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Rückkanalstörung wird nicht behoben

Diskutiere Rückkanalstörung wird nicht behoben im Störungen im Kabelnetz von Unitymedia Forum im Bereich Rund um Unitymedia; Hallo zusammen, ich habe eine Odysee hinter mir. Umzug im Juni, seitdem Rückkanalstörung. Schieflage von 11 db zwischen niedrigen und hohen...

feathers

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Hallo zusammen,

ich habe eine Odysee hinter mir. Umzug im Juni, seitdem Rückkanalstörung. Schieflage von 11 db zwischen niedrigen und hohen Frequenzen. Erster Techniker sagt, Kabel muss getauscht werden, da sei irgendwo eine unsaubere Verbindungsstelle. Sommer dann 2 Wochen Totalausfall, wieder angerufen. Neuer Techniker sagt, das käme von der Straße so rein, hat das Modem getauscht, lief wieder, Werte aber immer noch dieselben.

Hemapri, Guide im UM Forum und auch hier aktiv, hat auch vermutet das es ein unsauberer Kontakt sein könnte.

Beschwerdestelle angeschrieben, 3 Wochen später Rückruf mit der Aussage, dass ein weiterer Technikertermin wahrscheinlich keinen Sinn mache, weil der Anschluss ja an sich funktioniere und die Gefahr bestehe, dass der Techniker dann wieder einfach abfährt, ohne irgendwas zu unternehmen.

So laufen lassen, Schreiben bekommen das der Router gegen die VF Box getauscht wird. Mir schon gedacht: "Wird bestimmt noch besser!". Wurde noch besser. Vorher liefen die Kanäle alle durchgehend auf 16 QAM (es kam vielleicht ein, zweimal im Monat kurz vor das zwei Kanäle auf 64 gesprungen sind, aber 16 QAM ist der Standard). Ich habe extra vor dem Umschließen der Box die Werte nochmal überprüft. Neue Box synct. Alle Kanäle auf 8 QAM, durchgehend, seit einer Woche.

Das gilt ja für alle Kabelkunden im Segment, korrekt? Bin ich der Störer? Es kann doch kein Zufall sein, dass ich die neue Box anschließe und 10 Sekunden später geht die Modulation runter.

Im Upload kommen immer 3-6 Mbit an, schwankend, wäre mir theoretisch egal aber die Paketlaufzeit ist teils mit höherem Jitter verbunden, was beim Onlinespielen einfach nur nervig ist, wenn der Ping von 20ms auf 100ms springt. Ist halt mit 8 QAM auch nicht so unendlich viel Bandbreite für alle Teilnehmer vorhanden.

Leider kann ich erst zum Juli auf DSL zurückwechseln. Hat jemand noch Ideen, wie man da vorgehen kann? Mail liegt (schon wieder) bei der Beschwerdestelle, meine Befürchtung ist dass wir irgendwann auf QPSK ankommen und dann gar nix mehr geht.
 

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feathers

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Na super. Gibt's da irgendwelche Infos, warum das so ist? 😄

Die alte Box wird ja abgeschaltet, da gibt's also kein Zurück mehr...
 

Servior

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Leider kann ich erst zum Juli auf DSL zurückwechseln. Hat jemand noch Ideen, wie man da vorgehen kann?
Wie viel deiner gebuchten Leistung kommt denn überhaupt an?
Du kannst eine Sonderkündigung aufgrund nicht erbrachter Leistung versuchen. Vodafone muss diese zwar nicht akzeptieren, aber man weiß ja nie. Wenn sich gar nichts tut bleiben nicht viele Optionen:

1) Anwalt nehmen, mit dem die Thematik durchsprechen und dies falls notwendig vor Gericht klären lassen.
2) Den bisherigen Vertrag zum nächsten Zeitpunkt kündigen und während der Laufzeit einen zweiten Vertrag abschließen. Je nach anfallender Kosten ggf. günstiger als Option 1.
3) Weiter Störungsmeldungen aufmachen, in der Hoffnung hier einen kompetenteren Techniker zu bekommen. Die Störungen am besten selbst dokumentieren, auch wann die Störung laut Vodafone behoben sein soll. Dürfte falls notwendig für weitere Sonderkündigungen bzw. rechtliche Schritte hilfreich sein.
 

feathers

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Danke für deine Rückmeldung.

