Wie die Routerfreiheit genutzt wird (Statistik)

Diskutiere Wie die Routerfreiheit genutzt wird (Statistik) im FRITZ!Box für Kabel Internet Forum im Bereich Internet und Telefon bei Unitymedia; Dann gebe ich mal den Mops: https://www.golem.de/news/kabelnetz-auch-bei-unitymedia-starker-anstieg-bei-der-routerfreiheit-1808-136113.html

johnnyboy

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Dann gebe ich mal den Mops:

https://www.golem.de/news/kabelnetz-auch-bei-unitymedia-starker-anstieg-bei-der-routerfreiheit-1808-136113.html
 

Conan179

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Dann gebe ich mal den Mops:

https://www.golem.de/news/kabelnetz-auch-bei-unitymedia-starker-anstieg-bei-der-routerfreiheit-1808-136113.html
Der Mops schläft noch :brüll:
Wenn er wach ist, wird er das sicherlich noch in einem anderen Thread posten. :D
und es ist kein OS update. :brüll: :brüll: :brüll: steht ja auch kein "labor" dabei :brüll: :brüll: :brüll:
 

robert_s

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https://www.golem.de/news/kabelnetz-auch-bei-unitymedia-starker-anstieg-bei-der-routerfreiheit-1808-136113.html
Dann ist mein Kabelsegment offenbar überdurchschnittlich "frei": Nach meiner Analyse sind derzeit 48 von 1013 Kabelmodems Eigengeräte, das sind ca. 4,74%. Übrigens alles Fritz!Boxen 6430/6490/6590. Ein TC4400 hat sich hier noch nicht blicken lassen. Dafür ist ein einsames Arris TG3442DE (DOCSIS 3.1 VFKD-Providergerät) dabei.
 
boba

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Ich muss an dieser Stelle allen Waghalsigen danken, die die Routerfreiheit erkämpft haben und auch aktuell weiter ertrotzen, indem sie tatsächlich eigene Router einsetzen und dabei die Kinderkrankheiten in Prozessen und Technik der Provider über sich ergehen lassen. Ich gebe zu, dass ich keine Lust habe, mich damit zu befassen - für mich muss ein System vor allem einfach und reibungslos funktionieren, ohne Gefummel. Den Verzicht auf Features, die man bei Providerboxen nicht oder verkrüppelt bekommt, nehme ich dabei in Kauf.

Eine selbstgekaufte Box kommt deshalb wohl erst in einigen Jahren für mich in Frage, wenn sich das alles eingependelt hat. Vielleicht kommt ja der Power-User und Perfektionist in mir dann wieder zum Vorschein.
Andererseits hat es ziemlich viel für sich, wenn ich bei einer Störung einfach nur auf die Providerbox zeigen kann und zu UM sage: "macht, dass das Ding geht", und sie manchen dann, dass das Ding geht. Für ne selbstgekaufte Box ist der Support halt sonst schon an der Dose zu Ende, auch wenn die Box ein wesentlicher Bestandteil des Netzes ist, also von dem Teil, für den der Provider zuständig ist. Theoretisch ideal wäre, wenn Modem und Router getrennt wären und das Modem vom Provider gestellt wird, der Router hingegen vom Anwender. Tatsächlich hat sich das aber wohl als nicht praktikabel ergeben.
 

Wechseler

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Bei den Fritzboxen kann man den Zugriff des KNBs (z. B. auf SNMP) abdrehen, aber unser TC4400 verhält sich exakt wie eine Providerbox. Das haben die amerikanischen KNBs ja im DOCSIS-Standard schon so festgeschrieben, die sind ja auch nicht komplett auf den Kopf gefallen.

Deswegen gibt es auch keinen Grund, warum ein Kundengerät, das alles macht, was der KNB möchte, bei der Entstörung irgendwie hinderlich sein sollte.
 

robert_s

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Ich muss an dieser Stelle allen Waghalsigen danken, die die Routerfreiheit erkämpft haben und auch aktuell weiter ertrotzen, indem sie tatsächlich eigene Router einsetzen und dabei die Kinderkrankheiten in Prozessen und Technik der Provider über sich ergehen lassen.
Also ich setze, seit ich im September 2016 erstmals Kabel-Internet-Kunde geworden bin (eben weil es erst seit August 2016 die Endgerätefreiheit gab), durchgängig eigene Endgeräte ein, und fand daran nichts "waghalsiges".

Kinderkrankheiten gab es auch kaum. Die Fritzbox 6490 Cable bekam anfangs nur 8 Downstream-Kanäle, und das war sogar im Einklang mit der Schnittstellenbeschreibung, aber das hat VFKD alsbald nachgebessert. Und das Aktivierungsportal soll mal eine Woche lang ausgefallen sein, aber da hatte ich mein Endgerät schon aktiviert.

