiel.
Du machst ein Fass auf, das es so nicht gibt. Bei praktisch allen diesen Portfreigaben für Spiele handelt es sich um Ports für ausgehende Verbindungen. Verbindungen, die dein Spieleclient nach draußen ins Internet zum Gaming-Server aufmacht. Solche Verbindungen sind in allen Routern standardmäßig immer erlaubt. Man muss also auf dem Router überhaupt nichts manuell einstellen. Nur wenn man sie mal eingeschränkt hat, muss man sie wieder freigeben. Bei Fritzboxen gibt es die Möglichkeit, Ports zu filtern: Internet->Filter->Zugangsprofile und Listen. Hat man hier für den Spiele-PC oder Konsole keinen Filter konfiguriert, ist für ausgehende Verbindungen alles offen.

Nur wenn man selbst einen Spieleserver betreibt, also lokal so einen Server installiert hat, dann muss man eingehende Verbindungen auf diesen Server zulassen und ein Port-Forwarding einrichten. Das ist aber für simple Spiele-Clients nicht der Fall. Braucht man nicht, ist überflüssig und öffnet sinnloserweise den PC zum Internet, produziert also eine potentielle Sicherheitslücke. Selbst wenn das Spiel die Terminologie "eigene Server" verwendet, häufig für PvP-Matches, dann sind in den meisten Spielen vom Spielebetreiber bereitsgestellte Server gemeint, die für einen nur reserviert werden - genau so wie z.B. auch der eigene selbsterstellte Discord-Server zum chatten, der aber tatsächlich in der Discord-Serverfarm läuft und nur eine virtuelle Abteilung in der großen Discord-Servercloud im Internet ist, also gar nicht lokal beim Ersteller des Servers läuft. Für all das braucht man keine Port-Forwards, das sind alles Server im Internet, auf die man mit ausgehenden Verbindungen zugreift.

Einfache Faustregel, um zu identifizieren, ob ausgehende oder eingehende Ports/Verbindungen im Spiel sind:
Wenn (so gut wie) alle anderen auf den Server kommen, nur man selbst nicht, dann gibt es Probleme auf dem eigenen Spieleclient mit den ausgehenden Verbindungen. In dem Fall: Filter (FB: Internet->Filter->Zugangsprofile/Listen) und lokale Firewall des Spiele-PC testen.
Wenn niemand außer einem selbst auf den Server kommt, dann gibt es Probleme mit eingehenden Verbindungen auf einen lokal von einem selbst betriebenen Server. In dem Fall: Portfreigaben testen (FB: Internet->Freigaben).

Wenn die Probleme mit dem Tausch des Routers begonnen haben, dann kann es auch ein Problem auf der lokalen Firewall deines PC sein. Das hängt mit dem IP Bereich ("Netzwerk") zusammen, das der Router lokal bereitstellt. Wenn sich das von einem Routermodell zum anderen ändert, dann erkennt unter Umständen Windows ein neues "Netzwerk" und verlangt für alle Netzwerkanwendungen eine erneute Freigabe der Ports. In dem Fall ist das die Freigabe ausgehender Verbindungen in der lokalen Firewall auf deinem PC, nicht auf dem Router. Die solltest du ebenfalls überprüfen.
 
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tq1199

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Ja, man macht evtl. ein Fass auf, aber ich denke es wird in so einem Fall, "hole punching" sein.
Die ausgehende Verbindung zu einem Server dient nur für den initialen handshake (d. h. für den Austausch von IP-Adressen und Ports) und danach wird eine peer-to-peer-Verbindung (... an der der Server nicht mehr beteiligt ist) hergestellt. Bei dieser Art von Verbindung gibt es auch eingehende Verbindungen (als new und nicht nur als related/established) und für diese eingehende new-Verbindungen muss der Router (hier die FritzBox) den Port (temporär) öffnen.
 

hilikusrt

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Folgendes hat sich zugetragen seit meinem Post:
Es ging einfach wieder, also ich konnte spielen. Dann habe ich mal nach einer Antwort hier die Portfreigabe deaktiviert und siehe da, ich konnte immernoch spielen. Zwei Tage lang. Heute habe ich wieder die Fehlermeldung bekommen im Spiel und habe daraufhin jetzt die Ports manuell freigegeben, die EA vorgibt. Das sind diese:

TCP: 3569, 9946, 9988, 10000 - 29999 (hier nur 10000, die Range geht so nicht), 42100-42200
UDP: 3659, 9565, 9570, 9000-9999 (hier ebenso nur 9000)

Leider erfolglos, immernoch der Fehler.
Edit: Zahlendreher! Mit manueller Portfreigabe geht es ebenfalls
Mache ich den Rechner zum Exposed Host, geht es auf Anhieb.


