"So lassen" oder Handlungsbedarf?

Diskutiere "So lassen" oder Handlungsbedarf? im Unitymedia allgemein Forum im Bereich Rund um Unitymedia; Hallo zusammen, nach meinem Umzug war der Techniker nun endlich da, komplette Anlage + HÜP wurde getauscht. Laut seiner Aussage sehen auch alle...

feathers

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Hallo zusammen,

nach meinem Umzug war der Techniker nun endlich da, komplette Anlage + HÜP wurde getauscht. Laut seiner Aussage sehen auch alle Leitungen im Haus okay aus, nur meine wohl nicht. Angeschlossen hat er alles, nur ein Wert sei "extrem grenzwertig" und es könne sein, dass ich damit Probleme bekomme. Laut seiner Aussage läge es am Kabel in der Wand (zu geringer Durchmesser).

Ich gehe davon aus, dass er den Upload meinte.

Download: SNR 37, auf allen Kanälen zwischen 0 und 4.
Upload: 41, 44, 46, 49, 51.

Wenn ich das richtig verstanden habe, dürfte die 51 dort nicht stehen. Ist langfristig mit Problemen zu rechnen?

Seiner Aussage nach müsste der Hausverwalter nämlich ein neues Kabel durch die Wand bis zum Verstärker ziehen - Dinge, die definitiv nicht passieren werden.

Vielen Dank für eine kurze Einschätzung!
 

robbe

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Das ist aber schon eine extrem hohe Schieflage für den schmalen US Bereich.
Denke eher, das kommt von der Straße schon so rein.
Hat das denn in der Praxis irgendeine Relevanz, oder kann man das ignorieren?
Probieren geht über Studieren, kannst du mal ein Screenshot von den Werten machen?
Wenn der Powerlevel im Upload mit zunehmender Frequenz abnimmt unten am Verteiler aber noch auf allen Frequenzen einigermaßen gleichmäßig ist, ist der Fehler defintiv in der Zuleitung zu suchen. Es muss nichtmal das Kabel an sich sein, kann auch irgendein noch dazwischenklemmendes Bauteil oder eine Flickstelle sein.
 

feathers

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Im Upload habe ich diese Werte:

https://ibb.co/7SfnwF0

Hilft Dir das weiter?
 

robbe

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Ja, wie vermutet, tendenziell ist der Pegel auf den niedrigeren Frequenzen höher. Die Ursache dafür kann alles mögliche sein, wenn der Techniker sagt es kommt aus der Zuleitung, wird er wohl sichergestellt haben, das es am Verteiler noch in Ordnung ist.
Ob es so wies jetzt ist Probleme macht, muss man ausprobieren. Dass es noch schlimmer wird, kann aber auch nicht ausgeschlossen werden.
 

Hemapri

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Erfahrungsgemäß würde ich auch dazu tendieren, dass es da irgendwo eine unsaubere Verbindungsstelle im Hausnetz gibt. Die Rückwegpegel lassen das vermuten. Warum sollte das von der Straße kommen? Die Wahrscheinlichkeit ist recht gering.

MfG
 

feathers

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Also momentan funktioniert alles seit Schaltung tadellos, volle Bandbreite, keine Abbrüche, keine kritischen Fehler.
 
Reiner_Zufall

Reiner_Zufall

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Hallo

eine ähnliche Problematik hab ich auch seit Wochen.

-SNR liegt irgendwo bei 33 - 34 im Downbereich und nach kurzer Zeit recht viele korrigierbare als auch nicht korrigierbare Fehler. Nach 80 Stunden Laufzeit habe ich teilweise über eine Million nicht korrigierbare Fehler, auf fast allen Kanälen. Die korrigierbaren sind weitaus höher.

Im Upload liegt alles zwischen 47 - 49, QAM16 und QAM64

Das geht nun seit Wochen so, hatte auch mal UM bei FB angeschrieben, außer ein Modem-Neustart machten die nichts weiter. Hatte angegeben, ich hätte Geschwindigkeitsprobleme (was ich nicht habe).

