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Warum mehr Leistung als gebucht wurde?

Diskutiere Warum mehr Leistung als gebucht wurde? im Internet und Telefon über das TV-Kabelnetz Forum im Bereich Internet und Telefon bei Unitymedia; Hi, nur ganz kurz zum Verständnis: Mit welcher gebuchter Leistung kann man in der Regel rechnen? Ich habe mal irgendwo gelesen, das Unitymedia...

vnheilig

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Hi,

nur ganz kurz zum Verständnis:

Mit welcher gebuchter Leistung kann man in der Regel rechnen? Ich habe mal irgendwo gelesen, das Unitymedia ca. 10% mehr bereitstellt als gebucht ist/wurde. Spricht aus 400/40 werden im Idealfall (!) dann 440/44. Stimmt das so und warum macht UM das?

Hochgerechnet ergibt das ja eine riesen Summe, die denen da "flöten" geht. Zumindest, wenn jeder seinen Anschluss voll ausnutzen würde. Bei mir zum Beispiel ist es ein Mittelding. Ich habe 100/10 gebucht und davon kommen 108 im Download und meistens "nur" 9.5 im Upload an. Könnte aber auch gut an der ConnectBox liegen. :zwinker:

Muss das vielleicht technischer Natur so sein? Und nein, ich beschwere mich nicht - es könnten gerne auch 25% sein. :smile:
 

MartinP_Do

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Die Bandbreitenbegrenzungen werden in der Konfiguration, die der Provider in die Box lädt eingestellt. Es könnte technische Gründe haben, dass man da nicht randscharf den gebuchten Wert einstellen kann (Geringe Auflösung der übermittelten Zahlenwerte z. B.)
 
boba

boba

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Ich spekuliere (ist auch wirklich nur geraten), dass Unitymedia das vielleicht aus Marketinggründen macht, und zwar weil sie vielleicht auf positive Mundpropaganda hoffen. Zum einen gibts als Folge in Foren begeisterte und werbewirksame Beiträge, wenn sich jemand über 10% höhere Bandbreite freut. Zum anderen ist dann bei schlechteren Verbindungen 10% mehr Luft, bevor der Kunde zur Bundesnetzagentur gehen kann und sich darüber beschwert, wenn zu wenig Bandbreite ankommt. Auch ist es ja so, dass wenn jemand einen Speedtest macht, dann geht kaum jemand hin und klemmt sorgfältig alle sonstigen Verbraucher ab, die gerade Bandbreite verbrauchen könnten. Und wenn das Smartphone gerade seine Android Apps aktualisiert, während der Speedtest läuft, dann hat man plötzlich 90% statt 100% Bandbreite im Speedtest und ärgert sich und macht sich in Verbraucherforen Luft. Schlechte Presse. Hat man 110% Bandbreite sind das dann wiederum noch 100% und man ärgert sich nicht.

Auf jeden Fall ist das schon einige Jahre so. Als ich 2012 zu Unitymedia umgestiegen bin, hat die Fritzbox soweit ich mich erinnere genau die 64000 kbit/s bekommen, die ich seinerzeit gebucht hatte. Nicht lange danach habe ich aber 72000 kbit/s angezeigt bekommen und auch nutzen können, vielleicht so ab 2013 oder 2014. Auch beim Umstieg auf 200 MBit Anfang 2017 habe ich nicht exakt 200 MBit geschaltet bekommen, sondern 225 MBit.

Das ist uns Kunden gegenüber aber nirgendwo dokumentiert oder gar zugesichert. Es wird stillschweigend einfach getan.
 

shm0

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Der Grund wird sein um den Overhead der einzelnen Protokolle zu kompensieren....
Hier eine Übersicht:

https://carlproject.wordpress.com/2008/09/17/ethernet-protocol-overhead-notes/

Worst Case ~ 93% "nutzbare" Bandbreite. (IPv6/TCP)
Bei 225 Mbit Sync Rate wären das ~209 Mbit.
Die restlichen ~9Mbit werden wahrscheinlich zusätzliche Reserve sein?
 

mernas

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Habe hier sogar 5 Mbit statt der gebuchten 3 Mbit Upload seit der Tarifumstellung 2015 :) Mir solls recht sein und ich werde Tarifwechsel vermeiden
 

MartinP_Do

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Im Upload ist es bei mir immer eher ein Tick zu wenig. Im Download dafür auch etwas zu viel...
 

rv112

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Ist ganz normal so und schon seit KabelBW Zeiten. Da im HFC Netz die Raten oftmals sehr schnell "schwanken" ergibt der Mittelwert die gebuchte Geschwindigkeit. Im Zweifel gibt man also etwas mehr Leistung, damit der Kunde auch definitiv auf seine gebuchte Geschwindigkeit kommt.
 

