Lügnerischer Akquiseversuch?

Diskutiere Lügnerischer Akquiseversuch? im Unitymedia allgemein Forum im Bereich Rund um Unitymedia; Ich habe bei UM einen Vertrag über Internet und Telefon, kein Kabelfernsehen. Trotzdem bekomme ich von einem sog. Vertriebspartner namens Axxx...

nmatthias

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Ich habe bei UM einen Vertrag über Internet und Telefon, kein Kabelfernsehen.
Trotzdem bekomme ich von einem sog. Vertriebspartner namens Axxx aus Wxxxxxxxxx regelmäßig Anrufe, daß an meinem Kabelanschluß "Signale anliegen" würden. Genauso regelmäßig teilt man mir von dort mit, daß das Kabelfernsehen jetzt abgeschatet würde, nur um ein paar Monate wieder anzurufen, daß "Signale anliegen" würden.
Jetzt geht das Ganze einen Schritt weiter und man beschuldigt mich sogar schriftlich "Wie aus unserem Gespräch herausging, nutzen Sie momentan unseren Kabelfernsehanschluss, aber leider ist dieser momentan nicht angemeldet.", daß ich die Firma UM bzw Kabelbw betrügen würde (aus dem Gespräch ging übrigens das Behauptete definitiv nicht hervor).
Ich denke, daß es sich hier um den Versuch einer bewußt lügnerischen Akquise handelt, denn der nächste Satz im mail lautet gleich "Sie erhalten diesen für 20,99 EUR / Monat.".

UM ist das offenbar egal, was ihre Vertriebspartner so treiben, denn man schreibt mir, daß die Kontaktaufnahme durch den Vertriebspartner nicht feststellbar sei - obwohl das e-mail, in dem der Vertragspartner auch den telefonischen Kontakt bestätigt, beilag.

Für mich heißt das, daß UM derartige Praktiken nicht nur duldet sondern sogar unterstützt, denn in meinem Kundenkonto steht (angeblich!) sogar der Vermerk, daß ich nicht angerufen werden dürfe - und trotzdem schreibt man mir nahc jedem Anruf dieser Firma Axxx "Ich habe zwischenzeitlich zusätzlich noch mal die Aufnahme Ihrer Rufnummern in unsere Werbesperrdatei veranlasst, um zukünftige Werbeanrufe mit Wissen und auf Veranlassung unseres Hauses auszuschließen.".

Gibt es irgendeine Möglichkeit, daß UM das einstellt? An wen wendet man sich? Danke für Tipps.
Ansonsten bleibt wohl nur eine strafbewehrte Unterlassungserklärung ...
Ab Mitte des Jahres wird unsere Straße IT-technisch aufgerüstet, dann brauche ich möglicherweise auch kein UM mehr ... aber ob die Mitbewerber besser sind?

Matthias
 

Hemapri

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UM weis von der Vorgehensweise dieser Betrüger in der Tat nichts und kann da auch nichts nachvollziehen. Die Vertriebspartner sind selbstständige Firmen oder Privatpersonen, die auf eigene Initiative tätig sind und lediglich bei Erfolg eine Prtovision auf den von ihnen eingereichten Kundenauftrag erhalten. Oft sind es nicht mal die Vertriebspartner selbst, sondern irgendwelche Strukturen oder Mitarbeiter von denen, welche die Kunden belästigen.. Die gschäftliche Situation ist mittlerweile so, dass sich diese Firmen mit regulärer Verriebstätigkeit kaum noch über Wasser halten können, vor allen, wenn die nicht noch anderweitigen Tätigkeiten nachgehen. Daher wird immer öfters versucht, mit solchen linken Maschen zu Geld zu kommen.

MfG
 

jcoder

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Vielleicht nimmt sich UM der Sache ja mal an, wenn genügend Kunden mit der Begründung "Unerwünschte aufdringliche Akquise" ihre Verträge kündigen.

Bis dahin wird UM da wahrscheinlich wenig Bedarf zur Inervention sehen.
Die verdienen ja recht gut daran und können immer sagen: "Wir können nichts für unsere Werbepartner."
 

