Wie schließe ich noch zusätzliche Kabel an?

Diskutiere Wie schließe ich noch zusätzliche Kabel an? im Unitymedia allgemein Forum im Bereich Rund um Unitymedia; Das funktioniert dann schonmal nicht. Du kannst einen Anschluss nicht über das Coaxnetz aufteilen. Jede ans Netz angeschlossene Fritzbox setzt...

robbe

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Das funktioniert dann schonmal nicht. Du kannst einen Anschluss nicht über das Coaxnetz aufteilen. Jede ans Netz angeschlossene Fritzbox setzt einen eigenen Vertrag voraus. Wenn du da jetzt einfach eine Box anschließt, passiert genau garnichts, erst wenn auf genau diese Box ein Vertrag gebucht wird.

Du kannst dein Internet nur über die üblichen Wege verteilen, also Wlan, Dlan und Lan. Wenn du also beide Fritzboxen via Lankabel verbindest, kann die zweite Box das Internet der ersten problemlos mitbenutzen.
 

Flecker

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Das ist natürlich blöd... 😒
Ich wollte jetzt nicht durch die ganze Hütte Kabel legen 🙈
Bei DLan geht mir zuviel Leistung verloren 🤔
 

robbe

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Kommt immer drauf an, wie aufwendig die Verlegung eines Kabels im entsprechenden Fall ist. Ich glaube in den allermeisten Fällen ist das einfacher als man glaubt und an nem halben Tag erledigt. Ich bin da ziemlich schmerzbefreit und hab von der Fritzboox in mein Arbeitszimmer auch 20m Kabel durch den halben Keller und Kaminschacht gelegt, obwohl ich die 5m Luftlinie sicher auch locker mit Wlan ohne großartige Einbußen hätte überwinden können. Für viele andere Leute hingegen ist selbst nen kleines Loch durch die Wand ins Nachbarzimmer oft schon ein unüberwindbares Hinderniss.
 

Flecker

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Bei mir wären es an die 35 Meter 🙆🏻‍♂️😅 Muss ich da auf ein besonderes Kabel achten? CAT5, 6,7 oder 8?
 
wwerner

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Danke schonmal für die schnelle Antwort.
Doch, ich möchte den Anschluss gerne aufteilen, da der Router im WZ steht und ich im Böro stabiles Netz brauche. Habe bisher über DLan verteilt, aber da kommen leider nur 28k statt 400k an
Falls Du keinen separaten Vertrag fürs Büro abschließen willst benötigst Du ein LAN Kabel von der vorhandenen Fritzbox im WZ ins Büro.
Dann genügt aber auch ein Repeater im Büro für die volle Banbreite...
 

Flecker

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Ist das in der Länge dann auch tauglich, also geht da nicht zuviel verloren?
 
kalle62

kalle62

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hallo

Ich bin da auch ziemlich schmerzfrei,mein Vermieter hatte ein 14 oder 16 mm Steinbohrer von meine 30cm länge.Und ab ging es durch die Wand,Kosten etwa 17--22 Euro je nach Größe und Länge.

gruss kalle
 

robbe

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Ja kannst du, nur ist sie bei Anbindung per Lan kein Repeater, sondern Accespoint.
 

robbe

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Klar, ein Accespoint ist immer besser als ein Repeater.
 

epionier

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Eine Frage: Was ist denn der weiße Kasten zwischen EIngangskabel und dem Verstärker?

Meine Eltern hatten diesen bislang nicht, jetzt hat aber ein Techniker diesen dazwischen geschaltet und ich würde gerne wissen wozu der da ist.

Ich meine diesen hier auf dem Board rechts oben im Bild (mit den zwei Blitzen ;D):

 
MartinP_Do

MartinP_Do

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Das ist ein doppeltes galvanisches Trennglied. Eigentlich muss das aus der Kellerwand von außen kommende Erdkabel direkt am Hausübergabepunkt in den Potentialausgleich des Hauses einbezogen werden.
Bei Unitymedia wird aber dieses Kabel inzwischen nicht mehr geerdet, sondern auf ganzer Länge ohne berührbare Metallteile bis zu diesem weißen Kasten geführt. Darin verbirgt sich ein doppeltes galvanisches Trennglied, was den Schirm und den Innenleiter des Zuleitungskabels über Kondensatoren trennt. Nur die Hochfrequenz wird durchgelassen ...

