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Unitymedia Bestandskunden IPv4 jetzt Vodafone mit DS Lite

Diskutiere Unitymedia Bestandskunden IPv4 jetzt Vodafone mit DS Lite im Internet und Telefon über das TV-Kabelnetz Forum im Bereich Internet und Telefon bei Unitymedia; Ich würde es unter Dummheit oder Inkompetenz abstempeln das Unitymedia überhaupt noch ein IPv4 only Profil hat. Dafür haben sie sich das verdient.

why_

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Ich würde es unter Dummheit oder Inkompetenz abstempeln das Unitymedia überhaupt noch ein IPv4 only Profil hat.
Dafür haben sie sich das verdient.
 

Joerg123

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also ich hatte bis 2019 auch einen IPv4 Business-Anschluss (seit 2014) und das ist doch soweit OK, damit hat man selbstverständlich Zugriff auf IPv4-Server bzw. kann den eigenen Anschluss über IPv4 erreichen + IPv6 läuft dann doch ebenfalls, dazu gibt es dann doch so eine IPv6 Tunnelverbindung.
Ich glaube vom Menü hat sich das mit der Umstellung auf Dual Stack auch nicht geändert, wenn ich im Menü über Internet > Zugangsart/Zugangstyp (oder so ähnlich im englischen Menü heisst es "Type of connection") gehe, habe ich dort unter der Kartekarte IPv6 (ganz linke Kartenikarte) die Option IPv6 zu aktivieren mit der Option "Use native IPv6 connection. For this operation mode your internet service provider must support native IPv6 on your line." - das nutze ich jetzt mit Dual Stack.
Vorher war es die darunter liegende Option "Use IPv6 with a tunnel protocol. Use IPv6 with a tunnel protocol over a conventional IPv4 connection. To use this operating mode your internet service provider does not have to support IPv6."
Sieht etwas so aus wie DS-lite nur eben mit IPv4 als Interetanschluss anstelle von IPv6. Ist aber irgendwie anders :) hat mir schon mal einer hier erklärt, dass das anders läuft wie DS-lite *g*
Wie dem auch sei, mit der Option hat man Zugriff auf IPv4 (logisch) und ebenfalls auf alle IPv6-only Server, auch ich konnte vor Dual Stack mit reinem IPv4 Zugang auf IPv6-only Server zugreifen
=überhaupt kein Grund sich aufzuregen, es fehlt dem Anschluss letzten Endes an NIX (OK, man ist nicht via IPv6 von extern erreichbar, natürlich hat es Einschränkungen, aber nicht mehr wie ein DS-lite Zugang abgesehen davon, dass das eine über eine native IPv4-Verbindung läuft und DS-lite über eine native IPv6-Adresse)
 
MrHonk

MrHonk

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Bei einem IPv6 Tunnel hast du nur die Einschränkung, das, je nach Tunnel-Anbieter, du mit IPv6 nicht die volle Geschwindigkeit deines Anschlusses erreichst (über v4 hingegen schon).

Sehr beliebt ist z.B. der kostenlose Dienst "IPv6 Tunnel Broker" von Hurricane Electric (tunnelbroker.net) - Nachteil hier ist allerdings, dass dein IPv6 Datenverkehr erst einmal über den Teich in die USA geht, und von da aus dann zu deinem eigentlichen Ziel (mit nicht voller Geschwindigkeit).

Ich selber hatte aber jahrelang mit dem Service keinerlei Probleme gehabt und kann den auch bedenkenlos weiterempfehlen.
 

why_

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6to4 ist das und das wird nicht von Unitymedia gemacht sondern von anderen Anbietern wie hurricane electric, das hat dann noch so tolle effekte wie viel höherer ping und extreme langsame Übertragungsgeschwindigkeiten, weil man erst mal alles zu dem Provider routen muss. Nebenbei bekommt der dann auch alle Webseiten die du ansurfst zu sehen.
Doch absolut, das ganze hat nur Nachteile gegenüber wenn Unitymedia einfach das richtige Profil schalten würde. Da kann man sich den ganzen Tag drüber aufregen, weil es für Unitymedia keinerlei Unterschied macht und nur für den Kunden ein Nachteil darstellt.
 

