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Wie aussagekräftig ist der UM/ Vodafone-Speedtest?

Diskutiere Wie aussagekräftig ist der UM/ Vodafone-Speedtest? im Störungen im Kabelnetz von Unitymedia Forum im Bereich Rund um Unitymedia; Es geht aber imho weniger darum was nun stimmt, sondern welcher Test eine Handhabe ermöglicht. Wenn der VF Test immer sagt „hey, liegt an deinem...

hilikusrt

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Es geht aber imho weniger darum was nun stimmt, sondern welcher Test eine Handhabe ermöglicht. Wenn der VF Test immer sagt „hey, liegt an deinem LAN“ ohne genau offen zu legen, was dabei überhaupt wie getestet wird hilft mir das wenig, wenn die Leitung miserabel läuft. Und da die ISP grundsätzlich ja nie Fehler machen (vor nicht all zu langer Zeit hat die Telekom Hotline bei mir auch noch behauptet, dass bei 100 MBit ja auch die Gegenstelle das erstmal liefern können muss :rolleyes:;)) wüsste ich nicht warum ich einen Pfennig auf deren SpeedTest geben sollte.

bei Ergebnissen von breitbandmessung hat der ISP weniger Möglichkeiten, sich aus der Verantwortung zu stehlen. Im Zweifel ist das der unangefochtene Benchmark, wenn es um Streitigkeiten geht.

P.S.: natürlich gehe ich davon aus, dass man vorher das eigene LAN geprüft hat und mal eine Direktverbindung an verschiedenen Ports der VF Station sowie einen zweiten Rechner getestet hat.
 
Ool3eiV3aetooChu

Ool3eiV3aetooChu

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es gibt überhaupt keinen Grund an der Verlässlichkeit des Tests vom Anbieter zu zweifeln.
[…]
erstmal ist dein Lan grütze und nicht die Internetverbindung !
Hast Du die Ironietags vergessen oder meinst Du das wirklich ernst? Mein "Lan" wird kaum kaputt sein. Die Kiste, die den Test durchführt, ist direkt mit einem fehlerfreien GE-Port am Modem dran, und weder NIC noch Modem werfen Fehler:
Code:
NIC statistics: tx_packets: 24418891 rx_packets: 59892595 tx_errors: 0 rx_errors: 0 rx_missed: 2 align_errors: 0 tx_single_collisions: 0 tx_multi_collisions: 0 unicast: 58389328 broadcast: 915123 multicast: 588256 tx_aborted: 0 tx_underrun: 0
InterfaceReceived Transmitted
BytesPktsErrsDropsBytesPktsErrsDrops
eth0317389045284610770042949672952194143500
eth100000000

und andere Speedtests wie auch iperf3 liefern die volle Leistung. Aber mein "Lan" ist "Grütze" 🤭
 

Joerg123

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ich wüsste nicht wo ich in meinem Posting einen Ironietag hätte setzen sollen
und meine Wortwahl lehnt sich nur an deiner an = vielleicht etwas "aggressiv" aber eigentlich nur passend zu deinem Posting
DU machst den Spedtest Plus und BEI DIR klappt der nicht - da lässt du völlig außer acht, dass es bei tausenden Usern (mir *g*) korrekt funzt, der Test klappt BEI DIR nicht = der Test ist scheisse. Das sind die Leute die im Auto sagen: die Ölkontrollleuchte leuchtet = dann ist wohl die Ölkontrollleuchte kaputt.
Deine Lan-Fehlerrate ist genauso unbedeutend (sagt bestenfalls, dass du dir über das Kabel keine Sorgen machen musst, ist ja auch schon was, was die anderen Speedtest mit vollem Datendurchsatz natürlich auch schon tun). Aber dein Lan begrenzt sich ja nicht auf das Kabel, dein Lan ist vor allem der genutzte PC.
DU stellst dich hier hin und sagst: der Spedtest ist sche!sse, weil DEIN Rechner irgendwie nicht damit klar kommt. Parallel dazu sagt der Speedtest Plus, das zum Modem der volle Speed da ist, was du selber sogar noch bestätigst mit: andere Speedtests sind auch bis zum genutzten PC in Ordnung.
Aber deswegen stellst du dir nicht die Frage: warum klappt der Speedtest Plus BEI MIR nicht ? sondern du bist das Maß der Dinge, wenn was nicht klappt, dann kann es natürlich nur woanders ein Problem geben, völlig ausgeschlossen, dass es bei dir liegen könnte.
Und das ist und bleibt einfach die völlig falsche Denke :D
Dabei würde ich tippen, dass irgendeine, höchst wahrscheinlich Sicherheitssoftware (Firewall, Viren-, Malwarescanner) die Ursache ist.

