Neuer Hausanschluss - und dann ab durch die Garage

Diskutiere Neuer Hausanschluss - und dann ab durch die Garage im Netzausbau und Digitalisierung Forum im Bereich Rund um Unitymedia; Das sollte so ähnlich, wie das Teil hier rechts im Bild aussehen. MfG

robbe

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Der hier gezeigte Übergabepunkt wurde in den Potentialausgleich integriert. Das ist die Leitung in der Mitte und eigentlich ein schlechtes Beispiel, weil so etwas in aller Regel heute nicht mehr gemacht wird. Aktuell wird der ÜP nicht mehr in den Potentialausgleich integriert, sondern nur noch der BVT und dafür wird auf dem BVT ein Doppelt Galvanisches Trennglied installiert und zwischen ÜP und Hausanschlussverstärker geschaltet. Das Bild hier ist ein Beispiel. Die Klemme oben links ist die Verbindung zum Potentialausgleich, das weiße Gehäuse darunter das Trennglied.

MfG
Als ich vor 1,5 Jahren ausgestiegen bin, ging es grad wieder los, das man gesagt hat, ist egal ob der ÜP mit am Poti hängt oder nicht. Nach dem Motto, ist der ÜP eh neben der HVA, kann er mit dran, ist er woanders dann Trennglied.
Ob das nur bei uns so war und wies jetzt ist, keine Ahnung.
Ändert aber an der Problematik hier nichts.
 

Hemapri

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Heute ist generell ein Doppelt Galvanisches Trennglied zu setzen und der Übergabepunkt darf nicht an den Potentialausgleich. Sollte bei bestehenden Anlagen kein Trennglied vorhanden sein, dann muss der ÜP an den PA.

MfG
 

robbe

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So war es auch Jahrelang, bis es dann kurz vor meinem Ausstieg hieß, Ach eigentlich könnt ihr den ÜP auch wieder mit einbinden, wenn er sowieso in der Nähe ist.
 

DocMarten82

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Ich bin so langsam echt mal gespannt, was der Techniker von Unitymedia dann sagt, wenn er das Teil installieren muss 🤦‍♂️
 

DocMarten82

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Ich blick es so langsam nicht mehr... heißt das nun: Kein Potentialausgleich, dann galvanisches Trennglied? Und wenn doch Potentialausgleich, dann kein galvanisches Trennglied? Ist der Potentialausgleich denn dann überhaupt noch wichtig?
 
Andreas1969

Andreas1969

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Weder noch, einen Potentialausgleich brauchst Du auf jeden Fall!
 
Bastler

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Seit Anfang diesen Jahres herrscht (zunächst) anscheinend generelle "DGT"-Pflicht, vorher war das eigentlich nicht so und DGTs mussten / durften nur unter bestimmten Vorausstzungen eingebaut werden (was aber viele Firmen nicht so richtig verstanden haben und pauschal immer "DGT"s eingebaut haben...).
Die meiste Zeit, in der ich für UM tätig war, war es aber so, dass der ÜP geerdet werden musste, die ersten ~ 7 Jahre gab es noch gar keine DGTs und später waren diese auch nur in extremen Ausnahmefällen wirklich "erlaubt" (ich rede von UM NRW, KabelBW war in dieser Hinsicht ganz anders, die haben auch früher schon fast immer DGTs eingebaut).
Da ich es vo Anfang an so gewohnt bin und es auch die überwiegende Zeit meiner UM-Tätigkeit so war, dass der ÜP ohne wenn und aber geerdet werden musste, ist mir diese Variante eine Erde zum ÜP zu ziehen immer noch am liebsten (so wie es übrigens bei Vodafone auch immer noch ist und vileicht wird das auch bei UM irgendwann wieder so kommen).
Das geht mir auch viel schneller von der Hand als dieses Gefummel mit den bescheuerten Plastikgehäusen und DGTs, die auch nur noch unnötig mehr Platz in den ohnehin schon knapp bemessenen BVTs wegnehmen und sogar manchmal bereits ab Werk defekt waren.