Edding

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Bei einem IPv6 Tunnel hast du nur die Einschränkung, das, je nach Tunnel-Anbieter, du mit IPv6 nicht die volle Geschwindigkeit deines Anschlusses erreichst (über v4 hingegen schon).

Sehr beliebt ist z.B. der kostenlose Dienst "IPv6 Tunnel Broker" von Hurricane Electric (tunnelbroker.net) - Nachteil hier ist allerdings, dass dein IPv6 Datenverkehr erst einmal über den Teich in die USA geht, und von da aus dann zu deinem eigentlichen Ziel (mit nicht voller Geschwindigkeit).

Ich selber hatte aber jahrelang mit dem Service keinerlei Probleme gehabt und kann den auch bedenkenlos weiterempfehlen.
wenn du nicht gerade einen tunnel endpoint in deb USA gewählt hast, geht das auch net erst in die USA , allerdings haben sie seit einer ganzen weile den Speed gedrosselt
 

Joerg123

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stimmt, 6to4 heisst das und ist, wie hier ja auch steht, nicht von Unitymedia. Verstehe ich so direkt nicht wirklich - also warum irgendein fremder Anbieter mir als UM-Kunde so einen Tunnel bietet, ohne das er daran verdient (gibt ja nicht mal Werbung die auf diesem Weg dazu kommt.
Zum Anbieter kann man wenig sagen, für die 6to4 Option kann man in der Fritzbox doch auch nur einstellen, dass der nächste Tunnel genommen werden soll.

JA, war auch schon vor 2-3 Jahren langsamer über diesen Tunnel, als die direkte IPv4-Verbindung (selbst bei meinem damaligen 50Mbit/s Anschluss, bei höherem Speed wahrscheinlich noch auffälliger). Abr zumindest ist mit dem reinen IPv4 Anschluss - wie vertraglich geregelt - alles erreichbar ohne Einschränkungen (Performance, Speed mag natürlich schlechter sein bzw. ist es auf jedenfall, schon alleine vom Routing her).
Da ist es vielleicht eine Frage der Erwartungen die man stellt :) ist ja nicht so, dass es DualStack nicht gibt bei UM; aber gegen Aufpreis (in meinem Fall Business, ansonsten Telefon-Komfort und/oder Power-Upload). UM ist halt ein gewinn- orientiertes Unternehmen, da liegt der Wunsch natürlich schon darin, dem Kunden auf Dauer ein teureres Paket zu verkaufen und nicht in seinen günstigen Bestandsvertrag alles einfach so rein zupacken, auch wenn das technisch natürlich möglich wäre - bzw. technisch eindeutig möglich ist, gegen Einwurf kleiner Münzen.
Also aus Sicht des Anbieters ist das für mich schon nachvollziehbar.
 
Torsten1973

Torsten1973

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Naja, einen 6to4-Tunnel (oder war es 6in4?) konnte so mancher Router (selbst eine Fritzbox) schon selbst aufbauen. Nur war der Speed auch immer grottig, da ist mir DS tatsächlich tausendmal lieber :)
 

tq1199

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Verstehe ich so direkt nicht wirklich - also warum irgendein fremder Anbieter mir als UM-Kunde so einen Tunnel bietet, ohne das er daran verdient (gibt ja nicht mal Werbung die auf diesem Weg dazu kommt.
Zum Anbieter kann man wenig sagen, für die 6to4 Option ...,
Das sind öffentlich zugängliche 6to4-gateways/relays die i. d. R. über die IP-Adresse 192.88.99.1 erreichbar sind und die Anbieter verdienen eh schon genug oder sind FHs/Unis/etc.
Z. B.:
Code:
:~$ host 6to4.ipv6.microsoft.com
6to4.ipv6.microsoft.com has address 192.88.99.1
6to4.ipv6.microsoft.com has IPv6 address 2002:836b:213c:1:e0:8f08:f020:8
Code:
:~$ traceroute 192.88.99.1
traceroute to 192.88.99.1 (192.88.99.1), 30 hops max, 60 byte packets 1 fritz.box (192.168.178.1) 2.189 ms 9.439 ms 10.369 ms 2 * * * 3 ip-81-210-144-118.hsi17.unitymediagroup.de (81.210.144.118) 21.184 ms 20.124 ms 21.705 ms 4 de-str01c-rc1-ae-43-0.aorta.net (84.116.190.181) 23.038 ms * * 5 * * * 6 * de-fra02a-ri1-ae-1-0.aorta.net (84.116.130.102) 19.179 ms 21.435 ms 7 10ge10-2.core1.fra1.he.net (216.66.87.125) 19.112 ms 16.318 ms 15.916 ms 8 100ge11-1.core1.fra2.he.net (72.52.92.86) 15.409 ms 100ge6-1.core1.ams1.he.net (72.52.92.5) 26.913 ms 100ge11-1.core1.fra2.he.net (72.52.92.86) 17.729 ms 9 192.88.99.1 (192.88.99.1) 28.022 ms 100ge0-54.core1.ams2.he.net (184.104.192.130) 26.819 ms 192.88.99.1 (192.88.99.1) 24.374 ms
 