Es geht mir nicht darum, was ankommt, es sind überwiegend mehr als die Mindestleistung an. Vertraglich müssen mindestens 4.2 geliefert werden, in 90% der Zeit liege ich drüber, nur selten habe ich mal 3 Mbit.

Es geht mir um den Jitter bei den Paketlaufzeiten. Das wird auch niemand als Kündigungsgrund akzeptieren, aber Fakt ist, der Anschluss läuft nicht sauber. Wenn ich nach 10 Stunden Arbeit nach Hause komme würde ich gerne meinem Hobby nachgehen und das ist dann frustrierend. Je nach Tageszeit habe ich einzelne Spitzen um +20, manchmal um bis zu +100 ms. Letzteres nervt gewaltig, in der Regel dann verbunden mit springenden Upstreamwerten beim Speedtest.

Wenn es ab und zu passieren würde, wär es mir sogar egal, aber ich habe in 10 Sekunden 2-3 Pingspikes. Ich habe das auch schon mit anderen Bekannten verglichen auf dem selben Server, niemand außer mir hat dieses Problem. Aber hey, ich habe gerade Urlaub, 10 Uhr, der Anschluss läuft sauber, man muss sich nur anpassen. #sharedmediumhype

1. Anwaltskosten dürften ohne RSV in etwa bei dem rauskommen, was ich für die Restvertragslaufzeit zahle, leider.
2. Werde ich frühzeitig so machen.
3. Leider geht halt jedes Mal ein halber bis ganzer Tag Urlaub drauf, plus Nerven und Zeit für First-Level. Das steht für mich nicht im Verhältnis. Mail liegt bereits wieder bei der Beschwerdestelle, ich hoffe in 2-3 Wochen auf Rückruf, falls mein Ansprechpartner dort nicht abgebaut wurde. ;) Kann ja einfach nicht sein, dass das Netz hier als kaputt abgeschrieben wird.
 

h00bi

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Schon mal probiert eine Telefoniestörung zu melden? Telefon -> Grundbedarf / Internet -> Neuland
Schon mal mit den Nachbarn gesprochen?
Ggf. deine Box mal dort angeklemmt?

Liegt die Störung denn tatsächlich konstant an? Ich kanns mir nicht vorstellen dass UM dagegen nichts unternimmt, wenn das ganze Segment dauerhaft gestört ist.
 
Andreas1969

Andreas1969

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Liegt die Störung denn tatsächlich konstant an? Ich kanns mir nicht vorstellen dass UM dagegen nichts unternimmt, wenn das ganze Segment dauerhaft gestört ist.
Doch, ich kann mir das sogar sehr gut vorstellen :oops:
Und wenn Du dann noch ein eigenes Endgerät verwendest, stehst Du komplett auf verlorenem Posten!
Da hilft dann tatsächlich nur noch ein Anbieterwechsel, das ist leider die traurige Wahrheit. Ansonsten hätte ich meinen Anschluss vermutlich heute noch bei UM.
 

feathers

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Weiß nicht ob die Telefoniestörung was bringt. Ist ja auch nicht nachvollziehbar.

Im Haus hat nur eine ältere Nachbarin UM, die wird mir nicht weiterhelfen. Ansonsten hat hier jeder DSL.

Die Schräglage lag schon immer an, dass die Modulation immer weiter absäuft, ist neu. In den ersten zwei Wochen (Juni) waren zwei Kanäle noch öfter auf 64 QAM, seitdem alles auf 16 QAM. Und seit VF Box eben 8 QAM. Dem Segment steht damit halt wenig Bandbreite zur Verfügung, demnach gehe ich davon aus dass sich die Probleme intensivieren, wenn zuviele Leute etwas hochladen oder die Bandbreite langsam ausgeschöpft ist.