Was mich am meisten ärgert(e) ist es, wenn ein Techniker den PA m ÜP abgeklemmt hat, dann ein DGT eingebaut hat und dann das 4² am ÜP so kurz gekappt hat, dass man keine Chance mehr hat, es jemals wieder anschließen zu können (falls UM seine Meinung bezüglich ÜP Erdung mal wieder ändern sollte - und wer UM kennt, der weiß, dass die extrem oft mal ihre Meinung um 180° ändern was irgendwelche Vorschriften betrifft :D ).

Falls tatsächlich irgendwann mal die Vodafone-Vorschriften im UM-Land gelten sollten, werden die "Techniker" noch ne Menge Spaß haben (ich nicht so sehr, weil ausführender Techniker bin ich ja schon lange nicht mehr^^).
 
Dinniz

Dinniz

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Ich glaube nicht, dass wir die Vorschrift so schnell wieder ändern.
Uns ist es ja wichtig die Potenzialverschleppung zu verhinden.
Das gilt jetzt erstmal für neue Anlagen.

Falls es einen externen Blitzschutz gibt müssen ebenfalls spezielle Überspannungsschutzbauteile montiert und 6mm² verlegt werden.
 
Bastler

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Letztendlich ist es für den hier geschildertenFall ja auch gar nicht entscheidend, sondern eher sogar bedeutugslos ;) .
Wichtig ist, dass es einen Potentialausgleich gibt und der Techniker die HVA damit verbinden kann.
Alles andere muss (bzw. besser gesagt SOLLTE) der "Techniker" selber wissen.

Mutige Ausssage, ich weiß^^.
 

Hemapri

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Ich blick es so langsam nicht mehr... heißt das nun: Kein Potentialausgleich, dann galvanisches Trennglied? Und wenn doch Potentialausgleich, dann kein galvanisches Trennglied? Ist der Potentialausgleich denn dann überhaupt noch wichtig?
Nochmal, kein Potentialausgleich, kein Anschluss. Es ging lediglich darum, ob und wann man den Hausübergabepunkt zusäzzlich noch in den Potentialausgeich integrieren muss. Bei Einsatz eines Doppelt Galvanischen Trenngliedes ist das nicht notwendig. Der BVT muss immer in den Potentialausgleich integriert werden.

MfG
 

Hemapri

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Falls tatsächlich irgendwann mal die Vodafone-Vorschriften im UM-Land gelten sollten, werden die "Techniker" noch ne Menge Spaß haben (ich nicht so sehr, weil ausführender Techniker bin ich ja schon lange nicht mehr^^).
Ich habe auch als Techniker für KD/ Vodafone gearbeitet und da war es in der Tat so, dass kein Trennglied gefordert war, der ÜP aber in den PA zu integrieren ist. Ist eine Einbindung des Übergabeüunktes in den Potentialausgleich auf Grund örtlicher Gegebenheiten nicht möglich oder zu aufwendig, dann ist zwingend vor den ein Trennglied zu setzen und dieses muss in den PA integriert werden. Bei Kabel BW war das ab Mitte 2008 auch so geregelt, vor der Übernahme durch UM wurde das aber wieder geändert und ein Trennglied gefordert. Lediglich in TT-Netzen muss man kein Trennglied einbauen. Allerdings sind TT-Netze in BW extrem selten.