Geschwindigkeit liegt voll an (430 Mbit über WLAN, LAN nicht getestet, aber da es über WLAN schon ankommt, brauch ich mir die Mühe mit LAN nicht machen) und auch sonst zeigen sich keine Probleme.

Da ich jedoch ein Pefektionist bin, nerven mich die schlechten Werte, wenn auch sonst alles funktionert (sowohl TV als auch Internet).

Vor knapp 2 Wochen hatte ich sogar einen SNR von unter 30 im Downbereich. Das ging aber wieder nach oben.

Da ja ansich alles läuft, kann ich schwer was dagegen tun. Was tun? Einfach so lassen, bis es irgendwann mal komplett den Geist aufgibt? Ich glaube, der Anschluss läuft hart an der Grenze des noch machbaren.
 

feathers

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Leider geht das Problem doch weiter. Ich hatte gestern Abend hickups, dann Modemwerte gecheckt und quasi live gesehen, wie die T3 auf dem 51db Kanal von 0 auf 14 gingen, dann kompletter Disconnect.

Heute Morgen Unitymedia telefonisch kontaktiert: Ja, seit meinem Umzug sei ein Ticket offen, dass ein Ingress vorliegt (4 Wochen). Ich habe dann versucht der Dame zu erklären, dass es nur mein Kabel in der Wand sei, das betroffen ist. Sie pochte dann aber darauf, dass man sich melden würde, so bald die Störung bei mir behoben sei. Eigentlich wollte ich auch in Erfahrung bringen, wie das nun grundsätzlich vertraglich ist, falls der Anschluss dauerhaft teilweise oder gar komplett ausfällt, aber auch dazu wollte sie mir nichts sagen, bis das Ticket gelöst ist. Das Ticket kann ja gar nicht gelöst werden...

Was mache ich jetzt?

- Mit dem Vermieter sprechen, dass ein neues Kabel gezogen werden muss? (Ganz abgesehen davon, dass er das wahrscheinlich nicht tun wird). Unitymedia konnte mir nicht sagen, ob/wann Rückmeldung erfolgt.
- Kommt man aus dem Vertrag ggf. irgendwie raus, wenn die Verbindung vom HüP zum Modem wg. des kaputten Kabels nicht hergestellt werden kann? Dieser ist gerade verlängert worden um ein Jahr, wenn ich jetzt auf DSL umsatteln muss, sind das mal eben 70 Schleifen im Monat bis Juli 2020.

Es kann doch nicht sein, dass ich jetzt auf unbestimmte Zeit mit einem halbkaputten Anschluss leben muss.
 
boba

boba

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Du kannst versuchen, Druck auf den Vermieter auszuüben, indem du ihm erklärst, dass eine Internetversorgung heutzutage als Grundrecht gilt. Siehe beispielsweise https://www.deutsche-handwerks-zeitung.de/bgh-ein-buerger-hat-anspruch-auf-internet/150/3098/197471
Allerdings gilt das nicht für den Internetzugang deiner Wahl und sagt auch nichts über die Geschwindigkeit aus, d.h. DSL wäre eine Alternative, die das Grundrecht rein juristisch gesehen auch befriedigt.

Du musst ihm das aber nicht auf die Nase binden, dass mit DSL eine Alternative existiert, sondern fordere ihn einfach auf, mit Hinweis auf das Grundrecht Internet das Kabel entsprechend instandzusetzen. Verweist er bei der Aufforderung auf DSL, dann hast du gelitten, aber es wäre auch möglich, dass er dann eben doch das Kabel instandsetzt.

Wenn dich Unitymedia nicht aus dem Vertrag entlässt, der Vermieter aber auch das Kabel nicht instandsetzt, du also den Anschluss nicht nutzen kannst, dann würde ich den Vermieter um Schadenersatz angehen, d.h. er soll dir den nicht nutzbaren Unitymedia-Vertrag bis zum Ende der Laufzeit zahlen. Immerhin ist das Kabel Bestandteil der Wohnung und damit in der Verantwortung des Vermieters. Alternativ kann er ja immer noch das Kabel instandsetzen.