MartinP_Do

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Trotzdem bekomme ich von einem sog. Vertriebspartner namens Axxx aus Wxxxxxxxxx regelmäßig Anrufe,
Warum nimmst Du die denn an? Einfach wegdrücken oder besser, die Rufnummer in die Sperrliste aufnehmen. Dann kann der sich den Wolf anrufen, wenn er denn Spaß daran hat.
Von den Lügenbolden sind schon 5...6 Telefonnummern in der Sperrliste der Fritzbox. Aber in Abständen kommt dann mal wieder eine neue Nummer hinzu ...
 

F-orced-customer

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"fress mein schwanz!" reinbrüllen und auflegen :p
 

F-orced-customer

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Is nicht kalt bei UM kunden.

Aber egal, nummern bei tellows als belästigung eintragen.
 

hajodele

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Im Kundencenter muss man ausdrücklich zustimmen.
Leider interessiert das diese dubiosen Vertriebspartner nicht und UM sichert sich nur durch eine Unterschrift ab.
Warum den Vertriebspartnern überhaupt die Daten ohne Zustimmung überlassen werden, ist für mich schleierhaft.
 

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Wechseler

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Man kann ja auch mal fragen, wer genau da anruft, woher die die Telefonnummer haben, und darauf hinweisen, dass dieser Anruf sowohl einen Verstoß gegen die DSGVO bescheinigt als auch gegen das Verbot der kalten Kundenakquise...
Reines Hinweisen interessiert die nicht. Man muß es beweisfest dokumentieren, indem man sich die Vertragsunterlagen kommen läßt und anschließend alles widerruft. Letzteres löst auch eine Provisionrückzahlung aus.

Wenn man das oft genug wiederholt, landet man irgendwann bei denen auf der schwarzen Liste und hat seine Ruhe.
 
rambus

rambus

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Wie kommen die an den Daten z.B. Kundennummer. Ist das ein
vergehen bei Unitymedia wegen Datenschutz? Heute einen Anruf bekommen und die Dame
kannte meine Kundennummer.
 

GoaSkin

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Mich würde einmal interessieren, ob jemand seinen Vertrag direkt über Unitymedia abgeschlossen hat und trotzdem diese Anrufe erhält. Dann vielleicht ist ja die Datenquelle überhaupt nicht Unitymedia, sondern irgendein Cashback-Anbieter, über den man seinen Vertrag einmal abgeschlossen hatte.
 

elg

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Ja, über KabelBW, nicht über einen Vertriebspartner.

Und ich habe schon 2 mal, nicht die Anrufe, sondern den Vertrag bekommen .....
 

trevyn

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Mich würde einmal interessieren, ob jemand seinen Vertrag direkt über Unitymedia abgeschlossen hat und trotzdem diese Anrufe erhält.
UM direkt - keine Vertriebspartner oder sonstiges Grobzeug.

Was ich nicht verstehe ist, warum die Herrschaften sich vollkommen ungeniert als UM ausgeben können und sogar bei Rückfragen auf dieser Aussage beharren.
Ich warte aktuell auf die dsgvo Auskunft. Sollte da der betreffende Vertriebspartner nicht gelistet sein, müsste ich UM ernsthaft fragen wie Unbefugte an die Daten gelangen und eine Beschwerde bei der zuständigen Behörde einreichen mit Verdacht auf Datendiebstahl.
 

nmatthias

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UM weis von der Vorgehensweise dieser Betrüger in der Tat nichts
nein, nein, Hemapri, so einfach ist das nicht wegzureden:
UM weiß ganz sicher davon ... schließlich beschweren sich die Kunden ja massiv. Aber UM tut nichts gegen diese Praktiken, im Gegenteil: nicht nur, daß sie nichts tun, sie nehmen diese Vertriebspartner in Schutz und tun so, als würden sie diese gar nicht kennen. Denn diese unseriöse Akquise bringt UM Geld ... und da WILL man einfach nicht wissen, wie das Geld in die Kasse kommt. Non olet!

