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Access-Points über Netzwerkdosen?

Diskutiere Access-Points über Netzwerkdosen? im Internet und Telefon über das TV-Kabelnetz Forum im Bereich Internet und Telefon bei Unitymedia; Hallo bald werden wir in unser zweistöckiges Haus einziehen und suchen nach einer Möglichkeit einer ausreichenden WLAN-Signalstärke in allen...

younietee

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Hallo bald werden wir in unser zweistöckiges Haus einziehen und suchen nach einer Möglichkeit einer ausreichenden WLAN-Signalstärke in allen Räumlichkeiten (2 Play 400 MBit/s). Der Connect Booster funktioniert bei den Nachbarn nicht gerade tadellos, sodass wir nach einer anderen Lösung / Alternative suchen. Repeater haben wir ausprobiert, aber davon Abstand genommen, da die Abdeckung miserabel war.

Wir verfügen in jedem Zimmer über eine Netzwerkdose. Kann hierüber mittels Access Points das Signal aus dem im EG befindlichen Router irgendwie "dupliziert" werden? Der Unitymedia-Router ist ja eigentlich nicht an der Telefondose. Entschuldigt bitte, wenn sich das unsinnig anhört. Gleichfalls würden wir uns über Tipps freuen, weil uns augenscheinlich Einiges an Basiswissen bezüglich Netzwerk fehlt.
 
boba

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Inwiefern funktioniert der Connect Booster "nicht gerade tadellos"? Laut Testberichten ist der nämlich ganz ok, bzw. wird sogar als ausgezeichnet bewertet. Das ist eigentlich genau das Produkt, das jemand ohne Basiswissen und ohne extra Installationen einfach verwenden kann. Ich würde den einfachen Connect Booster nehmen und im OG den einen Booster anstöpseln. Der Vorteil dieses Geräts ist, dass der Booster dasselbe WLAN aufspannt, das auch von der Connect Box ausgestrahlt wird.
Man kann natürlich auch jedes andere x-beliebige Powerline-Gerät verwenden, z.B. welche von AVM, aber die haben halt ihre eigene Konfiguration.

Was für eine "Netzwerkdose" ist das, die ihr in jedem Zimmer habt? Ist das eine mit RJ45 Buchse und Twisted Pair Kabel, also für Ethernet? Es kann auch einfach ein Telefonanschluss für ein analoges Telefon sein mit TAE-Buchsen. Ein Telefonanschluss ist ungeeignet für die Übertragung von Ethernet. Ist es hingegen Ethernet-Kabel, dann ist die Frage wo das Kabel denn hingeht, das in jedem Zimmer mündet. Ethernet mit Twisted Pair wird als Stern verkabelt, d.h. die Kabel, die in alle Zimmer gehen, müssen am anderen Ende sinnvollerweise alle in einem Zimmer oder Schaltkästchen enden, in den man einen Switch bzw. Router stellen kann, in den die Kabel dann eingesteckt werden. In dem Fall kann man die Connect Box dort hin stellen, wo die Ethernetkabel enden und die Kabel in die Box stecken. Dann hat jedes Zimmer Ethernet-LAN direkt von der Connect Box. Benötigt man in einem der Zimmer zusätzlich WLAN und das WLAN der Connect Box reicht nicht, holt man sich einen zusätzlichen Accesspoint und stöpselt ihn an die entsprechende LAN Buchse im Zimmer an.

Es ist sinnvoll, eine Skizze der Hausverkabelung anzufertigen, mit jeder Anschlussbuchse und von wo bis wo hin die Kabel laufen.
 

rv112

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Der Connectbox Booster ist wie jeder Repeater... es fällt mir schwer nicht Schrott zu sagen, aber eher eine Notlösung. Wenn eine Netzwerkdose vorhanden ist, bietet sich ein Access Point ja noch mehr an. Die Dosen müssen ja irgendwo enden. Gibt es dort schon einen Switch? Falls nicht, braucht es dort einen. An diesen wird dann auch das Endgerät von Unitymedia angeschlossen. Die Access Points dann direkt an die Dosen. Im Idealfall gleich einen PoE Switch kaufen, dann spart man sich den zusätzlichen Strumanschluss bei den Access Points. Ich verbaue ausschließlich Ubiquiti Unifi Access Points, Netgear stellt aber auch gute Geräte her.
 

