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Kabelanschluss immer wieder für 4-12 Min gestört

Diskutiere Kabelanschluss immer wieder für 4-12 Min gestört im Störungen im Kabelnetz von Unitymedia Forum im Bereich Rund um Unitymedia; Hallo Community, ich schlage mich seit mittlerweile einem Jahr mit einem sehr nervigen Problem herum und bin leider am Ende meines Lateins. Mein...

lynix

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Hallo Community,

ich schlage mich seit mittlerweile einem Jahr mit einem sehr nervigen Problem herum und bin leider am Ende meines Lateins.

Mein Unitymedia- (bzw. Kabel-BW- bzw. Vodafone-) Kabelanschluss ist immer wieder kurz gestört, d.h.
  • IPv6 sowie IPv4 brechen weg (ich habe echten DualStack)
  • nach ein paar Minuten merkt das Modem, dass DOCSIS weg ist
  • neues Suchen der Frequenzen für den Downlink
  • Wiederherstellen der Verbindung
Der Vorgang dauert meistens ca. 4-12 Minuten. Ich betreibe eigenes Monitoring, d.h. ich habe die genauen Zeiten für Link Loss und Wiedereinwahl für ein ganzes Jahr (falls das von Interesse sein sollte). Über den Sommer hinweg zeigte sich das Problem alle paar Tage, in letzter Zeit jedoch wieder mehrmals täglich. Leider oft in der Prime Time für Netflix und Co. oder während VoIP-Calls, was mehr als ärgerlich ist.

Ein Paar Details zum Anschluss:
  • 6 Parteien Haus
  • Fritz!Box 6490 Cable (eigenes Gerät), aktuelle Firmware
  • "echter" DualStack mit 165 Mbit/s down und 21 Mbit/s up
  • laut Vodafone-Techniker ist die Dämpfung der Leitung normal
Wenn ich zum Zeitpunkt des Ausfalls anwesend war habe ich nachgeschaut und Kabel-TV war zusammen mit DOCSIS gestört (Bild noch sichtbar aber mit massiven Bildfehlern).

Ich habe bereits 3 Mal zum Support von Unitymedia (bzw. Vodafone) Kontakt aufgenommen. Jedes Mal wurde anstandslos ein Techniker zu mir entsandt, und es wurde nicht versucht, mein "Fremdgerät" als Fehlerursache vorzuschieben - soweit bin ich sehr zufrieden mit dem Support.

Leider konnte der Techniker jedoch keinerlei Probleme am Anschluss feststellen - die Störung trat natürlich nicht zu dem Zeitpunkt auf, wo er anwesend war. Besonders ärgerlich war es im Februar: hier hatte ich einen 3 Tage dauernden Ausfall. Ich hatte mich schon "gefreut", dass das Problem diesmal wohl endlich gelüftet werden würde, aber 20 Minuten bevor der Techniker die Tür herein kam war der Anschluss wieder online! Kaum auszuhalten! ;)

Habt ihr eine Idee, wie man mit so einem kurzen aber häufig auftretenden Problem umgehen könnte?

Ich kann ja nicht noch 10 Mal einen Techniker anfordern (und mir jedes Mal einen Tag Urlaub nehmen) und hoffen, dass ich irgendwann genau den Zeitpunkt erwische, wo das Problem auftritt... Gleichzeitig verstehe ich natürlich, dass sich nichts beheben lässt, was man nicht sehen bzw. messen kann. Andererseits muss Unitymedia als ISP doch auch eine Form von Monitoring haben und die häufigen DOCSIS-Abbrüche feststellen können, oder?

Gibt es, ähnlich zu Langzeit-EKG bei Menschen, vielleicht eine Art Logger, der bei mir installiert werden könnte um die Ausfälle aufzuzeichnen?


Viele Grüße

lynix
 

robbe

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Was sagen die Nachbarn?
Sind nur bestimmte TV Sender von den Störungen betroffen, bzw manche mehr als andere?
Konntest du in den Modemwerten kurz vor dem Ausfall schonmal auffällige Werte feststellen?

Gibt es, ähnlich zu Langzeit-EKG bei Menschen, vielleicht eine Art Logger, der bei mir installiert werden könnte um die Ausfälle aufzuzeichnen?
Ja, so in der Art, wenn auch eher unpräzise. Im Technikerportal zum auslesen der Modemwerte werden einmal täglich die Modemwerte geloggt und es gibt auch eine Art Livegraph. Bringt aber nur was, wenn sich die Modemwerte um den Ausfall herum sichtbar verändern.
 
