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Vertragsänderung ohne Zustimmung

Diskutiere Vertragsänderung ohne Zustimmung im Internet und Telefon über das TV-Kabelnetz Forum im Bereich Internet und Telefon bei Unitymedia; Hallo zusammen, meine Mutter hat einen laufenden Vertrag bei Unitymedia bzw. nun Vodafone. Ich habe mich im April 2020 im Beisein meiner...

imanuelbraun

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Hallo zusammen,

meine Mutter hat einen laufenden Vertrag bei Unitymedia bzw. nun Vodafone. Ich habe mich im April 2020 im Beisein meiner Verlobten und meiner Mutter telefonisch beim Kundenservice nach einer Tarif-Erweiterung bezüglich Internet erkundigt. In diesem Gespräch habe ich dem Servicemitarbeiter mitgeteilt, dass ich hierzu mit meiner Mutter Rücksprache halten werde, uns aber die gebotenen Leistungen wohl zu teuer seien. Ich habe an dieser Stelle keinen vertraglichen Abschluss getätigt. Darüberhinaus hätte ich dies auch nicht tuen können, da ich nicht der Inhaber des Vertrages bin. Auch eine Aufzeichnung wie es bei vertraglichen Änderungen üblich ist hat zu keiner Zeit stattgefunden.

Einige Tage später hat meine Mutter ein Schreiben von Vodafone erhalten, indem ihr mitgeteilt wurde, dass sie die Bestellung des Produkts Red Internet & Phone 500 Cable U in Auftrag gegeben haben soll. Leider hat meine Mutter es versäumt innerhalb der Frist zu widerrufen. Ich stelle mir die Frage wie es sein kann, dass sowas von einem ihrer Servicemitarbeiter initiiert wird ohne die entsprechende Zustimmung des Vertragsnehmer?! Meines Wissens nach ist ein Vertrag nur gültig, wenn beide Parteien den Vertragsinhalten zustimmen und eine entsprechende Willenserklärung abgeben.

Aufgrund der oben geschilderten Situation war ich in den vergangen Monaten diverse Male im Kontakt mit dem Kundencenter. Hier wurde mit zuletzt zugesichert, dass der Vertrag auf die ursprüngliche Leistung zurückgesetzt wird und die zu viel gezahlten Kosten erstattet werden. Eine schriftliche Bestätigung habe ich bis heute nicht erhalten. Auch eine Umstellung und Ausgleich der Kosten ist bis dato nicht erfolgt.

Ich habe mich ebenfalls an das Beschwerdemanagement von Vodafone gewendet. Meine erste Beschwerde wurde abgelehnt. Hier habe ich keinerlei Rückmeldung von Vodafone erhalten (anscheinend hat Vodafone versucht mich telefonisch zu erreichen. Warum antwortet man dann nicht schriftlich?). Erfahren habe ich dies heute durch einen Servicemitarbeiter!! Als Begründung nannte mir der Servicemitarbeiter den Ablauf der Widerrufsfrist. Die zweite Beschwerde befindet sich noch in Bearbeitung.

Ich bin wirklich enttäuscht und schockiert! Ich hätte nicht gedacht, dass ein seriöser Telekommunikationsanbieter so etwas macht.

Hat irgendjemand eine Idee was ich abgesehen von rechtlichen Schritten noch unternehmen kann?

Vielen Dank und viele Grüße
Imanuel
 

Nachtwesen

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Sowas ist eine riesen Sauerei und kommt wohl öfter vor. Setze eine Frist zur Behebung des Chaos.
 
kalle62

kalle62

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hallo

Aber keiner Kennt hier den genauen Ablauf des Gespräch,und wenn deine Mutter nicht Reagiert.Na ja was soll man dazu Raten ! vil Besser die Post Lesen usw.

Und jetzt kommst Du nach 8 Monaten,und meist hier Tipps zu bekommen.
Ich würde vil Kündigen und das jetzt schon,und nach Alternativen suchen.
Den vil wirst Du angerufen! und du gehst auch ans Telefon.Und kannst halt dein Frust darüber Erklären usw,deshalb die Kündigung.

Aber die richtigen Worte kann dir keiner in den Mund legen.
Oder nimmst dir einen Anwalt,oder hoffst auf Kulanz von Vodafone.

Ach ja wurde den auch noch Hardware von Vodafone angenommen ?
Und wird das Internet und Telefon genutzt ?

gruss kalle
 
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Nachtwesen

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Die Mutter war ja vorher schon Kundin kalle, es wurde jetzt nur ein anderer (größerer?) Tarif gebucht ohne Einverständnis.
 