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Joerg123

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naja ich weiss, das es so ist, bislang ist mir aber unabhängig von der Branche noch kein Anbieter untergekommen, der sagt "er verdient zuviel" :) Unis OK (nur ne grosse Geldverschwendung)

ob man jetzt glücklicher mit IPv4-only (+6to4) oder DS-lite ist hängt wohl eher von der Nutzung ab. Bei Dual Stack tut sich die Geschwindigkeit nichts, da ist IPv4 so schnell/langsam wie IPv6. Wenn ich bei Dual Stack auf ipv6-test.com gucke, dann ist das Standardprotokoll IPv6 - OK, warum nicht. Mit einem nativen IPv4-Anschluss ist das Standardprotokoll dann aber IPv4 und IPv6 Fallback = nur für die Server, welche über IPv4 nicht erreicht werden können, was meiner Meinung nach auch heutzutage nur sehr wenige sind, aber noch viele, welche kein IPv6 unterstützen. Also bei einem IPv4-only Anschluss wird nur wenig über den 6to4 gehen, bei einem DS-lite/reinem IPv6-Anschluss aber viel mehr über das Gateway, was, auch wenn es von UM ist, die Geschwindigkeit in keinem Fall verbessert.
 
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MartinDJR

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Außerdem gilt bei Dingen, die nicht explizit geregelt sind, dass man von marktüblichen Standards ausgehen kann.
Ein Großteil der Internet-Zugänge in Deutschland hat inzwischen keine globale IPv4-Adresse mehr. Im Mobilbereich sind globale IPv4-Adressen sowieso eine Seltenheit. Und im Festnetzbereich sind CG-NAT und DS-Lite inzwischen auch so weit verbreitet, dass man nicht mehr von "marktunüblich" sprechen kann.

Und wenn man mit dem EU-Binnenmarkt argumentieren will: EU-weit gesehen ist CGNAT (ohne IPv6) sogar der Normalfall.

Und wie ich bereits geschrieben habe, gab es bereits in den 1990ern in Deutschland Internet-Zugänge, die keine globale IP-Adresse hatten.

Sonst könnte UM auch plötzlich das Versenden von E-Mails oder den Zugang zu Youtube sperren.
Sofern ich richtig informiert bin, gehen Gerichte meistens davon aus, was der "Durchschnittskunde" unter einem bestimmten Begriff (z.B. "Internet") versteht, wenn es um die Frage geht, welche Eigenschaften ein Produkt haben muss.

Der "Durchschnittskunde" der Provider ist nun mal nicht der IT-Experte, sondern die Hausfrau, die das Internet nur für YouTube, Facebook und E-Mail nutzt.

Und die versteht unter dem Begriff "Internet", dass der Webbrowser und das E-Mail-Programm funktionieren müssen. Diese Funktionen darf UM also nicht sperren.

Aber auf eine Funktion, für die man eine globale IP-Adresse benötigt (z.B. Serverbetrieb), werden die meisten "Durchschnittskunden" nicht kommen, wenn man sie fragt, welche Funktionen ein "Internet-Anschluss" hat.
 

sch4kal

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Sofern ich richtig informiert bin, gehen Gerichte meistens davon aus, was der "Durchschnittskunde" unter einem bestimmten Begriff (z.B. "Internet") versteht, wenn es um die Frage geht, welche Eigenschaften ein Produkt haben muss.

Der "Durchschnittskunde" der Provider ist nun mal nicht der IT-Experte, sondern die Hausfrau, die das Internet nur für YouTube, Facebook und E-Mail nutzt.