Joerg123

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bei meinem alten 50/5 Tarif mit effektiv 54/5,5 Mbit/s hab ich es als "Telefonie-Anteil" gesehen, beim aktuellen Tarif ist es mit laut Verbindungsdaten 337/21MBit/s speziell im Download mehr als gut (im Schnitt ü320MBit/s bei Speedtests und ü19Mbit/s im Upload - natürlich ohne dabei zu telefonieren).
Die Welt ist das jetzt auch nicht, wann hat man schon mal den vollen Downloadspeed ? und man nutzt das ja abgesehen vom Test nicht wegen dem Speed, sondern weil man XY MBs laden will = über die Unity-Leitung geht es eh = spart UM jetzt keine MBs an Datendurchsatz insgesamt und man hat zufriedenere Kunden, welche zumindest teilweise beim Speedtest den gebuchten Wert erreichen. Wobei Speed bei mir kein Thema ist, ich habe hier in einer Kleinstadt am Randes Ruhrgebiets eigentlich 24/7 über 100% der gebuchten Leistung zur Verfügung (oder ist eie richtige Störung, die dann auch nur relativ kurzzeitig ist)

Der Protoll-Overhead ist keine Feste Grösse und z.B. abhängig von der Paketgrösse und auch dem Internetprotokoll (TCP/UDP wie man sehen kann auf der verlinkten Seite). Von daher muss man sagen, dass die Protokolldaten nichts mit der zur Verfügung gestellten Bandbreite zu tun haben sollte und zu Lasten des Kunden gehen (auch wenn das bei dem ein oder anderen Kunden vielleicht Diskussionsbedarf wecken könnte *g*). Wie dem auch sei, mich freut es natürlich im Schnitt ü320/ü19MBit/s zu haben beim Spedtest :)
 

rv112

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Mir kommt das auch sehr entgegen. Durch sehr progressives QoS habe ich daher meine 400 netto und eine absolut stabile Latenz bzw. garantierte Datenrate für sehr wichtige Dienste.
Bei der Telekom ist es umgekehrt, mit BNG hat man immer etwas weniger als die gebuchte Bandbreite bzw. die geschaltete Bandbreite. In meinem Fall 23 statt 25 MBit/s.
 
Andreas1969

Andreas1969

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Bei der Telekom ist es umgekehrt, mit BNG hat man immer etwas weniger als die gebuchte Bandbreite bzw. die geschaltete Bandbreite. In meinem Fall 23 statt 25 MBit/s.
Veto :streber:
Bei der Telekom werden DSL 50000 und Vectoring 100000 Anschlüsse mittlerweile auch überprovisioniert. :winken:
Beim Vectoring 100 Anschluss z.B. synct die Leitung mittlerweile mit über 120000 / 46000
Da bleibt effektiv mindestens 110000 / 44000
Für SV 250 Anschlüsse sollen in Kürze auch neue Profile kommen, irgendetwas mit 290000 / 46000 Sync :zwinker:
 

rv112

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Gut, dann bist Du einen Schritt weiter. Konnte nur von meinem Anschluss berichten :)
 

addicted

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Das Limit spielt keine Rolle, wenn man nur 86/37 erreicht...
 

robert_s

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Veto :streber:
Bei der Telekom werden DSL 50000 und Vectoring 100000 Anschlüsse mittlerweile auch überprovisioniert. :winken:
Du hast das Wort "teilweise" vergessen. Die Telekom hat inzwischen ein gewisses Maß an Chaos erreicht, was die Profile für die DSL-Anschlüsse angeht. Manche sind inzwischen so weit überprovisioniert, dass da im Speedtest auch herauskommen kann, was beworben wird, andere bekommen aus ihrem VDSL-50/10 immer noch nur 47/9 heraus.

