4 Millionen vs Magenta-Brille

Diskutiere 4 Millionen vs Magenta-Brille im Telekommunikation allgemein Forum im Bereich Offtopic; Moin, gerade eine interessante Statistik gefunden :winken...

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Moin,

gerade eine interessante Statistik gefunden :winken:

https://www.chip.de/news/Telekom-weit-abgehaengt-Bei-vier-Anbietern-surfen-Sie-viel-schneller_161862322.html
 

Sascha53721

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Wobei der test hinterher hinkt.

Bei DSL gibt es leitungslängen die den Download schmälert dann der test von unitymedia mit 68 download welcher Steinzeit vertrag war denn das und 6,8 im upload.



da sage ich nur zu Lügenpresse. Da sollte sich chip auf namhafte speedtest.net setzen und nicht so einen den kaum einer kennt.
 

MartinP_Do

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... der test von unitymedia mit 68 download welcher Steinzeit vertrag war denn das und 6,8 im upload.
Der Test sagt wenig über die Qualität des Netzes aus: Man berechnet "Durchschnittswerte" der Down- und Uploadraten. Da wirkt sich natürlich aus, welche Geschwindigkeit gebucht wurde. Von da her ist diese Statistik totaler Quatsch. Wenn man eine Statistik machen wollte sollte man berechnen, wie viel Prozent der GEBUCHTEN Leistung im Schnitt beim Kunden ankommt. Die Seite der BNetzA www.breitbandmessung.de geht übrigens so vor....
 

Joerg123

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an den Ergebnissen möchte ich mal garnicht zweifeln, die Deutung ist das Problem *g*
Persönlich, UM 50/5 erreiche bei Speedtest.net und beim BNetzA Speedtest Spitzenwerte (>54/>5MBit/s bei <20ms seit FritzOS7.01, vorher auch gerne mal 10ms mehr), eigentlich unabhängig der Uhrzeit (jetzt gerade wieder, aber auch abends).
Vodafone so schlecht... Vodafone hat auch DSL im Angebot - handelt es sich bei dem Ergebnis tatsächlich nur im Kabel-Anschlüsse ?
Telekom so mies: bieten die freien Anbieter überhaupt noch DSL-light an ? zumindest bin ich recht sicher, dass es von den langsamen, ländlichen Gegeneden keine Alternative zur Telekom gibt, wird einfach nicht angeboten/nicht verfügbar bei Drittanbietern
Pür: zumindest bei mir bieten die maximal 120MBit/s an - so kann man im Schnitt natürlich nur schwerlich mit UM mithalten. Parallel denke ich, dass überdurchschnittlich viele "Sparer" nach Pyur wechseln. Wem es wirklich extrem wichtig ist (idR sind das auch die mit den schnellen Tarifen), der bleibt beim DSL-Anschluss bei der Telekom und bei Kabel-Internet beim direkten Anbieter (Unity, VFKD) *g*
Einzig meine persönliche Einschätzung zu 02 wird bestätigt, da fällt mir auch nix zu hinterfragen ein *g*

Aber man muss mit der Auswertung eben vorsichtig sein und nicht zu viel rein interpretieren, sondern nach den Gründen fragen.
 

Sascha53721

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Als ich noch ländlich wohnte war die Telekom immer zweite Wahl, weil die Telekom strickt nach Leitungs Dämpfung schaltet soll heißen.
Telekom wollte mir DSL 2000 schalten mit einsundeins konnte ich DSL 6000 wovon ich nur 4000 bekommen konnte aufgrund der leitungswerte.

Und inzwischen gibt es dort sogar DSL 100000.
 

Joerg123

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inzwischen gibt es ja auch Outdoor-DSLAMs (so von der Telekom aufgestellt, das macht nicht 1&1 *g*)
aber gut, das kenne ich persönlich auch: Telekom = max DSL3000, Versatel DSL16k von denen gut 8k angekommen sind (und ich musste dennoch den vollen Preis zahlen !!! wer die Probleme hatte kommt sicherlich damit klar, fast 3mal so schnell wie die Telekom, die eh teurer war *g*).
Aber genau: hier wählt der Kunde beim Speedtest dann 6000 oder gar 16000 aus (gibt es 6k überhaupt noch als Tarif ?) und der Speedtest erkennt dann: elednig langsam für 6 oder 16k = Note 6 (auch wenn alle Beteiligten völlig zufrieden sind, wenn physikalisch nicht mehr geht... *g*)
 
boba

boba

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Ich kann ja die Telekom absolut nicht ausstehen, weil sie hier lange Jahre das doppelte Geld für ein Zehntel der Downloadgeschwindigkeit verlangt haben. Von daher wäre ich versucht zu sagen: "ich habs euch ja schon immer gesagt", aber so einfach isses dann doch nicht. Der Vergleichstest vergleicht die gebuchten und erzielten Geschwindigkeiten miteinander, nicht die höchsten buchbaren und damit erzielbaren Geschwindigkeiten.

Was kann die Telekom dafür, wenn 50% ihrer Kunden sagen: "ich bin zufrieden mit 16 Mbit, und es ist mir ganz wurscht ob ihr mittlerweile 100 Mbit anbietet"? Diese Leute nutzen die Leitung nicht aus, aber nicht weil es technisch nicht geht, sondern weil sie einfach keinen schnelleren Tarif wollen. Das kann man schwerlich der Telekom als Mangel oder Eigenschaft ihres Netzes auslegen.

Keine Frage, dass Unitymedia am besten abschneidet, nachdem sie die ganzen Schnarchnasen mit 16 Mbit zwangs-upgegraded haben auf 30 Mbit. Das hebt den Schnitt deutlich.

Wenn man die Leistungsfähigkeit der Netze in punkto Geschwindigkeit miteinander vergleichen will, muss man für alle Kunden nachschauen, wieviel Geschwindigkeit sie maximal buchen können und daraus den Durchschnittswert bilden. Noch genauer wäre es, diejenigen Kunden heranzuziehen, die die ihnen jeweils möglichen maximalen Geschwindigkeiten tatsächlich gebucht haben und wieviel Geschwindigkeit sie dann beim Speedtest tatsächlich erreicht haben. Daraus den gewichteten Durchschnittswert bilden. So ne Statistik wäre aussagekräftig über die Geschwindigkeit der Netze, aber doch nicht so eine Statistik über die Nicht-Ausnutzung der maximalen Netzbandbreite.

Ist allerdings alles nur das Resultat des Marketing. Die Geschwindigkeiten werden alle paar Jahre erhöht, so dass man alle paar Jahre auf einen teureren Tarif wechseln kann und mehr Geld bezahlt. Und so ist es klar, dass die Leute, die die ständige Geschwindigkeits-Inflation nicht mitmachen, irgendwann den Schnitt drücken. Das wäre nur dann nicht der Fall, wenn ein Unternehmen immer z.B. 4 Tarife anbietet mit 100%, 50%, 25%, 12% der jeweils aktuellen Maximalgeschwindigkeit zu 400%, 200%, 100% und 50% eines Normpreises, und die Geschwindigkeit jeder dieser 4 Tarif jedes Jahr immer entsprechend der jeweils aktuellen Maximalgeschwindigkeit anpasst. Aber das wäre ja zu transparent, mit erwartbarer Preisentwicklung, und damit viel zu kundenfreundlich.
 
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