Wie funktioniert es wenn Du die automatische Portfreigabe nicht aktivierst und den Rechner auch nicht zum Exposed Host machst, sondern nur für jedes Gerät die erforderliche Portfreigabe machst?
BTW: Warum soll deine FritzBox öfter reconnects und/oder Neustarts machen müssen?
Siehe oben.

wo es zumindest bei den älteren Fritten keine Probleme mit der Portfreigabe gibt (ausser dem Menü als solches - wie konnte man etwas gut-funktionierendes so extrem lausig verschlimmbessern ? die Menüführung der Portfreigabe ist grottig und ich hab das Gefühl, es wird mit jedem Update unübersichtlicher :( )
läuft die Spiele-Kiste parallel zum Neustart der Fritzbox weiter, oder wird die (regelmässig) neu gestartet ? denn da könnte ich mir auch vorstellen, dass deine Spiele-Kiste eine einmal angefragte/eingerichtete Portfreigabe nicht erneut sendet, so bereits im laufenden Betrieb geschehen. Ich bin für Spielezeugs kein Freak, gehe aber davon aus, dass auch diese Geräte kundenfreundlich einen Soft-Standby haben, welcher mit einem Reboot der Boxen nichts zu tun hat.
Die Kiste startet jeden Tag erneut. Die Internetverbindung steht seit 11.12.20. Dazwischen ist die Daddelkiste schon zig mal neu gestartet worden.


@hilikusrt Meinst du das hier?

Nicht jedes Spiel unterstützt UPnP, ich denke sogar dass die wenigsten Spiele dieses Feature verwenden. In dem Fall musst die Portweiterleitungen manuell eintragen.
Ja das meinte ich. Leider hilft das manuelle Freigeben auch nicht, siehe oben.

naja, wie ich es verstehe, klappt es zumindest "temporär" (mal mehr, mal weniger gut und eben auch abhängig vom Box-neustart)
ansonsten bitte klären, wenn ich da falsch liege
Ich habe wirklich kein System entdecken können. Ohne Fritzbox reconnects oder Neustart geht es auf einmal wieder und dann wieder nicht.

Du machst ein Fass auf, das es so nicht gibt. Bei praktisch allen diesen Portfreigaben für Spiele handelt es sich um Ports für ausgehende Verbindungen. Verbindungen, die dein Spieleclient nach draußen ins Internet zum Gaming-Server aufmacht. Solche Verbindungen sind in allen Routern standardmäßig immer erlaubt. Man muss also auf dem Router überhaupt nichts manuell einstellen. Nur wenn man sie mal eingeschränkt hat, muss man sie wieder freigeben. Bei Fritzboxen gibt es die Möglichkeit, Ports zu filtern: Internet->Filter->Zugangsprofile und Listen. Hat man hier für den Spiele-PC oder Konsole keinen Filter konfiguriert, ist für ausgehende Verbindungen alles offen.
Naja das ist das Troubleshooting von EA, nicht meine Idee.
Einfache Faustregel, um zu identifizieren, ob ausgehende oder eingehende Ports/Verbindungen im Spiel sind:
Wenn (so gut wie) alle anderen auf den Server kommen, nur man selbst nicht, dann gibt es Probleme auf dem eigenen Spieleclient mit den ausgehenden Verbindungen. In dem Fall: Filter (FB: Internet->Filter->Zugangsprofile/Listen) und lokale Firewall des Spiele-PC testen.
Wenn niemand außer einem selbst auf den Server kommt, dann gibt es Probleme mit eingehenden Verbindungen auf einen lokal von einem selbst betriebenen Server. In dem Fall: Portfreigaben testen (FB: Internet->Freigaben).
Nur beim Reiter "Listen" ist Teredo und WPAD aktiv. Selbst die Anbieterdienste habe ich aktiv gelassen.
Wenn die Probleme mit dem Tausch des Routers begonnen haben, dann kann es auch ein Problem auf der lokalen Firewall deines PC sein. Das hängt mit dem IP Bereich ("Netzwerk") zusammen, das der Router lokal bereitstellt. Wenn sich das von einem Routermodell zum anderen ändert, dann erkennt unter Umständen Windows ein neues "Netzwerk" und verlangt für alle Netzwerkanwendungen eine erneute Freigabe der Ports. In dem Fall ist das die Freigabe ausgehender Verbindungen in der lokalen Firewall auf deinem PC, nicht auf dem Router. Die solltest du ebenfalls überprüfen.
Ich habe jetzt mal testweise die Windows Firewall abgestellt (obowhl die Anwendung komplett freigegeben ist, soweit ich das überblicke). Leider erfolglos.
 
