FTTH - Was ist dran?

Diskutiere FTTH - Was ist dran? im Netzausbau und Digitalisierung Forum im Bereich Rund um Unitymedia; Also nochmal vereinfacht zum Mitschreiben: Alle Signale werden vom NOC (das ist das, was UM leicht irreführend als "Headend" bezeichnet) per...

GLS

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Ich kann mir aber nicht vorstellen, daß derzeit an jeder Nahtstelle Glasfaser-Kabel z. B. Umsetzer sind, die aus IP-Paketen wieder ein analoges PAL-TV-Signal machen. Eher würde ich denken, daß das Signal auf der Glasfaser so daherkommt, daß eine relativ einfache Umsetzung zurück auf PAL-TV-Signale möglich ist...
In welcher Form das Signal über Glas übertragen wird, kann ich nicht sagen bzw. wie die Umsetzung von Optischen und elektrische Signale abläuft. Das Netz wird sicherlich über IP-Datenpakete ablaufen (wie auch sonst). Wie das allerdings beim TV-Signal abläuft - das wäre wirklich interessant.
Also nochmal vereinfacht zum Mitschreiben: Alle Signale werden vom NOC (das ist das, was UM leicht irreführend als "Headend" bezeichnet) per IP-Multicast übers Backbone verteilt. Anschließend erfolgt in den regionalen Kopfstationen (nicht "Headend" im UM-Sinne; nennt sie "Content Hub", "Netzknoten" oder "TV-PoP", wie auch immer) die Modulation auf DVB-C für digitales TV und im CMTS (eigentlich eine Ebene tiefer als die Kopfstation, zukünftig werden aber beide Einheiten im CCAP vereint werden) die Modulation auf DVB-C für DOCSIS-Internet. Das Gesamtpaket wird selbstverständlich so über Glasfasern übertragen. Die Umsetzung am Node auf Koax verändert am Signal überhaupt nichts; das ist vorher DVB-C (und vorübergehend noch analog) und nachher auch. Mit IP vs. Broadcast (Übertragungstechniken) hat LWL vs. Koax (Übertragungsmedien) nichts zu tun.
Genau. Und diese Technik ist eigentlich schon uralt (in Berlin seit den 80ern im Einsatz) und dennoch topmodern. :smile:
RFoC ist es auch bei sämtlichen anderen FTTx-Techniken im Kabelnetz.
Von Koax auf Glasfaser (!!) glaube ich mal nicht. Das wäre ja ziemlich großer Unsinn seitens UM. Das wird schon eine direkte LWL-Anbindung sein.
Warum denn nicht? Sollte man in Neubaugebieten, die an keiner Glasfaser-Trasse liegen, stattdessen Koaxialkabel verlegen? ;) Erstmal bringt es natürlich nichts, aber für später stehen dann viele Optionen offen.
In allen auf 862 MHz ausgebauten Gebieten, ob Neubau oder nicht, liegt eine Glasfaser-Trasse in der Nähe, sonst könnte man die hohen Frequenzen nicht belegen. Zumindest die A-Linien müssen bei UM in den Ausbaugebieten (und das sind fast alle Bereiche) aus Gf sein. Warum sollte UM auf der kurzen Strecke zwischen dem früheren A/B-VrP und dem C-VrP noch Koax einsetzen, wenn C- und D-Linien wiederum Gf sein sollen (wir reden ja von FTTB)? Das ist doch unlogisch.
 

addicted

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Ich glaub das Beispiel bezog sich auf einen möglichen Ausbau z.B. eines Neubaugebietes bereits mit FTTB, wenn das Neubaugebiet selbst aber noch von einer (vorhandenen) Koax-Zuleitung versorgt wird, weil z.B. der nächste Knoten wo Glas ankommt doch noch zu weit weg ist.
Prinzipiell kann ich mir das vorstellen, die Frage schien eher zu sein, ob es bei UM gemacht wird/werden würde.
 

websurfer83

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Das, was du in der Vermittlungsstelle vermutest, ist ein Hub.
Hallo GLS,
als 2008 der 862 MHz-Ausbau hier im Anschlussbereich durchgeführt wurde, habe ich einen der durchführenden Techniker befragt, bis zu welchem BK-KVz das LWL verlegt wurde und wo sich der Fiber Node befindet. Er erklärte mir: "In der Vermittlungsstelle, es wurde kein KVz mit Glasfaser angefahren."