Die Frage wie weit der Test intransparent ist... es gibt nur wenige Tests, welche einem mehr Einblick geben, als das Ergebnis des reinen Datendurchsatzes, z.B. der beliebte Ookla sagt nichts anders, wie viele MB tatsächlich geflossen sind und mit Faktor X hochgerechnet werden auf den tatsächlichen Datendurchsatz bleibt man schuldig. Die Auswahl verschiedener Testserver ist schön und es steht sogar ein Ort dabei, ob dort der Server steht und wie die Anbindung erfolgt, sieht man auch nicht = Webseite vielleicht etwas netter gestaltet, aber im Grunde nicht mehr wie der Speedtest Plus.
Verschwörungstheorien, dass der Provider seinen eigenen Speedtest manipuliert im Ergebnis - was grundsätzlich technisch sicherlich machbar wäre, der Test "weiss" ja auch, welchen Tarif ich habe - sollte man doch erstmal aussen vor lassen. Besonders hier, wo andere Speedtest ja auch gute Ergebnisse liefern, ist doch erstmal keine Manipulation zu vermuten. Sehe ich auch in anderen Posting nicht: wer ein Performance-Problem hat - und die gibt es sicherlich, betrifft ja meist die Grosstädte, auch wenn ich persönlich da kein Problem habe - dann sind da auch die Ergebnisse des Speedtest Plus schlecht.
 

floh667

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Da kann ich dir getrost versichern, dass die am Modem gemessene Geschwindigkeit nichts mit dem zu tun hat, was das Modem zum Kunden ausgibt.

Unser Anschluss hatte mal einen gestörten Downstream und es kamen nur ca 20mbit am PC an, während laut Test am Modem 1096mbit anlagen.
Bei Vodafone angerufen bestätigten sie mir, dass auch sie nen Fehler in der Leitung sehen und beauftragten die Technik damit. Paar Stunden später ging wieder alles.

Kurzum: wir wissen nicht was genau der Test da am Modem misst. Aber es wird immer wahrscheinlicher dass er die Segmentauslastung prüft. Würde auch Sinn machen, da wenn dieser Wert am Modem zu niedrig ausfällt, oft ein Datum angegeben wird für improvements was so viel heisst wie: ja euer Segment ja dicht, aber dann und dann planen wir nen Split.
 

Joerg123

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beim Modemtest weiss man das tatsächlich nicht. Bestenfalls kann man sagen: da das Modem keinen Platz für grössere Dateien hat, können es nur wenige MB sein, bei denen dann der tatsächliche Speed hochgerechnet werden könnte.
Versagen tut hier aber der Speedtest Pus, bzw. dabei nur der Speedtest zum PC, während andere Tests OK sind. Und beim normalen "PC-Speedtest" mit echtem Download (den man auch im Fritzbox-Internetmonitor erkennen kann) unterscheidet sich der Test nicht von anderen Tests. Wenn der PC keine, oder nur eine sehr langsame Verbindung zum Server aufbaut, würde ich das schon lokal sehen.
 

floh667

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Und da liegt die Krux an dem speedtest. Dieser sagt nämlich automatisch, dass was beim Kunden im Netzwerk nicht stimme und bezieht sich bei dieser Aussage gänzlich auf diesen Modem-test, der keinerlei Aussagekraft über die tatsächlich vom Modem geliferte geschwindigkeit hat, da er eben mit hoher Wahrscheinlichkeit nur die Segmentauslastung ausliest, nicht aber was am Modem letztendlich ankommt.
Und diesen Fall gab es hier im Forum scon oft, dass der Modem speedtest sagte "alles supi bis zu deinem Modem", während das Modem aber nur einen Bruchteil lieferte und sich herausstellte, dass der downstream zu diesem Modem gestört war.
 
boba

boba

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Ich glaube, du siehst zuviel in dem Speedtest. Du siehst ihn möglicherweise als Zeiger darauf, was genau kaputt ist. Er ist jedoch nur ein Zeiger darauf, dass irgendwas nicht so ist wie es sein sollte. Er versucht die Suche einzugrenzen, damit man nicht an einer Stelle sucht, an der kein Problem existiert. Er ist aber nicht die ultima ratio.
Er misst und gibt die Messwerte aus. Der erste Teil der Messung ist transparent: es ist der klassische Durchsatztest, bei dem ein paar Megabytes an Daten vom Testserver zu deinem PC übertragen werden und die Übertragungszeit gemessen wird. Das Ergebnis dieses Tests sagt etwas über die in diesem Moment zur Verfügung stehende Bandbreite zwischen dem PC und dem Testserver aus. Gibts da eine niedrigere Datenrate als erwartet, kann das an irgendeiner Komponente zwischen den beiden Endstellen liegen.

