Verteilerschrank

Diskutiere Verteilerschrank im Unitymedia allgemein Forum im Bereich Rund um Unitymedia; Ich verwalte ein Mehrfamilienhaus mit insgesamt Mieteinheiten, alle werden von UM versorgt. Ich bin kein Techniker, kann mir aber nicht...

RatlosRudi

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Ich verwalte ein Mehrfamilienhaus mit insgesamt Mieteinheiten, alle werden von UM versorgt. Ich bin kein Techniker, kann mir aber nicht vorstellen, dass die Verteilung im Keller des Hauses den Regeln der Technik entspricht. Abgesehen davon, dass jedermann Zugang zu diesem Verteiler hat, halte ich diese Verteilung auch für störanfällig, denn die vielen offen liegenden Kabel reizen gerade dazu, einmal daran zu fummeln. Ich denke, dass UM Interesse daran haben sollte, alles in einem geschlossenen Verteilerkasten unterzubringen. Meine Frage: Wer bezahlt denn nun diesen Verteilerkasten? UM, oder der Hauseigentümer? unitymedia.png
 

robbe

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UM hat an nichts Interesse, was Geld kosten könnte. Die Anlage könnte optisch zwar mal überholt werden, eine Pflicht die Technik in Mehrfamilienhäusern in einen Kasten zu packen, gibt es aber nicht. Wenn der Hauseigentümer seinen Mietern zutraut, da Schäden anzurichten, muss er schon selbst aktiv werden und bei UM einen kostenpflichtigen Umbau in einen Schrank beantragen.
 
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MartinP_Do

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Gab es hier im Forum nicht jemanden, der anhand der Anzahl der gelben dreieckigen "Blitz" - Aufkleber den Subunternehmer identifizieren konnte, der den Aufbau durchgeführt hat?

:cool::cool::cool:

Wenn sich da Probleme mit Basteleien o. Ä. wirklich als real herausstellen würden, würde ich wahrscheinlich keinen Elektriker mit so etwas beauftragen, sondern einen Schreiner (oder selber einen alten Hängeschrank o. Ä. ohne Rückwand davorhängen....)

Solange da keiner dran herumfummelt, würde ich gar nichts machen ...
 
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hajodele

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In meiner Stadtwohnung (35 WE) ist der Verteiler in einem Schaltschrank von Kabelbw (lt. Aufkleber) untergebracht UND der Technikraum ist verschlossen.
Ob das damals extra gekostet hat, weiss ich nicht.

Im Mehrfamilienhaus meiner Mutter sieht es wie bei dir aus.
 
boba

boba

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Bei uns im Haus (11 Parteien) hängt die Antennenanlage am Ende eines Kellergangs im dunklen. Normalerweise werden auf dem Boden darunter die gelben Säcke bis zur Abholung gesammelt. Außer dass sie den aktuellen Aufbau-Vorgaben entspricht (alles auf ein geerdetes Stahlblech geschraubt statt einzeln direkt an der Wand und einzeln geerdet), sieht das im wesentlichen auch so offen und luftig verkabelt aus wie oben auf dem Foto. Man kann die Kabel auch nicht "eckiger" oder kürzer verlegen - Hochfrequenzkabel müssen einen Mindest-Biegeradius einhalten. Und wenn es um Kabel geht, die in der Wand verschwinden, sollte man sie auch nicht so weit kürzen wie möglich, denn später verlängern geht dann nicht mehr bzw. ein verlängertes Kabel hat immer eine weniger gute Qualität als ein durchgehendes Kabel.
Das ist bei uns im Laufe der Jahre auch mal von Unitymedia umgebaut worden, wohl immer nach Störungen. Vor dem letzten Umbau war auch alles einzeln an die Wand geschraubt gewesen.
In Schränken ist bei uns nur die Stromverteilung, zentrale Sicherungen bzw. Stromzähler.
 
kalle62

kalle62

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hallo

Bei uns im Keller ist das auch so Sauber an der Wand montiert,meine aber auf einer Holzplatte.

gruss kalle
 
Bastler

Bastler

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Ich kann an dem Bild sowieso erkennen, welche Firma das gebaut hat (nicht nur anhand der vielen Blitze :D)
In meiner Stadtwohnung (35 WE) ist der Verteiler in einem Schaltschrank von Kabelbw (lt. Aufkleber) untergebracht UND der Technikraum ist verschlossen.
Ob das damals extra gekostet hat, weiss ich nicht.
Das ist was anderes, KabelBW hat damals (ähnlich wie Kabel Deutschland) auch bei normalen "Single-Line" (Also Eizelinstallationen)- Installationen Schränke montiert (ich meine ab einer bestimmen Anzahl Wohneinheiten), das hat nichts extra gekostet für den Endkunden. Dass alles in Schränke gebaut wurde heißt aber trotzdem nicht, dass in den Schränken drin nicht unter Umständen der übelste Murks aufgebaut sein kann^^.
Dass die Schränke in abgeschlossenen (Technik-) Räumen untergebracht sind, ist in BW leider oft so (in NRW nicht), jedoch ist das eigentlich nicht im Sinne des Erfinders. Die Schränke sollen eigentlich immer so hängen, dass man mit Hilfe jedes Hausbewohners an den Schrank kommt.
In NRW war es lange Zeit so, dass man Schränke nur bei Vollausbauten (Multiline) montiert hat und alles andere ohne (bis auf gaaaanz wenige Ausnahmen - also wenn irgendjemand unbedingt einen Schrank haben wollte UND AUCH BEZAHLT HAT).

Außer dass sie den aktuellen Aufbau-Vorgaben entspricht (alles auf ein geerdetes Stahlblech geschraubt statt einzeln direkt an der Wand und einzeln geerdet), sieht das im wesentlichen auch so offen und luftig verkabelt aus wie oben auf dem Foto. Man kann die Kabel auch nicht "eckiger" oder kürzer verlegen - Hochfrequenzkabel müssen einen Mindest-Biegeradius einhalten
Das mit dem Biegeradius stimmt zwar, aber man kann das definitiv viel ordentlicher machen als auf dem Bild. Und auch ohne Lochplatte kann man es ordentlich machen und genau so kann man es auch mit Lochplatte total schei**e machen.
Nur von den aktuellen "Schraubern" kann das kaum Jemand mehr, die Leute, die das auch ordentlich konnten, haben alle längst das Handtuch geworfen. Aktuell kann man froh sein, wenn der "Techniker" mehr als "Hallo" auf Deutsch und seinen eigenen Namen sagen kann.
 
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Düsseldorfer

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Die Kabelanlage scheint auch nicht erst seit Gestern an dieser Stelle zu sein. Mindestens ein Kabel ist noch mit Nagelschellen befestigt, Auf Grund der Bauteile würde ich Vermuten, dass nur für bestimmte ein oder zwei Wohnungen eine neue Leitung verlegt wurde (2fach Tap / Rückkanalsperrfilter). UM würde sicherlich unter bestimmten Vereinbarungen wie z. B. einem Vollausbau einen geschlossenen Kasten einsetzten, aber nicht bei EInzelinstallationen.
Ein Elektriker, der in einem Objekt eine neue Stromleitung verlegen soll, macht ja auch nicht die gesamte 230V Unterverteilung neu, weil diese nicht mehr hübsch genug ist. Sicherheitsmängel in seinem Arbeitsbereich natürlich ausgenommen.
 
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