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TC4400 DS-Lite Firmware Bug wie möglich?

Diskutiere TC4400 DS-Lite Firmware Bug wie möglich? im Internet und Telefon über das TV-Kabelnetz Forum im Bereich Internet und Telefon bei Unitymedia; Hallo, ich habe hier mehrfach von einem Bug in der Firmware des TC4400 gelesen, dass DS-Lite beeinträchtigt, aber keine Beschreibung dazu finden...

Xadhoom

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Hallo,

ich habe hier mehrfach von einem Bug in der Firmware des TC4400 gelesen, dass DS-Lite beeinträchtigt, aber keine Beschreibung dazu finden können.

Wie kann es sein, dass so ein Bug überhaupt existiert? Sollte für ein reines Modem DS-Lite nicht völlig transparent sein, da es der Router handhabt? Oder verstehe ich hier etwas falsch?

Entsprechend würde mich interessieren, was darunter zu verstehen ist, dass das TC4400 laut Datenblatt DS-Lite, IPv6, etc. "unterstützt". Das sollte doch alles für das Modem irrelevant sein?
 

sch4kal

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Das bezieht sich auf die Adressierbarkeit der Managementschnittstelle des Modems. Es gibt aber in D keinen Provider, der die CPEs via DS-Lite managed, UM macht das (noch) über den privaten 10/8er Bereich (RFC1918), VF über IPv6 mit öffentlichen Adressen, die jedoch von außen nicht erreichbar sind.

Wie du schon treffend bemerkt hast, interessiert sich das Modem nicht für die IP-Zugangsart des Anschlusses der hinter dem Modem betrieben wird. Demnach kann es auch keine Probleme mit DS-Lite und dem TC4400 geben, was auch der Fall ist.

Beziehst du dich evtl auf den Bug in der DHCPv6 Implementierung des TC4400, der eine Provisionierung bei VF zunächst verhinderte („TAB-Stop Bug“) ? Das ist seit der .33-Lab Firmware behoben.
 
0rko

0rko

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Hallo Xadhoom, Ich empfehle dir in diesem Fall nicht auf die Antworten von sch4kal zu achten.

Das bezieht sich auf die Adressierbarkeit der Managementschnittstelle des Modems. Es gibt aber in D keinen Provider, der die CPEs via DS-Lite managed, UM macht das (noch) über den privaten 10/8er Bereich (RFC1918), VF über IPv6 mit öffentlichen Adressen, die jedoch von außen nicht erreichbar sind.
Es gibt auf der ganzen Welt keinen Provider der ein Modem über DS-Lite managed! Zur Erinnerung DS-Lite ist IPv4 getunnelt in IPv6. Es ist möglich ein Modem über Dual-Stack zu managen. Dann hat es eine native IPv4 und IPv6 Adresse. Die möglichen Mgmt-Modis für Modems: IPv4 Only, IPv6 Only, Dual-Stack und Alternate (IPv6 vor IPv4).

Wie du schon treffend bemerkt hast, interessiert sich das Modem nicht für die IP-Zugangsart des Anschlusses der hinter dem Modem betrieben wird. Demnach kann es auch keine Probleme mit DS-Lite und dem TC4400 geben, was auch der Fall ist.
Auch falsch! Jedes Docsis Modem MUSS und WIRD sich den Traffic ansehen. Das MUSS es machen wegen der seit Docsis 1.1 bestehenden QoS. Diese QoS wird unterstützt durch Classifier. Das sind Filter die den Traffic auf dem Shared-Medium in bestimmte Service Flows einordnen kann. Diese Service Flows haben dann in dem Shared-Medium unterschiedliche Prioritäten oder Zugriffsarten (Best Effort, nRTP etc.). Ein Docsis Modem ist also nicht nur ein DUMMES Modem wie aus der alten analogen Telcowelt.

Ein mögliches Szenario ist also, dass das Modem bei einem bestimmten Trafficmuster aus dem Tritt kommen kann. Der normale Traffic für die Classifier Filter liegt bei Layer 2 (LLC), Layer 3 (IPv4, IPv6) und Layer 4 (TCP/UDP, Portranges).

