Fragen zum Umstieg auf eigene Fritzbox

Diskutiere Fragen zum Umstieg auf eigene Fritzbox im FRITZ!Box für Kabel Internet Forum im Bereich Internet und Telefon bei Unitymedia; moin ich bin Unitymedia bzw. Vodafone Kunde und überlege gerade mein Heimnetzwerk umzurüsten, dazu zählt auch die Anschaffung einer Fritzbox 6660...

peppi4k

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moin

ich bin Unitymedia bzw. Vodafone Kunde und überlege gerade mein Heimnetzwerk umzurüsten, dazu zählt auch die Anschaffung einer Fritzbox 6660 u.a wegen Wi-Fi 6
derzeit hab ich eine 6591 mit der Komfort Option gebucht, diese möchte ich auch weiterhin hier als Ersatzbox liegen lassen.

Fragen wäre nun:
- Wenn ich mir eine eigene Box Provisionieren lasse, kann ich die Leihbox die ich ja mit 4,99 im Monat bezahle weiterhin hier halten? oder will UM/VF diese umgehend zurück?
- Sofern ich die Box hierhalten kann, ist diese weiterhin provisioniert, oder muss ich diese beim wechsel der Box, sofern meine mal Kaputt sein sollte, wieder neu provisionieren lassen?
- Support an der Leitung bei Problemen sicherlich nur mit UM/VF eigener Box, da bei meiner eigenen die Leitungsdaten nicht von UM/VF ausgelesen werden können?
- stellt sich UM/VF generell quer und man muss mehrmals versuchen die Box provisionieren zu lassen?
- sonst irgendwelche Nachteile bei einer eigenen Box?

danke schon einmal für Antworten
 
__QT__

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Die Leihbox musst Du sehr zeitnah zurückschicken und diese wird auch eh sofort deprovisioniert und kann nicht mehr von Dir genutzt werden. Die 4,99€ zahlst Du auch nicht für die Box sondern für die Telefonkomfortoption, für welche UM/VF aktuell halt diese Box stellt, kann aber morgen auch ne andere Hardware sein.

Logisch dass Leitungsprobleme von UM/VF supportet werden, aber gerade bei eigener Box wird einem immer angedroht, dass man eventuell den Technikereinsatz selbst zahlen muss sofern es nicht an der UM Leitung sondern an eigener Hardware/Leitung liegt.

Die Provisionierung der eigenen Hardware kann innerhalb von 5 Minuten erledigt sein, benötigt manchmal aber auch bis zu 2 oder 3 Tage. Alles hier schon berichtet. Da kann man keine garantierte Vorhersage machen. Querstellen tut sich UM dabei nicht, aber der ein oder andere Hotliner macht scheinbar irgendwelche Fehler und dann klappts nicht und benötigt weitere Anrufe und Versuche.
 
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millen

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Dir Rücksendezeit beträgt aktuell 2 Monate im Sinne von #StayHome
 
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- Wenn ich mir eine eigene Box Provisionieren lasse, kann ich die Leihbox die ich ja mit 4,99 im Monat bezahle weiterhin hier halten? oder will UM/VF diese umgehend zurück? Nein, muss umgehend zurückgesendet werden und die 4,99€ (da du die Komfort Option weiterhin hast) weiterbezahlt werden. Das Schreiben/Aufforderung zum Rückversand erhältst du in der Regel innerhalb von max. 2 Wochen nach Anmeldung deines "eigenen" Endgeräts.

- Sofern ich die Box hierhalten kann, ist diese weiterhin provisioniert, oder muss ich diese beim wechsel der Box, sofern meine mal Kaputt sein sollte, wieder neu provisionieren lassen? Siehe Oben/Antwort 1.

- Support an der Leitung bei Problemen sicherlich nur mit UM/VF eigener Box, da bei meiner eigenen die Leitungsdaten nicht von UM/VF ausgelesen werden können? Doch, können ausgelesen werden. Support wird natürlich NICHT für dein eigenes Gerät geleistet, wohl aber schon wenn Probleme bei deiner Leitung (sofern nicht in-House!) bestehen. Die "Androhung", dass du den Technikereinsatz selbst bezahlen musst, sofern bei dir der Fehler liegt ist obligatorisch (und nachzuvollziehen).

- stellt sich UM/VF generell quer und man muss mehrmals versuchen die Box provisionieren zu lassen? Funktioniert in der Regel telefonisch direkt. Ob die Provisionierung sauber durchläuft steht auf einem anderen Blatt. In der Regel sollte das innerhalb von max. 2 Stunden klappen. Wenn es länger dauert ist die automatische Provisionierung auf einen Fehler gelaufen und es muss von Hand nachgepflegt werden. Hier am besten dann gleich, sollte die eigene Box nicht laufen, nochmals anrufen bei der Störungshotline. Am besten auch nicht an einem Donnerstag/Freitag vor einem Wochenende das ganze durchführen - sonst sitzt man unter Umständen ohne Verbindung da.

- sonst irgendwelche Nachteile bei einer eigenen Box? Nein, mir sind keine bekannt.
 

mospider

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@peppi4k: Ich habe die Fritzbox 6660 auch seit 2 Wochen und bin zufrieden. Die Provisionierung hat ohne Probleme innerhalb einer Stunde geklappt.
Verspeche dir aber nicht zu viel von WiFi 6. Das soll bei der 6660 nicht so gut umgesetzt zu sein. Da kann unter Umständen die 6591 schneller sein.
Ich habe das direkt deaktiviert und nutze fürs WLan einen Asus-WiFi 6-Router.
 
