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Fritz!Box 6660 - Modemwerte und Dual Stack

Diskutiere Fritz!Box 6660 - Modemwerte und Dual Stack im Internet und Telefon über das TV-Kabelnetz Forum im Bereich Internet und Telefon bei Unitymedia; Hallo liebes Unitymediaforum, ich bin nun auch stolzer Besitzer einer 6660 Cable an einem CableMax 1000 Tarif bei VF/UM NRW. Ich bin kürzlich...

steamrunner

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Hallo liebes Unitymediaforum,

ich bin nun auch stolzer Besitzer einer 6660 Cable an einem CableMax 1000 Tarif bei VF/UM NRW. Ich bin kürzlich innerhalb der Stadt umgezogen. Bei meinem vorherigen Anschluss war alles gut, der Speed schwankte so zwischen 600Mbit/s - 1Gbit/s, auch die Werte machten einen vernünftigen Eindruck.

Seit dem Umzug in die neue Wohnung fällt mir nun insbesondere beim Onlinegaming auf, dass hier und da kurzzeitig starker Packetloss und eine hohe Latenz auftreten. Da dies komplett unvorhersehbar passiert, steigert das natürlich den Frust. Auch zum Thema #HomeOffice kann ich in Videokonferenzen ein solches Verhalten beobachten (ca. 3 Sekündiges abreißen des Tons und Standbild). Dieses Verhalten tritt fast schon minütlich auf. Bei Speedtests kann ich keine Probleme beobachten, auch hier bin ich so ca. zwischen 600Mbit/s und 950Mbit/s.
Daher meine Frage an euch: Ist dieses Verhalten durch die Leitungswerte, die ich im Folgenden schicke bereits erklärt? Sollte ich eine Störung melden und die Leitung neu einmessen lassen? Darüber hinaus stellt sich mir die Frage: Kann es auch an einem überlasteten CGNAT liegen? An meinem vorherigen Anschluss hatten wir durch PU echten Dual Stack, welcher gefühlt sehr stabil lief. Leider behielt mein ehem. Mitbewohner diesen Vertrag, weshalb ich jetzt wieder bei DS Lite angelangt bin.

Hier die Modemwerte der Fritz!Box:

photo_2020-04-29_21-47-24.jpgphoto_2020-04-29_21-47-44.jpgphoto_2020-04-29_21-47-40.jpgphoto_2020-04-29_21-47-37.jpg

Bei Rückfragen stehe ich natürlich gerne zur Verfügung und bin euch bereits im Voraus für jeglichen Rat dankbar.

Viele Grüße
Steamrunner
 

rv112

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Willkommen!

Die Leitungswerte sind nicht optimal. Wurde der Anschluss von einem Techniker eingemessen?
Gerade bei Gaming kann Dualstack nie schaden, das würde ich mir schalten lassen.
 
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robbe

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Auf jeden Fall Techniker kommen lassen. Der Pegel im 3.0 Downstream ist schon sehr schwach, aber der OFDM schmiert ja nochmal richtig ab.
 
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steamrunner

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Guten Tag und vielen Dank für die schnellen Antworten!

Wurde der Anschluss von einem Techniker eingemessen?
Nein, wurde er nicht. Ich weiß von den Vormietern, dass diese auch ihr Internet von UM bezogen haben, mit einer Fritz!Box 6490, als vmtl. ohne DOCSIS 3.1.

Gerade bei Gaming kann Dualstack nie schaden, das würde ich mir schalten lassen.
Meinst du denn, ich schaffe es irgendwie, mich in Dual Stack "reinzuargumentieren"? Ich habe mehrfach im Internet gelesen, dass der CableMax 1000 bereits Dual Stack-berechtigt ist, ohne die TelefonKomfort Funktion zu buchen, da habe ich aber auch schon widersprüchliches gelesen.

Der Pegel im 3.0 Downstream ist schon sehr schwach, aber der OFDM schmiert ja nochmal richtig ab.
Vielen Dank auch dir für die Einschätzung, so etwas in der Art dachte ich mir schon. Dann hoffen wir mal, dass UM demnächst einen Techniker losschicken kann. Ich halte euch auf jeden Fall auf dem Laufenden!

Viele Grüße
 

steamrunner

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Guten Morgen zusammen!

Hier ein erstes Update: Ich habe gestern Abend mit dem UM-Support telefoniert. Erkenntnis:
Auch der Support sieht, dass die Pegelwerte durch die Bank weg schlecht sind und hat eine Störung aufgenommen. In den nächsten (Werk-)tagen wird ein Techniker vorbeikommen und die Leitung durchpegeln. Hoffentlich gehören die Probleme ab dem Zeitpunkt der Vergangenheit an. Interessanterweise wies mich der Hotline-Mitarbeiter darauf hin, dass mit einer eigenen Fritz!Box das Risiko besteht, dass mich der Technikereinsatz Geld kostet (99€ stehe im Raum laut Aussage der Hotline). Er beschwichtigte aber direkt und meinte, bei den Leitungswerten geht er nicht davon aus, dass mir der Technikereinsatz berechnet wird...

