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Technicolor TC4400 Docsis 3.1 Modem Info Tread

Diskutiere Technicolor TC4400 Docsis 3.1 Modem Info Tread im Internet und Telefon über das TV-Kabelnetz Forum im Bereich Internet und Telefon bei Unitymedia; Mit dem TC4400 müsstest du doch Link Aggregation bzw. Bündelung machen können und kommst damit auf 2 Gbit. Da mein Router nur einen Gbit Port hat...
Soldierofoc

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Habe beim TC4400 noch nichts bezüglich Bonding/Aggregation für die beiden LAN Ports gefunden.
 

floh667

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Kann sich das TC4400 eigentlich auch "aufhängen"? Wir hatten hier gerade einen ganz sonderbaren fehler. Die status LEDs des Modems waren alle i.O. Upstream, downstream, online und auf der link LED gabs vereinzelt aktivität. Allerdings war das modem weder über 192. noch 10. erreichbar und man konnte es nichtmal auf die 192er IP anpingen. Inetseiten ließen sich dementsprechend auch nicht laden und das Telefon gab nur ein besetzt-zeichen.
Ich hab dann mal einfach das Modem neugestartet, es synchte auch ganz normal und schwups war alles wieder da. Internet, telefon, alles.
Leider konnte ich das modem log nicht auslesen zuvor, da es ja nicht mehr reagiert hat und nach dem neustart ist es ja gelöscht.
 

floh667

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is halt alles butterweich formuliert
In paragraph 70 Absatz 2 heißt es
2)Die Bundesnetzagentur kann durch Allgemeinverfügung Ausnahmen von Absatz1 zulassen. Sie berücksichtigt dabei weitestmöglich die nach Artikel 61 Absatz 7 der Richtlinie (EU) 2018/1972 vom GEREK erstellten Leitlinien. Die Bundesnetzagentur gibt den betroffe-nen Unternehmen, Fachkreisenund VerbraucherverbändenGelegenheit zur Stellung-nahme.
Und artikel 61 absatz 7 der Richtlinie heißt es:
7)Um zu einer einheitlichen Festlegung der Lage der Netzabschlusspunkte durch die nationalen Regulierungsbehörden beizutragen, verabschiedet das GEREK nach Konsultation der Interessenträger und in enger Zusammenarbeit mit der Kommission bis zum 21. Juni 2020 Leitlinien zu gemeinsamen Vorgehensweisen bei der Bestimmung des Netzabschlusspunkts für verschiedene Netztopologien. Die nationalen Regulierungsbehörden tragen diesen Leitlinien bei der Festlegung der Lage der Netzabschlusspunkte weitestmöglich Rechnung.
Und die Richtlinie ist riesig https://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/PDF/?uri=CELEX:32018L1972

An sich ist das ganze eh affig. Demnach könnten mobilfunkanbieter den menschen vorschreiben, mit welchem handy sie sich ins Mobilfunknetz einwählen, sofern die Bundesnetzagentur dies erlauben würde mittels Allgemeinverfügung. Denn in Absatz 1 des gesetzentwurfs heißt es
(1)Der Zugangzu öffentlichen Telekommunikationsnetzen an festen Standorten ist an einer mit dem Endnutzer zu vereinbarenden, geeigneten Stelle zu installieren. Dieser Zugangist ein passiver Netzabschlusspunkt; das öffentliche Telekommunikationsnetz en-det am passiven Netzabschlusspunkt. Für Mobilfunknetze ist die Luftschnittstelle grund-sätzlich der Netzabschlusspunkt.
 
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floh667

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ist es eigentlich vorteilhaft, wenn der Pegel der upstreamkanäle eher im niedrigen 40dBmV bereich liegt oder ist er besser im oberen, richtung 50? Bei uns schwanken die Kanäle über den Tag verteilt auf zwischen 44/45dbmV auf dem 30,8mhz bis runter auf 42,8dBmV auf dem 51,8mhz Kanal.