An dieser Stelle sind die Blitze sogar gerechtfertigt. Das weiße Gehäuse sollte nur jemand öffnen, der weiß, was er tut ....

Auf der Suche nach sporadischen Fehlern meines Kabel-Internet-Anschlusses habe ich solch ein Trennglied auch gesetzt ... vorher flossen über den Schirm des Kabels vom Hausanschluss 1 Ampere ... Es hat sich aber keine Verbesserung durch das Trennglied ergeben. Der Fehler saß woanders. Habe es aber dringelassen, weil es anscheinend heutzutage eh bei allen Modernisierungen installiert wird ...
 
kalle62

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hallo

Ist ja Lustig ! ist ja das selbe Bild von Beitrag 1 aus 2018.

gruss kalle
 
MartinP_Do

MartinP_Do

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Ist auch, abgesehen von dem Festanschluss, das einzige Teil auf dem Bild, wo er wirklich gefordert ist.
Ist es üblich am Verstärker den Netzstecker abzukneifen, und einen "Festanschluss" zu machen?
Vielleicht nur in Mehrfamilienhäusern, wenn man vermeiden will, dass jemand, der "Strom braucht" einfach den Stecker zieht, um sein Gerät anzuschließen.
Bei mir (Einfamilienhaus) hängt eine Steckdose neben der Anschlussplatte und da steckt der Netzstecker des Verstärkers drin ...
 

robbe

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Üblich eher nicht, ist aber je nach Sub Gebiet mehr oder weniger häufig anzutreffen. Hab sowas in 5 Jahren vielleicht 10 mal gesehen und war jedes mal froh, dass ich nicht dort war, um den Verstärker zu tauschen.
 
Bastler

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Eigentlich soll das nur per Festabschluss gemacht werden, wenn ein Gebäude keinen FI-Schutz hat und keine Steckdose für den Verstärker vorhanden war vor der Installation.
Also eigentlich extrem selten.


Wie das aber so ist, haben das manche Firmen oder Techniker nicht verstanden (Lesen und Verstehen ist aber auch so was von schwer) und anders umgesetzt.
 

lumbermatt

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Aber daür eine Spelsberg A-Box und nicht billigster Baumarkt Krempel... und ein Muffe mit einer zweiadrigen Zuleitung die per se nicht rund ist also sowieso nicht dicht.
Generell finde ich das Vorhaben etwas fragwürdig, wer schon mal solch eine Zuleitung abgezwickt weiß wie dünn diese Leiter sind und die dann in eine Klemme zu zwingen, na ja also ich würde es nicht machen wollen.

Eigentlich soll das nur per Festabschluss gemacht werden, wenn ein Gebäude keinen FI-Schutz hat und keine Steckdose für den Verstärker vorhanden war vor der Installation.
Also eigentlich extrem selten.
Wenn ein PE vorhanden ist (was ja eigentlich fast 50 Jahren der Fall sein sollte) dann sollte doch nichts im Weg stehen eine Steckdose anständig zu setzen (anstelle mit einer Abzweigdose herum zu friemeln). Aber vermutlich gibt es da ein Haufen anderer Gründe (Stichwort Mehrparteienhaus und/oder frei zugänglicher Keller :) )
Noch fragewürdiger ist diese Mantelleitung oben ? Wenn das ein echter PE (und nicht irgend eine Anbindung an ein Metalrohr irgendwo) ist, dann ist die Gerätehülle des Verstärkers mit dem über die Lochplatine verbunden was bei einem SK II Gerät sowieso nicht zulässig ist.

EDIT : Oben ist noch eine gn/gb Ader die irgendwo in den Kabelkanal rein geht ... auch spannen wo die hingeht...
 
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MartinP_Do

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Wenn das ein echter PE (und nicht irgend eine Anbindung an ein Metalrohr irgendwo) ist, dann ist die Gerätehülle des Verstärkers mit dem über die Lochplatine verbunden was bei einem SK II Gerät sowieso nicht zulässig ist.
Das würde mich bei einem Breitbandverstärker wundern. IRGENDWIE ist der mit dem PE immer verbunden, da die Schirmanschlüsse der F-Buchsen mit dem Metall-Gehäuse des HF-Teils des Verstärkers verbunden sind, und wiederum die daran angeschlossenen Antennenleitungen auch in den Potentialausgleich des Hauses einzubinden sind ...
Möglicherweise sind die spannungsführenden Teile des Netzteils im schwarzen Plastikkasten besonders isoliert, und deshalb ist das doppelte Quadrat auf dem Typenschild gerechtfertigt ...