Zum anderen Thema: Ich kann tatsächlich bestätigen, dass der CableMax 1000 Tarif Dual Stack-berechtigt ist, ohne etwas dazuzubuchen. Man muss offenbar nur Glück haben, wen man in der Leitung erwischt. Seit gestern Nach gibts auch für meine Fritz!Box eine echte v4-Adresse.

Viele Grüße
 

steamrunner

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Zweites Update: Ein Techniker war gestern Abend da. Meine Herren, hat der geflucht. War erst oben in meiner Wohnung, konnte die schlechten Werte erneut nachmessen und ist dann mit mir in den Anschlussraum im Keller gelaufen. Dort wurde es immer frustrierender für ihn. Offenbar kommt das Signal derart schlecht bereits ins Haus rein, dass da mit ein bisschen "nachpegeln" nichts gewonnen ist. Insgesamt war der Techniker knapp 2 Stunden da und hat mit unterschiedlichen Dämpungsstücken und den zwei Verstärkern, die unten im Anschlussraum stehen herumgespielt, um das Optimum aus der Leitung zu bekommen, ohne die anderen Mietparteien zu benachteiligen. Schließlich hat er dann versucht, einen der Verstärker mit etwas mehr Dampf als vorgesehen fahren zu lassen, dass hat dann aber wohl erstmal sämtliche umliegenden Anschlüsse vom Netz genommen, musste dementsprechend also auch rückgängig gemacht werden.

Ende vom Lied ist jetzt, dass der Techniker bei VF wohl eine NE3 Störung durchbekommen hat, nachdem er denen die Werte geschildert hat. Er meint, mit den Eingangswerten kann man schlicht und ergreifend nicht arbeiten. In 4-5 Werktagen soll dann jetzt wohl außerhalb des Hauses seitens VF etwas passieren, wir bekommen dann Bescheid, wenn im Anschluss an die Maßnahmen NE4 auf die dann neuen Werte eingepegelt wird. Ich bin mal gespannt, was sich da noch so ergibt.

Was ich auch spannend finde, seitdem ich Dual Stack habe: Ich monitore meinen Anschluss von außerhalb mittels regelmäßiger Pings über IPv4 und IPv6. IPv4 sieht schon seit dem Schalten von Dual Stack sehr gut aus, wohingegen IPv6 zwischendurch ziemlich am flappen ist. Entsprechende Graphen habe ich mal angehängt (Zeitfenster jeweils 12 Stunden).

Ebenso angehängt habe ich die aktuellen Werte seit den Optimierungsversuchen des Technikers. DOCSIS 3.1 sieht besser aus als vorher.

Viele Grüße

ping4.PNGping6.PNGdocsis31.PNG
 

steamrunner

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Wobei, auch die DOCSIS 3.0 Pegel sind offenbar besser geworden, immerhin ein bisschen, gerade nach hinten raus:

docsis30_1.PNGdocsis30_2.PNG
 

steamrunner

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Schon zwei Tage nachdem der Techniker da war, wurde einmal kurz der Bürgersteig aufgerissen und irgendwas "rumgeschraubt". Gefühlt sind die Werte seitdem ein kleines bisschen besser, aber immer noch nicht ganz optimal. Mal sehen, was da die nächsten Tage noch passiert.

Was ich aber, wie oben beschrieben, nach wie vor beobachte (dieses Mal noch schlimmer als anfangs): IPv6 hat einen enorm hohen Packetloss und zwischendurch schneckenlahme RTAs, wohingegen bei IPv4 alles Tutti ist. Das interessante, das beobachte ich lediglich bei eingehenden Pings von meinem Monitoring-Server. Wenn ich hier vom Anschluss aus diesen Server oder andere wahlweise per v4 oder v6 anpinge, habe ich reproduzierbar 0% Packet Loss und gute RTAs. In der angehängten Grafik sieht man die Situation, wenn man den Ping von außen initiiert (für einen Zeitraum von 12 Stunden).
Kann es sein, dass hier in der Stadt möglicherweise ein UM/VF Server steht, der schlicht und ergreifend für IPv6 enorme Probleme hat? Der also quasi herhält, wenn die Pings von außen kommen und dass die Pakete hier von drinnen einen "anderen Weg" nehmen, der keinen Packet Loss hat?
Bei einem anderen Anschluss am anderen Ende der Stadt gibt es bei Pings von außen keinerlei Probleme bei v4 und v6 (auch Dual Stack).

Dieses Verhalten klingt für mich auch nicht komplett erklärbar durch die schlechten Leitungswerte, weil dann ja vmtl beide Internetprotokolle ihre Probleme haben dürften. Oder hat da jemand einen entscheidenden Hinweis für mich?