Und die versteht unter dem Begriff "Internet", dass der Webbrowser und das E-Mail-Programm funktionieren müssen. Diese Funktionen darf UM also nicht sperren.

Aber auf eine Funktion, für die man eine globale IP-Adresse benötigt (z.B. Serverbetrieb), werden die meisten "Durchschnittskunden" nicht kommen, wenn man sie fragt, welche Funktionen ein "Internet-Anschluss" hat.
Das befindet sich aber seit ein paar Jahren schon im Wandel, Stichwort IoT.
In spätestens 10-20 Jahren hängt selbst der Toaster im Internet und setzt gewisse Anforderungen an den Internetanschluss.
Heutzutage ist es ja dann eher die Playstation, die mit manchen Spielen und NAT-Typ 3 oder Schlechter nicht zurecht kommen.
Oder eine Form der Heizungssteuerung/Gebäudetechnik/Hausautomation.
 
MrHonk

MrHonk

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Im Mobilbereich sind globale IPv4-Adressen sowieso eine Seltenheit.
Du redest jetzt aber nicht von Deutschland, oder? In Deutschland gibt es zwar nur drei große Provider, aber lediglich die Telekom und Vodafone davon bieten den Kunden neben einer IPv4 auch eine IPv6 Adresse (Vodafone bietet seinen Kunden übrigens erst seit ein paar Monaten eine IPv6 Adresse für den Mobilfunkbereich an). Bei O2 muss man immer noch auf IPv6 verzichten.

Das ist ja auch für viele Vodafone-Kunden lange Zeit ein Ärgernis gewesen, hatte man daheim einen DS-Lite Anschluss, dann konnte man ohne ein VPN von unterwegs nicht auf seine Heimgeräte zugreifen.
 

Joerg123

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Das befindet sich aber seit ein paar Jahren schon im Wandel, Stichwort IoT.
In spätestens 10-20 Jahren hängt selbst der Toaster im Internet und setzt gewisse Anforderungen an den Internetanschluss.
Das muss jetzt auch nicht zwingend eine eigene feste IP-Adresse benötigen, wenn der Datenverkehr über einen Sever des Anbieters geht, funzt auch z.B. DS-lite. Von der deutlich unkomplizierten Einrichtung abgesehen und dem Zugriff auf seine Geräte egal von was für einem IPvX-Anschluss aus auch immer, würde ich im Allgemeinen auch eine höhere Sicherheit dahinter sehen (zumindest für den Laien besser als selber irgendwelche Portfreigaben zu konfigurieren). Wie sicher diese Geräte dann sind, oder nach 5 Jahren noch sind... da würde selbst ich eine höhere Sicherheit in einer Verbindung über einen Anbieter-Server sehen, als das meine IoTs frei zum Hacken für alle ganz ohne Überwachung von extern eingehenden Daten im Internet hängen.
Wobei ich selber bei so einem Schmarren immer zurückhaltend bin, ich habe kein Alexa&Co Sprachsteuerungsgedöns und kann mein Licht auch einschalten, wenn ich nach Hause komme, ich hab nicht mal einen MyFritz-Account (aber eine Webdomain mit Speicherplatz). Ich find es aber schon OK, wenn ich beim Kollegen auf dem Handy sehe wie es zu Hause bei ihm klingelt, er ein Video davon bekommt und über die Sprechanlage auch mit dem Besucher sprechen kann, aber selbst das will ich nicht wirklich - wenn ich nicht da bin, bin ich nicht da und wer mich kennt, der weiss wie er mich erreichen kann, ist mir lieber als die Sorge, dass irgendein Hacker übers Internet den Türöffner freischaltet :)
 

MartinDJR

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Du redest jetzt aber nicht von Deutschland, oder? In Deutschland gibt es zwar nur drei große Provider, ...
Achtung:

Ich habe nicht geschrieben: "Im Mobilfunk-Bereich bekommt man IPv6".

Ich habe geschrieben: "Im Mobilfunk-Bereich bekommt man keine globale IPv4-Adresse".

Denn die Frage war nicht, ob IPv6 "marktunüblich" ist, sondern ob Internet-Anschlüsse ohne globale IPv4-Adresse (hinter einem NAT beim Provider) "marktunüblich" sind.
 
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