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Pegelabfall ab 746Mhz

Diskutiere Pegelabfall ab 746Mhz im Störungen im Kabelnetz von Unitymedia Forum im Bereich Rund um Unitymedia; Wie man auf dem Screenshot sehen kann habe ich ab 746Mhz einen abfall des Pegels. Das mag jetzt bei D3.0 ja kein problem sein aber wenn da dann...

Edding

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Wie man auf dem Screenshot sehen kann habe ich ab 746Mhz einen abfall des Pegels.
Das mag jetzt bei D3.0 ja kein problem sein aber wenn da dann bald mal der OFDM aufgeschaltet wird kann man sich denken wie das ausgehen wird.
Da hier ja einige Techniker unterwegs sind könnte man das ja proaktiv evtl selber fixen.

Ich hänge an einer extra Dose am TAP out, ansonsten gibts hier noch ne baumstrucktur mit 3 Dosen.
anbei Bild vom Verstärker Hirschmann GHV 830 C2 ( da wo der blitz drauf ist steht 6db )
Falls noch weiter infos nötig sind einfach fragen.
 

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UHeinz13

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Also meine Vermutung ist dass das Signal schon ein wenig schräg bei Dir ankommt oder eventuell der Verstärker zu gering entzerrt. Zudem ist der Verstärker auch nicht mehr das neuste Modell... er geht zwar bis 862 MHz aber vermutlich wird er in dem oberen Frequenzbereich schon nicht mehr ganz so linear vertärken wie bei den unteren Frequenzen. Wie gesagt nur meine Vermutung. Müsste man am besten am Eingang und Ausgang nachmessen.

Man könnte eventuell die Eingangsdämpfung (Attention) ein wenig reduzieren und gleichzeitig die Entzerrung (Equalizer) nach oben setzen so könntest Du das Signal etwas besser gerade hinbekommen. Um für das ganze sollte man sicherheitshalber ein Messgerät zur Verfügung haben.

Testweise würde ich die Eingangsdämpfung um 4dB reduzieren und gleichzeitig den Equalizer um genau diese 4dB erhöhen. Wie gesagt nur zum Test! Mit dem Messgerät sollte man das gesamte Spektrum begutachten. Als grobe Faustregel kannst Du sagen je 100MHz höherer Frequenz ca. 1dB mehr Ausgangspegel am Ausgang des Verstärkers .... dies bedeutet z.B. bei einer Frequenz von 130 MHz ein Ausgangspegel von z.B. 93dBmV und bei 730MHz dann einen ungefähren Ausgangspegel von in etwa 100dBmV, so ganz grob ausgedrückt ... das hängt aber alles immer auch von der Hausanlage etc. ab. Und beim Messen bitte immer Kanäle QAM256 mit QAM256 oder eben QAM64 mit QAM64 vergleichen im Spektrum.
 
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Edding

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hmm also messgerät habe ich leider nicht ;) hate hehofft das einfacher zu lösen wäre.
wenn ich mir so die anderen spektren hier so im forum ansehen kommt da der OFDM mit etwa -5db SNR rein im vergleich zum 770Mhz
Wenn ich das auf meine leitung so "anweden" würde das 29db bedeuten was wohl oberkannte unterlippe sein dürfte.
hatte gehofft mit ner kleinen änderung wenigstens etwas puffer reinbekommen zu können.

Testweise würde ich die Eingangsdämpfung um 4dB reduzieren und gleichzeitig den Equalizer um genau diese 4dB erhöhen.
Auf das bild angewandt .. bei Attenuator den 4db Waagerecht auf Senkrecht stellen und bei Equalizer den senkrechten 4db auf Waagerecht ?
Muss der Verstärker dazu vom Strom genommen werden ?
 

UHeinz13

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Ich gehe wie gesagt aber am ehesten davon aus dass dein Verstärker so langsam an seine Grenzen kommt wegen dem Pegelabfall.

An deiner Stelle würde ich wie gesagt testweise die Dämpfung reduzieren und die Entzerrung hochsetzen um die oben genannten ca. 4dB. Falls die Signalwerte schlechter werden sollten gerade am SNR wirst Du das merken kannst es ja sofort wieder rückgängig machen. Aber eigentlich dürfte nichts passieren, da bin ich zu 95 Prozent sicher eher werden die Werte besser.
 

Edding

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Könntest auf das hier evtl nochmal eingehen nur damit ich das auch richtig einstelle und kein denkfehler habe

Testweise würde ich die Eingangsdämpfung um 4dB reduzieren und gleichzeitig den Equalizer um genau diese 4dB erhöhen.
Auf das bild angewandt .. bei Attenuator den 4db Waagerecht auf Senkrecht stellen und bei Equalizer den senkrechten 4db auf Waagerecht ?
Muss der Verstärker dazu vom Strom genommen werden ?
 
Bastler

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Am Verstärker kannst du das nicht korrigieren, der Abfall am oberen Ende wird immer bleiben, da kannst du an der Eingangsdämpfung so viel rumstellen wie du willst, damit bekommst du höchstens den Gesamtpegel noch 4 dB höher (das würde schon reichen, wenn es dir nur darum geht, alle Pegel etwas höher zu bekommen - aber es einfach so zu lassen, wie es jetzt ist, würde in etwa das gleiche ergeben, denn die 56 dBµV sind ja noch im Soll).