Viele Grüße

pings.PNG
 
boba

boba

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Meine Fritzbox 6591, möglicherweise auch deine 6660, behandelt ping (oder icmp allgemein, weiß nicht genau) speziell. Es gibt auch definitiv Unterschiede zwischen ipv4 und ipv6, da werden bei ipv6 nicht alle Pings beantwortet bzw. entsprechende Pakete durchgelassen. Möglicherweise ein DDOS-Filter.

Wie genau läuft dein Ping-Test ab?

Bei mir sieht das so aus, dass in meinem privaten Monitoring für einen Ping-Test 20 ping-Pakete in schneller Abfolge geschickt werden. Also immer wenn eines zurück kam, dann wird das nächste geschickt. Wenn alles gut läuft, sind die 20 Pakete innerhalb einer halben Sekunde durch. Von diesen 20 Paketen wird ein Durchschnitt, sowie min und max gebildet und in die Statistik aufgenommen.

Seit irgend einem FritzOS vor 1-2 Jahren werden solche Bulk-Tests aber gefiltert. Bei ipv4 gehen nur die ersten 6 der 20 Pings durch, bei ipv6 2. Danach verschickte Pakete erhalten keine Antwort.
Wenn man die Zeit zwischen den Pings erhöht, dann gehen mehr Pakete durch.
Wenn man von außen die öffentliche Adresse der Fritzbox anpingt, wird erst bei ca. 1 Sekunde Pause jeder ipv6 Ping beantwortet. Bei ipv4 muss die Pause ca. 800 ms betragen.
Wenn man von innen irgendeine Adresse im Internet anpingt, ist dasselbe zu beobachten, obwohl die Fritzbox selbst gar nicht angepingt wird. Hier sind die erforderlichen Pausen kleiner, bei ipv4 reicht 100 ms Pause, bei ipv6 300 ms.
Ich habe einen Dual Stack Anschluss.
 

steamrunner

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Das Pingen bei mir läuft so ab, dass alle 5 Minuten 5 Pakete losgeschickt werden und auf eine Antwort gewartet wird. Mir ist letzte Woche aufgefallen, dass die IPv6 Adresse, die die FritzBox von VF bekommt, nicht in dem Block liegt, die sie wiederum für sich selbst und alle anderen dahinterliegenden Geräten zugeteilt bekommt (/59-Subnetz). Daher schob ich die Probleme dann zwischenzeitlich auf die Adresse aus dem anderen Block, dass VF da möglicherweise im Routing Probleme haben könnte. Ich habe dann mal probiert, die Adresse der FritzBox aus diesem Bereich anzupingen, was schlicht mit einem "Administratively Prohibited" abgewürgt wird. (PING6 ist auf die FritzBox eigentlich freigegeben).

Letztlich "umschifft" habe ich dieses Problem, indem ich nun für das Monitoring des Anschlusses bei IPv4 die FritzBox anpinge und für IPv6 einen Raspbi anpinge, der dahinter hängt und eh immer läuft. Dort dann einfach in der FritzBox PING6 explizit freigegeben kann ich nun mit 0% Packetloss meinen Anschluss anpingen. Auch bei mir performt IPv6 (trotz des dahinterliegenden Hosts) im Schnitt 2-3ms besser als IPv4.

Eventuell handelt es sich also wirklich um eine Art DDOS-Schutz, wobei ich beim pingen ja auch definitiv nicht floode. Und für dahinterliegende Geräte interessiert es die FritzBox ja ganz offensichtlich auch nicht. Das verstehe, wer will. Letztlich spielt es für mich dann für das Anschlussmonitoring auch nicht die größte Rolle, ob ich nun die FritzBox oder ein Gerät dahinter anpinge.

Übrigens: Ich hatte mir ja Dual Stack durch die VF Technik für den CableMax 1000 schalten lassen. Das funktioniert seitdem auch komplett reibungslos. Interessanterweise steht in meinem Kundencenter allerdings noch "Anschlusstyp: DS Lite", was definitiv nicht der Realität entspricht. Von einem früheren UM/VF Anschluss her kannte ich es, dass sich diese Anzeige dann einige Tage später zu "Dual Stack" änderte. Das blieb am neuen Anschluss bisher aus.
 

steamrunner

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Seit kurzem steht bei mir übrigens nun korrekterweise "DUAL STACK" als Anschlusstyp. Kannst du das bestätigen?
 
boba

boba

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Nö. Bei mir steht weiterhin "DS LITE".
 

Nachtwesen

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Bei mir steht IPV4 obwohl ich vorgestern auf echtes DualStack umgestellt wurde (ehemaliger PowerUpload Kunde). Also das ist zu ignorieren was da steht.
 
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Fritz!Box 6660 - Modemwerte und Dual Stack

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