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Joerg123

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Die Kiste startet jeden Tag erneut. Die Internetverbindung steht seit 11.12.20. Dazwischen ist die Daddelkiste schon zig mal neu gestartet worden.
weiter oben hast du die Box vor und nach Weihnachten rebootet.
Also mit solchen sporadischen Problemen, hinzu kommt viel Basteln an den Einstellungen, sollte man die Box auf jedenfall mal neu starten. Ich starte meine Fritzbox alle 4-6 Wochen neu (wenns halt gerade mal passt und keinen stört, dauert ja knapp 5 Minuten bis die Box wieder online ist). Das sollte vielleicht nicht notwendig sein und....blablabla... aber es hilft in der Regel. Gerade bei AVM merkt man ja, dass der Kunde Betatester ist und irgendwie hat man das Gefühl, das wird mit jedem neuen Gerät schlimmer (der Funktionsumfang vergrössert sich meist auch, wenn nicht von vorn herein gesagt wird "wird in einem späteren Release nachgeliefert, wie die DVB-C Streaming Funktion, das sagt für mich schon viel aus über den Stand der Software).
Tatsache mit nem Reboot der Kisten kann man viele Probleme erschlagen, da muss man über weitere Massnahmen erstmal überhaupt nicht sprechen.
 

hilikusrt

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Seit der manuellen Portfreigabe trat das Problem übrigens nicht mehr auf.
 
MetroStar1974

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Also ich habe auch ohne irgendetwas in der Fritzbox (nutze eine eigene 6591 Cable am Cable Max 1000 Anschluss mit nativem Dual-Stack) zu konfigurieren absolut keine Probleme bei Online-Gaming auf einer PlayStation 5. Habe einfach das Netzwerkkabel an die Fritzbox angeschlossen und die Konsole läuft ohne jegliche Probleme bei Online-Spielen.

Im Übrigen habe ich auch absolut TOP-Werte bei Ping und Jitter. Da ich hauptsächlich FIFA auf der Konsole spiele und die Community seit Jahren die schlechte Server-Performance bemängelt und kritisiert, kann ich das bei mir nicht so feststellen, da ich im Schnitt bei Online-Spielen in diesem Spiel einen Ping von 18,39ms, einen Paketverlust von 0,01% und einen Jitter von 1,37ms habe. Eigentlich bin ich schon sehr überrascht darüber, aber scheinbar habe ich mit meinem Internet-Anschluss Glück gehabt, da dieser 24 Stunden lang konstant perfomant ist.

Seit dieser Nacht habe ich nun auch einen Upload Kanal von Docsis 3.0 auf Docsis 3.1 umgestellt bekommen in der Hoffnunf, daß vielleicht bald auch mal mehr als 50Mbit möglich sein werden, da ich oft große Dateien beruflich wie privat hochlade.