Joerg123

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tja, provisionsgeiler Hotline-Mitarbeiter, so kann es gehen.
also ist natürlich nicht richtig so, aber kommt jetzt nicht ganz von ungefährt, du hast angerufen, soviel zu wie kann das sein
dann muss doch irgendwann mal ein Internet-Router eingeflogen sein ? hast du das zurück geschickt ??
wie viele Monate lief das denn, bis du in der Sache das erste mal Kontakt mit dem Kundenservice aufgenommen hast ?
klar kann man es nochmal versuchen, auch wenn du schon verschiedenes angegangen bist, daher wird es wahrscheinlich einen Rechtsanwalt brauchen (da reicht dann aber oftmals ein Brief, einen echten Rechtsstreit will man sicher nicht riskieren bei VF, vor allem, wenn die die Sachlage prüfen = keine Tonbandaufzeichnung - da bin ich nicht sicher wie lange man die aufbewaren muss, wenn du aber zügig Einspruch eingelegt hast, wäre es die Pflicht gewesen das Beweismaterial zu sichern, aber das gibt es ja eh nicht)
 
kalle62

kalle62

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hallo

Man müsste vil den Zeitlichen Ablauf kennen,bis das geschaltet wurde und gab es Neue Hardware von Vodafone usw.

Für mich Klingt das immer so ! als wollte man sich aus einem Vertrag rauswinden.
Weil der natürlich Teurer ist als der Alte,und warum macht der Sohn so etwas.Braucht die Mutter den Überhaupt Internet usw.

Ist nur mein Persönlicher Eindruck! und möchte auch keinem etwas Unterstellen.
Aber mal Sehen was imanuelbraun so noch Schreibt.

gruss kalle
 
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Torsten1973

Torsten1973

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Das Problem ist halt, das jeder, der die Kundendaten (Name, Anschrift, Geburtsdatum und Kundennummer) kennt, auch buchen kann. Das natürlich auf die Auftragsbestätigung kein Widerruf erfolgte, macht es nicht einfacher. Jetzt ist deine Mutter höchstwahrscheinlich für 24 Monate an den Vertrag gebunden, denn nach 8 Monaten kann selbst Vodafone da nix mehr machen.
 

imanuelbraun

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Wir haben nie Hardware von Vodafone erhalten, obwohl dies Bestandteil des Vertrags was. Die Leistung hätte von unserer Seite auch nie in Anspruch genommen werden können.

Nochmals zum Ablauf:
Ich habe zwei Wochen nach Ablauf der Widerrufsfrist das erste Mal in Kontakt mit Vodafone gestanden. Neben etlichen Telefonaten habe ich auch diverse Beschwerde Emails geschrieben. Ebenfalls hatte ich eine mündliche Zusage eines Servicemitarbeiters das eine Rückabwicklung in die Wege geleitet wird. ich habe hier auch darauf bestanden, dass mir dies schriftlich zugesendet wird was bis dato nie erfolgt ist. Die beiden darauffolgenden Monate habe ich mich jeweils direkt nach Erhalt der Rechnung mit dem Kundencenter in Verbindung gesetzt. Hier wurde mir jeweils mitgeteilt, dass das ganze ab dem kommenden Monat aktiv wird und ich bitte die nächste Rechnung prüfen soll. Nachdem auch dann eine Rückabwicklung erfolgt ist habe ich erneut beim Kundenservice angerufen, wo mir mitgeteilt wurde, das meine Beschwerde abgelehnt wurde und sie nichts machen können.

Ich habe mich nun per Facebook und WhatsApp an Vodafone gewendet. Hier hat man sich nochmals meinen Fall angenommen. Vodafone scheint nun einzulenken. Der Servicemitarbeiter schreibt dazu, dass er nicht nachvollziehen kann was telefonisch besprochen oder vereinbart wurde und Sie eine Rückabwicklung anbieten würden.

Im übrigen:
Auch ich habe meiner Mutter die Frage gestellt warum Sie den überhaupt Internet benötigt ;)

Vielen Dank und viele Grüße
Imanuel
 
Puhbert

Puhbert

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@imanuelbraun . Darüberhinaus hätte ich dies auch nicht tuen können, da ich nicht der Inhaber des Vertrages bin.

Da muss man natürlich auch auf seitens von Vodafone die Frage stellen dürfen , wie kann man dir jetzt Auskünfte erteilen oder zusagen machen, wo du doch gar nicht der Inhaber des Vertrages bist. 🤔
 
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Nachtwesen

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Das ist doch immer so, wenn man sich legitimieren kann. Und das finde ich auch ok so. Sonst könnte ich mich nicht um den Anschluss meiner Großeltern kümmern.
 

h00bi

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Wenn sich das schon so lange zieht, wende dich an den Verbraucherschutz.
Vodafone wurde für Solche Sachen bereits verklagt und abgemahnt.

Wichtig wird wohl sein was bei dir " war ich in den vergangen Monaten diverse Male im Kontakt " heißt.....
Wenn du erst im Oktober angefangen hast wird dir auch der Verbraucherschutz sagen dass da wohl nichts zu machen ist, immerhin hat deine Mutter die erbrachte Leistung auch genutzt.
 
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