Ich würde an der Stelle den Vermieter zunächst um die Instandsetzung bitten, aber wenn er das nicht tut, dann würde ich den Ton verschärfen und es von ihm klipp und klar fordern. Es handelt sich hier ja letztlich um eine Reparatur eines defekten Teils der Wohnung, und genauso wie der Vermieter eine undichte Wasserleitung repariert, sollte er ein defektes TV-Kabel reparieren.
 

feathers

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Der Vermieter hat gerade seine Zustimmung gegeben, dass ich einen Termin mit einem Elektriker machen darf.

Gehe ich recht der Annahme das UM dann nochmal kommen müsste, um den Anschluss neu einzupegeln?
 

trevyn

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aber wenn er das nicht tut, dann würde ich den Ton verschärfen und es von ihm klipp und klar fordern.
Das ist aber ein sehr schlechter Rat insbesondere, falls es ein kleiner privater Vermieter ist.

Grundsätzlich sollte man immer kooperativ bleiben und nicht direkt mit irgendwelchen Gesetzen rumwedeln. Als Vermieter kann ich dir sagen, dass der Mietvertrag so schnell enden würde, wie ich dich irgendwie loswerden kann. Das geht vollkommen legal ... Mieterhöhungen, dann finde ich was zum sanieren für weitere Erhöhungen, dann ändere ich die Hausordnung so, dass sie den Mietern gar nicht mehr gefällt, ... du wärst an Ende froh, wenn ich dich vorzeitig aus dem Vertrag entlasse.

Würde mir auch keinen Spaß machen, aber ich finde garantiert schneller einen, der kein Querulant ist, wie andere eine bezahlbare Wohnung.

Da der betreffende Vermieter ja schon zum Elektriker sein OK gegeben hat, entwickelt sich das ja aber in die richtige Richtung.
 

feathers

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Ich sehe das im Allgemeinen wie trevyn, Freundlichkeit bringt immer weiter. Drohen funktioniert vielleicht manchmal auch, aber in der Regel nur einmal, dann ist Ende. Ich möchte hier ja auch länger wohnen als drei Tage.

Nach einem zweiten Telefonat mit dem UM Support sah die Sache übrigens auch ganz anders aus. Verstehe nicht ganz, warum zwei komplett gegensätzliche Aussagen getätigt werden, denn: Jetzt schickt UM den Sub raus, der wird das Hauskabel tauschen und alles anschließen.

Der erste Supporter meinte, es läge ein Ingress vor, man müsste das erst überprüfen, obwohl - laut Aussage vom zweiten Techniker - damals vom Sub bereits vermerkt worden sei: "Hauskabel muss getauscht werden, warte auf Ev. vom Vermieter".

Aber gut, Schwamm drüber.
 
boba

boba

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Gehe ich recht der Annahme das UM dann nochmal kommen müsste, um den Anschluss neu einzupegeln?
Vermutlich ist das nicht erforderlich. Anschlüsse können nicht einzeln eingepegelt werden, sondern du hast einen Verstärker, und der hat einen einzigen Regler. Wenn du an dem herumschraubst, änderst du den Pegel für sämtliche Anschlüsse im Haus. Auch für die, die bereits passen. Hinter dem Verstärker sind nur noch passive Bauelemente, die das Signal führen und verteilen, aber keine Regler für einzelne Leitungen.

So eine Antennenverkabelung ist mehr als irgendein Kabel verlegen und irgendwelche Dosen einzusetzen. Jedes passive Element, also Kabel, Verteiler und Dose, hat eine bestimmte Dämpfung, verringert also das Signal um einen gewissen Wert. Beim Kabel hängt die Dämpfung auch von der Länge ab. Wenn du weißt, was alles zwischen Verstärker im Keller und MMD in der Wohnung verbaut ist und wieviele Meter Kabel das sind, dann kannst du die Dämpfung des gesamten Wegs ausrechnen, und wenn du dann noch den Pegel kennst, der aus dem Verstärker kommt, kannst du exakt berechnen, welcher Pegel oben in der MMD rauskommt. Dazu brauchst du nichts zu messen.