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lynix

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Von den Nachbarn hat leider nur eine weitere Partei Kabel-Netz, der Rest hat VDSL ;) Ich konnte mich noch nicht absprechen.

Bei meinen bisherigen Beobachtungen waren alle TV-Sender zusammen mit dem Internetzugang gestört, manche aber offenbar stärker als andere.

Was genau meinst Du mit "Modemwerte"? Im Graph für die MSE im Webinterface der FritzBox sehe ich einen kleinen Einbruch im Balken für den Zeitraum, in dem der letzte Ausfall liegt (19:51 Uhr):

mse.png

Die Tabelle mit den Details zum Downlink sieht derzeit so aus:

downlink.png

Ich weiß nicht ob die Fehlerzähler bei einem Reset des DOCSIS Links zurückgesetzt werden. Der aktuelle besteht derzeit ca. 13h:

cable-info.png

Kurz vor dem Ausfall die Werte zu erwischen, habe ich noch nicht geschafft, da er nicht regelmäßig (genug) auftritt. Kurz danach geht leider auch nicht, denn das Webinterface der FritzBox blendet die Details scheinbar aus, sobald sie den Verbindungsabbruch bemerkt.
 
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robbe

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Ich hab ja ne Vermutung was die Ursache sein könnte, bin mir aber noch nicht sicher. Vergleiche während der Störung mal ArteHD und Tele5 (ohne HD). Wenn meine Vermutung richtig ist, müsste ArteHD erheblich mehr Störungen aufweisen.
 

lynix

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Okay werde ich machen, die nächste Störung sollte ja bereits heute Abend irgendwann auftreten.

Jetzt machst du mich aber neugierig ;) Möchtest du mit den beiden Sendern darauf hinaus, dass nur ein Teil des Frequenzspektrums gestört ist? Ich hatte auch schon den Gedanken, da es ja immer nur ein paar Minuten sind, ob vielleicht ein defektes Elektrogerät im Haus als Störstrahler fungieren könnte.
 

robbe

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Ich tippe auf einen sporadischen Kurzschluss durch irgendein defektes Bauteil oder Kabel. Dabei knickt das Signal im Vorderen Frequenzbereich stark ein, was für ein wegbrechen der Uploadfrequenzen sorgt. Am ehesten sieht man das dann auf den Sendern die sich ebenfalls im vorderen Frequenzbereich befinden.
 

christian_za

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Hallo,

ich habe exakt das gleiche Problem bei mir. Ich habe allerdings zusätzlich das Problem, dass ich seit 2 Wochen mit dem Support telefoniere und einfach keine Antwort bekomme. Hat jemand das Problem schonmal irgendwie lösen können? Ein Problem mit meinem eigentlichen Anschluss kann ich höchstwahrscheinlich ausschließen, da auch einige Arbeitskollegen kenne, die das selbe Problem haben.

Gruß,
Christian
 

lynix

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ich habe exakt das gleiche Problem bei mir. Ich habe allerdings zusätzlich das Problem, dass ich seit 2 Wochen mit dem Support telefoniere und einfach keine Antwort bekomme. Hat jemand das Problem schonmal irgendwie lösen können? Ein Problem mit meinem eigentlichen Anschluss kann ich höchstwahrscheinlich ausschließen, da auch einige Arbeitskollegen kenne, die das selbe Problem haben.
"Leider" ist das Problem jetzt seit Montag nicht mehr aufgetreten, sodass ich robbe's Tipp mit den TV-Kanälen noch nicht umsetzen konnte. Puh, zwei Wochen ohne Antwort vom Support ist echt heftig. Zumindest was das angeht waren sie bei mir vorbildlich, ich hatte immer innerhalb von 2-3 Stunden eine Antwort. Aber ich habe die Unitymedia-Hotline angerufen, vielleicht macht das einen Unterschied.

Bei einem Kurzschluss: soweit ich mich entsinne ist das Kabelnetz ja ein Shared Medium, d.h. alle Modems eines Netzsegments und das CMTS teilen sich den Bus. Wenn ein Teilnehmer einen Kurzschluss sieht, dann müssten den doch alle anderen auch sehen, oder? Müsste ich dann (vorausgesetzt es ist ein Kurzschluss) im gesamten Haus bzw. dem gesamten Straßenzug nach defekten Geräten oder brüchigen Kabeln fahnden?