Störungen sind auch kein Problem bei VFKD: Da behält man ja den Leihrouter und kann den jederzeit selbst wieder anschliessen, die Störung reproduzieren und dann melden. Doof ist nur, wenn man ein altes Leihgerät hat, welches nur wenige Downstream-Kanäle unterstützt, und evtl. gestörte eben nicht nutzt, das eigene Gerät aber schon. In meinem Fall aber kein Problem, denn ich habe den Compal CH7466CE mit 24x8 Kanälen geliehen bekommen.
 

robert_s

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Deswegen gibt es auch keinen Grund, warum ein Kundengerät, das alles macht, was der KNB möchte, bei der Entstörung irgendwie hinderlich sein sollte.
Da steckt dann eben doch eine Bedingung drin: Der KNB kennt die Fremdgeräte bzw. deren Firmwares und deren "Eigenheiten" (Bugs, Manipulationen) nicht, deshalb sind deren Signalstatistiken auch "nicht vertrauenswürdig".

Bei VFKD ist es übrigens auch sinnlos, bei AVM-Geräten die SNMP-Funktion an zu lassen, denn die wird bei Eigengeräten pauschal per DOCSIS-Befehl abgeschaltet, weil VFKD der Ansicht ist, was auf dem kundeneigenen Gerät läuft, geht sie nichts an.
 

Wechseler

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Deswegen gibt es auch keinen Grund, warum ein Kundengerät, das alles macht, was der KNB möchte, bei der Entstörung irgendwie hinderlich sein sollte.
Da steckt dann eben doch eine Bedingung drin: Der KNB kennt die Fremdgeräte bzw. deren Firmwares und deren "Eigenheiten" (Bugs, Manipulationen) nicht, deshalb sind deren Signalstatistiken auch "nicht vertrauenswürdig".
Der Zugriff auf die eingebauten Schätzometer ist jedenfalls schön standardisiert. Und wenn man echte Meßwerte will, muß sowieso der Techniker raus.
Bei VFKD ist es übrigens auch sinnlos, bei AVM-Geräten die SNMP-Funktion an zu lassen, denn die wird bei Eigengeräten pauschal per DOCSIS-Befehl abgeschaltet, weil VFKD der Ansicht ist, was auf dem kundeneigenen Gerät läuft, geht sie nichts an.
Man kann sich auch selbst in den Fuß schießen. :brüll:
 

Joerg123

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Also ich bin schon grosser Fan der Routerfreiheit - nicht weil ich es jetzt brauche, aber weil ich könnte :)
Bei meinem Business ist eh egal, da gibts immer Fritzbox, aber bei Privattarifen ist es nur bei diesem Telefon-plus/isdn-like = 5 Euro monatlich mehr. Kann man zahlen (hab ich auch für 5 Jahre), aber da kann man sich heutzutage besser eine Box kaufen, nach 3 Jahren hat man die raus (und dann hält die Box immer noch 2mal solange) und 3 Jahre sind schnell um.
Ich hier in NRW kann auf die VoIP-Konfiguration zugreifen, denn ich habe mehrere Anbieter und will das auch nicht missen - kann UM letzten Endes aber von einen Tag auf den anderen ändern, vertraglich ist es sogar geregelt (keine VoIP-Konfig anpassen) und dann könnt ich zumindest problemlos eine eigene Fritte anschliessen.
Das mit den Softwareupdates ist für mich jetzt auch nicht zwingend nötig, wo die Box ja tut (selbst das kann sich ja ändern, denken wir an den Telefonie-Bug Anfang 2014, wo UM so ziemlich (eindeutig mit klarem Abstand) der allerletzte Provider war, der Updates für die Fritzboxen bereitgestellt hat. Sowas ag auch erneut auftreten, oder aber schlicht meine Ansprüche ändern sich, weil ich mir in 2-3-5 Jahren irgendwas kaufe, was nicht Fritzbox-kompatibel ist - wäre zwar schade, aber zumindest bestände dann die Möglichkeit, sich ein eigenes Gerät anzuschaffen.
Die Ergebnisse wundern mich erstmal nicht, für mich ist die Fritte auch die erste Wahl, aber je nach sch ändernden Ansprüchen mag sich das ändern und dann ist einfach gut, dass ich das dann auch definitiv kann :)
 

