Ihr Internetanschluss unterstützt DOCSIS 3.1 in Senderichtung nicht.

Diskutiere Ihr Internetanschluss unterstützt DOCSIS 3.1 in Senderichtung nicht. im Netzausbau und Digitalisierung Forum im Bereich Rund um Unitymedia; Hallo, ich habe gerade meine Fritte 6591 neu starten müssen. Nun habe ich die Meldung in der Fritz!Box gelesen, Ihr Internetanschluss unterstützt...

Träumer

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Hallo,
ich habe gerade meine Fritte 6591 neu starten müssen. Nun habe ich die Meldung in der Fritz!Box gelesen, Ihr Internetanschluss unterstützt DOCSIS 3.1 in Senderichtung nicht.
Bedeutet heißt, dass ich nicht mit 50 MBit hochladen kann? Ich habe mich schon immer gewundert das mein Upload nicht so dolle ist. Ich habe die Gigabit Leitung.1599225414788.jpeg

Upload mit FTP Server maximal 5 Mbit

Wäre schön wenn Ihr mir helfen könn
 

robbe

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Und zwar nirgendwo, du bist also technisch nicht schlechter unterwegs als alle anderen.
Aber lang ist es nicht mehr hin mit D3.1 im Upstream, wenn auch nicht so wie sich das die meisten erhoffen.
 

Träumer

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Hallo,
ich bedanke mich für die Auskunft. Dann wollen wir das Beste hoffen.

Gruß Träumer
 

robbe

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Was ich meine ist, dass viele sich wünschen, Docsis 3.1 im Upstream würde auf die alten UKW Frequenzen ausgeweitet werden.
D3.1 im Upstream wird zwar in Kürze kommen, aber leider nicht einhergehend mit einer Erweiterung der Frequenzen, weder nach unten als auch nach oben raus.
 

Edding

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Was ich meine ist, dass viele sich wünschen, Docsis 3.1 im Upstream würde auf die alten UKW Frequenzen ausgeweitet werden.
D3.1 im Upstream wird zwar in Kürze kommen, aber leider nicht einhergehend mit einer Erweiterung der Frequenzen, weder nach unten als auch nach oben raus.
schmeissen die da einen SC-QAM für raus oder quetschen die da 5 SC-QAM + OFDMA zusammen ?
 

robbe

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Richtig es fliegt einer raus. Die restlichen Vier rücken minimal zusammen und der OFDMA kommt ans Ende und reicht bis fast genau 65Mhz
Macht eine im Optimalfall hinzukommende Bandbreite von 72Mbit abzüglich der 27Mbit des wegfallenden Kanals, also einen Bandbreitengewinn von 45Mbit.
Dafür das dazu nahezu kein Aufwand nötig ist, ist das doch aber schonmal ein Anfang.
 
boba

boba

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Völlig ausgeschlossen für den Upstream auch mittelfristig ist jedenfalls alles oberhalb 65 MHz, weil alle aktuell verbauten Komponenten im Haus auf Rückkanal bis 65 MHz ausgelegt sind. Sämtliche Verstärker und Filter, damit auch alle Dosen, sind so ausgelegt. Da müsste außer den Kabeln alles ausgetauscht werden, inklusive aller MM-Dosen. Das wäre wie eine Situation wie beim Start des Kabel-Internet überhaupt.
Aber wieso geht eine Erweiterung auf die bislang unbenutzten 20 MHz am unteren Ende der Bandbreite auch nicht? Zu schlechte Signalqualität, weil vielleicht zu viele Einstrahlungen von der gewöhnlichen Haus- und Unterhaltungselektronik?
 

robbe

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Richtig, der Bereich unterhalb 25Mhz ist aufgrund von Einstrahlungen quasi unbenutzbar. Es hat auch seinen Grund warum man den OFDMA ans obere Ende setzt, dort ist die Wahrscheinlichkeit noch am höchsten, das er mit den angepeilten QAM1024 moduliert.
 

Dr.Chaos

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Da hat sich meine Frage sozusagen erledigt. Ich wollte wissen, warum man nicht bei 5 MHz mit dem Upload anfängt.
 

Edding

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Is halt schon sportlich mit ~150Mbit Segment Bandbreite dann 100Mbit Upload anbieten zu wollen
 
Cyrus

Cyrus

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Richtig, der Bereich unterhalb 25Mhz ist aufgrund von Einstrahlungen quasi unbenutzbar. Es hat auch seinen Grund warum man den OFDMA ans obere Ende setzt, dort ist die Wahrscheinlichkeit noch am höchsten, das er mit den angepeilten QAM1024 moduliert.
Was sind das für Einstrahlungen? Natürliche Hintergrundstrahlung?
Fernbedienungen für Garagentore, ferngesteuerte Autos usw. funken doch in dem Bereich, oder?
 
