Briten verlieren ab März ihre .eu-Domains

Diskutiere Briten verlieren ab März ihre .eu-Domains im Telekommunikation allgemein Forum im Bereich Offtopic; Der Brexit wirkt sich auch auf hunderttausende in Großbritannien registrierte Webseiten aus. Denn mit dem Austritt aus der Union verlieren die...
Andreas1969

Andreas1969

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Der Brexit wirkt sich auch auf hunderttausende in Großbritannien registrierte Webseiten aus. Denn mit dem Austritt aus der Union verlieren die Betreiber aus England ihren Anspruch auf eine ".eu"-Domain.
https://www.t-online.de/digital/internet/id_85193920/brexit-folgen-briten-verlieren-ab-maerz-ihre-eu-domains.html
 
Torsten1973

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Tja, mein Mitleid hält sich doch arg in Grenzen. Besser gesagt: ich habe kein Mitleid mit den Insulanern. Sie wollten es so, nun sollen sie bitteschön auch mit den Folgen klarkommen!
 
Torsten1973

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Wieso? Vodafone hat in Deutschland einen Firmensitz, die haben den ja nach der Mannesmann-Übernahme in Düsseldorf beibehalten. Außerdem gibts noch die Außenstelle von ehemals Kabel Deutschland. Bei LGI sieht es doch auch nicht anders aus, die sitzen ja schließlich auch in GB.
 
Andreas1969

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Naja, es wird spannend :zwinker:
 

Joerg123

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dann mag Vodafone halt nicht betroffen sein, im Artikel steht auch nix davon.
Aber auch wenn ich so direkt keine Seite kenne, so werden vor allem auch eine Reihe UK-Unternehmen sich einprägsame EU-Domains gesichert haben (zumindest wenn dot-com oder das übliche dot-co.uk schon vergeben war) = sicherlich auch genügend EU-Domains dabei, auf welche Unternehmen aus den verbliebenen EU-Staaten schon warten *g*
Für Unternehmen, welche ihre Domains auch noch von externen Anbietern erstellen und pflegen lassen (eigentlich so üblich), ist das neben dem Verlust des bekannten Domainnamens schon ein nicht unerheblicher finanzieller Schaden, vor allem wenn man auch noch dafür gezahlt hat im Suchmaschienen-Ranking weit oben zu stehen :D
 

k6jG8ETX

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Es ist absolut nicht ungewöhnlich, sich Länder-Domains, die eine lokale Präsenz vorsehen über einen lokalen Dienstleister (einen Anwalt oder eine darauf spezialisierte Firma) registrieren zu lassen.
 
Reiner_Zufall

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Tja, mein Mitleid hält sich doch arg in Grenzen. Besser gesagt: ich habe kein Mitleid mit den Insulanern. Sie wollten es so, nun sollen sie bitteschön auch mit den Folgen klarkommen!
Dein Wort in Gottes Ohr, aber ich gehe jede Wette ein, dass die EU den Inselaffen mal wieder entgegen kommen wird.

Wenn ich mir schön anhöre, was die im Unterhaus schon wieder haben wollen... Zollunion ja, Grenze zu Irland nein. Hat was von "Wasch mich, aber mach mich nicht nass"
 
Torsten1973

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Dein Wort in Gottes Ohr, aber ich gehe jede Wette ein, dass die EU den Inselaffen mal wieder entgegen kommen wird.
Wenn ich mir schön anhöre, was die im Unterhaus schon wieder haben wollen... Zollunion ja, Grenze zu Irland nein. Hat was von "Wasch mich, aber mach mich nicht nass"
Ja, genau so seh ich das auch. Die Zeiten, in denen den Briten Extrawürste gebraten wurden, sind hoffentlich am 29.03.2019 vorbei!
 

Joerg123

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@Reiner
eine Grenze zu Irland will KEINER haben, das ist nachteilig für das verbliebene Europa/Irland und ebenfalls England !
Was die Engländer hingegen NICHT wollen ist die Zollunion, welche im europäischen Modell automatisch dazu gehört. Diese verpflichtet England die selben Zölle zu verhängen wie der Rest von Europa, womit dann eine Grenzkontrolle entfallen kann. Das möchte man in little Britain aber nicht, man will mit anderen Ländern eigene Handelsabkommen (= Zollregelungen) schliessen und nicht an die Vorgaben aus Brüssel gebunden sein. So könnten dann bei niedrigeren UK-Zöllen die Waren über England günstiger in die EU gelangen, wenn es keine Grenzkontrollen gibt. Eine Zollunion massakriert den britischen Wunsch nach Selbstbestimmung dementsprechend ganz entscheident !

Welche Vorteile ihr hier seht ist mir unerklärlich. Im Rest-EU ist niemand daran interessiert, dass sich Vorteile eines Ausstieges zeigen könnten, welcher andere Länder auch zum Verlassen bringen könnte. Das Verfahren als solches bringt schon entschiedene Nachteile mit sich: nach der Absichtserklärung bist du nach 2 Jahren raus, egal wie ! hier muss keinerlei Einigkeit herrschen, es wird darüber nicht abgestimmt, die Rest-EU kann sich beim Verhandeln gemütlich hinsetzen und auf die Uhr gucken :) ich wüsste auch nicht wirklich wie man es besser machen könnte, ansonsten, wir kennen alle Politiker, wäre so ein Verfahren in 30 Jahren nicht abgeschlossen, dennoch bringt es vor allem die Engländer in Zugzwang. Eine Verlängerung der Verhandlungen ist zwar möglich, benötigt aber die Zustimmung aller (jedes einzelnen) EU-Landes, was schon sehr schwer wird.

Zurück zur EU-Domain: die Vergaberegeln sind hier eindeutig: dot-eu nur für EU-Mitglieder. Anders als z.B. das beliebte dot-to (Tonga), welche diese Vorgabe bei der Landesdomain nicht hat. Heisst für Firmen, dass zumindest im Impressum eine EU-Niederlassung genannt werden muss als Kontakt. Ob hier ein Rechtsanwalt reicht... als Firma wird man zumindest in der EU (wo auch immer) als Gewerbetreibender eingetragen sein müssen und dementsprechend auch eine Steuererklärung abgeben müssen (selbst wenn in der EU nichts umgesetzt wird) die auch geprüft werden könnte = es bedeutet Arbeit = Kosten und wirft viele juristische Fragen auf: muss ein auf einer EU-Domain verkauftes Produkt den europäischen Richtlinien entsprechen, wie z.B. 2 Jahre Gewährleistung beinhalten ? (fällt mir jetzt nur ganz spontan als erstes dabei ein, gibt sicherlich noch ~5000 andere *g*).
 
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