Bei der Konstruktion der Anlage rechnet man anders herum: du verbaust solche Komponenten, dass jeder Weg in jede Wohnung vom Ausgang des Verstärkers bis zum Anschluss in der Dose dieselbe Dämpfung hat, so dass aus jeder Dose derselbe Signalpegel rauskommt. Bei kurzem Kabel, also niedrigerer Dämpfung, setzt du Dosen mit etwas höherer Dämpfung ein, um das auszugleichen. Dann musst du auch nicht in jeder Wohnung messen, sondern du misst am Ausgang des Verstärkers. Da du die Dämpfung der dahinterliegenden Anlage kennst, weil du sie berechnet hast, weißt du, welcher Pegel aus den Dosen rauskommt ohne dort nochmal messen zu müssen. Nur bei fehlerhaftem Aufbau kommt was unerwartetes heraus.

Bei der Reparatur des Kabels muss der Elektriker also bei Ersatzteilen dasselbe Material (dasselbe Dämpfungsverhalten) verwenden, das bei Bau der Anlage verwendet wurde. Dann liegt automatisch dasselbe (vorausberechnet korrekte) Signal an und es passt. Natürlich wird man trotzdem nachmessen wollen, um sicherzustellen, dass das Signal tatsächlich passt, aber ich schätze UM wird nur dann nochmal einen Techniker rausschicken, wenn die von UM auslesbaren Pegelwerte deines Routers nicht den Vorgaben entsprechen.
 
boba

boba

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aber wenn er das nicht tut, dann würde ich den Ton verschärfen und es von ihm klipp und klar fordern.
Das ist aber ein sehr schlechter Rat insbesondere, falls es ein kleiner privater Vermieter ist.

Grundsätzlich sollte man immer kooperativ bleiben und nicht direkt mit irgendwelchen Gesetzen rumwedeln. Als Vermieter kann ich dir sagen, dass der Mietvertrag so schnell enden würde, wie ich dich irgendwie loswerden kann.
Ich bin sehr lange konstruktiv und kooperativ, auch geduldig, vermutlich länger als manch anderer. Explizit mit Gesetzen wedle ich nie herum. Der Tipp oben ist nur der allerletzte Versuch, wenn alles andere nichts gebracht hat - nur für verstockte Vermieter. Ich würde ja als Mieter sogar anbieten, mich an den Reparaturkosten zu beteiligen, wenn er Kostengründe anführt - Hauptsache die verdammte Leitung kommt in Ordnung.
Ansonsten stimme ich mit dir absolut überein, dass man mit Freundlichkeit immer weiter kommt als mit Konfrontation. Wenn du frühere Beiträge von mir anschaust, dann würdest du sehen, dass ich das auch schon selbst immer vertreten habe. Nur: die Rechtsprechung, seine Rechte bzw. die Lage insgesamt sollte man schon einschätzen können, um zu sehen, ob man ungerechtfertigtes erwartet, oder ob der Wunsch maßvoll ist. Nichts anderes als zur Einschätzung der Lage sollte mein Beitrag beitragen.
Da der betreffende Vermieter ja schon zum Elektriker sein OK gegeben hat, entwickelt sich das ja aber in die richtige Richtung.
Absolut!
Drohen funktioniert vielleicht manchmal auch, aber in der Regel nur einmal, dann ist Ende.
Ich habe nichts von drohen geschrieben, sondern von fordern. Eine Drohung ist in jeder Hinsicht inakzeptabel. Fordern, oder besser gesagt zu etwas auffordern, kann man auch nur, wenn man der Ansicht ist, dass valide Argumente ungehört verhallen.
 

feathers

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Nein, das war meine Wortwahl, ich wollte dir nichts in den Mund legen.