johnnyboy

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https://www.golem.de/news/kabelnetz-auch-bei-unitymedia-starker-anstieg-bei-der-routerfreiheit-1808-136113.html
Dann ist mein Kabelsegment offenbar überdurchschnittlich "frei": Nach meiner Analyse sind derzeit 48 von 1013 Kabelmodems Eigengeräte, das sind ca. 4,74%. Übrigens alles Fritz!Boxen 6430/6490/6590. Ein TC4400 hat sich hier noch nicht blicken lassen. Dafür ist ein einsames Arris TG3442DE (DOCSIS 3.1 VFKD-Providergerät) dabei.
Also ich kann's mir mit den 1,38% nach 2 Jahren auch nicht so ganz vorstellen! Ich hätte jetzt auch eher so an 5% gedacht.
Wer weiß, was UM da für Daten an Golem rausgegeben hat! Vielleicht will man damit einen gewissen Effekt erzielen, so nach dem Motto "lasst das mit der eigenen Hardware, es macht eh keiner"!
 
Andreas1969

Andreas1969

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Vielleicht will man damit einen gewissen Effekt erzielen, so nach dem Motto "lasst das mit der eigenen Hardware, es macht eh keiner"!
So soll es wohl nach aussen hin aussehen :hammer:
Kunden mit eigenen Geräten, speziell mit reinen Modems sind ja Böse Kunden, so etwas möchte der Provider nämlich nicht :traurig:
Was haben die sich anfangs gegen die Routerfreiheit aufgelehnt :mussweg:
 

johnnyboy

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Für mich war jedenfalls schon seit Jahren klar, dass ich mir früher oder später (eher früher!) ein eigenes Gerät besorgen würde, falls das mal ginge.
Tja, und dann kam das Gesetz mit der "Routerfreiheit" tatsächlich ...

Damals hatte ich noch die FB 6320, die z.B. von Haus aus eigentlich einen Anrufbeantworter hat, genau wie der große Bruder 6360. Nur, dass UM den kurzerhand deaktiviert hat und auf Nachfrage hieß es dann, "buchen Sie die Telefonkomfort-Option zusammen mit der FB 6360, da ist auch ein AB dabei"! :gsicht:

Oder auch so eine Aktion: Als das mit diesen UM-WiFi-Hotspots plötzlich per Opt-Out durchgedrückt wurde. Im Zuge einer Vertragsumstellung musste ich damals feststellen, dass plötzlich mein W-LAN wieder aktiviert war (obwohl ich das extra ausgestellt hatte) und diese Hotspot-Sache war freigeschaltet! :sauer:

Spätestens da war klar, dass ich gegen diese Gängelungen und quasi "Heimnetz-Enteignungen" etwas unternehmen würde, sobald es ginge!
 

addicted

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johnnyboy, Andreas: Wieso wollt Ihr die Zahlen nicht glauben? Worauf basiert Ihr denn Eure Einschätzung?
 

jcoder

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Mich wundern die Zahlen nicht. UM stellt seinen Kunden ja auch einige Hürden in den Weg, wenn sie einen eigenen Router freischalten wollen.

Mich würde ja mal der Anteil von freien Routern bei (V)DSL-Anschlüssen interessieren. Die Hemmnisse für den Kunden sind dort ja geringer. Nach meiner Einschätzung müsste der Anteil an freien Geräten dort höher sein.
 

MartinP_Do

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Mich wundern die Zahlen nicht. UM stellt seinen Kunden ja auch einige Hürden in den Weg, wenn sie einen eigenen Router freischalten wollen.

Mich würde ja mal der Anteil von freien Routern bei (V)DSL-Anschlüssen interessieren. Die Hemmnisse für den Kunden sind dort ja geringer. Nach meiner Einschätzung müsste der Anteil an freien Geräten dort höher sein.
Kein Wunder - bei den meisten Anbietern stand es dem DSL-Kunden auch schon vor der gesetzlichen Verpflichtung frei, sich einen eigenen Router zuzulegen. Mir fällt nur Alice ein, die damals bei der Herausgabe der Credentials gezickt haben. Bei Hybrid-Tarifen der Telekom gibt es hingegen bis heute keine Routerfreiheit...

Daneben sind die DSL-Provider bei Vertragskündigung nicht so zickig auf der Linie "mein Router!" wie die Kabel-Provider. Die bereitgestellten Providerboxen kann der Kunde nach Vertragsende häufig behalten (z. B. die FB 7362 SL von 1&1, die es massenweise über Ebay gibt).
Verwendet der ehemalige 1&1 Kunde beim neuen Provider die 7362 weiter, zählt das dann wohl als "eigene Box" ....
 

Wechseler

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Mich wundern die Zahlen nicht. UM stellt seinen Kunden ja auch einige Hürden in den Weg, wenn sie einen eigenen Router freischalten wollen.