Das letzte Gespräch mit der Beschwerdestelle war recht lang, Quintessenz war aber, dass UM nichts machen kann/wird, wenn das Problem just in der Sekunde nicht nachvollziehbar ist. Ein "springender" Upload zwischen 3-6 Mbit alleine sei kein Grund, der hohe Unterschied im Powerlevel zwischen den einzelnen Kanälen angeblich erst einmal auch nicht. Sie hatte mir dann angeboten, einen weiteren Techniker rauszuschicken, aber auch offen angemerkt, dass es gut sein könne das dieser auch einfach wieder fährt, wenn er nichts Akutes feststelle. Auch hier: Erster Techniker meinte, es gäbe eine unsaubere Verbindungsstelle irgendwo im Haus. Zweiter meinte, das Signal wäre straßenseitig schlecht.

Mein Gegenvorschlag war nun, dass man einmal die Anlage neu macht (Kabel neu absetzen, Verbindungen neu machen) um ein Kontaktproblem auszuschließen. Der andere Anschluss im Haus hat zumindest diese Schieflage nicht (widerspricht also der Aussage des zweiten Technikers, das käme von der Straße schon so rein).

Die Modulation ist dann nochmal ein anderes Thema. Ich glaube, hier kommen zwei Probleme zusammen, vielleicht geht die Störung die das Netz betrifft ja auch von hier/mir aus, dafür fehlen mir aber die Kenntnisse.
 

MartinP_Do

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Gibt es den "Störungsbehebungsassistenten" im Kundenportal von Unitymedia noch. Als ich den vor einigen Jahren einige Male bemüht hatte, konnte der anscheinend doch so viele besorgniserregende Messwerte aufnehmen, dass dann doch ein Techniker 'rauskam ...
 

feathers

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Vorgestern kam der Brief, ich solle bitte den Firstlevel zurückrufen. Ich bin im Rahmen der Möglichkeiten sachlich geblieben, habe aber erörtert, dass ich das Problem nicht noch einmal erklären werde. Stunde später kam der Rückruf vom Secondlevel, mit der Entschuldigung das mein Schreiben falsch zugewiesen wurde. Erneute, längere Diskussion. Support teilte mir mit, dass bei ihm 16 QAM stünde. Ich dann erwidert, bei mir steht 8 QAM. Angeblich zeigt die VF Station andere Werte an. Warum die VF Station dann jedoch 64 QAM (bislang einmal kurz vorgekommen) korrekt anzeigt und nicht zwischen 8 QAM und 16 QAM differenzieren kann ist mir nicht ersichtlich. Nochmal wiederholt, dass die Rückkanalstörung seit Juni besteht und ich das absolut inakzeptabel finde, zwei Lösungsvorschläge gegeben. "Ja, wir melden uns nochmal". Ticket seitdem offen.

Hauptsache man schafft es nach exakt einer Woche eine Erinnerung mit Zahlungshinweis zu senden, weil man die alte Connect Box noch nicht zurückgeschickt hat. Fällt mir nichts mehr zu ein.
 

feathers

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Um hat das neue Ticket nach 7 Tagen geschlossen ohne sich zurückzumelden, Problem besteht natürlich noch.
Thema ist dann für mich auch durch in einem halbe Jahr wird umgestellt. Selber Fall wie bei Andreas, mein Anschluss ist scheinbar abgeschrieben. :D
 
Andreas1969

Andreas1969

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Es ist schon traurig, wenn man in einem "schlechten" Docsis Gebiet wohnt, hat man keine Chance, den Anschluss vernünftig zu nutzen. Man ärgert sich nur, ändern tut sich aber nichts.

Wenn ich dann sehe, wie super stabil demgegenüber der DSL Anschluss läuft:
100er.JPG

100er Anschluss (überprovisioniert), wurde vor knapp 3 Monaten frisch geschaltet.
Seitdem kein einziger Syncverlust, kein Wechsel der IP Adresse, hochverfügbar, nicht eine einzige Unterbrechung, kennt man so von HFC nicht.
Seit der Schaltung hab ich den Anschluss nicht ein einziges Mal mehr angepackt, der läuft einfach...
 

websurfer83

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Um hat das neue Ticket nach 7 Tagen geschlossen ohne sich zurückzumelden, Problem besteht natürlich noch.
Um welchen Bereich von Stuttgart geht es denn konkret? Zumindest die PLZ oder noch besser die Straße wären hilfreich zu wissen.