MartinP_Do

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Mit einer geschickten Positionierung des Kabelrouters könnte man ggfs. ohne zusätzliche Access Points auskommen. Kommt etwas auf die Größe der Öffnung in der Decke zwischen den Geschossen, und den eingesetzten Baumaterialien an ...
 

rv112

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Kein Router schafft die Leistung reiner Access Points. Vor allem wenn man noch mehrere braucht und ohne verschiedene SSID auskommen will. Zerohandoff braucht schon etwas Vernünftiges damit es sauber läuft.
 

ttimpe

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Solltest du das Geld dafür ausgeben wollen, kann ich dir UniFi APs von Ubiquity Networks (https://www.amazon.de/Ubiquiti-UAP-AC-PRO-Networks-wei%C3%9F/dp/B016XYQ3WK/ref=sr_1_1?__mk_de_DE=%C3%85M%C3%85%C5%BD%C3%95%C3%91&keywords=unifi+ap&qid=1562583985&s=gateway&sr=8-1) sehr empfehlen. Die kannst du ganz einfach per LAN an die ConnectBox anschließen. Und dann bitte das WLAN bei der ConnectBox ausschalten.

Dazu brauchst du allerdings noch irgendwas, wo die Controllersoftware drauf laufen kann, z.B. einen CloudKey oder einfach einen Raspberry Pi.
 

MartinP_Do

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Kein Router schafft die Leistung reiner Access Points. Vor allem wenn man noch mehrere braucht und ohne verschiedene SSID auskommen will. Zerohandoff braucht schon etwas Vernünftiges damit es sauber läuft.
Wenn man in ein (gekauftes?) zweistöckiges Haus einzieht, könnte es sein, dass man erst mit der WLAN Datenrate einer Fritzbox, die geschickt im Treppenhaus positioniert ist zufrieden ist, weil die Kasse etwas leer ist ...
Man kann ja die Vorbereitungen für Access-Points treffen....

Ich wohne auch in einem zweistöckigen Haus mit Betondecke (aus den 50ern, deshalb dünner als heute) und die im Treppenhaus unter der Holztreppe im Abgang zum Keller hängende Fritzbox 6490 versorgt das ganze Haus mit WLAN ...
Zumindest 2,4 GHz erreicht auch die hinterste Ecke ( in der halte ich mich gerade auf, und habe immer noch durchaus ausreichende - 76 dBm auf 2,4 GHz ...)
Geräte bei denen es mir auf gute Datenrate ankommt (PC, Home-Server) sind direkt über Netzwerkkabel angebunden ...
Wenn das Installieren einer APP auf dem Smartphone, oder das Synchronisieren der Fotos vom Smartphone einen Deut länger dauert, ist das (jedenfalls für mich) zu verschmerzen...
 

younietee

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Ein erneutes Hallo! Vielen Dank für die zahlreichen Antworten. Dienstbedingt komme ich erst jetzt dazu zu reagieren.

1)
Inwiefern funktioniert der Connect Booster "nicht gerade tadellos"? Laut Testberichten ist der nämlich ganz ok, bzw. wird sogar als ausgezeichnet bewertet. Das ist eigentlich genau das Produkt, das jemand ohne Basiswissen und ohne extra Installationen einfach verwenden kann. Ich würde den einfachen Connect Booster nehmen und im OG den einen Booster anstöpseln. Der Vorteil dieses Geräts ist, dass der Booster dasselbe WLAN aufspannt, das auch von der Connect Box ausgestrahlt wird.
Man kann natürlich auch jedes andere x-beliebige Powerline-Gerät verwenden, z.B. welche von AVM, aber die haben halt ihre eigene Konfiguration.

