Trotz Sonderkündigung wegen Umzugs läuft der Vertrag weitere 3 Monate unbenutzt weiter?

Diskutiere Trotz Sonderkündigung wegen Umzugs läuft der Vertrag weitere 3 Monate unbenutzt weiter? im Unitymedia allgemein Forum im Bereich Rund um Unitymedia; Habe eigentlich am 25. Oktober schon wegen Umzugs zum Ende Dezember 2019 gekündigt. Da ich wohl ne Woche zu spät war und nicht innerhalb der...

Keishadow

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Habe eigentlich am 25. Oktober schon wegen Umzugs zum Ende Dezember 2019 gekündigt. Da ich wohl ne Woche zu spät war und nicht innerhalb der Kündigungsfrist wurde der Vertrag erstmal automatisch zum Dez 2020 verlängert mit Hinweis dass sich der Termin anpasst sobald die meine Meldebescheinigung haben. Die hab ich dann Anfang Januar nachgeliefert und nun wurde meine Kündigung auf Ende März 2020 geschoben. Das ist nicht gerade Kundenfreundlich. War immer zufrieden mit dem Kabelanschluss und würde gerne wieder zu UnityMedia gehen wenn ich die Möglichkeit dazu habe. Nur bin ich jetzt nicht nur in ein anderes Bundesland gezogen, ich habe hier noch nicht einmal Kabelanschluss. Vielleicht einen Monat extra oder ne kleine Sonderkündigungsgebühr, da hätte ich nichts dagegen. Aber 3 Monate volle Gebühr für wortwörtlich "Nichts" finde ich nicht in Ordnung.
 

Darktrooper

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Es gibt keine Sonderkündigungsrecht wegen Umzug.
Kann UM ja nichts dafür, das du Umziehst. Da du beim Kündigen eine Woche zu spät warst, könnten die auch bis Dezember 2020 warten. Das du im März raus kommst ist schon kulant.

Würde mich aber mal über Twitter melden, die können vielleicht noch was machen.
 

hajodele

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Es gibt ein Sonderkündigungsrecht wegen Umzug.
Das ist sogar gesetztlich im TKG unter der Rubrik "Kundenschutz" ( https://dejure.org/gesetze/TKG/46.html ) einschließlich der 3 Monate Frist verankert.
Früher war UM kulant. Da liefen die 3 Monate ab der Umzugsmeldung. Das ist aber "verdammt lang her"
 
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gordon

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Früher war UM kulant, und hat jeden Kunden, der nicht versorgt werden konnte, mit einem Monat Frist (zum Monatsende) rausgelassen, während die DSL-Anbieter sich mit Händen und Füßen gegen Sonderkündigungen gewehrt haben. Das war ja auch der Grund für die Änderung im TKG. Leider hat man sich dann dazu entschieden, sich dem Gesetz anzupassen, was faktisch eine Schlechterstellung der Kunden war. Hoffen wir, dass mit dem neuen Portfolio (Kabel und DSL) in der Vodafone-Welt die Versorgung am neuen Wohnort eher zur Regel wird.
 
Torsten1973

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UM ist doch jetzt VF!
Wäre UM nicht eh dazu verpflichtet gewesen, ihm am neuen Standort die Leistung per DSL zu liefern, wenn dort kein Kabel verfügbar ist?
Nein, war bei der Übernahme von KBW ja auch nicht so. Außerdem gibt es u.U. auch die bisher gebuchte Geschwindigkeit bei VF DSL am neuen Wohnort gar nicht, was widerum ein Sonderkündigungsrecht mit der Frist von 3 Monaten zum Monatsende ergeben hätte... Aber eine Nachfrage beim Kundenservice hätte sicherlich darüber Aufschluss geben können, ob das jetzt noch was bringt wage ich zu bezweifeln.
 
kalle62

kalle62

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hallo

Wenn UM schon Freiwillig auf 9 Monatsbeiträge verzischtet,obwohl man selbst daran Schuld ist.Sollte man schon den Ball flach halten,und wenn Ich Ende Dezember umziehe.Weis Ich doch bis wann Ich Kündigen muss,um nicht für Nichts etwas zu Bezahlen.

gruss kalle
 
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gordon

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UM ist doch jetzt VF!
Wäre UM nicht eh dazu verpflichtet gewesen, ihm am neuen Standort die Leistung per DSL zu liefern, wenn dort kein Kabel verfügbar ist?
Die Unitymedia-Unternehmen gehören nun Vodafone.
und rechtlich gesehen kann der Vertragspartner erst mal nicht liefern. Und der Vertragspartner ist ja z.B die Unitymedia NRW GmbH. die seit kurzem Vodafone NRW GmbH heißt.
Aber Vodafone kann natürlich dem Kunden anbieten, statt dessen ein Angebot über eine andere Technologie oder ggf. über VF Kabel anzunehmen und damit auch nicht die drei Monate Kündigungsfrist nicht bezahlen zu müssen.
 

hajodele

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Nach der Geschwindigkeit, die Vodafone vorlegt, gehe ich davon aus, dass der Umzug vom UM-Land zum Vodafone-Land nicht mehr lange als nicht versorgtes Gebiet zähl.