Es ist schon traurig, wenn man in einem "schlechten" Docsis Gebiet wohnt, hat man keine Chance, den Anschluss vernünftig zu nutzen. Man ärgert sich nur, ändern tut sich aber nichts.
Korrekt. Es ist aber genau so ärgerlich, wenn man das Pech hat, einen VDSL-Anschluss zu haben, welcher unter Belastung ständig zusammenbricht und diese Störung auch nach einem halben Jahr noch nicht behoben werden konnte, weil vollkommen unklar ist, woher sie kommt.
 

feathers

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Das Problem besteht in Bonn.

Das Frustrierende daran ist, dass vom Secondlevel selbst bestätigt wurde, dass Kanäle problematisch sind (>30% Fehlerrate).
DSL kann auch fehlerhaft sein, klar, aber so Scherze wie Rückanalstörungen und überbelegte Segmente gibt es dort nicht.
 

websurfer83

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Sorry, dann habe ich da etwas verwechselt, tut mir Leid. In Bonn kenne ich mich leider nicht aus.

DSL kann auch fehlerhaft sein, klar, aber so Scherze wie Rückanalstörungen und überbelegte Segmente gibt es dort nicht.
Ja, aber Andreas stellt es immer so hin, als ob xDSL die Wunderwaffe gegen jegliche Probleme ist und es niemals Probleme damit geben kann. Dem ist nicht so. Zwei große Kritikpunkte, die es beim xDSL gibt, beim DOCSIS hingegen nicht sind z.B.
- jahrzehntealte Kabel mit Papier-Isolierung, die so langsam aber sicher "absaufen" und den Vectoring-Verbund massiv stören können
- nach wie vor Beibehaltung der Authentifizierung per PPPoE, wie es vor 20 Jahren aufgrund der Einwahlzugänge üblich war. Von der Performance mal ganz abgsehen ist das Protokoll mitsamt dem dazugehörigen LCP inzwischen sowas von überholt. Beim DOCSIS wird von Anfang an auf DHCP gesetzt.
 
Andreas1969

Andreas1969

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jahrzehntealte Kabel mit Papier-Isolierung, die so langsam aber sicher "absaufen" und den Vectoring-Verbund massiv stören können
Mag sein, dass das hier so gut läuft, weil die alten Papierkabel hier vor ca. 12-15 Jahren komplett erneuert wurden.
War damals im Zuge mit der Verlegung von neuen Wasserleitungen, Gasleitungen und Stromleitungen gemacht worden. Die Koaxkabel sind aber noch die aus den Achtzigern, die wurden nicht erneuert. Naja, die waren zu dem Zeitpunkt ja auch noch nicht ganz so alt.
Das ganze Vorkriegs/Nachkriegsgelumpe wurde jedenfalls komplett erneuert.
 

feathers

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Klar, aber ersteres ist ja zumindest erstmal Theorie. Zumindest habe ich noch nichts davon gelesen, dass großflächig Anschlüsse ausfallen, weil die Technik marode ist.
Zweiteres hat für mich keine praktische Relevanz. Ich möchte einen Anschluss der funktioniert, mit durchgehend niedrigen Latenzen. Da nützt mir auch kein neues Protokoll, wenn der Anschluss im Sommer komplett aussteigt. :D
 

feathers

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Was Andreas schreibt, ist korrekt. Für alles, was nach den 80ern gebaut wurde dürfte das ohnehin keine praktische Relevanz mehr haben.
 

websurfer83

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Ich habe hier Papierkabel und ich habe hier massive Störungen mit dem PPPoE-Protokoll (beides hängt übrigens nicht miteinander zusammen). Von daher weiß ich, wovon ich rede ;-)

Übrigens ganz im Gegensatz zum Vectoring VDSL stört das unseren ADSL2+-Anschluss überhaupt nicht, der läuft ohne jegliche Probleme/Trennungen/Unterbrechungen. Wenn die Telekom das Problem mit dem VDSL bis Jahresende nicht in den Griff bekommt, wird der zum Laufzeitende auf ADSL2+ herunter gestuft. Nur sind maximal 16 Mbit/s nicht mehr wirklich zeitgemäß, zumindest nicht als Haupt-Anschluss.