Kommt es dann zu einem Tunnelszenario kann es vielleicht sein, dass die Optimierung im Broadcom-Code noch nicht für eine Tunnellösung wie DS-Lite (IPv4 in IPv6) optimiert ist. Wenn dann auch noch verschiedene Fragmentierungsarten von dem B4-Element (DS-Lite Client) dazukommen, könnte es vielleicht auch ein Problem für das Modem sein. Der letzte Absatz beschreibt nur einen Best-Guess.

Genauere Informationen dann bei Technicolor oder dem Distributor deiner Wahl.
 

Xadhoom

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Beziehst du dich evtl auf den Bug in der DHCPv6 Implementierung des TC4400, der eine Provisionierung bei VF zunächst verhinderte („TAB-Stop Bug“) ? Das ist seit der .33-Lab Firmware behoben.
Ah, genau den meine ich. Warum hat ein Kabelmodem eine DHCPv6 Implementierung. Ist das ein Client (dann hätte ich erwartet, dass das der Router dahinter macht) oder ein Server (dann hätte ich erwartet, dass der vom Provider betrieben wird)?

Es gibt auf der ganzen Welt keinen Provider der ein Modem über DS-Lite managed!
Warum legt der Provider fest, wie das Modem gemanaged wird?

Auch falsch! Jedes Docsis Modem MUSS und WIRD sich den Traffic ansehen. Das MUSS es machen wegen der seit Docsis 1.1 bestehenden QoS.
Hochinteressant. Und man kann (darf?) kein Modem haben, wo der Traffic im Voraus für einen bestimmen Service Flow markiert wird und sich das Modem nur daran hält und nichts mehr selbst analysiert? Was ist der Grund dafür? Ist es im Kabelmedium leichter, die anderen Teilnehmer negativ zu beeinträchtigen?
 
boba

boba

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Warum hat ein Kabelmodem eine DHCPv6 Implementierung
Ein Docsis-"Modem" ist gemäß Docsis-Spezifikation her nicht transparent. Das geht schon allein wegen der Kanalbündelung nicht, für deren Betrieb ein komplexes Protokoll abgearbeitet wird. Bei einem Modem, das sich mit 24 Kanälen verbindet, hast du praktisch 24 reale Modems, deren Daten dekodiert, ausgefiltert (ist ja ein Shared Medium, und aus dem "Modem" dürfen nur die Daten des Kunden rauskommen) und zusammengefügt werden müssen. Konfiguration und Updates laufen über tcp/ip, d.h. jedes Docsis Modem hat einen tcp/ip Stack, ein IP-Interface, und erhält eine IP Adresse vom CMTS. Über das Interface wird der Datenverkehr ins LAN geleitet. Updates sind optional, aber Konfiguration ist obligatorisch.
 

Interrex

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Hallo Xadhoom, Ich empfehle dir in diesem Fall nicht auf die Antworten von sch4kal zu achten.



Es gibt auf der ganzen Welt keinen Provider der ein Modem über DS-Lite managed! Zur Erinnerung DS-Lite ist IPv4 getunnelt in IPv6. Es ist möglich ein Modem über Dual-Stack zu managen. Dann hat es eine native IPv4 und IPv6 Adresse. Die möglichen Mgmt-Modis für Modems: IPv4 Only, IPv6 Only, Dual-Stack und Alternate (IPv6 vor IPv4).



Auch falsch! Jedes Docsis Modem MUSS und WIRD sich den Traffic ansehen. Das MUSS es machen wegen der seit Docsis 1.1 bestehenden QoS. Diese QoS wird unterstützt durch Classifier. Das sind Filter die den Traffic auf dem Shared-Medium in bestimmte Service Flows einordnen kann. Diese Service Flows haben dann in dem Shared-Medium unterschiedliche Prioritäten oder Zugriffsarten (Best Effort, nRTP etc.). Ein Docsis Modem ist also nicht nur ein DUMMES Modem wie aus der alten analogen Telcowelt.