Ich bin gespannt, wie sich die Sache DSL>Kabel entwickelt. Es gibt ja durchaus gleichartige Verträge.
Im Gesetz ist davon ja nicht die Rede.
Wie wird denn das aktuell bei einem Umzug innerhalb des Vodafone-Landes gehandelt.
Also z.B. Kunde hat DSL50. Das kann am neuen Standort nicht geliefert werden, aber Kabel50 wäre möglich. (oder umgekehrt)
 

gordon

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na, streng genommen können sie sich nur darauf beziehen, ob dein Vertragspartner versorgen kann oder nicht. Wenn die VF BW das zB nicht kann, dann kannst du raus. Wenn VF das aber in Zukunft so handhabt, wie du es skizziert hast, wird das vermutlich irgendwann richterlich festgestellt werden müssen, ob a) VF oder VFKDG für ex-UM "einspringen" darf, und b) ob einseitig die Technologie geändert werden darf. Und der Preis wird ja auch noch gleich bleiben müssen, deshalb wird man vermutlich bis zu einer System- und Tarifangleichung einfach dem Kunden ein Angebot machen, und ihn andernfalls ziehen lassen.
 
Torsten1973

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Also ich hab es in einem ähnlichen Fall bei meinen Eltern mit 1&1 erlebt, dass am neuen Wohnort ADSL2+ mit 16/1 MBit/s nicht geliefert werden konnten, dafür hätte die Technologie auf VDSL geändert werden müssen. Mit ADSL war nichtmal die Telefonie störungsfrei möglich... Ergo galt das Sonderkündigungsrecht mit der gesetzlichen Frist.
 

h00bi

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Wie wird denn das aktuell bei einem Umzug innerhalb des Vodafone-Landes gehandelt.
Also z.B. Kunde hat DSL50. Das kann am neuen Standort nicht geliefert werden, aber Kabel50 wäre möglich. (oder umgekehrt)
Du hast keinen Vertrag für "irgendwie zustande kommende 50Mbit/s". Du hast einen Vertrag über ein spezielles Produkt. Da darf Vodafone nicht einfach sagen du musst jetzt Kabel nehmen.
Klar, sie können das auch als Alternative anbieten, aber sie können dich nicht zum Produktwechsel zwingen
 

Darktrooper

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Das hatte ich auch mal, aber das Gesetz gab es vor 2000 wohl noch nicht. Ich konnte schön weiter zahlen, war damals aber ein anderer Anbieter.
 

Joerg123

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so ist eben die rechtliche Situation. Könnte man kundenfreundlicher gestalten, aber... letzten Endes sollte man nicht vergessen, dass man selber als Kunde ja auch diesen Vertrag mit XY Monaten/Jahren Laufzeit unterschreibt. Vielleicht oftmals, weil es keine anderen Laufzeiten im Angebot gibt, aber man macht es dennoch freiwillig, keiner wird gezwungen *g* letzten Endes ist es ja schon >die Schuld des Kunden< wenn er einfach so umzieht (das das meist völlig verständliche Gründe hat, steht auf einem anderen Blatt), UM hat sicherlich nicht direkt einen Vertrag für eine nicht erschlossene Adresse angeboten, sondern den Vertrag unter der vom Kunden genannten Adresse abgeschlossen.
Persönliche finde ich die 3 Monats-Kündigungsregelug soweit in Ordnung, allerdings sollte es ebenso akzeptiert sein, wenn man bereits 3 Monate vor Umzug gekündigt hat. Da muss man sich mal wieder fragen, welcher Politiker von welcher Lobbyarbeit "profitiert" hat, als man die Gesetze so beschlossen hat.
 

hajodele

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Früher war es ja auch Kundenfreundlicher.
Bei Kabelbw konnte man ohne Einhaltung von Fristen sofort kündigen.
Später bei UM (und diesem Gesetz) wurde das Datum der Meldung als Beginn der 3 Monate benutzt.
Und erst danach, aber vor VF ist man auf diese Einnahmequelle gestoßen.