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boba

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Nur wegen Wifi 6 einen eigenen Router anzuschaffen halte ich nicht für sinnvoll. Es gibt noch kaum Endgeräte, die das unterstützen. Hast du so eines, und ist das wichtig? Ist es also nicht nur ein einzelnes neues Smartphone, bei dem aber die maximale Datenrate nicht wirklich wichtig ist? Bist du dir sicher, dass Wifi 6 eine deutliche Verbesserung für deinen (vermutlich kaum Wifi 6-fähigen) Endgerätepark darstellt und du das auch wirklich brauchst?

Mit Wifi 6 ist es wie mit anderen neuen Techniken: sie sickern eigentlich nach und nach in die Haushalte ein. Extra deswegen auf etwas umzusteigen ist oft verfrüht, kostet mehr als nötig, und das Feature, für das man das Geld ausgegeben hat, wird eigentlich gar nicht wirklich ausgenutzt.

Der einzige technische Nachteil einer eigenen Box ist der Support. Da man im ex-Unitymedia-Bereich von Vodafone das vorherige Endgerät zurückschicken muss und es nicht (wie in Vodafone ex Kabel-Deutschland) im Schrank behält und bei Störungen testweise anklemmen kann, hat man bei Störungen die A-Karte gezogen. Es ist dann nicht immer klar, auf welcher Seite die Störung vorliegt. Ob eigenes Gerät oder Netzbereich. Benutzt man ein vom Provider gestelltes Gerät, kann man bei der Störungsmeldung eher darauf deuten und sagen: "geht nicht. Macht mal".
 
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Tuxtom007

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Mit Wifi 6 ist es wie mit anderen neuen Techniken: sie sickern eigentlich nach und nach in die Haushalte ein. Extra deswegen auf etwas umzusteigen ist oft verfrüht, kostet mehr als nötig, und das Feature, für das man das Geld ausgegeben hat, wird eigentlich gar nicht wirklich ausgenutzt.
Ich meine irgentwo sogar gelesen zu haben, das Wifi6 nur dann Sinn macht, wenn alle WLan-Geräte das unterstützen, ansonsten die Performance der alten WLan-Geräte massiv runter gezogen wird.
Ob es stimmt, weiss ich nicht.

Ich hab die 6660 auch seit gestern, nicht wegen Wifi6, sondern weil meine alte Box eine Macke bei DECT hat und der Händler keine 6590 oder 6591 zeitnah liefern kann - mir recht, nutze die FB eh nur als Kabelmodem und VoIP/DECT- Telefonanlage und AB, WLan und den Rest machen Unifi-Geräte bei mir.
Dafür hab ich jetzt DocSis 3.1 und doppelte Bandbreite

Ich hab Wlan gestern abend zur Einrichtung bei der 6660 benutzt, so toll fand ist das nicht, besser als bei der 6590 wars auf keinen Fall - Box im Arbeitszimmer, ich sass im Wohnzimmer eine Etage tiefer. Da WLan baber jetzt eh aus ist an der box, stört mich das nicht wirklich.

Umstellung bei Vodafone hat keine 10 min gedauert, ich hab die Box direkt nach dem Anruf an der Hotline umgesteckt und die war kurz danach schon online. Tarifumstellung hat 45 min länger gedauert.


Zum Thema Vor-Nachteil eigener Box.

Ich sag mal so, ich nutze seit Jahren eine eigene FritzBox am Kabelanschluss - die Störungen, die ich hatte waren überschaubar und zu 100% netzseitig.
Von daher sehe ich null Grund, ein Ersatzgerät für die Fritzbox haben zu müssen - es geht eh nicht, weil das Erstazgerät erst vom Provider provisioniert werden muss und die andere dan rausfliegt.
Also einfach mal testweise umstecken eines anderen Endgerätes wie bei DSL ist nicht möglich.

Alternative: leider aber nicht möglich - ein einfach Kabelmodem vom Provider und dahinter dann seinen Router der Wahl, dann ist ist Auswahl auch größer. Leider bietet Vodafone aber keine einfachen Modems an, müsste man dann eh selber kaufen und da ist die Auswahl auch überschaubar ( ich kenne nur 2 Modelle , die DocSis 3.1 können )
 
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millen

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Das würde ich auch sofort nehmen, hab die 6660 auch nur wegen des 2,5g Ports^^
 
boba

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Bei der Frage eigene
Ich sag mal so, ich nutze seit Jahren eine eigene FritzBox am Kabelanschluss - die Störungen, die ich hatte waren überschaubar und zu 100% netzseitig.
Das ist halt sehr individuell. Bei ordentlicher Kabel-Installation dürfte man kaum den Support benötigen.

Ich bin für mich selbst mehr für Providerboxen, der Bequemlichkeit wegen. Ich bin solange dafür, wie es eine Providerbox gibt, die meine technischen Bedürfnisse abdeckt. Sobald es das nicht mehr tut, bin ich bei einer eigenen Box. In den letzten Monaten beispielsweise wurde keine Fritzbox angeboten. Aktuell wird sie wieder angeboten. Wäre ich in der Zeit Neukunde gewesen, ich hätte eine eigene Fritzbox beschafft und statt der Vodafone Station verwendet.
So aber habe ich seit 2012 eine gestellte Fritzbox, und zwar 4 Stück. Erst eine 6360, dann zwei 6490 (ein Austauschgerät nach einer Störung), jetzt 6591. In 8 Jahren 4 Boxen, einfach so zugeschickt mit allem erforderlichen Kabelkram, aktivem Splitter und Anleitung. Das erspart einem ziemlich was, sowohl an Geld als auch an Nerven und Rennerei.
 
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