Internet zu langsam? - Bürger sollen Geld einbehalten dürfen - Gesetzentwurf

Diskutiere Internet zu langsam? - Bürger sollen Geld einbehalten dürfen - Gesetzentwurf im Unitymedia allgemein Forum im Bereich Rund um Unitymedia; Die Regierung plant ein Recht auf schnelles Internet, das geht aus einem Gesetzentwurf hervor. Wer weniger Leistung bekommt als gebucht, soll...
krosscheck

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Die Regierung plant ein Recht auf schnelles Internet, das geht aus einem Gesetzentwurf hervor. Wer weniger Leistung bekommt als gebucht, soll seinem Provider zudem entsprechend weniger zahlen dürfen.

Vor fast genau vier Jahren, Ende Mai 2016, hatten die Grünen im Bundestag einen Antrag eingebracht, der Monate später ohne Debatte abgelehnt wurde: Internetprovider sollten Bußgeld oder sogar Schadensersatz zahlen, wenn sie ihren Kunden nicht mindestens 90 Prozent der gebuchten maximalen Internetgeschwindigkeit liefern. 2018 legte der Bundesrat mit einer ähnlichen Idee nach und forderte die Bundesregierung zum Handeln auf. Jetzt ist es offenbar so weit.

Das Blog "Netzpolitik.org" veröffentlichte am Montag einen Referentenentwurf des geplanten Telekommunikationsmodernisierungsgesetzes mit Stand von Mitte Mai, in dem eine solche Regelung vorgesehen ist. Zuständig für das Gesetz sind das Wirtschafts- und das Verkehrsministerium.
Dem Entwurf zufolge dürfen Verbraucherinnen und Verbraucher künftig unter Umständen anteilig so viel Geld einbehalten, wie ihr Provider unterhalb der vertraglich vereinbarten Internetgeschwindigkeit bleibt. Vereinfacht gesagt: Wer einen Anschluss mit 200 Megabit pro Sekunde (Mbit/s) gebucht hat, aber nur 100 Mbit/s bekommt, darf 50 Prozent des eigentlich fälligen Entgelts einbehalten. Alternativ darf man seinen Vertrag kostenfrei kündigen.

Bundesnetzagentur soll Provider zum Ausbau verdonnern können
Allerdings beinhaltet der Entwurf einige Einschränkungen und Bestimmungen: Es muss sich um eine "erhebliche, kontinuierliche oder regelmäßig wiederkehrende Abweichung" handeln, "die durch einen von der Bundesnetzagentur bereitgestellten Überwachungsmechanismus ermittelt" wurde. Zudem hat der Anbieter die Möglichkeit, zu belegen, "dass er die Abweichungen nicht zu vertreten hat".
Der Entwurf sieht in den Paragrafen 150 bis 156 zudem einen Anspruch auf "einen schnellen Internetzugangsdienst für eine angemessene soziale und wirtschaftliche Teilhabe" vor. Dazu soll die Bundesnetzagentur unterversorgte Gebiete identifizieren und - sollte kein Provider von sich aus vorhaben, dort auszubauen - einen von ihnen in die Pflicht nehmen können. Bezahlen soll das die Branche selbst: Provider müssen je nach Umsatz in einen gemeinsamen Topf einzahlen, aus dem der zu einem Ausbau verpflichtete Anbieter dann entschädigt wird.

Das Gesetz muss noch vom Kabinett, dem Bundestag und dem Bundesrat beschlossen werden. Entsprechend kann sich inhaltlich noch vieles ändern.
Quelle
 
Soldierofoc

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Wenn das so durch den Bundesrat geht, dann werden die Kabelanbieter, vor allem in überlasteten Segmenten deutlich mehr Probleme bekommen.
 

lupus

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Und erst Recht die DSL Anbieter. Da werden viele dann wohl runtergestuft auf den nächstniedrigen Tarif. Oder man unterschreibt irgendeinen Wisch dass man sich der niedrigeren Datenrate bewusst ist und man nichts dagegen machen kann.
 
__QT__

__QT__

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Ist am Ende die Frage, welch technisches Szenario vorgeschrieben wird, um die Minderleistung zu belegen. Oder meint ihr, es reicht, wenn Lieschen Müller einen Speedtest auf ner ungeeigneten Hardware macht? Am Ende könnte so ein Gesetz ein Schuss ins Knie (für die Routerfreiheit) werden. Die Provider werden auf Pflichtszenarien pochen, bevor sie den Nachweis akzeptieren müssen...