Ein mögliches Szenario ist also, dass das Modem bei einem bestimmten Trafficmuster aus dem Tritt kommen kann. Der normale Traffic für die Classifier Filter liegt bei Layer 2 (LLC), Layer 3 (IPv4, IPv6) und Layer 4 (TCP/UDP, Portranges).

Kommt es dann zu einem Tunnelszenario kann es vielleicht sein, dass die Optimierung im Broadcom-Code noch nicht für eine Tunnellösung wie DS-Lite (IPv4 in IPv6) optimiert ist. Wenn dann auch noch verschiedene Fragmentierungsarten von dem B4-Element (DS-Lite Client) dazukommen, könnte es vielleicht auch ein Problem für das Modem sein. Der letzte Absatz beschreibt nur einen Best-Guess.

Genauere Informationen dann bei Technicolor oder dem Distributor deiner Wahl.
Aus welchem Handbuch hast du dieses Wissen?
 
0rko

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Aus welchem Handbuch hast du dieses Wissen?
Handbuch? Schön wärs.

Die CableLabs Homepage ist sehr hilfreich. Wenn es unbedingt ein Handbuch sein soll:

https://specification-search.cablelabs.com/

Beginne am besten in der Reihenfolge:

Project Category = DOCSIS; Subcategory = DOCSIS 2.0; Document Type = Specifications
Project Category = DOCSIS; Subcategory = DOCSIS 3.0; Document Type = Specifications
Project Category = DOCSIS; Subcategory = DOCSIS 3.1; Document Type = Specifications

Ein Zugriff auf diverse CMTS, Provisionierungsumgebungen (DHCP, DNS, ToD, TFTP), Messgeräte etc. sind auch sehr hilfreich.

Der Inhalt der Kommentare da oben sind alles echte Erfahungswerte aus erster Hand.
 

sch4kal

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Hallo Xadhoom, Ich empfehle dir in diesem Fall nicht auf die Antworten von sch4kal zu achten.



Es gibt auf der ganzen Welt keinen Provider der ein Modem über DS-Lite managed! Zur Erinnerung DS-Lite ist IPv4 getunnelt in IPv6. Es ist möglich ein Modem über Dual-Stack zu managen. Dann hat es eine native IPv4 und IPv6 Adresse. Die möglichen Mgmt-Modis für Modems: IPv4 Only, IPv6 Only, Dual-Stack und Alternate (IPv6 vor IPv4).



Auch falsch! Jedes Docsis Modem MUSS und WIRD sich den Traffic ansehen. Das MUSS es machen wegen der seit Docsis 1.1 bestehenden QoS. Diese QoS wird unterstützt durch Classifier. Das sind Filter die den Traffic auf dem Shared-Medium in bestimmte Service Flows einordnen kann. Diese Service Flows haben dann in dem Shared-Medium unterschiedliche Prioritäten oder Zugriffsarten (Best Effort, nRTP etc.). Ein Docsis Modem ist also nicht nur ein DUMMES Modem wie aus der alten analogen Telcowelt.

Ein mögliches Szenario ist also, dass das Modem bei einem bestimmten Trafficmuster aus dem Tritt kommen kann. Der normale Traffic für die Classifier Filter liegt bei Layer 2 (LLC), Layer 3 (IPv4, IPv6) und Layer 4 (TCP/UDP, Portranges).

Kommt es dann zu einem Tunnelszenario kann es vielleicht sein, dass die Optimierung im Broadcom-Code noch nicht für eine Tunnellösung wie DS-Lite (IPv4 in IPv6) optimiert ist. Wenn dann auch noch verschiedene Fragmentierungsarten von dem B4-Element (DS-Lite Client) dazukommen, könnte es vielleicht auch ein Problem für das Modem sein. Der letzte Absatz beschreibt nur einen Best-Guess.