Oder wie wird so etwas normaler Weise weiter eingegrenzt? :)
 

robbe

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Ganz so einfach ist das nicht. Grundsätzlich kann man sagen, wenn der Kurzschluss irgendwo auf einer Strecke auftritt, dann ist das Signal ab dieser Stelle kaputt, aber nicht davor. Hast du auf der Straße beispielsweiße 4 aufeinanderfolgende Abzweiger und der Erste verursacht im Abgang einen Kurzschluss, dann sind die nachfolgenden 3 gestört, tritt die Störung aber erst am dritten Verteiler auf, gibt es an denen davor keine Probleme. Im Haus das gleiche. Hat bei einer Sternverteilung einer nen Kurzschluss auf der Leitung, interessiert das die anderen Teilnehmer nicht, da alle nen eigenes Kabel vom Verteiler haben. Problematischer wirds bei einer Baumstruktur, dort haben alle Teilnehmer nach der Störstelle ein Problem. Wenn ich also in nem Baum mit 6 Dosen in der obersten Etage nen Kurzschluss in der Leitung sehe, im Keller aber noch alles sauber ist, kann ich alle 5 dazwischenliegenden Etagen abklappern und die defekte Dose oder das angeborte Kabel suchen.
 

lynix

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Okay danke, das ist schon mal eine gute Nachricht. Dann muss ich mir nur noch überlegen, wie ich es anstelle, die verschiedenen Punkte zu überprüfen (ohne Schlüssel zum Verteilerkasten). Denn ich gehe immer noch nicht davon aus, dass ich es schaffe, dass ausgerechnet während der 10 Minuten gerade ein Unitymedia-Techniker da ist ;) Ich denke ich werde versuchen, bei den anderen Parteien direkt nachzufragen, währen die Störung nächstes Mal auftritt, vielleicht kann ich mich so entlang hangeln ohne Zugriff auf die Verkabelung im Verteiler.

Eine Rückfrage habe ich aber noch, ich würde das gern verstehen: Wieso macht die Topologie (Stern oder Baum) einen Unterschied, bzw. wieso wirkt sich der Kurzschluss nicht auf das ganze Segment aus?

Kurzschluss bedeutet (in meiner Vorstellung) ja, dass beide Leiter im Coax-Kabel auf das gleiche elektrische Potential gezogen werden. Wenn in der Verkabelung aber keine aktiven Komponenten vorkommen, dann ist doch der innere Leiter mit dem inneren Leiter aller anderen Abschnitte/Dosen verbunden (und der äußere entsprechend genauso), d.h. es müsste auf allen Verkabelungsabschnitten die Potentialdifferenz zwischen den Leitern weg sein... Oder stelle ich mir das zu einfach vor, und RF-Technik ist komplexer?

Ich vergleiche das im Kopf mit einem Feldbus (z.B. zwei Drähe: Masse und Vbus): egal wie Du das Ding verkabelst (Stern, Linie/Baum), sobald an irgendeiner Stelle die Drähte kurzgeschlossen werden, wirst Du auf dem gesamten Bus kein Signal mehr sehen, weil überall Vbus auf Masse gezogen wird.

Sorry dass ich so dämlich nachfrage, ich bin einfach neugierig und würde das gern verstehen.
 
boba

boba

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Bei Hochfrequenz ist das mit dem Kurzschluss so eine Sache. Eigentlich gibts da keinen Kurzschluss, der wie bei Gleichstrom alles vernichtet. Bei Hochfrequenz wirkt auch die kurzgeschlossene Leitung wie ein Schwingkreis, in dem natürlich auch Spannungen induziert werden - je höher die Frequenz, desto weniger wirkt sich der Kurzschluss aus. Der Kurzschluss wirkt nur wie eine Dämpfung des Signals, umso stärker je niedriger die Frequenz. Natürlich ist das Signal gestört, aber es ist noch vorhanden.
 

lynix

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Ach verdammte LC-Glieder! Danke, jetzt hab ich's gerafft! :)
 

jbjoret

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Bei mir ist es in der ganze Nachbarschaft(nicht nur mein haus) seit mehrere Wochen so. Wir haben 1-2 Ausfälle am Tag zusätzlich zahle ich extra für 50 MBits upload, manchmal werden sie erreicht, meistens bekomme ich 20 oder weniger, und oft bekomme ich < 1Mbits. Ich bin erst seit April 2020 Kunde und war früher bei Telekom. Ich muss sagen, auf dem Papier ist das Angebot super attraktive, in der Realität ist es bei uns eine Katastrophe und ich wünsche ich hätte nicht gewechselt. Ich bekomme Stress, weil die Kinder können kein Home Schooling machen und in HomeOffice werde ich aus wichtige Meetings rausgeschmissen. Die Probleme sind Systematisch und Flächendeckend, jedes Mal hören wir aber die selbe Story "Es war eine Externe Störung, das Problem ist behoben". Ein Problem das 2-15 Min jeden Tag wiederkommt ist nicht behoben.
 
