Telekom distanziert sich von Premiere

Diskutiere Telekom distanziert sich von Premiere im Sky Deutschland Forum im Bereich TV und Radio bei Unitymedia; Quelle: http://www.wams.de/data/2006/07/09/951512.html

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Telekom distanziert sich von Premiere

DSF will Bundesliga übertragen

Im Münchner Vorort Ismaning wird derzeit schwer gearbeitet. Auf einem ehemaligen Parkplatz bauen der Sportsender DSF und seine Produktionstochter Plazamedia ein modernes Sendezentrum für die Deutsche Telekom. Das zweistöckige Gebäude steht bereits, täglich karren Lastwagen kiloweise neues technisches Equipment an. Eine siebenstellige Summe läßt sich die Telekom das Zentrum kosten, obwohl es der Konzern eigentlich überhaupt nicht braucht.

Der Sinn des neuen Gebäudes ist es, ab August die Bundesligaübertragung für die Telekom abzuwickeln. Für diesen Zweck hat der Bonner Konzern jedoch bereits im Mai einen Vertrag mit dem Pay-TV-Sender Premiere abgeschlossen. Das Sendezentrum von Premiere steht direkt neben dem Neubau.

"Wir haben eine Option mit dem DSF, um die Bundesligaübertragung in jedem Fall sicherzustellen", heißt es bei der Telekom. Im Klartext bedeutet das: Wir sind unsicher, ob Premiere ein zuverlässiger Partner ist. Denn Premiere gilt seit Monaten als Übernahmekandidat. Als potentieller Käufer wird die Kabelgesellschaft KDG gehandelt. Der Telekom kann dieses Szenario nicht gefallen, denn im Wettbewerb um das Vermarkten von digitalem Fernsehen, Telefon und schnellen Internet-Zugängen ist die KDG ein direkter Konkurrent.

Bereits Anfang des Jahres gab die Telekom beim DSF die Millionen-Investition in Auftrag, bis zum 31. Dezember kann sie die Option ziehen, das Gebäude zu nutzen. Die Angst vor einer scheiternden Kooperation mit Premiere muß groß sein. Denn egal ob die Telekom das Gebäude jemals nutzen wird: Bezahlt ist es schon. tk


Artikel erschienen am 9. Juli 2006
Quelle: http://www.wams.de/data/2006/07/09/951512.html
 

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Telekom: Bundesliga auch ohne Premiere

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</s>10.07.06<br/>
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[jv] Bonn/München - Während die Zusammenarbeit von Telekom und Premiere beschlossenen Sache ist, hält sich der Bonner Konzern seit Anfang des Jahres ein Hintertürchen offen, falls die Vereinbarung mit dem Abo-Sender ins Schwanken kommen sollte.<br/>
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Wie DIGITAL FERNSEHEN berichtete, beschlossen die Deutsche Telekom und der Abo-Sender Premiere im Mai, die Fußball-Bundesliga gemeinsam zu übertragen.<br/>
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Die Telekom hatte von der Deutschen Fußball Liga (DFL) die Internetrechte erworben und der Pay-TV-Sender Arena die die exklusive Berichterstattung über Kabel und Satellit. Nach längerem Gerangel zwischen DFL und Telekom, verzichtete die Telekom auf die Ausstrahlung des Internet-Signals über TV-Kabel und Satellit und will die erworbenen Rechte ausschließlich für die Ausstrahlung über seine Hochgeschwindigkeits-Netzinfrastruktur nutzen. Premiere ist im Besitz der benötigten Sendelizenz und sollte die Bundesliga-Sendungen produzieren.<br/>
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Doch nun soll sich der Bonner Konzern Sorgen um die Kooperation machen. Wie die Welt am Sonntag berichtete, befürchte die Telekom die Übernahme des Senders durch Kabel Deutschland. Aber im Triple Play-Geschäft um Fernsehen, Internet und Telefonie sei der Kabelbetreiber ein direkter Konkurrent. "Wir haben eine Option mit dem DSF, um die Bundesligaübertragung in jedem Fall sicherzustellen", heißt es laut Welt bei der Telekom. Der Telekommuniukationsanbieter habe bereits Anfang 2006 zusammen mit dem Sportsender DSF und der Produktionstochter Plazamedia im Münchner Vorort Ismaning mit dem Bau eines Sendezentrums begonnen. Eine siebenstellige Summe soll sich die Telekom das Zentrum kosten lassen, obwohl es nach derzeitigem Stand nicht benötigt würde. Bisher sei allerdings noch nicht klar, ob die bereits bezahlte Infrastruktur tatsächlich genutzt wird. Noch bis zum 31. Dezember könne die Telekom die Option ziehen, das Gebäude zu nutzen, so das Blatt abschließend.<br/>
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Bild: Deutsche Telekom AG<e>
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Quelle: <URL url="http://www.digitalfernsehen.de/news/news_96840.html">http://www.digitalfernsehen.de/news/news_96840.html</URL></r>
 
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