Genauere Informationen dann bei Technicolor oder dem Distributor deiner Wahl.
Du musst schon zwischen den Zeilen lesen, die genauen technischen Details interessieren den TE für sein Problem nicht, Fakt ist, das TC4400 hat nix mit nicht funktionierendem DS-Lite am Router dahinter zu tun, es haben hier sehr viele User mit DS-Lite im Einsatz, genau das ist das ausschlaggebende. Was DOCSIS am Ende noch für Firlefanz mit dem Datenstrom anstellt ist zweitrangig.
 

addicted

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Naja, @Xadhoom hat schon gefragt, wie so ein Bug überhaupt entstehen kann, weil nach seinem Verständnis ein Kabelmodem eine transparente X-zu-Ethernet Bridge ist.
Ich finde es durchaus richtig, da mit den Hintergründen zu antworten.
Aber ich stimme Dir zu, dass nicht ganz klar ist, wozu er diese Information haben möchte. Falls er vermeiden will, vom Bug betroffen zu sein, fragt er das aber auch nicht genau. Daher fand ich auch, dass mehr Informationen durchaus hilfreich sind, um ihm am Ende auch konkret helfen zu können.
 
0rko

0rko

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Du musst schon zwischen den Zeilen lesen, die genauen technischen Details interessieren den TE für sein Problem nicht, Fakt ist, das TC4400 hat nix mit nicht funktionierendem DS-Lite am Router dahinter zu tun, es haben hier sehr viele User mit DS-Lite im Einsatz, genau das ist das ausschlaggebende. Was DOCSIS am Ende noch für Firlefanz mit dem Datenstrom anstellt ist zweitrangig.
Du hast dir aber schon nochmal meinen Post inklusiver der Zitate von dir durchgelesen?

Da gibt es nichts zwischen den Zeilen zu lesen. Du hast einfach falsche Informationen (Stichwort: Modem-Mgmt mit DS-Lite ! ) geschrieben und die habe ich korrigiert.

Auch habe ich klargestellt, dass ein Performanceproblem bei einem Tunnelszenario ein Best-Guess ist. Es also nicht tatsächlich auch ein reales Problem für das TC4400 sein muss aber theoretisch sein könnte. Der Hintergrund zu dieser Annahme beruht z.B. auf Erfahungen mit anderen Modems die z.B. bei IPSec mit frühen Softwareversionen Probleme mit der Performance hatten. Diese Theorie baut nicht auf Halbwissen, zusammengesammelt aus Foren auf. Was das Modem/Docsis mit dem Datenstrom anstellt bzw. anstellen kann ist halt leider nicht zweitrangig.

Das brauchst du jetzt auch nicht versuchen schönzureden. So kommt es mir zumindest vor. Spring über deinen Schatten und sag einfach, dass deine Aussagen falsch waren und du es halt nicht besser wusstest.
 

sch4kal

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Die Info ist für den TE aber irrelevant:
1.) schrieb ich, das es in D keinen Provider gibt, der auf der MGMT-Schnittstelle DS-Lite verwendet, das schließt auch die Option mit ein, das es eben, wie du geschrieben hast, keinen Provider weltweit gibt, der es einsetzt, es schließt aber auch ein, das es überhaupt nicht möglich ist. In diesem Punkt hab ich also nicht die Unwahrheit gesagt.
2.) ist es eben zweitrangig, was DOCSIS weiter damit anstellt, der TE könnte es so oder so nicht beeinflussen, und zumindest mit dem TC4400 gab es diesbezüglich noch keine negativen Erfahrungswerte, oder hast du da mehr Informationen ?
3.) weiß ich das du mehr Wissen über DOCSIS hast als ich, dafür schäme ich mich aber nicht, habe damit weder beruflich zu tun, noch interessiert es mich großartig, außer in soweit etwas nicht funktioniert, wie es mWn funktionieren sollte. Dann schaue ich eben auch mal in die CableLabs Standards.

Ich halte DOCSIS ohnehin für eine Zwischenlösung die irgendwann in FTTH mündet, sie ist für mich also ne tote Technologie.
 