Was für eine "Netzwerkdose" ist das, die ihr in jedem Zimmer habt? Ist das eine mit RJ45 Buchse und Twisted Pair Kabel, also für Ethernet? Es kann auch einfach ein Telefonanschluss für ein analoges Telefon sein mit TAE-Buchsen. Ein Telefonanschluss ist ungeeignet für die Übertragung von Ethernet. Ist es hingegen Ethernet-Kabel, dann ist die Frage wo das Kabel denn hingeht, das in jedem Zimmer mündet. Ethernet mit Twisted Pair wird als Stern verkabelt, d.h. die Kabel, die in alle Zimmer gehen, müssen am anderen Ende sinnvollerweise alle in einem Zimmer oder Schaltkästchen enden, in den man einen Switch bzw. Router stellen kann, in den die Kabel dann eingesteckt werden. In dem Fall kann man die Connect Box dort hin stellen, wo die Ethernetkabel enden und die Kabel in die Box stecken. Dann hat jedes Zimmer Ethernet-LAN direkt von der Connect Box. Benötigt man in einem der Zimmer zusätzlich WLAN und das WLAN der Connect Box reicht nicht, holt man sich einen zusätzlichen Accesspoint und stöpselt ihn an die entsprechende LAN Buchse im Zimmer an.

Es ist sinnvoll, eine Skizze der Hausverkabelung anzufertigen, mit jeder Anschlussbuchse und von wo bis wo hin die Kabel laufen.
Der Connect Booster beim Nachbarn (selbige Beschaffenheit der Wände bei spiegelverkehrter DHH) liefert an beiden Extremitäten des Dachgeschoss keine ausreichende Signalstärke. Videos kann man an dieser Stelle z. B. nicht in einer akzeptablen Qualität anschauen. Vielleicht liegt es auch an der Stromleitung, aber die Qualitätsunterschiede werden im Vergleich zu unserem Haus nicht gravierend sein.
Die Netzwerkdose, die quasi ubiquitär im Haus vorhanden ist, hat jeweils 2 Ethernetanschlüsse. So wie ich es aus Ihrer Beschreibung verstehe, könnte ich ein Access Point einfach in einem beliebigen Zimmer anstöpseln und hätte in der Umgebung eine tolle Signalstärke. Dafür müsste ich aber den Router dann womöglich im Erdgeschoss, wo er steht, mit einem LAN-Kabel mit einer Netzwerkdose verbinden oder?


2)
Der Connectbox Booster ist wie jeder Repeater... es fällt mir schwer nicht Schrott zu sagen, aber eher eine Notlösung. Wenn eine Netzwerkdose vorhanden ist, bietet sich ein Access Point ja noch mehr an. Die Dosen müssen ja irgendwo enden. Gibt es dort schon einen Switch? Falls nicht, braucht es dort einen. An diesen wird dann auch das Endgerät von Unitymedia angeschlossen. Die Access Points dann direkt an die Dosen. Im Idealfall gleich einen PoE Switch kaufen, dann spart man sich den zusätzlichen Strumanschluss bei den Access Points. Ich verbaue ausschließlich Ubiquiti Unifi Access Points, Netgear stellt aber auch gute Geräte her.
Wie kann ich herausfinden, ob ein solcher Switch existiert? Die Dosen enden alle jeweils im Keller.


3)
Mit einer geschickten Positionierung des Kabelrouters könnte man ggfs. ohne zusätzliche Access Points auskommen. Kommt etwas auf die Größe der Öffnung in der Decke zwischen den Geschossen, und den eingesetzten Baumaterialien an ...
Schon ausprobiert, leider nicht von Erfolg gekrönt. Wir haben dann z. B. im Keller, wo sich ein Arbeitszimmer befindet, kein WLAN. Zumal wir zwar in jedem Stockwerk einen Kabel-Anschluss haben aber die sich im Gegensatz zu den Netzwerkdosen nicht in jedem Zimmer befinden.