Aber man sieht mal wieder, welche Probleme das krankhafte Herauspressen von immer noch mehr Bandbreite auf den jahrzehntealten Nachkriegs-Kabeln ohne jegliche Schirmung machen kann. Für Technologien wie ADSL2+ war das alles kein Problem, aber je höher die Frequenz wird, desto mehr Probleme handelt man sich ein. Normales VDSL ohne Vectoring war auch noch kein Problem, aber mit dem Vectoring fing der Ärger hier an. Der Außendienst-Techniker sagte mir, dass es an meinem DSLAM innerhalb von 2 Tagen über 300 Sync-Abbrüche aufgrund von Fehlern auf den Leitungen gab. So viel zum Thema "xDSL ist viel unempfindlicher gegenüber Störungen als DOCSIS".

Bis zu diesem Ärger mit dem xDSL war ich jahrelang absoluter Befürworter der Telekom und der CuDa. Aber inzwischen bin ich den Ärger wirklich Leid und würde mir wünschen, dass endlich FTTH ausgebaut wird. Aber das wird noch Jahre auf sich warten lassen...
 
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feathers

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Man muss einfach schauen, was vor Ort läuft. Einstrahlungen können bei beiden Technologien auftreten. Trotzdem gibt's beim Kabel potentielle Fehlerquellen, die es bei DSL eben nicht gibt. Darüber hinaus war bislang jeder Umzug mit Kabel einfach nur sinnloser Aufwand, weil jedes Mal irgendwas nicht funktioniert hat/neu gemacht werden musste etc.
Beim letzten Umzug stand ich 6 Wochen (nach erstem Technikertermin) ohne Internet dar, weil kein Folgetermin gebucht werden konnte. Umzug davor war totaler Stress mit dem Vermieter, der den Techniker nicht an die Hausanlage lassen wollte.

DSL: Modem einstecken, läuft. Zumindest meine Erfahrung aus dem gesamten Bekanntenkreis, weil bestimmt vorher schonmal geschaltet wurde, wenn man nicht in Unterkaffingen wohnt.
Latenzen bei DSL sind inzwischen in den großen Städten leider auch besser als mit Kabel und ob ich jetzt 250 Mbit oder 400 habe, spielt für mich persönlich absolut keine Rolle.
 

websurfer83

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Ja, der Punkt "Einfachheit der Installation" geht defintiv an die xDSL-Technologie. Da in praktisch jedem Haushalt eine TAE-Dose vorhanden ist, welche dafür genutzt werden kann und keine weiteren Inhouse-Installationen durchgeführt werden müssen, ist der Marktanteil beim xDSL auch deutlich höher als beim DOCSIS. Bei letzterem reicht es eben nicht aus, dass der Netzbetreiber die NE3 rückkanalfähig macht, sondern in jedem Gebäude, in dem DOCSIS genutzt werden soll, muss die Hausinstallation (NE4) ebenfalls rückkanalfähig umgebaut werden. Dass dies manchmal eine große fast unüberwindbare Hürde darstellt, insbesondere in Mietobjekten, stelle ich nicht in Frage. In kleinen Objekten, im Idealfall als Eigentum, sieht die Sache dann schon wieder anders aus.

In "Unterkaffingen" wohne ich übrigens nicht, sondern bin im Ortsnetz Stuttgart (0711). Bei uns wurde VDSL im Jahr 2006 erstmals ausgebaut, buchbar war es dann im März 2008. Kurz darauf (im Mai 2008) wurde das Kabelnetz rückkanalfähig ausgebaut. Ich habe damals schlicht und ergreifend dem Anbieter den Vorzug gegeben, welcher als erstes "Breitband" angeboten hat. Davor war hier nur langsames ADSL aus der Vermittlungsstelle mit maximal 2 Mbit/s möglich. Wäre es umgekehrt gewesen, dann wäre die Wahl damals vermutlich auf das DOCSIS gefallen...
 