Ganz aktuelles Zitat von heute einer Kunden"service"mitarbeiterin zum Thema: "Nach Überprüfung ihres Anliegens, konnte ich keine Verbindungen zu der Firma A... feststellen. "
Und das, nachdem eine mail dieser Firma A... unter Verwendung von UM-Logos der Mitarbeiterin vorliegt, in der sie sogar zugeben, mich widerrechtlich angerufen zu haben und in der die strafrechtlich relevante Anschuldigung SCHRIFTLICH vorhanden ist. Die facebookseite der Firma sagt auch ganz klar: A... "ist ein Unternehmen das sich auf den Vertrieb im Aussendienst & Promotion auf Messen spezialisiert hat. Wir sind langjähriger Vertiebspartner von Unitymedia." [Rechtschreibfehler wie im Original]
Man will also seine eigenen Vertriebspartner nicht kennen?
Und lügt deshalb den Kunden, der das Gehalt zahlt, an? Und da muß ich von bewußter Lüge ausgehen, denn UM beschäftigt sicherlich keine dummen Mitarbeiter, die aufgrund der vorliegenden aussagekräftigen Unterlagen "keine Verbindungen" findet ...

Für mich stellt sich das so dar, daß UM die Verträge gerne nimmt, aber von den Praktiken nichts wissen will und abwiegelt.



Und UM liefert diesen Firmen schließlich die Kundendaten ... und kennt sie und ihre Praktiken nicht? Daß ich nicht lache.
 

nmatthias

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Trotzdem bekomme ich von einem sog. Vertriebspartner namens Axxx aus Wxxxxxxxxx regelmäßig Anrufe,
Warum nimmst Du die denn an? Einfach wegdrücken oder besser, die Rufnummer in die Sperrliste aufnehmen. Dann kann der sich den Wolf anrufen, wenn er denn Spaß daran hat.
Das klingt nach einem Plan. Aber die sind sogar noch teuflischer als Du: Die verwenden immer mal wieder neue Handy- und auch Festnetznummern. Und ganze Vorwahlbereiche in der Box sperren macht einsam. Es soll ja auch nicht gespeicherte, aber trotzdem nette Menschen geben, die bei mir anrufen.
 

Hemapri

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UM weiß ganz sicher davon ... schließlich beschweren sich die Kunden ja massiv. Aber UM tut nichts gegen diese Praktiken, im Gegenteil: nicht nur, daß sie nichts tun, sie nehmen diese Vertriebspartner in Schutz und tun so, als würden sie diese gar nicht kennen. Denn diese unseriöse Akquise bringt UM Geld ... und da WILL man einfach nicht wissen, wie das Geld in die Kasse kommt. Non olet!
Ganz so ist es nicht. UM verdient an dieser Masche kein Geld, sondern verliert es durch diese illeglen Machenschaften, denn neben dem eigentlichen Ärger und den Kosten für den personellen Aufwand, um solche Fälle zu bearbeiten, sind diese Verträge rechtsungültig und bringen UM nichts ein. Zusätzlich haben sie an diese Betrüger eventuell bereits eine Provision bezahlt. In Schutz nehmen tun sie diese Betrüger nicht, dürfen sie dem Kunden gegenüber, aus Datenschutzgründen, aber nicht offenlegen. Mal abgesehen davon, dass die normale Kundenhotline auch nicht zu UM gehört und nicht auf alle Vorgänge Zugriff hat, das KSC kennt die Auftragsquelle sehr wohl, egal, ob kurz- oder langfristige Vertriebspartner.
Und lügt deshalb den Kunden, der das Gehalt zahlt, an? Und da muß ich von bewußter Lüge ausgehen, denn UM beschäftigt sicherlich keine dummen Mitarbeiter, die aufgrund der vorliegenden aussagekräftigen Unterlagen "keine Verbindungen" findet ...
Noch mal, UM weis es ganz genau und geht auch gegen Betrug vor. Dem Kunden gegenüber darf aber keine Auskunft gegeben werden. Daher empfehle ich eine Strafanzeige gegen Unbekannt. Den Ermittlungsbehörden gibt UM Auskunft.
Und UM liefert diesen Firmen schließlich die Kundendaten ... und kennt sie und ihre Praktiken nicht? Daß ich nicht lache.
Liefern tun die nichts und wissen auch nicht, was die Vertriebspartner im Detail machen. Die arbeiten absulut selbstständig und eigenverantwortlich. Ich war selbst ein paar Jahre vertraglicher Vertriebspartner, mache in der Richtung aber nichts mehr. Ich kann mir aber absolut nicht vorstellen, wie man auf diese Art und Weise seinen Lebensunterhalt verdienen kann. Das geht einfach nicht. So etwas kann man nur nebenbei machen, wenn man eine andere handfeste Einnahmequelle hat. Vor ein paar Jahren konnte man sich da dämlich verdienen, aber diese Zeit ist vorbei und die ineressierten und potentiellen Kunden kommen nicht mehr in Massen angelaufen, wie es vor Jahren noch war. Der Stamm ist gefestigt, vermehrt sich zwar noch, aber zum großen Teil über andere Vertriebswege. Da fällt dann einigen nichts anderes ein, als zu solchen illegalen Mehoden zu greifen. Mittlerweile haben sich bei manchen Vertriebspartnern auch Strukturen entwickelt, die an Drückerbanden erinnern. Der offizielle vertragliche Vertriebspartner bekommt eine Zugangskennung, mit der er über ein Portal eine ganze Reihe von Kundendaten selbst abfragen kann. Das sind die Kundenstammdaten, gebuchte Produkte und die Bankverbindung. Der Vertriebspartner versichert aber durch Unterschrift, dass der diese Daten keinesfalls anderen zur Verfügung stellt und nicht missbräuchlich verwendet. Genau hier liegt das Problem. Über dieses Portal wird letzlich auch der Auftrag eingestellt. Die Original-Unterlagen verbleiben beim Vertriebspartner. Deshalb bestätigt dieser auch, dass der Auftrag im Namen des Kunden und mit dessen Einverständnis erfolgt. Diejenigen, welche den Auftrag dann bei UM bearbeiten, haben weder Kenntnis, wie dieser Auftrag zustande kam, noch das da irgend etwas faul ist. Das hat der Vertriebspartner zu verantworten, der nicht nur den Kunden, sondern auch UM betrügt. Selbsredend gewinnt UM aus der Tätigkeit der Vertriebspartner einen entsprechenden Mehrwert, aber der generiert sich aus legalen Kundenaufträgen und nicht aus betrügerischer Tätigkeit und die legalen Aufträge machen immer noch die Masse aus. Daher setzt UM immer noch auf dieses System. Den schwarzen Schafen sollte man aber konsequent das Handwerk legen.