4)
Solltest du das Geld dafür ausgeben wollen, kann ich dir UniFi APs von Ubiquity Networks (https://www.amazon.de/Ubiquiti-UAP-AC-PRO-Networks-wei%C3%9F/dp/B016XYQ3WK/ref=sr_1_1?__mk_de_DE=%C3%85M%C3%85%C5%BD%C3%95%C3%91&keywords=unifi+ap&qid=1562583985&s=gateway&sr=8-1) sehr empfehlen. Die kannst du ganz einfach per LAN an die ConnectBox anschließen. Und dann bitte das WLAN bei der ConnectBox ausschalten.

Dazu brauchst du allerdings noch irgendwas, wo die Controllersoftware drauf laufen kann, z.B. einen CloudKey oder einfach einen Raspberry Pi.
Das würde mich kenntnistechnisch tatsächlich überfordern. Leider habe ich mich noch nicht an einen Raspberry Pi oder Ähnliches herangewagt.
 
boba

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Die Netzwerkdose, die quasi ubiquitär im Haus vorhanden ist, hat jeweils 2 Ethernetanschlüsse. So wie ich es aus Ihrer Beschreibung verstehe, könnte ich ein Access Point einfach in einem beliebigen Zimmer anstöpseln und hätte in der Umgebung eine tolle Signalstärke. Dafür müsste ich aber den Router dann womöglich im Erdgeschoss, wo er steht, mit einem LAN-Kabel mit einer Netzwerkdose verbinden oder?
[...]
Wie kann ich herausfinden, ob ein solcher Switch existiert? Die Dosen enden alle jeweils im Keller.
Deiner Beschreibung nach münden also alle Kabel aus den Zimmern in einem Raum im Keller. Damit die Dosen in den Zimmern mit Netzwerk-Signal versorgt werden, müssen sie in besagtem Keller-Raum an einen Switch angeschlossen werden. Wenn dort im Raum nichts steht, sondern einfach nur die Kabel aus den Zimmern auflaufen, dann gibts keinen Switch. Zähle die Kabel und beschaffe einen Switch mit entsprechend vielen Ports. Geeignete Switches bekommst du für 15-30 Euro. Übliche Größe 4, 5 oder 8 Ports.
Ist das gemacht, kannst du die Connect Box mit LAN Kabel in irgendeinem Zimmer in die Ethernet Dose stöpseln, dann geht das Signal über den Switch im Keller in alle Zimmer mit Dose. In den Zimmern kannst du dann anschließen was du magst. Also auch zusätzliche WLAN Access Points.
 

hajodele

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Wenn halbwegs professionell gearbeitet wurde, enden die LAN-Kabel in einem sogenannten Patchfeld/Patchpanel.
https://images.app.goo.gl/n3UMZrQyQy7Qpc2D9
Das ist nur ein passives Bauteil.
Von diesen Dosen geht es weiter zu einem Switch. Hierzu werden üblicherweise kurze LAN-Kabel von 50-100cm verwendet.
1 Anschluß führt zum Router, der dann die eigentliche Verbindung macht.
 
boba

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Geeignete Switche wären solche Geräte:

https://www.amazon.de/D-Link-Daten%C3%BCbertragung-Play-Installation-energiesparende-Metallgeh%C3%A4use/dp/B000BC7QMM
https://www.amazon.de/TP-Link-TL-SG108-Metallgehäuse-Datenverkehr-IGMP-Snooping/dp/B01EXDG2MO

Von den Geräten gibts Varianten mit unterschiedlicher Port-Anzahl. Du kannst dir die Geräte als eine Art aktive Verteiler vorstellen.