Ich frage mich allerdings, was der Begiff "Kundenfreundlich" eigentlich soll.
Es geht hier darum, dass UM einen Kunden verliert. Warum soll man es dem Kunden noch einfacher machen?
 
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Ich frage mich allerdings, was der Begiff "Kundenfreundlich" eigentlich soll.
Es geht hier darum, dass UM einen Kunden verliert. Warum soll man es dem Kunden noch einfacher machen?
So sieht es aus. Das Gesetz ist ja auch nur verfasst worden, weil DSL-Provider sich strikt geweigert haben, den Kunden aus dem geschlossenen Vertrag zu lassen, obwohl am neuen Wohnort nur eine geringere oder gar keine Leistung angeboten werden konnte.
 
Reiner_Zufall

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Ich frage mich allerdings, was der Begiff "Kundenfreundlich" eigentlich soll.
Es geht hier darum, dass UM einen Kunden verliert. Warum soll man es dem Kunden noch einfacher machen?

Ich würde sagen, man sieht sich immer zwei mal im Leben. Man sollte versuchen, eine Trennung immer kundenfreundlich hinzukriegen. Ist der Kunde sauer und er zieht möglicherweise später in ein versorgtes Gebiet zurück, wird er dann zwar alles nehmen, aber nicht mehr UM bzw VF.

Ansonsten sind Verträge da um eingehalten zu werden. Wenn der Kunde umzieht, seine persönliche Sache.

Die Anbieter kalkulieren die Preise im Regelfall für 24 Monate. Wenn nun einer meint, nach 5 Monaten umziehen zu müssen, sprengt es alle Kalkulation und es wird ein Verlustgeschäft daraus.

Prinzipiell finde ich, sollten wir langsam weg von den 24 Monatsverträgen. Besser fände ich Verträge ohne feste Laufzeiten mit einer 3 monatligen Kündigungsfrist, von beiden Seiten
 
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jcoder

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Die Anbieter kalkulieren die Preise im Regelfall für 24 Monate.
Ja! Besonders in den Lockangeboten a la 6 Monate ab 4,99 EUR, danach 49,99 ;)
Aber auch zu solchen Mischkalkulationen ist ja kein Anbieter gezwungen.

Dauerhaft ist es sicher für die meisten Kunden viel günstiger, wenn die Anbieter einfach einen fairen Preis darstellen, der dann über die gesamte Laufzeit (und darüber hinaus) gilt.

Auf Basis des Arguments der Kalkulation über 24 Monate stellt sich mir noch eine Frage: Warum werden Verträge nach 24 Monaten eigentlich nicht drastisch günstiger und laufen nicht ohne Mindest-Vertragslaufzeit weiter? Sie haben sich mit o.a. Begründung doch dann für die Anbieter amortisiert?!? ;)
 
Reiner_Zufall

Reiner_Zufall

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Warum was ändern, wenn man die Katze im Sack hat?

Böse ausgedrückt, warum soll man sich aufstylen, wenn man schon vergeben ist 😂😂

Weiter gesponnen, wenn man sich nicht hübsch macht, war man die längste Zeit vergeben....

Ok ok, ich hör auf 😊😂😂
 

jcoder

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Frag mal die, die 2012 einen 2Play 50 abgeschlossen haben und nie aktiv verlängert haben, wie sich der Preis und die Leistung in den letzten 8 Jahren verändert haben.

Ich hab noch nie gehört, dass Unitymedia, Telekom, O2 undwiesiealleheißen einen Festnetzvertrag die Leistung eines Vertrages verbessert hat, wenn der Kunde ihn einfach weiterlaufen ließ.
Im Besten fall blieb der Preis nach 24 Monaten über die Jahre weg konstant. In schlimmeren Fällen wurde anstatt der Leistung eher der Preis nach oben geschraubt...
 

jcoder

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Ist ne andere Frage.
Wer schlau ist, lässt sich auf das Spiel der Provider ein und zockt um jeden Euro bei der Vertragsverlängerung.

Bei vielen Providern kriegst Du in den Verlängerungen dann noch bessere Konditionen, als Neukunden.

So oder so, ist diese "24-Monats-Kalkulation", die hier angebracht wird aber primär durch die Provider selber hausgemacht. Sie müsste nicht sein.

Ich selber hätte viel lieber einen Provider, bei dem ich von Anfang an dauerhaft einen fairen Preis bezahle. Die meisten Provider wollen solche Angebote nicht machen. Dann sollen sie aber auch nicht auf die Tränendüse drücken, wenn ihre Mischkalkulation mal nicht aufgeht, weil sich Vertragsgrundlagen in einer Form ändern, dass sie nicht mehr liefern können. ;)
 
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