Da in dem Verstärker (Hirschmann GHV830) bereits der Eingang so weit wie möglich entzerrt ist, und auch die 7 dB Interstage Entzerrung schon drin sind, spricht alles dafür, dass es sich generell um knappe NE3-Pegel handelt (wofür der Hirschmann eigentlich die schlechteste Wahl ist...).
Bei UM gibt es für knappe ÜPs Verstärker, die den variablen Entzerrer zwischen den Stufen (also auch "Interstage") haben, bei den von UM zugelassenen Verstärkern gibt es nur ein Modell wo das so ist, extra für diesen Anwendungsfall. Oder halt einen Rauscharmen Vorverstärker und kaskadierfähigen Hausverstärker dahinter, damit erreicht man das gleiche.
Das wird normalerweise immer gemacht, wenn die NE3 knapp oder auch leicht im Unterpegel ist. Denn einen Verstärker einzubauen oder einen Vorverstärker einzubauen ist zug mal billiger und einfacher, als wegen 3 dB die Straße aufzugraben, danach dann vielleicht 2-3 dB mehr zu haben, wo der Verstärker dann immer noch nicht reicht...
Damit könnte man das ganze "flat" bekommen. Ich sehe dazu aber überhaupt keinen Bedarf!
 
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Edding

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Am Verstärker kannst du das nicht korrigieren, der Abfall am oberen Ende wird immer bleiben, da kannst du an der Eingangsdämpfung so viel rumstellen wie du willst, damit bekommst du höchstens den Gesamtpegel noch 4 dB höher (das würde schon reichen, wenn es dir nur darum geht, alle Pegel etwas höher zu bekommen - aber es einfach so zu lassen, wie es jetzt ist, würde in etwa das gleiche ergeben, denn die 56 dBµV sind ja noch im Soll).

Da in dem Verstärker (Hirschmann GHV830) bereits der Eingang so weit wie möglich entzerrt ist, und auch die 7 dB Interstage Entzerrung schon drin sind, spricht alles dafür, dass es sich generell um knappe NE3-Pegel handelt (wofür der Hirschmann eigentlich die schlechteste Wahl ist...).
Bei UM gibt es für knappe ÜPs Verstärker, die den variablen Entzerrer zwischen den Stufen (also auch "Interstage") haben, bei den von UM zugelassenen Verstärkern gibt es nur ein Modell wo das so ist, extra für diesen Anwendungsfall. Oder halt einen Rauscharmen Vorverstärker und kaskadierfähigen Hausverstärker dahinter, damit erreicht man das gleiche.
Das wird normalerweise immer gemacht, wenn die NE3 knapp oder auch leicht im Unterpegel ist. Denn einen Verstärker einzubauen oder einen Vorverstärker einzubauen ist zug mal billiger und einfacher, als wegen 3 dB die Straße aufzugraben, danach dann vielleicht 2-3 dB mehr zu haben, wo der Verstärker dann immer noch nicht reicht...
Damit könnte man das ganze "flat" bekommen. Ich sehe dazu aber überhaupt keinen Bedarf!
Wie gesagt mir gehts darum sicherzustellen wenn der OFDM aufgeschaltet wird, das die leitung dann auch noch funktioniert, was ich bei dem Pegelabfall etwas bezweifle.
jetzt im D3.0 betireb ist alles okay.
 
Bastler

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Ich verstehe aber das Problem nicht, denn OFDM ist eigentlich sogar "robuster" als QAM. Meines Wissens (ich hatte damit praktisch noch nicht zu tun und mein Messgerät kann kein OFDM messen) soll eine MER von 28 dB das Minumim sein.

Die Bekannten vielen Probleme mit dem OFDM liegen eigentlich größtenteils an der durch die Installationstechniker falsch oder gar durchgeführte UHF-Korrektur...
 

UHeinz13

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Wie Bastler schon sagte, wird im Idealfall hier am ehesten ein Verstärker mit etwas höherer Verstärkung Sinn machen (z.B. DCT Delta BKE39P) der hat generell eine größere Verstärkung und somit könntest Du das Signal etwas mehr entzerren und dadurch die Pegel gerader bekommen. Ist aber alles wie gesagt ohne Messequipment und die entsprechenden Pads zur Verstärkerkonfiguration nicht so einfach zu bewerkstelligen.

Und um den OFDM würde ich mir auch erstmal nicht ganz soviele Sorgen machen der wird sowieso noch nach und nach im Netz eingespeist und muss an den entsprechenden Verstärkerpunkten dann auch noch nachjustiert werden. Im Schnitt kommt dieser bisher mit ca. 0 - 3dB weniger Pegel an als die 256QAM Kanäle. Der SNR liegt auch meist dann im Schnitt von 31 - 35dB was ich hier so gesehen habe.

Bei mir wurde z.B. der OFDM vor gut 8 Wochen eingespeist mit einem Pegel von -8dB und SNR von 31, jetzt liegt er inzwischen bei -2,5dB im Pegel und einem SNR von 35,5dB.
 
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Bastler

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Noch besser, und wenn wir schon bei konkreten Typen sind, wäre ein Astro HL432. Der ist bei UM zugelassen und extra für die Kombination "schwacher ÜP & kleine bis mittlere Hausdämpfung" gedacht ;) .
 
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Edding

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Gut dann bleibt es so wie es ist und lass mich überraschen.
 
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Pegelabfall ab 746Mhz