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klaus0815

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Ich habe seit Monaten ein sehr sehr ähnliches Problem.

Internet fällt 3-8x am Tag aus immer für ziemlich genau 7 Minuten. Es waren schon 2 Techniker hier, Dosentausch, Modemtausch, alles erfolglos.
Rauschabstände Top, Dämpfungswerte Top.

In der Nachbarschaft haben alle das selbe Problem. bei einem Ausfall rufen wir uns an und es tritt immer bei allen gleichzeitig aus. Der Pyur Service sagt, alles ist einwandfrei. Meine Ping Plots sagen was anderes, siehe hier:

https://www.pyforum.de/viewtopic.php?f=22&t=2602

Mir ist klar dass es sich hier um ein unitymdia Forum handelt aber wegen der Ähnlichkeit der Fehlerbeschreibung dachte ich mir, ich hole ein paar Erfahrungswerte ein. Evtl. ist die Lösung auch eine ähnliche.

Gab es hier denn eine Lösung zu dem Problem?

Grüße und danke schon mal
 
MartinP_Do

MartinP_Do

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Wenn es eine Störung in der gesamten Nachbarschaft ist, muss schon eine Komponente im Verteilnetz ein Problem haben ...

Wie wohnst Du? Sind das einzelne Häuser mit separaten Zuführungen in den Keller von der Straße aus, oder ein größerer Wohnkomplex mit einem gemeinsamen Kabel-Hausanschluss?
 

klaus0815

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Danke für die schnelle Rückmeldung.

Es betrifft den ganzen Straßenzug. Es sind mehrere 2 Familienhäuser. Es teilen sich immer 2 Häuser einen Hausanschluss. Also je 4 Wohneinheiten pro Hausanschluss.
 
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boba

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Dokumentiere die Ausfälle und die vergeblichen Technikerbesuche so genau wie möglich, und wenn du 2 Wochen oder mehr zusammenhast, dann mache nochmal eine Störung auf mit dem Hinweis auf die gesammelten Störungen, die nachweislich auch alle Nachbarn betreffen (führe die Nachbarn mit Namen und Adresse auf). Fordere den Anbieter explizit auf, diese dauerhafte Störung zu beseitigen, die angesichts der Nachbar-Störungen kein Phantom ist, sondern mehrere Anschlüsse betrifft.

Das geht in der Ausführlichkeit natürlich nur, wenn es die Möglichkeit gibt Störungen via Internet aufzugeben. Gibts die nicht, bzw. hat das immer noch keine Wirkung, dann suche auf der Webseite des Anbieters nach einer Möglichkeit, eine Beschwerde einzureichen. Gib dort deine Beschwerde auf und füge entsprechend das Störungsprotokoll an und auch die Störungsnummern der ganzen erfolglosen Technikerbesuche.
Wenn das auch nichts nützt, den Beschwerdetext per Papier-Brief schicken und eine Störungsbehebung fordern.
Wenn das auch nichts nützt, könnte möglicherweise (d)eine Verbraucherzentrale was helfen. Das kostet etwas Geld, kann aber hilfreich sein. Möglicherweise hilfts auch bei der finalen Störungsmeldung nur auf die Verbraucherzentrale hinzuweisen bzw. bei der Beschwerde.
 

klaus0815

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Okay. Die Bewohner ballern den Pyur Support mit Tickets zu. Ich trage alle Ausfälle zusammen und kontaktiere damit die Bundes Netzagentur.
Die von dir genannten Wege stehen auf der Liste.

Ich erhoffe mir hier Rückmeldung von denen die hier das selbe Problem hatten und es evtl. gelöst wurde. Die Info woran es lag wäre sehr interessant.
 
