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Routerfreiheit wird weiterhin nicht akzeptiert!

Diskutiere Routerfreiheit wird weiterhin nicht akzeptiert! im Internet und Telefon über das TV-Kabelnetz Forum im Bereich Internet und Telefon bei Unitymedia; Ich werde auch keine Providerbox nutzen. Obwohl man mich in dem ein oder anderem Gespräch dazu verführen wollte.
blaxxz

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Ich werde auch keine Providerbox nutzen.
Obwohl man mich in dem ein oder anderem Gespräch dazu verführen wollte.
 
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addicted

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Einspruch: bei Bestellung meiner Telekomleitung wurde ich gefragt ob ich ein eigenes Modem/Router verwenden möchte, oder (gegen Aufpreis) ein Providergerät mieten möchte. Das finde ich fair und transparent.
Es geht jetzt aber um Glasfaseranschlüsse. Diese werden aktuell weitestgehend nach GPON-Technik gebaut, d.h. es muss am Ende des Kabels im Haus ein ONT installiert werden, was eine aktive Komponente darstellt. Das Problem ist, dass das Gesetz sagt, dass es einen passiven Netzabschluss gibt, also eine simple "Dose". Die Netzbetreiber sind aber mal wieder auf der Spur von Leistungseinbußen und Störungen im gesamten Netz durch inkompatible Endgeräte (ONTs).

Die Lösung ist aus meiner Sicht (von PtP-Glasfaser mal abgesehen), dass die Hardware-Hersteller lernen, bessere Standards zu erstellen und Geräte zu bauen, die sich daran halten.
Mit DSL-Modems klappt das sehr gut, Mobilfunk-Modems z.B. sind auch ziemlich gut. Lediglich Kabelmodems und Glasfaser-ONTs haben das offenbar noch nicht so drauf.
 

sch4kal

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Das könnten die GPON-Netzbetreiber doch recht einfach umgehen, sie hängen ihren aktiven ONT vor eine passive Ethernetbuchse. Fertig ist der passive Netzabschluss. Bei DOCSIS gibt es ja auch ein aktives Verstärkerelement in Providerhoheit, da endet der passive Netzabschlusspunkt ja an der MMD. Nebenbei bemerkt erzeugen die KNB mit ihren Schrottboxen mehr Störungsfälle als kundeneigene Fritzboxen/Modems.
 

sch4kal

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Sie konnten selbst in ihrem Positionspapier keine konkreten Szenarien und Fehlerbeispiele nennen, die bei Nutzung eigener Hardware entstehen. Ich glaube, die wollen einfach ihre Supportkosten senken, weil das Management von 1-2 Providergeräten leichter ist und weniger Manpower benötigt als das Troubleshooting von vielen Endgeräten. Wird hoffentlich von der BNA bzw. der Politik rigoros abgeschmettert.
 

rv112

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Noch gibt es nicht mal eine Klage, ich glaube auch nicht dass da was kommen wird. Es ist und bleibt Unfug. Die ISP haben klar die Standards definiert die ein Endgerät haben muss und woran man sich halten sollte. Wer das nicht macht, braucht bei Problemen nicht auf den ISP hoffen.
 

addicted

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Das könnten die GPON-Netzbetreiber doch recht einfach umgehen, sie hängen ihren aktiven ONT vor eine passive Ethernetbuchse. Fertig ist der passive Netzabschluss.
Der ONT wird teilweise in den Räumlichkeiten des Kunden installiert und muss dort dann an die Steckdose. Das ist schon schwer nachzuvollziehen, wieso ich mit meinen Energiekosten einen Teil des aktiven Providernetzes betreiben soll.
Zudem: Auch ein Router hat Ethernet-Ports. Trotzdem wird er nicht als Teil des Providernetzes angesehen, obwohl die Provider das wollten. Da stimmst du mir hoffentlich zu, dass das auch richtig ist?
Plus: Wenn schon Glasfaser, dann doch bitte auch bis zu meinem Router? Wieso denn dann nochmal unbedingt auf Kupfer umsetzen?
Fragst Du aber nach einem ONT mit SFP/SFP+ statt RJ45, bekommst Du keinen.
Ich kann durchaus nachvollziehen, dass man damit als Kunde unglücklich ist.