Ich muss ehrlich gestehen, mit dem Beitrag davor hast du mich verloren, aber wenn der Sub von UM das nun neu zieht, müsste er die Gegebenheiten ja alle beachten. Der Techniker meinte nämlich irgendwas davon, dass das Kabel scheinbar einen zu geringen Querschnitt hat und deshalb recht störanfällig sei. Ob ich das akkurat wiedergebe, weiß ich nicht. Aber wenn's wie von dir beschrieben ist, müsste es ja eigentlich nur dickeres Kabel sein und Stichdosen mit weniger Dämpfung rein (einfach nur, um den Gedankengang nachzuvollziehen).
 

robbe

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Das mit dem Kabel stimmt so halb. Der Querschnitt des Leiters beeinflusst den Pegelverlust ab einer gewissen Kabellänge. Heißt je dicker der Innenleiter ist, desto länger kann das Kabel sein, ohne großartig an Pegel zu verlieren. Bei den Haushaltsüblichen Längen spielt das aber nahezu keine Rolle und kann mittels Verstärker und passiver Bauteile ausgeglichen werden. Viel wichtiger ist aber die Abschirmung des Kabels. Wenn diese nicht ausreicht, was bei Kabeln älter als 25 Jahre üblicherweise zutrifft, nützt dir das dickste Kabel nichts, da dann massig Funksignale ins Kabel einstrahlen.
 
Reiner_Zufall

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Der Vermieter hat gerade seine Zustimmung gegeben, dass ich einen Termin mit einem Elektriker machen darf.

Gehe ich recht der Annahme das UM dann nochmal kommen müsste, um den Anschluss neu einzupegeln?
Wieso Zustimmung des VM? Wenn es ein Problem gibt, als Internet-Kunde, kümmert sich doch UM darum. Alles was bis zur Dose geht (und darüber hinaus, wenn man einen Router von UM besitzt).

Was hat der VM damit zu tun?

Bei mir wurden jetzt die Tage Dosen und Kabel von UM getauscht, da ich auch so ähnliche Probleme hatte.

Ursache war letztendlich, dass das Kabel zwischen mir und meinem Nachbarn unter mir (bin Krone in der Baumverkabelung), nicht mehr in Ordnung war (laut Techniker eine Beschädigung des Kabels). In diesem Zusammenhang wurden auch die Dosen bei den Nachbarn unter mir auch getauscht. Probleme sind jetzt bei mir weg und die Werte sind absolut wieder im Rahmen.
 

robbe

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Der Vermieter hat gerade seine Zustimmung gegeben, dass ich einen Termin mit einem Elektriker machen darf.

Gehe ich recht der Annahme das UM dann nochmal kommen müsste, um den Anschluss neu einzupegeln?
Wieso Zustimmung des VM? Wenn es ein Problem gibt, als Internet-Kunde, kümmert sich doch UM darum. Alles was bis zur Dose geht (und darüber hinaus, wenn man einen Router von UM besitzt).

Was hat der VM damit zu tun?
Rufst du bei den Wasserwerken oder Stromanbieter an, wenn der Hahn tropft oder eine Steckdose nicht funktioniert??

Die Hausverkabelung liegt in den allermeisten Objekten im Verantwortungsbereich des Eigentümers, denn schließlich hat der diese irgendwann mal legen lassen. In der Theorie müsste UM sich nur bis zum ÜP bzw zur bereitgestellten Hausanlage kümmern. Das UM die marode Hausverkabelung auf eigene Kosten erneuert, ist im Grunde reine Kulanz. Andererseits würden sie in vielen Fällen ihre Dienste auch nicht mehr breitstellen können und somit jede Menge Kunden verlieren, da sich die Eigentümer meist nicht die Bohne für ihre Verkabelung interessieren.

Und natürlich muss der Vermieter sein Ok geben, wenn UM sein altes Kabel erneuert, bzw ein neues Kabel durch sein Objekt legt.
 
Reiner_Zufall

Reiner_Zufall

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Da magst Du Recht haben, aber in der Praxis sieht es halt nun mal anders aus.