Ich unterschriebe den Post von @boba zu 100% und sage, daß man heutzutage eigentlich nichts machen muss, um über Konsolen oder andere Geräte online zu spielen. Alles andere verschlimmbessert eh nur die Verbindung bei Online-Spielen, zumindest ist das meine Erfahrung gewesen. Auch diese Theorie einen alternativen DNS zu verwenden, ist in meinen Augen auch nur ein „Placebo-Effekt“. Ausnahmen bestätigen mit Sicherheit die Regel, aber wenn es tatsächlich erforderlich wäre, etwas selber in Geräten einzustellen, um online zu spielen, würde es wahrscheinlich deutlich weniger Teilnehmer in Online-Spielen geben, was sicherlich nicht im Sinne der Gaming-Industrie wäre, auch im Hinblick auf das Milliardengeschäft “Mikrotransaktionen“.

Also von daher, je weniger man an der eigenen Leitung und an den eigenen Geräten rumfummelt, desto mehr kann auch gespielt werden und desto weniger Probleme hat man beim Zocken. Und viele Probleme, die man selber feststellt, haben meist auch die anderen. Manchmal hilft es, einfach mal jemanden anzuschreiben und zu fragen, ob derjenige die gleichen Probleme hat.

Zum Beispiel habe ich seit Freitag das Problem, daß im Ultimate Modus von FIFA 21 die Navigation im Menü extrem verzögert ist und auch Aktionen, wie zum Beispiel einen Spieler auf den Transfermarkt setzen, das Ladesignal zwischen 5-10 Sekunden erscheint, bevor es überhaupt weitergeht. Auf Dauer kann das ganz schön nerven. Der ein oder andere hätte mit Sicherheit wieder an seiner Verbindung stundenlang rumgefummelt. Ich habe lediglich mal einen Kumpel gefragt, der mir dieses Problem bestätigt hat. Insofern scheint das Problem beim Spiel und den dazugehörigen Spieleservern zu liegen, auch weil ich keine Veränderungen an meiner Verbindung vorgenommen habe.

Allerdings bestätige ich, daß man Portfreigaben benötigt, wenn man irgendetwas bei sich im Heimnetz betreibt, worauf andere, also Fremde, darauf zugreifen müssen. Das hatte ich mal bei einem Spiel auf der PS3 (ich meine das Warhawk), wo man einen Server zur Verfügung stellen konnte, was aber nur ging, wenn man die Ports (damals war es eine Fritzbox 3490) vorher für das Netzwerkgerät geöffnet hatte.
 
MetroStar1974

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Ja, aber darum geht es nicht in diesem Thread. Es geht um die Portfreigabe per UPnP durch die FritzBox. Siehe z. B. in diesem Screenshot die letzte Zeile "2 über UPnP geöffnete Ports".
Wir wissen doch alle, daß UPnP für Gaming nicht 100% richtig funktioniert. Oder?

Beispiel PlayStation 5:
Wenn ich auf der einen Seite auf der offiziellen PlayStation Seite lese, daß man UDP Ports 3478-3479 zu öffnen hat, aber bei aktiviertem UPnP in der Fritzbox der Port UDP 9308 geöffnet wird und auch dann in der Fritzbox immer geöffnet bleibt, dann habe ich Fragezeichen über meinen Kopf. Was ist das bitte für ein Port, der da geöffnet wird und vor allen Dingen, was soll diese Portöffnung sicherstellen, wenn man offiziell von ganz anderen Ports spricht. Ich glaube, UPnP im Router arbeitet korrekt, nur das Verhalten je nach Anwendung erscheint nicht immer ganz plausibel.

Außerdem sehe und merke ich auch keine Veränderung auf der PlayStation, wenn ich UPnP aktiviert habe. Habe gestern Abend mal wieder FIFA 21 gezockt und überhaupt keine Probleme gehabt ohne irgendetwas im Router konfiguriert zu haben.
 

tq1199

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Außerdem sehe und merke ich auch keine Veränderung auf der PlayStation, wenn ich UPnP aktiviert habe. Habe gestern Abend mal wieder FIFA 21 gezockt und überhaupt keine Probleme gehabt ohne irgendetwas im Router konfiguriert zu haben.
Ja, es ist ja so, dass (fast) jeder Router auch ohne "spezielle" Konfiguration, Ports für eingehende NEW-Verbindungen (für kurze Zeit) öffnen kann. Wenn das nicht der Fall wäre, würde z. B. Skype (oder gleichwertig) nicht funktionieren bzw. nicht benutzt werden können. Deshalb würde ich dbzgl. die Anzeigen (oder Nichtanzeigen) im Router bzw. in den benutzen Diensten, nicht für so wichtig erachten.
 