Andreas1969

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Aber man sieht mal wieder, welche Probleme das krankhafte Herauspressen von immer noch mehr Bandbreite auf den jahrzehntealten Nachkriegs-Kabeln ohne jegliche Schirmung machen kann. Für Technologien wie ADSL2+ war das alles kein Problem, aber je höher die Frequenz wird, desto mehr Probleme handelt man sich ein.
Selbiges gilt aber auch für HFC
Irgendwann muss man auch da den Schwenk auf Glas bis zum Kunden machen.
Auch bei HFC kann man das nicht bis ins Unendliche weitertreiben, irgendwann ist da auch Schluss.
 
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feathers

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Ich bin aus demselben Grund seit vielen Jahren Kabelkunde. Wir hatten ja jahrelang noch Probleme mit den 50 Mbit, aber mit dem vollständigen Ausbau ist das inzwischen kein Problem mehr. Hauptkriterium für mich war wirklich der Ping, der übrigens auch schlechter geworden ist. Auch wenn jetzt einige Aufschreien "das kann nicht sein": Ich nutze immer noch dieselbe Auswahl an Servern wie vor 10 Jahren (gleiche Standorte) und auf jedem sind die Latenzen im Schnitt 10ms schlechter geworden. Ich weiß nicht ob das nur am Routing liegt (sind ja mehrere Server) oder ob die Paketlaufzeit auch von der Segmentauslastung beeinflusst wird, aber die DSL Anschlüsse von Bekannten liegen eben nochmal drunter.

Aber der Markt hat sich in den letzten Jahren halt eben sehr verändert. Preislich nähert man sich auch immer weiter an, Kabel wird immer teurer - DSL ist schon teuer. ;) Preislich liegen für mich 10€ dazwischen, das ist damit auch kein Kriterium mehr.
 

websurfer83

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Selbiges gilt aber auch für HFC
Irgendwann muss man auch da den Schwenk auf Glas bis zum Kunden machen.
Auch bei HFC kann man das nicht bis ins Unendliche weitertreiben, irgendwann ist da auch Schluss.
Korrekt, da stimme ich dir voll und ganz zu. Ich sage schon einige Jahre lang, dass "am Ende des Tages" beide Lager ihre Netze auf Glasfaser umstellen müssen, um die Bedürfnisse der Zukunft auch erfüllen zu können. Bei der CuDa muss das zwar schneller passieren, aber auch beim Koax gibt es nicht mehr unendlich Luft nach oben. Kupfer ist und bleibt Kupfer mit all seinen Nachteilen.

Wenn man sich andere Länder ansieht (UPC Schweiz), dann wird da schon ganz viel FTTB gebaut. Auch bei uns werden Neubaugebiete in der Regel nicht mehr per Koax sondern ebenfalls per FTTB erschlossen und im Gebäude mit einem Micronode dann auf Koax umgesetzt. Dieser Zwischenschritt ist sicher sinnvoll, aber am Ende sollte es zumindest im Bereich Internet auf FTTH hinaus laufen. Beim TV/Radio ist eine Umsetzung auf Koax dagegen momentan alternativlos, aber z.B. BKtel bietet auch entsprechende Wandler fürs Wohnzimmer an...
 
Andreas1969

Andreas1969

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Aber der Markt hat sich in den letzten Jahren halt eben sehr verändert. Preislich nähert man sich auch immer weiter an, Kabel wird immer teurer - DSL ist schon teuer. ;) Preislich liegen für mich 10€ dazwischen, das ist damit auch kein Kriterium mehr.
Naja, bei DSL ist es gerade umgekehrt, der Preis sinkt. Wenn Du als Bestandskunde ein Upgrade auf DSL 250 durchführst, wird's sogar richtig günstig
https://www.telekom.de/festnetz/magentazuhause-s-xl-aktion
 
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