Sieht man doch auch öfter mal hier, wenn inhouse-LAN-Setups oder falsche Windows TCP Stack Konfigurationen der Grund für die Langsamkeit darstellen.

In der Theorie klingt das alles super für den Verbraucher, aber was am Ende raus kommt, wird man sehen...
 
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elg

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.... vielleicht wäre die Löschung sehr einfach?

Der Provider stellt ein Modem zur Verfügung, nur Modem, und danach ....

der Kunde anschlisst was er will ....

Wenn am Modem die Geschwindigkeit stimmt ....
 

lupus

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Wie jetzt auch. Techniker. Techniker kommt und misst. Und der Kunde darf dann Einsatz zahlen^^
 

elg

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.... genau!
Aber nur wenn die Geschwindigkeit am Modem stimmt!
 
blaxxz

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Die Range die Vodafone angibt ist aber auch sehr weit offen! :mad:
 
MrHonk

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Da werden viele dann wohl runtergestuft auf den nächstniedrigen Tarif.
Oder hoch gestuft. Bestes Beispiel ist mein Bruder - hat seit Jahren bei 1&1 einen einen Telefon- und DSL-Vertrag mit 16 Mbit/s und kam bestenfalls auf 7-8 Mbit/s. Er selbst ist zwar gelernter Elektriker, hat aber vom Bereich IT keinerlei Ahnung. Interessanterweise bietet 1&1 zum selben Preis auch VDSL 50 bei ihm an (selbst 100 wird angeboten, aber das wäre dann natürlich teurer gewesen). Da er sich aber erst auf meine Initiative hin, und zusammen mit mir, damit auseinander gesetzt hat (ich konnte mir das Elend nicht mehr anschauen), rief er bei 1&1 an, beschwerte sich einerseits über die extrem langsame Leitung und lies andererseits seinen Vertrag gleichzeitig auf VDSL umstellen.

Aufgrund von Corona dauerte es zwar zwei Wochen bis sich ein Techniker der Sache annehmen konnte, aber mittlerweile hat er VSDL und erreicht von den 50 Mbit/s immerhin 45 Mbit/s - und das ohne auch nur einen Cent mehr zu zahlen. Achja, so ganz nebenbei hatte er, seit er sich über die langsame Leitung beschwert hatte, plötzlich durchgehend 11 Mbit/s bis zu seiner Umstellung auf VDSL.

Wie jetzt auch. Techniker. Techniker kommt und misst. Und der Kunde darf dann Einsatz zahlen
Na was die Tests bedeuten habe ich selbst erst in den letzten Wochen gespürt (wen es interessiert kann sich meinen Thread hier ja mal anschauen).

Hier nur mal die Kurzfassung:
Vorweg, ich bin nicht unerfahren was EDV, IT, Netzwerktechnik usw. angeht - kann hier auch auf mittlerweile 25 Jahre Erfahrung zurück greifen.

Drei Windows-PCs mit unterschiedlichen Konfigurationen waren plötzlich nicht mehr mit voller Geschwindigkeit ans Internet angebunden (getestet mit den Speedtests von der UM-Website, der Vodafone-Website, nperf sowie Breitbandmessung). Die einzigen Gemeinsamkeiten, die diese Rechner hatten, waren das Betriebssystem (Windows 10), MS Office 2016 (legale Version, also ohne illegalem KMS-Aktivierer) sowie Kaspersky Internet Security. KIS hatte ich testweise sogar deinstalliert, was keine Besserung brachte. Wenn jetzt nur ein einziger der drei Rechner Probleme gehabt hätte, dann hätte ich es von vornherein auf ein Softwareproblem geschoben, so aber war für mich klar, dass der Fehler auf Vodafones Seite liegen musste. Bis auf die Tests von der Vodafone- und UM-Website testeten keine der Speedtests das Modem. Die Modemmessung ergab jedoch fast immer volle Bandbreite (nur ab und an mal lag diese deutlich unter dem was anliegen müsste, da war das Netz in dem Moment wirklich überlastet).

In zig Telefonaten, in denen mir Vodafone immer wieder sagte, dass die Messungen bis zum Modem hin optimal Werte liefern würden, und sämtliche Versuche meinerseits, in Zusammenarbeit mit Vodafone, hier keine Besserung zeigten, einigten wir uns darauf, dass die Fritzbox wohl defekt sein müsse. Ein Technikertermin wurde für direkt nach Pfingsten ausgemacht.