Der Anbieter wird aber in der Regel den Netzabschluss als RJ45-Port definieren, von daher wäre hier ein neuer Anlauf für weniger Endgerätefreiheit aus meiner Sicht eigentlich nicht notwendig. Aber vielleicht habe ich es ja auch falsch verstanden, und die Anbieten wollen in den Router integrierte ONTs verwenden. Das geht dann natürlich nur, wenn der Router vom Anbieter kommt.
 

sch4kal

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Der ONT wird teilweise in den Räumlichkeiten des Kunden installiert und muss dort dann an die Steckdose. Das ist schon schwer nachzuvollziehen, wieso ich mit meinen Energiekosten einen Teil des aktiven Providernetzes betreiben soll.
Zudem: Auch ein Router hat Ethernet-Ports. Trotzdem wird er nicht als Teil des Providernetzes angesehen, obwohl die Provider das wollten. Da stimmst du mir hoffentlich zu, dass das auch richtig ist?
Plus: Wenn schon Glasfaser, dann doch bitte auch bis zu meinem Router? Wieso denn dann nochmal unbedingt auf Kupfer umsetzen?
Fragst Du aber nach einem ONT mit SFP/SFP+ statt RJ45, bekommst Du keinen.
Ich kann durchaus nachvollziehen, dass man damit als Kunde unglücklich ist.

Der Anbieter wird aber in der Regel den Netzabschluss als RJ45-Port definieren, von daher wäre hier ein neuer Anlauf für weniger Endgerätefreiheit aus meiner Sicht eigentlich nicht notwendig. Aber vielleicht habe ich es ja auch falsch verstanden, und die Anbieten wollen in den Router integrierte ONTs verwenden. Das geht dann natürlich nur, wenn der Router vom Anbieter kommt.
Und was unterscheidet das dann von einem Kabelverstärker, der ebenfalls vom Kundenstrom gespeist, im Keller derselbigen platziert ist ?
Ein aktiver ONT wird definitiv weniger Strom verbrauchen als ein Kabelverstärker, schaut man sich nur mal an, wie viel Strom ein SFP(+)-LWL-Transceiver braucht, das sind höchstens 0,7W, also schon weniger als normales Gigabit-Ethernet.

Sicher sollte ein eigener Router nicht mehr als Teil des Providernetzes gesehen werden, einigen wir uns doch darauf, das ein Provider einen L2-Anschluss bereitstellen muss, sodass ich einen freien Router nach meinen Vorstellungen daran anschließen kann ?
Könnte ja auch ein aktiver ONT mit SFP(+)-Port und RJ-45 Port sein ? Dual-Personality ist bei Switchen ja ein gängiger Weg um Kupfer und Glas wechselseitig anbieten zu können.
Ich für meinen Teil könnte auch auf ein eigenes GPON SFP-ONT verzichten, wenn der Provider mir dafür im Gegenzug ein reibungsloses Netz zusichern kann, ohne Interferenzen mit Fremdgeräten.
Solange für meinen Router dahinter natives Dualstack rauspurzelt kann es mir doch egal sein !?
 

addicted

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h00bi

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https://www.heise.de/newsticker/meldung/Provider-gegen-Kunden-Wiederbelebung-des-Routerzwangs-droht-4583031.html

Alle wollen das wieder abschaffen.
Bei Glasfaser versteh ichs. Da isses aber auch kein großes Problem weil der ONT ja nur ein "dummer" aktiver Umsetzer ist.
Bei Kabel hab ich aber ehrlich gesagt auch kein Problem damit, wenns nen sauberen Bridge Mode (wie aktuell bei beiden Anbietern) gibt oder dem Kunden die Wahlmöglichkeit zu einem guten Modem geboten wird.
Klar, mir wäre es auch lieber ich könnte meine 6490 ohne CB davor betreiben, aber es ist so durchaus praktikabel.

Das Problem ist ja aber, dass die KNB den Kunden dann quasi wieder hart vergewaltigen und es keinen Anreiz mehr gibt hier was besser zu machen.
Die Telekom will Zwangsrouter vermutlich für dynamische VDSL Profile.
 
blaxxz

blaxxz

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Entwickelt sich dieses Land immer weiter zurück?
Zahlen die Provider dann die Stromkosten dafür?

Ich brauche keine 2 Geräte.
Und einen durch den Provider kontrollierten Router möchte ich nicht mehr haben.
 

stevenwort

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Die Provider wollen das doch nur haben, damit man bspw. das Gerät im Monat für 3€ mieten muss, oder sich erst WLAN für 3€ im Monat freischalten muss.
Die anderen Argumente sind doch nur völlig vorgeschoben.