Falls dir noch Kabel fehlen von einem Patchpanel an der Wand (oder Dosen) zu dem Switch, käme dafür sowas in Frage (nicht vergessen Aufstellungsort anschauen und passende Länge auswählen):
https://www.amazon.de/dp/B01AWKDW3O/ref=psdc_430083031_t1_B01FHTVITU
 

rv112

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Ich würde schon in einen besseren Switch investieren. IGMP Snooping ist Pflicht und VLAN wäre auch gut wenn schon gute AP‘s zum Einsatz kommen.
 
boba

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Lass die Kirche im Dorf. Im Heimbereich eines der Netzwerktechnik weitgehend unbedarften Nutzers sind diese völlig eigenständig arbeitenden konfigurierungsfreien Switche genau das richtige, ganz so wie für 99% aller Heimanwender.
 

rv112

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Ganz und gar nicht. In Zeiten von Streaming ist IGMP schon wichtig. Und mit Smart Home auch ein VLAN für Gäste. So ein Switch kostet vielleicht 50 Euro mehr.
 
boba

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Der Gast verbindet sich via wlan mit dem Gast-WLAN. Drahtlos. Der benötigt kein vlan, wovon younietee auch vermutlich noch nie im Leben was gehört hat. Ebensowenig wie er von igmp gehört haben wird. Streaming geht problemlos auch einfach so. Managed Switches für ein Heimnetz zu kaufen ist völliger Overkill und eher was für Konfigurierungsfetischisten.

Das Heimnetz sollte möglichst simpel aufgebaut sein. Einfach, transparent und nachvollziehbar. Umso einfacher, je weniger fachliche Ahnung man von der Netzwerktechnik hat. Dazu gehört, falls ein Switch erforderlich ist, ein Switch den man einfach anstöpselt und ansonsten einfach nur laufen lässt wie eine Mehrfachsteckdose.
 

rv112

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Ein Gast W-LAN gibt es bei richtigen Access Points nicht. Man kann ein Gästeportal vorschalten, der Rest macht aber der Router. Und wer sich wunder warum sein Netzwerk plötzlich zusammenbricht, hätte vielleicht doch einen IGMP fähigen Switch kaufen sollen.
Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen, aber jeder kennt jemanden der sich mit sowas zumindest soweit auskennt es einmal einzurichten und dann rennt es. Ein Haus baut man ja auch nicht selbst (oder zumindest die wenigsten). Wieso sollte man dann wegen ein paar Euro am falschen Ende sparen und nicht zukunftssicher sein?
Gerade weil Laien oft blauäugig irgendwelche Netzwerk fähigen Komponenten installieren, treiben diese dann einen riesen Schindluder im privaten LAN, wo mitunder sensible Daten gelagert sind. Wenn ich mir anschaue was in meinem IoT Netzwerk los ist, wird mir Angst und Bange was das gäbe wenn die Dinger ins LAN dürften. Gleiches bei den Chinakameras die nur zu gerne zu chinesischen Chatportalen und Suchmaschinen via UDP Stream funken würden, wenn sie denn dürften. Ich berate meine Kunden daher immer vollumfänglich und warum sie lieber ein paar Euro mehr investieren sollten, als sich hinterher dann via Livestream im Internet zu finden oder zu wundern warum im Urlaub die Hütte leergeräumt wurde.
 

rv112

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Was hab ich denn da geschrieben. Natürlich jeweils eines :mussweg:
 

MartinP_Do

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Ein Gast W-LAN gibt es bei richtigen Access Points nicht. Man kann ein Gästeportal vorschalten, der Rest macht aber der Router. Und wer sich wunder warum sein Netzwerk plötzlich zusammenbricht, hätte vielleicht doch einen IGMP fähigen Switch kaufen sollen.
in einem zweistöckigen Haus, in dem eine Familie wohnt, soll das passieren?
Gerade weil Laien oft blauäugig irgendwelche Netzwerk fähigen Komponenten installieren, treiben diese dann einen riesen Schindluder im privaten LAN, wo mitunder sensible Daten gelagert sind. Wenn ich mir anschaue was in meinem IoT Netzwerk los ist, wird mir Angst und Bange was das gäbe wenn die Dinger ins LAN dürften. Gleiches bei den Chinakameras die nur zu gerne zu chinesischen Chatportalen und Suchmaschinen via UDP Stream funken würden, wenn sie denn dürften. Ich berate meine Kunden daher immer vollumfänglich und warum sie lieber ein paar Euro mehr investieren sollten, als sich hinterher dann via Livestream im Internet zu finden oder zu wundern warum im Urlaub die Hütte leergeräumt wurde
Darüber sollte man sich unterhalten, wenn klar ist, dass der Fragensteller so etwas anschaffen will...
 