Aus einer Eingebung heraus lud ich mir während der Feiertage eine Linux-Distribution herunter und installierte diese auf einen USB-Stick. Und was soll ich sagen - plötzlich hatten die selben Rechner, die unter Windows Probleme bereiteten, wieder volle Geschwindigkeit. Zwar habe ich in meinem Heimnetzwerk auch mehrere Raspberrys laufen, aber da diese allesamt nur 100 Mbit/s können, konnte ich darauf keinerlei Messungen durchführen. Der Technikertermin wurde anschließend noch rechtzeitig von mir wieder abgesagt, da nun klar war, dass der Fehler doch innerhalb meines Netzwerkes lag.

Achso, eine kleine Kuriosität hatte sich im Nachhinein noch gefunden - eine VM mit Windows 10, die auf einem der betroffenen Windows-Rechner installiert war, und über das selbe Netzwerkkabel ins Internet ging wie der Host-Rechner auch, hatte ebenfalls volle Geschwindigkeit (der Host-Rechner gleichzeitig aber nicht). Aber auf die Idee bin ich anfangs erst gar nicht gekommen, das Ganze auch mit einer VM zu testen.

Aber wie soll ein Otto-Normal-Verbraucher sowas bei sich zuhause testen können? Und wie soll ihm ein Kundendienst-Mitarbeiter telefonisch erklären, wie er sich eine Linux-Live-Distribution auf einem USB-Stick erstellen kann?

Der Technikereinsatz wäre jedenfalls voll zu meinen Lasten gegangen, außer der Techniker hätte doch noch irgendwas bei mir gefunden und getauscht, aber da hier ansonsten alles neu ist, wäre das eher unwahrscheinlich gewesen.



Wenn das Gesetz wirklich kommt, dann muss da noch eine andere Lösung her wie der Kunde selbst die fehlerhafte Geschwindigkeit zuverlässig testen kann. Schlimmstenfalls kürzt er nämlich einfach unberechtigterweise die Rechnungen und hat prompt größeren Ärger mit seinem Provider, der noch nicht einmal eine Schuld an dem Ganzen hat.
 
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MrHonk

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Nein, noch nicht. Nach drei Tagen intensiver Fehlersuche hatte ich keine Lust mehr. Ich hab von meinem Hauptrechner ein Backup mit Acronis gemacht und auf allen Rechnern Windows komplett neu installiert. Danach funktionierte alles wieder ganz normal. Das Backup werde ich die Tage mal in eine VM umwandeln und hoffen, dass der Fehler immer noch vorhanden sein wird und ich doch nochmal auf Ursachenforschung gehen kann.

Es wurmt mich ja doch schon den wahren Grund nicht gefunden zu haben.
 

lupus

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Aber wie soll ein Otto-Normal-Verbraucher sowas bei sich zuhause testen können? Und wie soll ihm ein Kundendienst-Mitarbeiter telefonisch erklären, wie er sich eine Linux-Live-Distribution auf einem USB-Stick erstellen kann?
Wenn Otto keine Ahnung hat, muss er jemanden holen der ihm helfen kann. Otto geht auch mit dem Auto in die Werkstatt wenn was mit dem Auto nicht stimmt. Ich verstehe nicht warum am PC alle Experten sein sollen? Wenn der TV nicht funktioniert holt man ja auch irgendwen. Aber irgendwie denken viele dass das keine Leistung ist, das bissl tippen und Mausklicken.

Andererseits Otto wird es egal sein wenn von seinen gebuchten 50 Mbit nur 30 ankommen, er wird es wahrscheinlich eh kaum bemerken.
 
MrHonk

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Wenn Otto keine Ahnung hat, muss er jemanden holen der ihm helfen kann. ... Ich verstehe nicht warum am PC alle Experten sein sollen? Wenn der TV nicht funktioniert holt man ja auch irgendwen. Aber irgendwie denken viele dass das keine Leistung ist, das bissl tippen und Mausklicken.
Das habe ich doch auch gar nicht infrage gestellt oder behauptet, meine Aussage bezog sich einzig darauf, dass man gesetzlich den monatlichen Betrag kürzen können soll, was so einfach einfach nicht umsetzbar wäre.

Otto geht auch mit dem Auto in die Werkstatt wenn was mit dem Auto nicht stimmt. ... Andererseits Otto wird es egal sein wenn von seinen gebuchten 50 Mbit nur 30 ankommen, er wird es wahrscheinlich eh kaum bemerken.
Otto würde aber merken wenn sein Auto anstatt 100 km/h auf der Landstraße nur noch 60 km/h fahren würde.