Also es läuft derzeit alles sehr gut, die Uploadeinbrüche scheinen weg zu sein. Mich interessiert nur mal, wie die Upstreamwerte zu interpretieren sind. Was eher erstrebenswert sei. Hohe oder eher niedrige Werte?

generell wurden hier die Werte mittlerweile echt gut. Mittlerweile steigen die Richtung 770mhz auf über 40dB. Das ist erst seit kurzem so. Die fehlerquote des OFDM ist auch unter 1% und das trotz augenscheinlich bescheidenen ~29dB. Hier wirken sich der Anstieg im oberen 700er Bereich wohl positiv aus
Unbenannt-2 Kopie.JPG
 
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MartinP_Do

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Es ist immer mit einer gewissen Schwankung der vom CMTS vom einzelnen Kanal angeforderten "Sendeleistung" zu rechnen... Gefühlsmäßig würde ich sagen, dass mittlere Werte bei ca 45 dB da die meiste Sicherheit gegen Schwankungen nach oben und unten ohne Grenzwertüberschreitungen bieten ...

Hier sind die angeforderten Pegel einen "Tick" unterhalb der Mitte. Der niedrigste Pegel hat 2,8 dB "Luft" nach unten, der höchste Pegel aber gut 5 dB nach oben ... Ist aber sicherlich auch so völlig o.k....
 

floh667

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Ja darum woltle ich mal nachfragen.
kann man die Werte denn so interpretieren, dass umso mehr Sendeleistung gefordert ist, umso "schlechter" die Leitung ist? Also das Modem "lauter sprechen" muss, damit das CMTS es versteht?
 
Soldierofoc

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Es hat ja nicht nur was mit der Leitung an sich zu tun, sondern (eher) auch wie die Anlage eingepegelt ist. Die Upstreamfrequenzen können ja autark von den DS Frequenzen eingepegelt werden.
Grundsätzlich ist es erst einmal für die Leistung egal ob du am unteren, oberen oder im mittleren Toleranzfeld dich bewegst. Die Mitte ist sicherlich anzustreben um genügend Puffer bei etwaigen Störungen zu haben.
 

floh667

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nach einem frischen modem neustart sind sie meist alle gleichmäßig auf 44-45dBmV. Erst nach einiger zeit wandern sie dann so auseinander.
Kann man es dann so verstehen, das die Sendeleistung ab dem verstärker etwas hoch ist, wenn das CMTS dem Modem sagt es soll auf niedrige 40er Werte runter?
 
Soldierofoc

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Ich zitiere hier mal einen Beitrag von Hempari vom Juli, der das gut erklärt:

Die Pegel werden vom Kabelmodem selbst festgelegt und zwar genau so, dass am Ausgang des C-Linienverstärkers immer genau 15 dBmV ankommen. Erhöht sich die Dämpfung zwischen Kabelmodem und C-Linienverstärker, so steigt der Sendepegel des Modems. Bis etwa 56 dBmV sind da auch keinerlei technische Probleme zu erwarten.
 
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d.h ein niedriger Wert ist eher wünschenswert da dies ein Indikator für eine recht dämpfungsarme leitung zum verstärker ist?

Interessant wie das Modem das weiß, da der Linienverstärker doch eigentlich ein passives Bauteil ist und nicht aktiv Informationen mitteilt? Oder doch? hach ich bin so unwissend aber neugierig xD
 

Wechseler

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d.h ein niedriger Wert ist eher wünschenswert da dies ein Indikator für eine recht dämpfungsarme leitung zum verstärker ist?
Nein, wünschenswert ist ein möglichst hoher Wert, nahe aber nicht zu nah am erlaubten Maximum. Um die Leitungsdämpfung kümmern sich die Linien-Verstärker. Sind die zu fett eingestellt, verstärken sie auch fleißig Störungen und Ingress mit, während dein Modem nun kaum dagegen ansenden darf. Ist die Linie richtig eingepegelt (gibt da unterschiedliche Vorgaben je nach KNB), siehst du ein starkes Nutzsignal, was nur mit dem gerade Notwendigen weiter verstärkt wird. Jede Verstärkung senkt nämlich den SNR (den du als Kunde nicht siehst).
 
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