Mich würde ja mal der Anteil von freien Routern bei (V)DSL-Anschlüssen interessieren. Die Hemmnisse für den Kunden sind dort ja geringer. Nach meiner Einschätzung müsste der Anteil an freien Geräten dort höher sein.
Meinen O2-VDSL-Anschluß habe ich bestellt mit den Angaben "Habe eigene Hardware, möchte nichts mieten: 0,- einmalig, 0,- pro Monat". Bei KNBs gibt es diese Option gar nicht. Das bei eBay erworbene refurbished Zyxel Speedlink 5501 (Lantiq/Infineon) ging dann völlig problemlos in Betrieb. Zuvor habe ich schon Allnet ALL033CJ (Infineon), Thomson SpeedTouch 516i (Broadcom), Gigaset SE515 (Broadcom, WLAN-Modemrouter) und das Teledat 300 LAN (Siemens/Infineon) eingesetzt.
 

nts

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Mich würde ja mal der Anteil von freien Routern bei (V)DSL-Anschlüssen interessieren. Die Hemmnisse für den Kunden sind dort ja geringer. Nach meiner Einschätzung müsste der Anteil an freien Geräten dort höher sein.
Na wenn man dort in der Regel erst während des Bestellvorganges festellt, dass man zusätzlich zum beworbenen Preis noch 5€/Monat Miete für den Router zahlen muss, ist man vielleicht eher geneigt das Ding direkt zu kaufen :D
 

stevenwort

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Ich sehe die 5€ weniger als Miete, sondern eher als Servicepauschale, falls das Gerät kaputt geht wird es nämlich ersetzt.
Ist genau wie bspw. mit Receivern, egal ob nun im Kabel oder bei DSL ;)
 

stevenwort

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Ich sehe die 5€ weniger als Miete, sondern eher als Servicepauschale, falls das Gerät kaputt geht wird es nämlich ersetzt.
Ist genau wie bspw. mit Receivern, egal ob nun im Kabel oder bei DSL ;)
 

Wechseler

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Na wenn man dort in der Regel erst während des Bestellvorganges festellt, dass man zusätzlich zum beworbenen Preis noch 5€/Monat Miete für den Router zahlen muss, ist man vielleicht eher geneigt das Ding direkt zu kaufen :D
Zumal meine Kaufmodems bisher nie teurer als eine Jahresmiete waren, aber immer mindestens 3 Jahre Nutzung gesehen haben.
 

Joerg123

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Daneben sind die DSL-Provider bei Vertragskündigung nicht so zickig auf der Linie "mein Router!" wie die Kabel-Provider. Die bereitgestellten Providerboxen kann der Kunde nach Vertragsende häufig behalten (z. B. die FB 7362 SL von 1&1, die es massenweise über Ebay gibt).
dem ist tatsächlich so. Wo es bei Kabel dieses "Goodie" nicht gibt, frag ich mich, ob es den Mitarbeiter-Aufwand und Logistik nicht doch lohnt ? Ich und mein Bekanntenkreis bekommen zumindest nur dem äußerlichen Anschein nach Neuware (= zumindest refurbished, neue Schale drum). Der Techniker der meine 6360 letzten Monat getauscht hat (gegen 6490) meinte, die 6360 wird wohl in den Müll gehen, er hat die zumindest schon lange nicht mehr eingebaut (toll, dafür mach ich mir die Mühe die Kiste wieder zu öffnen und die installierten Power 2.4GHz Wlan-Antennen wieder auszutauschen gegen die Originalen, absägen hätte es wohl auch getan), aber hier lassen wollte er die auch nicht.
Ist aber in sofern schade, dass durch das "DSL-Modell" nun definitiv viel Hardware unnötig im Müll landet. Die Kunden bekommen die Box geschenkt (oder zahlen 1 Euro) = hat auch keinen Wert. Mit dem neuen Provider gibts dann neue Hardware die auch gleich passend konfiguriert ist = die alte Box hat für wenigstens 50% der Kunden keinen Nutzen mehr und ist Müll und im DSL-Bereich wechseln doch sehr viele nach MVLZ (günstige Neukundenangebote), während bei Kabel ein beträchtlicher Teil nur Kabel hat, weil Telefonleitung keine Option ist (Geschwindigkeit, war bei mir auch so. Jetzt könnte ich, aber ich bin ansich zufrieden bei UM).
Verwendet der ehemalige 1&1 Kunde beim neuen Provider die 7362 weiter, zählt das dann wohl als "eigene Box" ....
natürlich tut es das, selbst wenn du dir ein Modem holst und dich übers Windows DFÜ-Netzwerk via PPPoE einwählst ist das "Routerfreiheit". Alles was nicht Provider-Hardware ist, ist automatisch eigene Hardware.
Persönlich bin ich mit den Fritzboxen zufrieden (DSL genauso wie nun Kabel). Wo ich für die Box noch Miete bezahlt habe (Privatkundentarif und Telefon+ für die Fritte, "ISDN-like" brauch ich nicht wirklich), hätte ich auch gerne einen Router gekauft (5€/Monat = nach 3 Jahren hat man die raus). Wo die Box nun aber nichts extra kostet, bin ich doch froh, dass es Provider-Hardware ist - wenn mal was phänomenales kommt an Router, kann ich es dann immer noch holen, bis dahin kann Provider-Hardware bei mir veraltern und defekt gehen (beim Businessvertrag steht aber auch Samstags ein Techniker zum Tauschen vor der Tür, selbst wenn man erst Freitagnachmittag anruft *g*). Ich bin aber auch kein Poweruser mehr (50MBit-Vertrag und der Speed ist mehr als genug), vor >10 Jahren hab ich das noch anders gesehen, da gabs für mich aber auch nur max. 8MBit/s (und die hab ich noch geteilt mit 2 Nachbarn), da hat man selbstverständlich das beste DSL-Modem (+ nachgeschaltetem Router) gekauft, weil es nochmal 500kbit/s mehr aus der Leitung kitzelte *g*
 