rv112

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Ja IGMP Flooding passiert schon mit einem Device wenn man Pech hat.
 

sch4kal

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Der Gast verbindet sich via wlan mit dem Gast-WLAN. Drahtlos. Der benötigt kein vlan, wovon younietee auch vermutlich noch nie im Leben was gehört hat. Ebensowenig wie er von igmp gehört haben wird. Streaming geht problemlos auch einfach so. Managed Switches für ein Heimnetz zu kaufen ist völliger Overkill und eher was für Konfigurierungsfetischisten.

Das Heimnetz sollte möglichst simpel aufgebaut sein. Einfach, transparent und nachvollziehbar. Umso einfacher, je weniger fachliche Ahnung man von der Netzwerktechnik hat. Dazu gehört, falls ein Switch erforderlich ist, ein Switch den man einfach anstöpselt und ansonsten einfach nur laufen lässt wie eine Mehrfachsteckdose.
IGMPv3-Snooping können auch die "dummen" Switches von Netgear und Co. ohne Verwaltung.
Solltest du das Geld dafür ausgeben wollen, kann ich dir UniFi APs von Ubiquity Networks (https://www.amazon.de/Ubiquiti-UAP-AC-PRO-Networks-wei%C3%9F/dp/B016XYQ3WK/ref=sr_1_1?__mk_de_DE=%C3%85M%C3%85%C5%BD%C3%95%C3%91&keywords=unifi+ap&qid=1562583985&s=gateway&sr=8-1) sehr empfehlen. Die kannst du ganz einfach per LAN an die ConnectBox anschließen. Und dann bitte das WLAN bei der ConnectBox ausschalten.

Dazu brauchst du allerdings noch irgendwas, wo die Controllersoftware drauf laufen kann, z.B. einen CloudKey oder einfach einen Raspberry Pi.
Für die Ubiquity APs braucht man keinen Cloudkey für den Betrieb, zumindest nicht für einen einzelnen AP. Da reicht die Smartphone-App zur Einrichtung und Verwaltung völlig aus.
 

rv112

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Sag ich ja, ein Netgear sollte es schon mindestens sein. Da muss man nicht tief in die Tasche greifen.
 

y0r

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Wenn es dir den Aufwand wert ist, bekommst du unter https://www.rutenbeck.de/produkte/c/wlan-accesspoint-ac-wlan.html Netzwerkdosen mit eingebautem AP. Der AP ist ganz gut, reicht aber quasi nur für 1-2 Zimmer. Wenn du jetzt jede Dose damit austauschst und die Kanäle richtig setzt, hast wunderbar WLAN. :)
Sollten dir die Features nicht reichen, kannst du OpenWRT flashen und ALLES damit machen. Bspw. VLANs taggen usw.
 

Nurum

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@y0r: Ich glaube der TE wird nicht mit 100 MBit/s Netzwerkdosen und 802.11n WLAN mit 1x1 MIMO glücklich. Da kommt dann übers WLAN (an einem Gerät) ca. 50 MBit/s und über LAN 95 MBit/ an. Ist vielleicht etwas frustrierend wenn man für eine 400 MBit/s Leitung zahlt^^. Um die über WLAN transportieren zu wollen braucht man mindestens 802.11ac mit 2x2 MIMO.
So ein System macht wohl am ehesten in einem Hotel Sinn, in dem sich die Bandbreite auf viele Netzwerkdosen und Endgeräte aufteilt.
 

y0r

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@Nurum: Da hast du wohl Recht. Dann wohl doch mit Mehraufwände ein paar Ciscos / Arubas oder günstiger FritzMesh. :3
 
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Access-Points über Netzwerkdosen?

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