Bekommen unsere lieben TK-Anbieter mal wieder alle miteinander den Hals nicht voll? Kein Wunder das Deutschland ein Entwicklungsland ist, was Technologie und Telekommunikation betrifft.
 
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websurfer83

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Das mit dem WLAN verstehe ich nicht. Wer oder was hindert einen Kunden daran, einen separaten Access Point nach dem Router einzusetzen?
 

h00bi

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Na zujm Beispiel dass die Gattin kein 2. Gerät duldet weil das unschön aussieht oder dass der Kunde einfach zu unerfahren oder zu doof dafür ist.

Ich bin der Meinung in shared medium Netzen, insbesondere Coax, wo jedes Gerät eine potentielle Störquelle für die anderen Teilnehmer darstellt, haben fest definierte Endgeräte durchaus einen Sinn. Das Problem ist aber eben das was stevenwort anspricht, nämlich dass es den Betreibern um Geld geht und nicht um Netzstabilität.
 

sparkie

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von mir aus koennen die Provider ruhig ein reines *Modem* vorschreiben solange es qualitativ in Ordnung ist. Aber eben keinen Router mit WebUI und schon gar keine daemliche Fritte.

und das ist genau das Problem. Wenn es nach den Providern ginge soll jedem eine Spielzeug-Fritte mit Klicki-Bunti Oberflaeche aufgezwungen werden. Ein absolutes NoGo.
 
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JPDribbler

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die Zahl der Kunden mit eigenen Geraeten ist ja inzwischen doch deutlich angestiegen.

Was mittlerweile wohl selbst die daemlichsten Provider gemerkt haben. Diejenigen, die sich noch bis vor kurzem damit gebruestet haben "die Routerfreiheit nutzt ja sowieso keiner"

Deswegen kann diese Kundengruppe nicht mehr so einfach unter den Teppich gekehrt (aka ignoriert) werden 🤣
Genau das. Erst erzählen die Telkos ganz stolz, dass keiner die Routerfreiheit nutzt und dann sowas.

Die Energie die die Telkos für die Hetze gegen die Routerfreiheit verschwenden sollten sie lieber mal in den Ausbau und die Qualitätskontrolle stecken (CMTS Updates, Vodafone Station, Fritzbox Updates).

Für mich sind die deutschen Telkos nichts weiter als eine grosse Lachnummer. Inkompetente Lobby Mafia.

Hier sind doch viele schlaue Informatiker unterwegs. Könnte man nicht ein Positionspapier oder eine E-Mail, vllt. auch mit Hilfe von AVM zusammenschreiben und an die entsprechenden Politker senden? Ich habe Angst, dass die einfach jeden Quatsch aus Unwissenheit abnicken. Ich sehe keine grosse Kompetenz bei unserer Regierung und sehr viel Lobbyismus...
Sitzen und abwarten ist für mich keine Option...
 
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hajodele

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Wie hier, als auch in fast jedem Artikel, den ich jemals zu diesem Artikel gelesen habe, wird das falsche Wort "Routerzwang" benutzt.
Wenn die Telkos wenigstens alternativ ein Modem anbieten würden, an die die Kunden ihren persönlichen Router als Endgerät anhängen könnten, wäre das ganze Thema für die meisten gegessen.
 

rv112

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Ich bin der Meinung in shared medium Netzen, insbesondere Coax, wo jedes Gerät eine potentielle Störquelle für die anderen Teilnehmer darstellt, haben fest definierte Endgeräte durchaus einen Sinn. Das Problem ist aber eben das was stevenwort anspricht, nämlich dass es den Betreibern um Geld geht und nicht um Netzstabilität.
Dann muss man aber auch konsequent sein und den Typ des Fernsehers vorschreiben.
 
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hajodele

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In der Praxis ist es wohl weniger das Gerät, sondern mehr die Laien, die an der Verkabelung herumpfuschen.
 

rv112

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Kann ich bestätigen. Hier im Haus hat man statt einer defekten Dose die man nicht brauchte einfach eine Lüsterklemme hergenommen zur Verlängerung der Coaxleitung. Und ich wundere mich über Einstrahlung 🙃
 
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Routerfreiheit wird weiterhin nicht akzeptiert!

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