MfG
 
Bastler

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Ich habe auch als Techniker für KD/ Vodafone gearbeitet und da war es in der Tat so, dass kein Trennglied gefordert war, der ÜP aber in den PA zu integrieren ist. Ist eine Einbindung des Übergabeüunktes in den Potentialausgleich auf Grund örtlicher Gegebenheiten nicht möglich oder zu aufwendig, dann ist zwingend vor den ein Trennglied zu setzen und dieses muss in den PA integriert werden.
MfG
Genau so war die Vorgehenswiese bei UM eigentlich auch lange Zeit. Bei KDG war es bei mir damals jedoch so, dass ich mal genau solche Fälle wie von dir geschildert hatte (ÜP ließt sich nicht oder nur extrem aufwändig in den PA einbeziehen).
Zu "meiner" Zeit dort war es so, dass man sich quasi alles, was von den Standardpositionen auch nur ansatzweise abweicht vom Auftraggeber genehmigen lassen musste.
Dort durfte ich in solchen Fällen tatsächlich KEIN "DGT" einbauen! Ganz klare Aussage der KDG-Mitarbeiter aus dem MAW bzw. der "Technik" war: Wenn der ÜP nicht mit dem PA verbunden werden kann, wird nicht installiert und der Auftrag wird storniert".
Und das hatte ich nicht nur ein mal...
Ich hatte sogar Fälle, da konnte NUR der ÜP geerdet werden, aber die HVA nicht oder nur sehr aufwändig, und jetzt kommts: Das war dann sogar nach viel Diskussion OK!
Aber vermutlich herrscht bei KDG genau so ein hin und her was Vorschriften betrifft wie bei UM, also kann es davor und auch danach, und vielleicht auch je nach Mitarbeiter in der "Technik" wieder ganz anders sein...
Ich rede hier von 2014 und 2015.

Auch das ist aber für den hier geschilderten Fall bedeutungslos ;).
Letztendlich wurde alles schon längst gesagt.
Nur noch nicht von allen (ich schließe mich da nicht aus) :D.
 
Zuletzt bearbeitet:

DocMarten82

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Also ich hab jetzt das gesamte Gebäude durchsucht, es gibt nirgends etwas, das auch im Entferntesten aussieht wie ein Potentialausgleich... auch im Keller, wo das Frischwasser reinkommt, ist nichts. Kann es sein, dass das davon kommt, dass bei uns der Strom übers Dach kommt? Oder eventuell, dass der Keller aus dem Jahr 1955 ist? Alles andere wurde 2013 gebaut...

Was nun?
 

robbe

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Ja, in sehr alten Gebäuden mit dann oftmals auch veralteter Elektroinstallation ist das möglich. In dem Fall müsste entweder ein neuer Potenzialausgleich gesetzt oder eine Erdung auf dem Hausanschlusskasten oder der Unterverteilung gezogen werden: https://www.elektrikforen.de/attachments/hak_1-jpg.7201/
Um nochmal sicher zu gehen, du hast auch nirgends ein Wassser oder Heizungsrohr an dem ein Kabel angeschlossen ist?
 

DocMarten82

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Leider nein... im Prinzip müsste ich dann den Auftrag stornieren, das steht ja sonst in keinem Verhältnis zum Aufwand 😱
 

robbe

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Ich würd trotzdem mal den Techniker kommen lassen. Auch hier weiß ich nicht, wie momentan die Einstellung von UM zu dem Thema ist. Als aber vor ein paar Jahren das Thema Potenzialausgleich (vorher war der quasi egal) richtig an die große Glocke gehangen wurde, hat UM quasi alles getan, dass der Kunde installiert werden konnte. Das ging dann soweit, dass auch mal 2 Elektriker aus der zuständigen Technikerfirma beauftragt wurden, eine Erdung aus dem Hausanschlusskasten raus zu ziehen. Wie das heute ist, wiegesagt keine Ahnung, aber ein Versuch kostet dich ja nix.
 

Hemapri

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Wenn kein Potentialausgleich vorhanden ist, muss dieser errichtet werden. Das ist beim Auftrag eines Erstanschlussen mit enthalten. Wenn das Haus 2013 bis auf den Keller neu errichtet wurde, bestand die Pflicht zur Nachrüstung eines Potentialausgleiches. Die elektrische Anlage hätte sonst gar nicht in Betrieb gehen dürfen. Bei Altanlagen gab es eine Verbindung vom Eingang der Wasserleitung zum Stromzähler oder einen Haupleitungsabzweig. Irgend etwas muss da sein, sonst würde ich mich in diesem Haus nicht wohlfühlen.

MfG
 

DocMarten82

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Am Dienstag kommt nun der Elektriker und nimmt sich die gesamte Anlage mal zur Prüfung vor - sollten da Mängel sein, müsste sich noch der Vorbesitzer drum kümmern...
 
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