Die Einsicht, das Otto auf der Landstraße vielleicht mal höher schalten sollte als nur in den dritten Gang und sein Auto deshalb nicht schneller fährt, bekommt er vielleicht auch noch selbst hin. Wenn Otto aber alles so macht, wie es ihm der Hersteller am Telefon gesagt hat, und sein Auto immer noch nicht schneller fährt, dann geht er natürlich von einem Fehler am Auto aus und fährt damit in die Werkstatt. Analog zum Providerproblem müsste Otto jetzt die noch ausstehenden Raten seiner Finanzierung kürzen, bis sein Auto wieder mit voller Geschwindigkeit fahren kann.

Die Werkstatt sagt ihm dann jedoch, dass beim Auslesen des Fehlerspeichers keinerlei Fehler ersichtlich sind, und die Probefahrt mit einem anderen Auto (beim Techniker wäre das sein Testgerät) auf derselben Straße, auf die er mit seinem Fahrzeug nicht die volle Geschwindigkeit erreichen konnte, jedoch in der Lage ist die 100 km/h zu fahren. Dafür darf Otto dann in der Werkstatt auch den vollen Preis bezahlen.

Um nur einmal beim Otto und dem Vergleich mit dem Auto zu bleiben - nichts anderes ist es mit der Aussage, dass der Provider sagt bis zum Modem liegt die Leistung an, das würden die providerseitigen Messungen zweifelsfrei ergeben - das kann der Kunde aber nicht selbst kontrollieren.

Wird jedoch zweifelsfrei nachgewiesen, dass der Provider die dem Kunden vertraglich zugesicherte Geschwindigkeit technisch nicht liefern kann, dann sollte es natürlich auch so sein, dass das monatliche Entgelt für die Leistung entsprechend angepasst werden kann.

Vielleicht wird so mein Vergleich ja klarer...
 
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Sacred

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Also die Sache wird wieder ne Luftnummer oder geht nach hinten los.

  1. Viele Kunden verstehen nicht einmal was vertraglich zugesichert ist .. Paradebeispiel ist da ja DSL ... die sehen VDSL 50. Das mit denen aber nur VDSL 25 vereinbart wird, im Vertrag steht und geschuldet wird, verpeilen die Meisten doch nicht.

  2. Wenn die Anbieter Geld in einem Korb abdrücken sollen, aus welchem dann ein Zwangsausbau finanziert werden soll - ratet wer es bezahlt.... die Kunden. Dann werden die Tarife einfach gemeinschaftlich teuer und das was man abführen müsste, kommt auf die Preise oben drauf.
 

h00bi

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Sowas gabs doch schonmal.
Mimimimi ich zahle für 16Mbit/s aber bekomme nur 12. Ich will meine 16Mbit.
Dann hat sich die Telekom gesagt okay, dann gibts halt nur 6 Mbit, dafür vertragskonform.

Zu VDSL Zeiten hieß es dann "mein Modem zeigt 80 Mbit/s Sync an, warum darf ich nur 50 buchen?

Erst seit kurzem und nach der Einführung von DLM geht die Telekom wieder den Weg offene Profile zu schalten, sodass Kunden teilweise höhere Pakete buchen können.
Wenn so ein Gesetz kommt, wird die Telekom diese Kunden einfach wieder in die kleineren Tarife drücken und künstlich limitieren.

Im CB Forum sind beispielsweise jede Woche Fälle in denen die versaute Netzwerkconfig oder sonstwas den Anschluss limitiert. Wenn der Kunde denkt er darf die Rechnung deswegen kürzen wird das ein Desaster.
 

Sacred

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Das "ich zahle für 16 Mbit" war schon falsch.

Der Tarif besteht auf einem Bündel von Inhalten, die alle kostenlos drin sind.
Für den DSL 16.000 bezahlt selbst bei der Telekom niemand mehr was, der kostet knapp 30€ im Monat (schaut man mal auf die alte Preisliste).
Aber naja ...

Dann sind die Leute bei der Messung der Bundesnetzagentur (am besten im Störungsfall) und geben an, sie hätten DSL 16.000 aber haben nicht gerallt, dass se eigentlich nur DSL 6,000 vereinbart haben. Dazu dann noch schön den Test per WLAN :D

Aber ich sehe das wirklich sehr kritisch und nach hinten losgehen.
Unsere Politiker sind natürlich Populisten und denken nicht einmal bis zum Tellerrand, geschweige darüber hinaus.
 