0rko

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ich habe hier mehrfach von einem Bug in der Firmware des TC4400 gelesen, dass DS-Lite beeinträchtigt, aber keine Beschreibung dazu finden können.
Das bezieht sich auf die Adressierbarkeit der Managementschnittstelle des Modems. Es gibt aber in D keinen Provider, der die CPEs via DS-Lite managed, UM macht das (noch) über den privaten 10/8er Bereich (RFC1918), VF über IPv6 mit öffentlichen Adressen, die jedoch von außen nicht erreichbar sind.
In diesem Zusammenhang der beiden Nachrichten könnte man implizieren, dass es ein Modem-Mgmt über DS-Lite irgendwo auf der Welt geben könnte. Aber das artet wohl in Haarspalterei aus. Ich glaube wir beide haben dann doch besseres zu tun ;)

Ich halte DOCSIS ohnehin für eine Zwischenlösung die irgendwann in FTTH mündet, sie ist für mich also ne tote Technologie.
Oh Boy, da sind wir aber sowas auf der gleichen Welle! Mit welcher Medizin dieser Patient mittlerweile am Leben erhalten wird, mutiert schon langsam zu einer ernsthaften ethischen Frage. Für die Besitzer der alten Netze natürlich wichtig aber irgendwan sollte man sich was neuem zuwenden.
 

why_

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Das FTTH was die da aufbauen ist aber auch eine Tote Technik, GPON ist der letzte Dreck und keine Investition in die Zukunft. Das wird denen genau so um die Ohren fliegen wie HYTAS. Die müssten PtP bauen so wie Deutsche Glasfaser es früher gemacht hat oder in der Schweiz heute gemacht wird.
 

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Für den Besitzer der alten Netze natürlich wichtig
Du kannst da auch die Telekom mit Vectoring drin sehen, das ist auch tote Technologie.

Das wird denen genau so um die Ohren fliegen wie HYTAS.
Der Ausbau von GPON zu PTP sollte doch recht einfach sein. Du schiebst durch die Leerrohre weitere Fasern zu den Verteilern und legst die dort entsprechend auf die einzelnen Fasern zu den Wohneinheiten auf.
Ich kenne Hytas nicht, aber ich sehe hier einen klaren Upgrade-Pfad ohne weitere Baumaßnahmen.
 

why_

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Der Ausbau von GPON zu PTP sollte doch recht einfach sein. Du schiebst durch die Leerrohre weitere Fasern zu den Verteilern und legst die dort entsprechend auf die einzelnen Fasern zu den Wohneinheiten auf.
Ich kenne Hytas nicht, aber ich sehe hier einen klaren Upgrade-Pfad ohne weitere Baumaßnahmen.
Ja in der Theorie genauso wie bei HYTAS, in der Praxis musst du halt noch mehr Infrastruktur Bauen, da du mehr Aktive Technik brauchst die in den jetzt gebauten schränken keinen Platz haben, dann brauchst du aktive Technik in den Muffen die jetzt irgendwo verbuddelt werden, wo du auch wieder keinen Platz hast.
In 20 Jahren hast du dann halt die gleichen Probleme als ob du DSL mit DOCSIS kombiniert hättest, das wird Richtig unschön und man wird wieder einen Aufwand betreiben müssen als ob man zum Mond fliegen will wie jetzt schon bei VDSL um aus dem Kupfer Müll noch ein paar MBit/s mehr raus zu kitzeln.
Dann hast du halt noch zwischen Kunde und Verteiler Multi Mode Fasern liegen die dann komplett ersetzt werden müssen. Den Fehler haben die im Asiatischen Raum auch gemacht und denen fällt das gerade auf weshalb die da Großflächig die Fasern gegen Singlemode tauschen, ist bei denen ja kein Problem da die an den Masten einfach noch ne Leitung hängen, ob das mit dem Einblasen der neuen Fasern hier so einfach klappt sehe ich skeptisch, ist zwar vorgesehen das es möglich ist, aber Theorie und Praxis sind immer zwei paar Schuhe.
Bei PtP müsste man einfach nur Modem beim Kunden und Switch beim ISP tauschen und man könnte auch schon jetzt 400 GBit/s Symmetrisch darüber fahren wenn man will. GPON wird diese Bandbreiten ohne Irrwitzigen Aufwand niemals erreichen.

Aber ich glaube das ist einfach Taktik, man bekommt ja vom Staat immer wieder Milliarden für den Breitbandausbau in den Arsch geblasen, also warum sollte man zukunftsfähige Technik verbauen.
 
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