hilikusrt

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Also von daher, je weniger man an der eigenen Leitung und an den eigenen Geräten rumfummelt, desto mehr kann auch gespielt werden und desto weniger Probleme hat man beim Zocken. Und viele Probleme, die man selber feststellt, haben meist auch die anderen. Manchmal hilft es, einfach mal jemanden anzuschreiben und zu fragen, ob derjenige die gleichen Probleme hat.
Ist ja recht, aber der ganze Ausgangspunkt ist ja, dass es mit default seit Wechsel auf 6591 mit 7.2x zu Problemen kommt beim Zocken. Aktiviert man DMZ, funktioniert es sofort. Irgendwie scheint da schon der Wurm drin zu sein.
Ich habe jetzt die manuellen Ports wieder zugemacht und die 7.24 Labor installiert. Damit scheint es erstmal zu gehen. Ich melde mich, ob es so bleibt oder ob es wieder zu Problemen kommt.
 
boba

boba

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Das deutet darauf hin, dass Battlefront 2 tatsächlich Portweiterleitungen benötigt, also eingehende Verbindungen nutzt. Mir ist kürzlich aufgefallen, dass nach Fritzbox 6591 Neustart bzw. Neuaufbau einer Verbindung, sporadisch manche Portweiterleitungen nicht aktiv werden. Bei mir sind das zumeist ipv6 Portfreigaben, keine ipv4 Portweiterleitungen, aber da ich nur alle paar Monate eine Neuverbindung habe, habe ich da nur ganz wenig beobachten können. Vielleicht ist es ja auch auf ipv4. Man sieht dann in der Fritzbox Oberfläche bei Internet->Freigaben für so eine nicht aktivierte Freigabe einen grauen Punkt statt eines grünen Punktes:

1613654438872.png

Man muss dann auf den Edit Button klicken und die Freigabe nochmal auf aktiv setzen. Bei mir waren das wahllos alle möglichen verschiedenen Ports. Hat man einen exposed host, werden sämtliche Ports auf die Zielmaschine weitergeleitet, dann sind einzelne ausgefallene Weiterleitungen natürlich nicht mehr relevant. Das wäre die Erklärung dafür, dass es bei dir damit immer geht, bei einer direkten Portfreigabe hingegen nach Neustart manchmal nicht.

Allerdings, wie gesagt, eigentlich hat man bei Kabel nur alle paar Monate mal eine Neuverbindung, von daher ist es zwar nervig aber nicht wirklich schlimm, wenn ich nach einer Neuverbindung nochmal kurz über die freigegebenen Ports drüberschauen muss und einige liegengebliebene nochmal anstoßen muss.

Die Fritzbox kann auch Mails mit den durchgeführten Portweiterleitungen verschicken. Nach einem Neustart sieht man genau welche Ports im einzelnen freigegeben wurden (und es fehlen die übersprungenen). Das ist im Push-Service der Fritzbox glaube ich die Kategorie "Änderungsnotiz". Sollte man aktivieren.
 
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MetroStar1974

MetroStar1974

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Da die Playstation bei Verbindung mit dem Playstation Network über IPv4 (deswegen wird ja auch NAT-Typ ermittelt) kommuniziert, frage ich mich, wieso Portfreigaben für IPv6 erstellt werden. Normalerweise benötigt IPv6 doch auch gar keine Portfreigaben, bis vielleicht auf wenig sehr spezielle Einzelfälle. Aber ich lasse mich gerne eines Besseren belehren.

DMZ und Exposed Host rate ich ab, da ich nach einer gewissen Zeit eine Mail von Unitymedia/Vodafone erhalten habe, daß auf einem gewissen Port, der nichts mit der PlayStation selber zu tun hatte, dauerhafter Verkehr sein würde und man aus Sicherheitsgründen temporäre Maßnahmen für eingehenden Datenverkehr getroffen hätte. Erst nachdem ich die Playstation wieder aus der DMZ/Exposed Host herausgenommen hatte und denen eine Mail geschickt habe, wurde wieder alles freigegeben.

ich empfehle daher entweder nichts zu konfigurieren oder bei Portfreigaben nur die offiziell angegebenen Ports über IPv4 einzupflegen, wenn in den Spielen Problemen oder Meldungen diesbezüglich eindeutig sind.