MartinP_Do

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Hier mal ein schöner Bericht zur Lage in DE 🤮
https://www.n-tv.de/technik/Andere-Millionenstaedte-haengen-Berlin-ab-article21873026.html

"Hochgerüstete Kabelleitungen sind nicht mit in die Auswertung eingeflossen."
Merkwürdiger Artikel
Deutsche Millionenstädte hängen Berlin ab
Nur echte Glasfaserleitungen liefern rasend schnelles Internet. In Köln, Hamburg und München können das auch viele Menschen nutzen. In Berlin und vielen nordrhein-westfälischen Großstädten setzen die Netzanbieter dagegen auf Übergangstechniken.
- In welchem Bundesland liegt Köln?
- Hat dieses Bundesland eine weitere Millionenstadt neben Köln?
- ist es in den deutschen "Sub-Millionen" Großstädten außerhalb NRW besser, als in denen innerhalb NRWs?


Man kommt sich als Bewohner von NRW ja bald als "Ossi von morgen" vor - als Urlauber wird man aus anderen Bundesländern nach Hause geschickt ... Miesmacher aus dem eigenen Bundesland braucht man wirklich nicht - N-tv sitzt in Köln ...
 
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Joerg123

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das ganze Gejammer... vielen Leuten fehlt einfach das technische Verständnis :(
DSL hatte ich seit 99 angefangen mit 765kbit/s (war das glaub ich)
das ging dann hoch auf 1500 bei der Telekom, bei 1&1 hatte ich damals glaube ich >schon< einen 3000er Anschluss (bin mir nicht ganz sicher, ist schliesslich ü15 Jhre her)
Bei der Telekom war auf jedenfall nix zu machen, die haben ganz konservativ ihre fixen Werte geschaltet und das funzte dann auch und gut (oder auch nicht - also Stabilität super, nur der Speed :()
2005, oder 2006 konnte ich dann zu Versatel. Die sassen in der gleichen Vermittlungsstelle, nutzen die gleiche TAL, ABER Versatel hat rate-adaptiv geschaltet = da hatte ich einen schnellen 16k Anschlusstarif *g* von dem knapp 9Mbit/s angekommen sind aufgrund der Telefonleitung.
JA, eindeutig nicht entsprechend der verkauften Leistung, aber ich hätte mich niemals beschwert, weil 1. gibt die Leitung nicht mehr her und 2. lieber 8800kbit/s als 3000 (SO teuer war ein 16k Anschluss jetzt auch nicht, bei Versatel per se deutlich billiger als bei der Telekom).
Und ich bin leider nicht der Kaiser von China = keiner wird nur für mich ein neues Kabel nicht mal durch die 200 Meter in die Sackgasse legen.

Seit 2009 gabs dann Unitymedia-Internet bei uns im Ort = direkt 20Mbit/s und im Laufe der Zeit mehr, aber ich würde niemals auf die Idee kommen zu sagen, das Versatel mich verarscht hat, ich war dankbar, dass ich mit rate-adaptiv ADSL wenigstens das bekommen konnte, was über die Leitung technisch realisierbar war.
Heutzutage sitzen da ein Haufen Dummdödels, die 0 Plan haben. Das wird ja immer schlimmer, wenn ich alleine sehe, wie vielen Kids meiner Bekannten, ich bei PC-Problemen helfen muss. Das war früher, vor ~30 Jahren, anders, da hat man das selbst gelöst, oder zusammen mit Kumpels, oder eben keiner. Die heutige "digitale Generation" hat zwar allen Sche!ss an PCs, Handys usw, aber 0 Plan, wenn es nicht mit dem Zeigefinger oder der Maus zu lösen ist :( und solche Voll-Honks bewerten dann die Qualität von Internetzugängen :( :(
 
Reiner_Zufall

Reiner_Zufall

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Du sprichst mir aus der Seele Jörg!

Kenne Leute, die sagen: "Das WLAN geht nicht" meinen aber eigentlich das Internet. Internet = WLAN. Wie aber das WLAN zustande kommt, interessiert keinen. Aber erzählen dann einem, wie toll Snapchat, Instagram und Co sind... Das man sich nicht mal ansatzweise damit auseinandersetzt...
 
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Grinder

Grinder

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Das Verhalten entsteht allerdings immer, sobald etwas nicht mehr ausschließlich von Enthusiasten sondern von der breiten Masse genutzt wird, ist also ganz normal.
 
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