MartinP_Do

MartinP_Do

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Ich habe extrem lange nach einem Problem an meinem Anschluss gesucht, und das Problem letztendlich selber gelöst ...
Aber mein Problem kann es In Deinem Szenario mit vielen Haushalten nicht sein.
Bei mir war es ein Wackelkontakt am Hausübergabepunkt (Dem Kasten, in dem das Erdkabel von der Straße endet), am Koax-Verbindungskabel zur Hausverteilung ...

Nach den Symptomen liegt die Sache bei Dir aber woanders:
Entweder ist es eine Störung, die aus irgendeinem Haus oder von anderswo in das Netz "hineinstrahlt", oder eine Komponente hat einen sporadischen Fehler.

Als Laie kann man nur schauen und hören, ob man beim Auftreten der Störung in der Umgebung etwas bemerkt ...
Das kann aber auch auf eine falsche Fährte führen. Bei mir trat der "Wackelkontakt" häufig auf, wenn die Müllabfuhr durch unsere Straße fuhr. Ich dachte daraufhin, das irgendwelche Bewegungen sich auf das Erd-Kabel unter der Straße übertragen, und DORT ein Wackelkontakt z. B. in der Abzweigung zu meinem Haus vorliegt.
 
boba

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Ich habe eine vergleichbare Störung wie du vor vielen Jahren bei der Telekom gehabt, ähnlicher Verlauf über Monate. Zuguterletzt habe ich auf der Webseite der Telekom ein Formular zum Einreichen einer Beschwerde gefunden und eine Beschwerde, inklusive der ganzen Störungsticketnummern eingereicht. Es gab eine sofortige individuelle Antwort (bzw. gute Textbausteine) und 1 oder 2 Tage später kam ein Anruf von einem Techniker, der offenbar Bescheid wusste über die näheren Umstände der Ausfälle, und hat mir angeboten auf den Port eines anderen Moduls gepatcht zu werden, weil mein Modul defekt sei (war halt DSL-spezifisch). Ob ich damit einverstanden wäre nochmal ne halbe Stunde offline zu sein während er das macht. War ich natürlich, und danach gab es nie wieder Probleme mit dem Anschluss.

Natürlich ist bei dir die Ursache mit Sicherheit eine völlig andere, aber der Weg über eine offizielle Beschwerde hat funktioniert und war auch gerechtfertigt gewesen. Ich gehe davon aus, dass heutzutage alle Unternehmen mit seriösem Support solche Anlaufstellen für Probleme haben, die durchs Raster der Unternehmensprozesse fallen.
 

klaus0815

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Das klingt gut.... Bei Pyur würde es auch sehr helfen wenn meinen Fall, den ich in aller Ausführlichkeit zusammen getragen habe, mal jemand der wirklich Ahnung hat ansehen würde.

Aber:
Bei mir tut sich auch was. Alle Nachbarn haben nach Rücksprache immer wieder Tickets geschrieben und ich habe per Email nochmal alles zusammengetragen und Pingplots der letzten Tage beigelegt und heute bekamen wir auf telefonische Rückfrage die Info dass eine Generalstörung in unserem Viertel erfasst wurde. Alle Technikertermine die noch ausstehen wurden gecancelt. Das klingt erstmal gut, ich bin aber nur vorsichtig optimistisch.
 

jbjoret

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Danke für die schnelle Rückmeldung.

Es betrifft den ganzen Straßenzug. Es sind mehrere 2 Familienhäuser. Es teilen sich immer 2 Häuser einen Hausanschluss. Also je 4 Wohneinheiten pro Hausanschluss.
Bei uns in der Straße war auf Grund Corona: (Homeoffice, Homeschooling) das Netz unterdimensioniert. Vodafone hat 9 Monate gebraucht um einen Split einzubauen (Ja das Netz war 9 Monate lang so gut wie unbenutzbar). Jetzt geht es alles besser auch wenn es Regelmäßig für ein paar Sekunden weg ist. Wenn die ganze Straße das Problem hat liegt es definitiv nicht bei Dir.
 