Ist z.Z. eine reine Lotterie, was man von der Telekom bekommt, und wann das mal konsolidiert sein wird, scheint in dem Laden auch noch keiner zu wissen.

Übrigens wird schon seit Anno 2013 daran gearbeitet. Das ist das Zeitgefühl, an das man sich bei der Telekom gewöhnen muss.
 

Joerg123

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alles ein bisschen klein kariert würde ich sagen :)
wer bei 50/10 und lediglich 46,5/9,6MBit/s abends um 20:30 erreicht, der hat kein Problem mit seinem Internetzugang,... (ärgerlicher fände ich hier die 43ms)
und wenn die Provider nicht zu viel schalten würden, dann kann man sein QoS auch auf 380MBit/s konfigurieren, damit die fürchterlich wichtigen Dienste auf jedenfall laufen *g*
versuchen wir es positiv auszudrücken: typisch deutsch

den Providern mag es bei den relativ kleinen Abweichungen und der Tatsache, dass die Datenmengen eh übers Netz laufen (würde nur etwas länger dauern) recht egal sein. Positiver Effekt für die Provider: man landet i Speedtest-basierenden Rankins auf einem der vorderen Plätze was grundsätzlich schon einen Wert hat und beste Werbung ist. Und diejenigen (wie ich) die per se vollen Speed erreichen, reissen im Speedtest diejenigen mit raus, welche an einem überlasteten Knoten hängen und die gebuchte Leistung nicht erreichen, denn im Mittel steht der Provider dann wieder gut dar *g*
 

robert_s

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alles ein bisschen klein kariert würde ich sagen :)
wer bei 50/10 und lediglich 46,5/9,6MBit/s abends um 20:30 erreicht, der hat kein Problem mit seinem Internetzugang,..
Wenn man rund um die Uhr nicht mehr erreichen kann, hat man eine systematische Minderleistung. Könnte man locker sehen, wenn umgekehrt auch der ISP nicht "kleinkariert" wäre, wenn man regelmäßig die Rechnung um ein paar Euros kürzt...
 

hajodele

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Dafür gibt es einfach die gesetzlich vorgeschriebenen Produktinformationsblätter
 

robert_s

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Dafür gibt es einfach die gesetzlich vorgeschriebenen Produktinformationsblätter
Die sind doch längst ausgehöhlt, seit die BNetzA sich bei der Definition der Bedeutung der darin genannten Zahlen bequatschen liess, dass nur 90% der "maximalen" = beworbenen Geschwindigkeit erreicht werden muss.

Der Verbraucherverband hat schon damals in seiner Stellungnahme geschrieben, dass es 100% sein müssten und die Anbieter das technisch mit Überprovisionierung lösen können. Dass es nun auch so gekommen ist, hat der Wettbewerb mit den KNB bewirkt, nicht der Gesetzgeber oder der Regulierer. Der hat IMHO in diesem Fall jämmerlich versagt und dadurch das PIB deutlich entwertet.
 

Joerg123

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also beim Screenshot 46,55/9,67 (bei gebucht 50/10) und das um 20:30 Prime Time - da will mir doch keiner sagen, dass das 24/7 so ist.
Und zu 47/9 muss man dementsprechend garnix sagen. Overhead oben drauf und es passt super ! da von ausgehöhlten Definitionen zu sprechen ist völlig daneben - bzw. spar dir das Magengeschwür, denk einfach 45/9er Internet kostet XXX€ (was auch immer dein Provider dir abnimmt).
Oder vielleicht muss ich es mal so sagen: wem 46,57MBit/s nicht reichen, den machen die verf*ckten 3Mb zusätzlich auch nicht wirklich glücklicher, der hat einfach den falschen Tarif (für was auch immer man den braucht).
 

Joerg123

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20:54 Uhr, das ist ja nun ganz weit von der sogenannten Prime Time entfernt *g*
vielleicht auch mal einen anderen Host versuchen, der Nächstgelegenste muss nicht der beste sein und die 43ms Ping könnten auch eine hohe Auslastung des Testservers sein, sind zumindest nicht Telekom-typisch
 
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