Soldierofoc

Soldierofoc

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Ich meine hier müssten recht viele Funk-/Landfunkdienste liegen und ich glaube auch nahe an den 25Mhz dran auch eben RC-Funk (Fernsteuerungen)
 
boba

boba

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3-30 MHz ist Kurzwelle, damit laufen viele Funkverbindungen, auch Amateurfunk. Hier gibt es eine nette Übersicht, was da so alles los ist und auch was für atmosphärische Störungen existieren, die sich wohl dann auch auf Kabel in Form von Einstrahlungen übertragen können: https://www.fading.de/ueber_die_kurzwelle/meterbaender_auf_kurzwelle
Zum Amateurfunk habe ich gehört, dass es Leute gibt, die unerlaubterweise mit sehr hohen Sendeleistungen funken, und das schlägt ungeachtet jeder Abschirmung in jedes Kabel in der Nähe rein. Kurzwellen-Rundfunksender sind noch deutlich stärker, 100-500 Kilowatt.
Ist ein traditionell sehr altes Band, demzufolge sehr viele schmalbandige Nutzer mit hohem Bestandsschutz. Vermutlich noch stärkerer Bestandsschutz als die UKW Radiofrequenzen.
 

floh667

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klingt nach einer schlechten rechnung. 45mbit mehr + zickigem OFDMA + verdoppeltem buchbarem upload. D.h für 45mbit die man mehr im upstream zur verfügung hat, schaltet man einen doppelt so hohen upload, was letztendlich dafür sorgt, dass weniger kapazitäten vorhanden sind, wenn man zwischen verfügbarer bandbreite und angebotener Geschwindigkeit linear hoch skaliert. Und das setzt überhaupt erstmal vorraus, dass der OFDMA fehlerfrei läuft.
Wenn da gleichzeitig zwei Personen was mit 100mbit hochladen, ist der upstream überlastet xD
Da wäre es weitaus klüger, für den 1gbit tarif eine neue Art zusätzlich buchbaren power upload zu schaffen, der zu den 50mbit nochmals 25mbit hinzufügt. So hätten jene, die wirklich mehr upload wollen 25mbit mehr (was umgerechnet immerhin ganze 3MB/s sind) und das segment hätte dennoch mehr Luft nach oben, was den upstream generell entlasten würde.

Aber 50mbit upload mehr bei gerademal 45mbit neu geschaffener Kapatzität mehr ist ein Minusgeschäft in Sachen netzstabilität.
 
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robbe

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Wie kommt ihr eigentlich drauf, dass es demnächst 100Mbit Upload geben soll? Bis auf vage Ankündigungen hab ich davon noch nichts konkretes gehört, von daher dürfte der OFDMA schon erstmal rein zur Entlastung dienen.
 
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floh667

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Naja eben, die hatten das doch für nächstes Jahr angekündigt.
Wie läuft diese aufschaltung ab? Wird da ein Techniker fällig der den vor Ort dann einstellen muss, wenn der Kanal aktiviert wurde?
 

robbe

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Wird wahrscheinlich wie im Dowstream laufen. Der Kanal wird flächendeckend aktiviert und bei Bedarf wird dann in den Objekten nachgepegelt.

Ja, und mehr als eine vage Ankündigung war das mit den 100Mbit bisher nicht. Ich vermute auch am ehesten das es sich dabei dann um eine zubuchbare Option für den Gbit Anschluss handeln, sozusagen Uploadverdopplung gegen Aufpreis. Nutzen würden das dann nur die wenigsten.
 
Soldierofoc

Soldierofoc

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Wird sicherlich eine zubuchbare Option werden.
Nachpegeln wird man da vermutlich nichts müssen, wenn der OFDM Kanal auf einen (vorherigen) 3.0 Upstreamkanal gelegt wird und dann eben durch das breitere Frequenzspektrum bis 65Mhz gehen wird. Heute geht es mit den 3.0 Frequenzen ja bereits bis knapp 60Mhz.
Und bei diesen 5Mhz mehr ist der Pegelabfall ja nicht im entferntesten so massiv wie in den hohen 820Mhz+ (Ex-UM) Frequenzen.

Die Frage ist dann eher ob es zwischen 60-65Mhz ggf. Störfrequenzen gibt, die die Modulation bei manchen Anschlüssel beeinflussen könnte.

Interessanter finde ich die Verlegung vom DS-OFDM in die unteren Frequenzen wie bei VF...
 

Edding

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Mal gespannt ob das auch alles so lange dauert wie beim aufschalten des OFDM :rolleyes:
 

tonino85

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@robbe darfst du n Zeitrahmen verraten wann der ofdma ausgerollt werden soll?
 

Hemapri

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Die Frage ist dann eher ob es zwischen 60-65Mhz ggf. Störfrequenzen gibt, die die Modulation bei manchen Anschlüssel beeinflussen könnte.
Nein, wie kommt man darauf? Die Diplexfilter in allen Verstärkern trennen erst nach 65 MHz und lassen die Empfangsrichtung kurz vor 85 MHz wieder durch. Der Bereich zwischen 65 und 85 MHz bleibt deshalb auch gesperrt. Bis 65 MHz ist alles sauber und kann für den Rückweg genutzt werden.

MfG
 
Soldierofoc

Soldierofoc

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Ich habe doch nirgends geschrieben das oberhalb von 65Mhz für den US genutzt werden soll.
Dennoch kann doch eine Einstrahlung den eher breiten OFDM zwischen 60-65 Mhz stören.....?
 
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