Bastler

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Bei Hochfrequenz ist das mit dem Kurzschluss so eine Sache. Eigentlich gibts da keinen Kurzschluss, der wie bei Gleichstrom alles vernichtet. Bei Hochfrequenz wirkt auch die kurzgeschlossene Leitung wie ein Schwingkreis, in dem natürlich auch Spannungen induziert werden - je höher die Frequenz, desto weniger wirkt sich der Kurzschluss aus. Der Kurzschluss wirkt nur wie eine Dämpfung des Signals, umso stärker je niedriger die Frequenz. Natürlich ist das Signal gestört, aber es ist noch vorhanden.
Das ist zwar richtig, aber nicht die Erklärung die zu der Frage passt, bzw. nur zum Teil.
Bei einem Kurzschluss: soweit ich mich entsinne ist das Kabelnetz ja ein Shared Medium, d.h. alle Modems eines Netzsegments und das CMTS teilen sich den Bus. Wenn ein Teilnehmer einen Kurzschluss sieht, dann müssten den doch alle anderen auch sehen, oder? Müsste ich dann (vorausgesetzt es ist ein Kurzschluss) im gesamten Haus bzw. dem gesamten Straßenzug nach defekten Geräten oder brüchigen Kabeln fahnden?
Die Vorstellung, dass das Kabelnetz ein Bus ist, ist falsch, zumindest nicht im klassischen Sinne (wie z.B. I²C Bus, S0-Bus )
Es gibt Bauteile wie Verstärker, Abzweiger, Verteiler, Antennedosen usw. . Alles das sorgt richtig zusammengebaut dafür, dass Anlagenteile und vor allem die Anschlussbuchsen an den Dosen stark von einander entkoppelt sind - d. h. untereinander oder auch "gegeneinander" eine sehr hohe Dämpfung haben.
Ohne Entkopplung würde so ein Kabelnetz (auch schon die NE3 oder gar eine normale Gemeinschaftsantennensanlage ) überhaupt nicht funktionieren, weil jeder Anschluss jeden anderen Anschluss stören könnte, z.B. durch ein kurzgeschlossenes TV-Anschlusskabel.
Deswegen kann man an einem stark entkoppelten Anschluss, wie z.B. einer Antennedose oder eine Abzweiger theoretisch anstellen was man will, so einfach stört man den Stamm und damit die anderen Anschlüsse nicht, da alle Fehler (z.B. Reflexionen wegen offenen Kabeln oder auch Saugkreise durch Kurzschlüsse) sich nur stark gedämpft auf den den Stamm in Richtung der anderen Anschlüsse auswirken.
Deswegen braucht man z.B. an Antennendosen ja auch an den Anschlussbuchsen keine Abschlusswiderstände.

Wenn natürlich ein Kabelfehler wie Kurzschluss im Stamm ist (in der NE3, "Stamm" wäre dort z.B eine C-Linie, oder in einem Haus in der NE4 oder sonstwo) dann setzt sich der Fehler natürlich ab der Fehlerstelle immer weiter fort, wie schon von robbe geschrieben.

Leider haben das mit der Entkopplung auch viele (ich würde behaupten mehr als 50%) der "Techniker" auch nicht begriffen, und leider auch solche, die neue Techniker "Ausbilden" nicht... Dabei ist das eigentlich elementar.
Z.B. mit Stichdosen im Ende einer Baumstruktur, die man leider auch heute noch (gefühlt sogar eher mehr als früher) antrifft, zerstört man die ordnungsgemäße Entkopplung.
 
MartinP_Do

MartinP_Do

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Die Frage ist für mich, warum ein Kabelsegment plötzlich so "kippen" kann ...
Vielleicht bin ich in meinem Segment von zu vielen Home-Officers schlichtweg verschont geblieben..
Die Segmentauslastung, die ich messe deutet immer noch darauf hin, dass der meiste Traffic in der Freizeit generiert wird...
Da scheint Disney+, Netflix und Amazon Prime mehr Traffic zu verursachen, als die Videokonferenzen und Dateitransfers tagsüber ...

Wenn das Segment jetzt 40 % mehr Traffic schlucken muss, sollten doch lediglich die Dateitransfers etwas länger dauern, und die Bildqualität bei den Streaming-Anbietern automatisch heruntergeregelt werden, aber dass das Segment gleich ganz "unbrauchbar" wird?

Vielleicht fangen die Leute an, ihr Nutzungverhalten zu ändern - dann werden Filme auf Vorrat für die Offline-Nutzung vorgeladen (man weiß ja nie...) o. Ä.

Oder die Segmente werden zickig, wenn es an die Lastgrenze geht ...
 

klaus0815

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In meinem Fall kann ich sagen dass es wohl kein Auslastungsproblem ist denn die resyncs sind fast immer früh bis Nachmittag. Und die Leitung ist, wenn sie da ist, immer top. Immer lowpings um die 9-15 und fullspeed up wie down auch zu den krassesten Stoßzeiten....
 
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Kabelanschluss immer wieder für 4-12 Min gestört

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