Beim zweiten Teil der Messung, der bei unerwartet niedriger Übertragungsrate durchgeführt wird, weiß man leider nicht, wie die Messwerte zustande kommen. Da dieser Teil auch bei selbstgekauften Geräten funktioniert, kann es kein aktiver Test-Endpunkt im Modem sein. Wie das passiv gehen soll, keine Ahnung. Eigentlich geht das wegen des asymmetrischen Uplink gar nicht. Ob man irgendein tcp/ip Protokollverhalten für diesen Test missbrauchen kann, weiß ich nicht. Wenn die Segmentauslastung herangezogen wird und deshalb gar nicht wirklich ein Datentransfer probiert wird, dann sieht der Test natürlich kein defektes Modem. Da ein defektes Modem jedoch erheblich unwahrscheinlicher ist als eine Fehlinstallation des LAN im Bereich des Kunden (der ist ja ein Laie, selbst wenn er meint er hätte Fachwissen), würde aber auch so ein Testverfahren bei der weitaus überwiegenden Anzahl von Kunden den korrekten Ort des Problems anzeigen. Immerhin gibt es weitere Möglichkeiten der Analyse einer defekten docsis-Verbindung: uncorrectable/correctable Errors, häufige Anzahl von Neuverbindungen.
 

floh667

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https://forum.vodafone.de/t5/Vodafone-News/Verbesserter-Kabel-Speedtest-im-neuen-Design/td-p/2168004

wenn man sich die stichpunkte mal genau durchliest und wörtlich nimmt, kann man daraus schließen, dass der modem-test wirklich nur die segmentauslastung ausliest.
Die zweite Messstufe misst die aktuell zur Verfügung stehende Bandbreite am Kabelmodem
Das liest sich für mich so als schaue der test nach, wieviel kapazität zu dem zeitpunkt im Segment verfügbar ist.
 

millen

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@floh667 Genauso ist es, es geht rein um die Segmentauslastung.
 
boba

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Sieht wirklich so aus, dass es die Segementauslastung bzw. genauer die noch freie Bandbreite unter Berücksichtigung der aktuellen Segmentauslastung anzeigt.

Dann ist klar, was der Speedtest zeigt: er zeigt den realen Datendurchsatz von Endgerät zu Testserver, sowie den maximal möglichen Datendurchsatz aufgrund der Segmentauslastung.
Wenn man das weiß, kann man die Ergebnisse entsprechend einordnen. Ganz sicher zeigt der Test nicht an, ob das docsis Modem defekt ist oder nicht. Dazu ist er ja auch nicht gedacht: es ist ein Speedtest, kein Modemtest.

Für Vodafone zeigt er an, wenn Leute aus- und überlastete Segmente als Problem wahrnehmen.
Für den Kunden zeigt er zusätzlich an, ob LAN oder WLAN-interne Verbindungsprobleme die Geschwindigkeit drosseln, oder ob maximale Geschwindigkeit rüberkommt.
Kommt maximale Geschwindigkeit rüber, und man nimmt dennoch Einbußen wahr, liegt das Problem in der Konsequenz nicht an der persönlichen Netzanbindung, sondern an was anderen, wie z.B. der Server im Internet, von dem man Daten abrufen will, liefert die Daten nicht schnell genug. Diese Situation dürfte für die weitaus meisten Geschwindigkeitsbeschwerden zutreffen.
 

Joerg123

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würde ich auch so erkennen.
Gerade mal wieder den Modem-Speedtest "erzwungen" (via 2.4GHz/72MBit/s WLan-Anbindung vom PC zur Fritzbox) und neben 52MBit/s im direkten Test dann 338MBit/s bis zum Modem angezeigt bekommen - soweit so gut, der normale Test via Lan-Kabel bringt bei mir idR so 320MBit/s rum.
Den gleichen Test erneut durchlaufen lassen, nur parallel am TV via Youtube irgendein 4K Video gestreamt (mit HDR und 60fps, egal), den der Internet-Monitor der Fritzbox mit ca. 20MBit/s angezeigt hat: erneut zeigt der Modem-Speedtest 338MBit/s, also exakt den gleichen Wert :D

Dann ist das aber von der Beschreibung her etwas verarschen, an dem kleinen i (i für Info) neben dem Testergebnis kommt der Hinweistext "
In diesem Test messen wir die Geschwindigkeit, mit der Daten an Deinem Modem ankommen.

Damit Du ohne Störungen zum Beispiel Deine Lieblingsserie streamen kannst, müssen die Daten von unseren Servern zu Deinem Modem gelangen. Auch hier ist der Genuss von der Geschwindigkeit abhängig. Je schneller die Daten von uns zu Dir kommen, desto schöner der Serienmarathon.

Der Speedtest Plus misst also nicht nur die Geschwindigkeiten in Deinem Netz zuhause, sondern auch schon auf dem Weg dorthin. "

dem ist ja nicht wirklich so
 
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