Da ich eine andere Anwendung mit Portweiterleitung über IPv4 nutze, kann ich sagen, daß diese bei nicht geöffneten Port nicht mehr funktioniert. Über aktiviertem UPnP passiert im Router rein gar nichts, obwohl im Handbuch der Anwendung empfohlen wird, UPnP zu aktivieren. Das heißt also, wenn Portfreigaben, dann besser manuelle Eingabe!
 
boba

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Normalerweise benötigt IPv6 doch auch gar keine Portfreigaben, bis vielleicht auf wenig sehr spezielle Einzelfälle. Aber ich lasse mich gerne eines Besseren belehren.
Also es gibt da ein kleines Detail, das gern übersehen wird. Es ist die Rede von Portfreigaben und von Portweiterleitungen. Das sind zwei verschiedene Dinge, die man nicht verwechseln darf.

Portweiterleitungen sind ipv4-spezifisch und finden bei NAT Anwendung. Nicht bei ipv6, das ohne NAT betrieben wird. Bei NAT erhalten die lokalen Maschinen eine private IP Adresse (192.168.x.y), die nicht aus dem Internet erreichbar sind. Die umgekehrte Richtung geht (von lokal raus ins Internet), aber nicht rein. Damit man eine lokale Maschine aus dem Internet dennoch erreicht, trägt man auf dem Router für den gewünschten Port eine Weiterleitung ein, und zwar sagt man damit dem Router, dass wenn sich jemand auf den Router mit diesem Port verbindet, der Router diese Verbindung nicht selbst entgegennimmt, sondern die Verbindung auf die in der Weiterleitung angegebene interne Maschine weiterleitet. Für den, der die Verbindung initiiert, sieht es so aus, als ob er sich mit dem Router verbindet, weil die Weiterleitung intern ist und nach außen unsichtbar.

Portfreigaben hingegen öffnen in einer Firewall einfach nur einen Port, der sonst standardmäßig geblockt wird. Das kommt bei ipv6 zum tragen, weil bei ipv6 jede lokale Maschine eine offizielle ipv6 Adresse erhält. Man kann also von draußen aus direkt eine interne Maschine adressieren, und der Router muss die Verbindung einfach nur durchlassen auf die angegebene Maschine aber keine Adressumsetzung machen. Wenn man sich also aus dem Internet via ipv6 auf eine lokale Maschine verbindet, gibt man direkt deren ipv6 Adresse an, nicht die Adresse des Routers. Damit die lokalen Maschinen standardmäßig geschützt sind und nicht Hinz und Kunz sich darauf verbinden können, sind auf dem Router standardmäßig solche eingehenden Verbindungen komplett geblockt. Mit einer Portfreigabe öffnet man den Port. Da gibts keine zusätzliche Angabe über die lokale IP Adresse der Maschine, wie bei ipv4, weil die ipv6 Adresse der lokalen Maschine wie gesagt nicht lokal wie bei ipv4, sondern öffentlich ist.

Man sieht diesen Unterschied z.B. auch, wenn man sich bei Thinkbroadband einen Monitor einrichtet. Bei ipv4 gibt man dort die ipv4 Adresse seines Routers an, also z.B. die der Fritzbox. Bei ipv6 muss man das ebenfalls tun, also die ipv6 Adresse des Routers. Verwendet man aber ein Browser-Tool zum herausfinden der ipv6 Adresse, gibt das die ipv6 Adresse der eigenen Maschine und nicht die des Routers aus. Gibt man diese ipv6 Adresse bei Thinkbroadband an, gibts entweder gar keinen Graph, wenn der ping durch den Router auf die lokale Maschine gesperrt ist, oder wenn er offen ist, dann hat der Graph Lücken zu den Zeiten, zu denen man die eigene Maschine ausgeschaltet hat, weil der Test-Ping ja direkt auf die lokale Maschine geht, und nicht auf den immer durchlaufenden Router.
 
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