Maurice

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Andererseits hat es ziemlich viel für sich, wenn ich bei einer Störung einfach nur auf die Providerbox zeigen kann und zu UM sage: "macht, dass das Ding geht", und sie manchen dann, dass das Ding geht. Für ne selbstgekaufte Box ist der Support halt sonst schon an der Dose zu Ende, auch wenn die Box ein wesentlicher Bestandteil des Netzes ist, also von dem Teil, für den der Provider zuständig ist. Theoretisch ideal wäre, wenn Modem und Router getrennt wären und das Modem vom Provider gestellt wird, der Router hingegen vom Anwender.
Genau das hat ja viele Jahre lang ausgezeichnet funktioniert (die Älteren werden sich erinnern). Man bekam ein LeihMODEM, an dem man nichts konfigurieren musste und konnte. Wenn da kein IP rauskam war der Kabelnetzbetreiber zuständig. Router konnte man selbst kaufen oder gegen Aufpreis mieten. Alle waren glücklich. Bis irgendwelche zugekoksten Marketingtypen auf die Idee kamen, kein "superschnelles Internet" mehr zu verkaufen, sondern "hyperschnelles WLAN".

Was wurde vor der Einführung der "Routerfreiheit" gejammert, wie sehr das gerade den Kabelnetzen schaden wird. Die Kabelnetzbeitreiber wollten, wenn überhaupt, nur Geräte zulassen, die sie vorher "zertifiziert" hatten (kamen damit aber bekanntlich nicht durch). Also einfach wieder Modems verleihen? Och nö, so schlimm ist es dann doch wieder nicht.

So, ausgemotzt. :zwinker:
 

sch4kal

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Genau das hat ja viele Jahre lang ausgezeichnet funktioniert (die Älteren werden sich erinnern). Man bekam ein LeihMODEM, an dem man nichts konfigurieren musste und konnte. Wenn da kein IP rauskam war der Kabelnetzbetreiber zuständig. Router konnte man selbst kaufen oder gegen Aufpreis mieten. Alle waren glücklich. Bis irgendwelche zugekoksten Marketingtypen auf die Idee kamen, kein "superschnelles Internet" mehr zu verkaufen, sondern "hyperschnelles WLAN".

Was wurde vor der Einführung der "Routerfreiheit" gejammert, wie sehr das gerade den Kabelnetzen schaden wird. Die Kabelnetzbeitreiber wollten, wenn überhaupt, nur Geräte zulassen, die sie vorher "zertifiziert" hatten (kamen damit aber bekanntlich nicht durch). Also einfach wieder Modems verleihen? Och nö, so schlimm ist es dann doch wieder nicht.

So, ausgemotzt. :zwinker:
Da kann ich nur voll und ganz zustimmen, früher war alles besser, besonders im KabelBW-Land. Jetzt wird man bevormundet und der Service/Support geht vollends den Bach runter. Was wäre die Welt nur ohne BWLer/Controller/Marketingabteilungen...

Komisch, dass es in fast allen anderen Ländern besser läuft, insbesondere der FTTH-Ausbau.
 
Thema:

Wie die Routerfreiheit genutzt wird (Statistik)

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