Vielleicht hilft auch die Unterscheidung zwischen "Funktionserdung" und "Schutzerdung" weiter ..
 
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Bastler

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Mit frei zugänglichen Kellern in Mehrfamilienhäusern hat das nichts zu tun.
Es ging einfach darum, dass man in Häusern ohne FI-Schalter (die ja trotzdem einen PE haben können) umgeht, dass man bei der Installation einer neuen Steckdose keinen FI-Schalter setzen muss, da Festanschluss ja ohne FI erlaubt war (oder auch noch ist?), wie man es ja auch von Herdanschlüssen kennt. Da war (oder sogar ist?) es auch erlaubt, den Herd ohne FI-Schutz anzuschließen - auch wenn das völliger Schwachsinn ist.

Und ja, die Ausführung ist mehr als fragwürdig, aber eben so von UM vorgegeben. Die Verstärkerkabel passen nicht in eine Verschraubung, dafür wird dann mit Beschriftungskabelbindern eine "Zugentlastung" gebastelt...
Und in den Anleitungen mancher Verstärker steht sogar, dass man das Netzkabel nicht abschneiden darf :p .

Wie gesagt, der Fall, dass 1. keine Steckdose vorhanden ist und 2. gleichzeitig kein FI-Schalter vorhanden ist ist recht selten. Und nur dann darf so ein Festanschluss verbaut werden (ob das noch so gehandhabt wird weiß ich nicht, ich habe das selbst eh NIE gemacht).
Und wenn eine klassiche Nullung vorliegt, also nur PEN und kein PE, dann darf auch kein Festanschluss verbaut werden, weil dann ja ohnehin nicht installiert werden darf.

Einige Firmen haben aber eine Zeit lang scheinbar diese Regelung nicht richtig verstanden und stattdessen einfach pauschal immer Festanschlüsse verbaut.
Das Gleiche gilt für diverse andere UM-Vorschriften auch...


Oben ist noch eine gn/gb Ader die irgendwo in den Kabelkanal rein geht ... auch spannen wo die hingeht...
Höchstwahrscheinlich geht eine zur PAS (oder auch nicht) und die andere zum HüP.
Spannend wäre jetzt in erster Linie, ob sie auch noch ma HüP angeschlossen ist oder nicht.
Wäre sie noch angeschlossen, wäre das galvanische Trennglied völlig funktionslos - aber gerade die Konstellation sieht man recht häufig.
Hauptsache "DGT" eingebaut und die Position abgerechnet, scheißegal, ob das technisch überhaupt funktioniert.

Ganz zu schweigen davon, dass ein Großteil der "Techniker" das ganze sowieso nicht darf.
 
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websurfer83

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Und wenn eine klassiche Nullung vorliegt, also nur PEN und kein PE, dann darf auch kein Festanschluss verbaut werden, weil dann ja ohnehin nicht installiert werden darf.
Warum darf in so einem Fall nicht installiert werden? Ich kenne mehrere MFH, in denen einige Wohneinheiten HSI nutzen, andere hingegen nicht. Manche Wohneinheiten haben noch klassische Nullung, andere hingegen wurden mal modernisiert. Solange der Verstärker an einer Steckdose mit FI angeschlossen wird, ist der Rest wohl egal, oder?
 

lumbermatt

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Warum darf in so einem Fall nicht installiert werden? Ich kenne mehrere MFH, in denen einige Wohneinheiten HSI nutzen, andere hingegen nicht. Manche Wohneinheiten haben noch klassische Nullung, andere hingegen wurden mal modernisiert. Solange der Verstärker an einer Steckdose mit FI angeschlossen wird, ist der Rest wohl egal, oder?
Mit einer klassischen Nullung kann man kein FI betreiben da ja der Neutralleiter und der Schutzleiter derselbe ist.
Wenn in einem selben Haus (unterstellt am selben Hausanschlusskasten) einige Wohneinheiten eine klassische Nullung (TN-C) haben und die anderen einen normalen Schutzleiter (TN-C-S) dann hat hier ein Elektriker massiv was verpfuscht (oder wieder mal eine sehr eigene Definition von Bestandschutz gehabt wie oft gesehen).

Generell : klassische Nullung bedeutet TN-C Erdungssystem und sollte man in IT-Systeme oder in Funksysteme aus gründen der EMV vermeiden.
 
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