MfG
 

nmatthias

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Sorry, Deine Argumentation ist sehr verharmlosend!
Du schreibst ja selber, wie löchrig das System ist - das zeigt mir, daß UM ganz bewußt diese Partner in Kauf nimmt und somit unterstützt.
Ich weiß nämlich zufällig, wie man solche Systeme deutlich sicherer (ganz sicher geht wohl eher nicht) hinbekommt und das ist gar nicht so schwer.
Da werden die Kosten im Endeffekt doch niedriger sein als der Nutzen. Sonst würde man da was ändern.
Ich zitiere nochmal das, was mir UM mitgeteilt hat: ""Ich habe zwischenzeitlich zusätzlich [highlight=yellow]noch mal[/highlight] die Aufnahme Ihrer Rufnummern in unsere Werbesperrdatei veranlasst, um zukünftige Werbeanrufe [highlight=yellow]mit Wissen und auf Veranlassung[/highlight] unseres Hauses auszuschließen." ... daraus folgt erstmal, daß diese Anrufe UM bekannt sind oder soagr von UM veranlaßt wurden ... paßt also nicht ganz zu Deiner Argumentation.

Mir liegt ein Dokument der Firma A... vor, mit Nachweis der Kontaktaufnahme, mit verwendetem UM-Logo etc. A... schreibt, daß sie langjähriger Vertriebspartner sind - und UM behauptet, mit dieser Firma keinen Kontakt zu haben ... aber die Vertragsdaten (auch mit ganz neuen Änderungen) liegen A... ganz aktuell vor.
Deshalb wird auch UM einen Kontakt mit den Behörden bekommen ... wegen Datenschutz. Da sollen die doch den Behörden ihre Prozesse darlegen - das ist aufwändig und der Datenschutzbeauftragte wird ein wenig tun müssen. Wenn das mehrere Leute tun, am besten in unterschiedlichen Bundesländern, DANN steigen die Kosten und DANN wird UM solches Verhalten auch unterbinden.