Hausverkabelung ist leider ein schwieriges Thema bei VM. In meiner letzten Wohnung wollte die Verwaltung noch nicht mal KBW irgendwas machen lassen, obwohl die gesagt hatten, dass passiert alles auf Kosten von KBW. Selbst wenn was umsonst ist, weigern sich leider immer noch viele Eigentümer / Verwalter.

Das dürfte sich nur dann ändern, wenn eine marode Hausverkabelung als Mangel im Mietrecht angesehen werden dürfte.

Aussage damals von meiner Verwaltung "Das machen wir nicht, auch wenn es uns nichts kostet. Wir möchten nicht, dass im Haus irgendwas geändert wird. Sie können ja Internet über DSL nutzen"... Fernsehen lief ja mit der maroden Verkabelung, dass war noch zu Zeiten vom Analogfernsehen.

Auch sollte die Baumverkabelung verboten werden. Nichts nervigeres, als selbst ein Problem zu haben was andere verursachen könnten
 

robbe

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Diese sturen Eigentümer, denen selbst kostenlos noch zu teurer ist und die absolut nicht nachvollziehen können, das 50 Jahre alte Kabel eben nicht mehr den heutigen Anforderungen entsprechen, hast du leider sehr häufig. Am schlimmsten sind Objekte mit Eigentümergemeinschafft, die Chance hier irgendwas erneuern zu lassen, geht gegen Null.
 
Reiner_Zufall

Reiner_Zufall

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Ja, deswegen sollte es eine gesetzliche Regelung dafür gaben. Wie beim TÜV: Wenn etwas am Auto vorhanden ist, hat es zu funktionieren und sei es nur der Seitenblinker der nicht funktioniert.

Wenn schon etwas im Haus liegt, hat es zu funktionieren. Ganz einfach. Nur so bekommt man die sturen und teils auch senilen Verwalter / Eigentümer dazu, irgendwas zu ändern. Ich jedenfalls werde mir keine Wohnung mehr suchen, wenn ich nicht sicher weiß, dass Internet über Kabel funktioniert (sofern es verkabelt ist). Wäre mich Ausschlusskriterium eine Wohnung anzumieten.

Beim Strom oder Wasser ist man doch auch nicht so zurückhaltend?
 

robbe

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Internet ist aber halt Neuland und viele von den vergreisten Eigentümern können damit garnichts anfangen und schließen dann gerne auch von sich auf ihre Mieter. Den Spruch "Wozu brauch der Mieter Internet, so ein Quatsch" hab ich nicht erst einmal vom Vermieter gehört, als es darum ging neue Kabel zu legen.
 
Reiner_Zufall

Reiner_Zufall

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Hoffe das ändert sich irgendwann, dann würden nicht so viele Kunden Probleme haben mit ihrem Anschluss. Ich hatte ja die Probleme schon länger, aber der vorletzte Techniker hatte nur den Vorschlag parat ("Das liegt an der FB, einfach zurücksetzen dann sollte es gehen"). In seinem Beisein gemacht, es hatte sich nichts geändert an den Werten, er meinte dann "Die Werte sind gerade noch im Bereich des Erlaubten, mehr kann ich nicht tun" und ging wieder.

Jetzt war wenigstens einer da der augenscheinlich Ahnung hatte... erstmal eine Schieflage festgestellt und gerade gebogen. Die Werte waren danach aber "hart an der Grenze" und er schaute weiter (laut FB SNR -34 im DL). Er tausche meine Dose gegen eine schwächere. Die Werte wurden ein wenig besser (SNR bei 35), er gab sich aber damit nicht zufrieden. Dann geschaut, ob Nachbarn da, alle waren da. Kurzerhand alle Kabel im Strang samt Dosen getauscht und et voila... die Werte sind mitten im Rahmen bei -37,6 und im Upld zw. 42,5 und 44. Auch die nicht korrigierbaren Fehler sind jetzt weg. Lediglich Kanal 522 zeigt nach 4 Tagen Laufzeit ca 122 000 KORRIGIERBARE Fehler an, die restlichen haben noch nicht mal 100 korrigierbare erreicht. N.K. sind weiterhin 0.
 
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