Strafanzeige (warum gegen Unbekannt?) gegen Wohlbekannt ist abgeschickt - versuchter Betrug ist das Stichwort.
Strafbewehrte Unterlassungserklärung zum Thema "telefonische Kontaktaufnahme" wird zusätzlich vom Anwalt direkt bei UM angefordert ... man hat mir ja mehrfach zugesichert, daß das nie wieder vorkommen wird ... und es kommt halt immer wieder vor. Ich hab die schriftliche Bestätigung, daß die Vertriebspartner das aus dem abgerufenen Stammsatz ersehen können.
(Auf diese Weise habe ich auch das Autogramm des VV eines großen deutschen Versicherungskonzerns bekommen, das klappt also. Seitdem ist Ruhe ... und wenn nicht Ruhe ist, dann klimperts im Kasten.)
 

Hemapri

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Du schreibst ja selber, wie löchrig das System ist - das zeigt mir, daß UM ganz bewußt diese Partner in Kauf nimmt und somit unterstützt.
Ich weiß nämlich zufällig, wie man solche Systeme deutlich sicherer (ganz sicher geht wohl eher nicht) hinbekommt und das ist gar nicht so schwer.
Na dann gebe UM mal einen Tip. Ich bin privat für eine sofortige Strafanzeige wegen Betruges.
Ich zitiere nochmal das, was mir UM mitgeteilt hat: ""Ich habe zwischenzeitlich zusätzlich [highlight=yellow]noch mal[/highlight] die Aufnahme Ihrer Rufnummern in unsere Werbesperrdatei veranlasst, um zukünftige Werbeanrufe [highlight=yellow]mit Wissen und auf Veranlassung[/highlight] unseres Hauses auszuschließen." ... daraus folgt erstmal, daß diese Anrufe UM bekannt sind oder soagr von UM veranlaßt wurden ... paßt also nicht ganz zu Deiner Argumentation.
Was will UM denn machen? Hier geht es um Anrufe von UM. Wenn der Kunde eine solche Sperre wünscht, darf kein UM-Mitarbeiter und auch kein Vertriebspartner entsprechende Handlungen durchführen. Ein UM-Mitarbeiter hält sich dran, einen Vertriebspartner hat UM aber nicht unter Kontrolle. Der kann letzlich machen, was er will und UM hat daavon keine Kenntnis. Ich weis, wie Vertriebspartner arbeiten und von UM gibt es hierbei keinerlei Veranlassung oder Kontrolle. Das sind vollkommen eigenständige Firmen. Das einzige, was UM sieht, ist, wenn die einen Auftrag einstellen und was für Provisionen gezahlt werden. Die werden auch hin und wieder mal zu Schulungen eingeladen, wo sie über Neuigkeiten informiert werden und sie werden immer wieder belehrt, dass sie gegenüber den Kunden nicht als UM oder im Auftrag von UM auftreten dürfen. Ich habe das selbst alles mitgemacht.
Mir liegt ein Dokument der Firma A... vor, mit Nachweis der Kontaktaufnahme, mit verwendetem UM-Logo etc. A... schreibt, daß sie langjähriger Vertriebspartner sind - und UM behauptet, mit dieser Firma keinen Kontakt zu haben ... aber die Vertragsdaten (auch mit ganz neuen Änderungen) liegen A... ganz aktuell vor. [/q? uote]

Dann würde ich mal die entsprechende Firma fragen? Wenn sie Vertriebspartner sind, wird UM sicherlich etwas von denen Wissen, das aber wohl nicht an Kunden weitergeben.
Deshalb wird auch UM einen Kontakt mit den Behörden bekommen ... wegen Datenschutz. Da sollen die doch den Behörden ihre Prozesse darlegen - das ist aufwändig und der Datenschutzbeauftragte wird ein wenig tun müssen. Wenn das mehrere Leute tun, am besten in unterschiedlichen Bundesländern, DANN steigen die Kosten und DANN wird UM solches Verhalten auch unterbinden.
In der Tat muss sich da etwas tun und wenn sich bereits etwas tut, dann ist das noch lange nicht ausreichend, da die illegalen Aktivitäten gespürt eher zunehmen. Das verärgert zum einen die Kunden und zum anderen sollte es UM auch nicht egal sein, denn letzlich sind auch sie davon betroffen.
Strafanzeige (warum gegen Unbekannt?) gegen Wohlbekannt ist abgeschickt - versuchter Betrug ist das Stichwort.
Hier geht es um die Person, welche den Betrug wissentlich begangen hat. Wenn man diese Person kennt, bitte schön, ansonsten ist eine Anzeige gegen Unbekannt erst mal juristisch korrekt. Sollen die Behörden doch dann ermitteln.

MfG
 
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