In den Jahren seit 2008 ist mir auch an keinem BK-KVZ aufgefallen, dass dort hin aufgegraben wurde oder neue Kabel dorthin verlegt wurden. Mit hoher Wahrscheinlichkeit wurde seitdem hier kein Node Split durchgeführt. Man muss auch sagen, dass dies topografisch hier relativ anspruchsvoll ist, da zwischen Vermittlungsstelle und versorgtem Ort ein nicht zu unterschätzendes Tal liegt und mir schon 2006 beim VDSL-Ausbau der Telekom gesagt wurde, dass es technisch anspruchsvoll sei, auf der einen Seite in das Tal herunter zu legen und auf der anderen Seite wieder nach oben (die Telekom hat es für VDSL realisiert).

Und ob dieses angesprochene Neubaugebiet mit dem FTTB wirklich von der Vermittlungsstelle mit LWL angefahren wurden möchte ich bezweifeln. Allerhöchstens könnte ich mir vorstellen, dass man von der Telekom eine Dark Fibre vom Kabelschacht des nächstgelegenen DSLAM des VDSL-Ausbaus angemietet hat. Wird sowas häufiger gemacht oder ist das ausgeschlossen?
 

Dragon

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Alle Signale werden vom NOC (das ist das, was UM leicht irreführend als "Headend" bezeichnet) per IP-Multicast übers Backbone verteilt.
Das ist eigentlich die übliche Bezeichnung.
NOC (Network Operation Center): der Ort an dem die Techniker sitzen und das Netzwerk überwachen und betreiben
Headend: Ort an dem die Fernseh-Signale empfangen und aufbereitet werden

In Kerpen ist beides, in Stuttgart zumindest ein weiteres Headend.
In allen auf 862 MHz ausgebauten Gebieten, ob Neubau oder nicht, liegt eine Glasfaser-Trasse in der Nähe, sonst könnte man die hohen Frequenzen nicht belegen.
Ich wollte erst mal nur anmerken, dass es technisch möglich ist. Ob Unitymedia das macht, weiß ich nicht. Gänzlich ausschließen würde ich es aber in unwirtschaftlichen Fällen nicht (wenige Kunden und weite/komplizierte Verlegung).
 

GLS

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Hallo GLS,
als 2008 der 862 MHz-Ausbau hier im Anschlussbereich durchgeführt wurde, habe ich einen der durchführenden Techniker befragt, bis zu welchem BK-KVz das LWL verlegt wurde und wo sich der Fiber Node befindet. Er erklärte mir: "In der Vermittlungsstelle, es wurde kein KVz mit Glasfaser angefahren."
Sehr interessant! Das widerspricht allem, was ich bisher von KDG-Leuten gehört habe. Warum macht es UM anders bzw. warum funktioniert das überhaupt? :kratz: Das kann wohl nur jemand erklären, der sich bei UM sehr gut auskennt.
 

Dragon

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Inwiefern widerspricht das deinen Informationen? Beim 862 MHz-Ausbau kommt es doch vor allem darauf an, dass nicht zu viele Verstärker hintereinander geschaltet werden. Da die Verstärkerpunkte laut Hemapri (https://forum.unitymedia-helpdesk.de/viewtopic.php?p=20409#p20409) zwischen 500 und 3000 Meter auseinander liegen können, sollte es doch möglich sein auch weiter entfernte Ortsteile per Koax zu versorgen, sofern es die vorhandene Netzstruktur zulässt?
 

GLS

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Das ist genau das Problem: Wenn zuviele Verstärker hintereinander geschaltet werden, kommt auf den oberen Kanälen (E69, E68, usw.) kein brauchbares Signal mehr an. Daher muss, so bisher meine Kenntnisse aus dem KDG-Forum, beim 862-MHz-Ausbau zumindest die erste A-Linie aus Gf sein, damit die VrP-Anzahl reduziert wird. Das reicht jedoch immer noch nicht aus, um z. B. E69 mit 256QAM zu modulieren, daher werden die oberen Kanäle ja mit 64QAM moduliert (oder gar nicht belegt). Aber ich kann mich da gerne nochmal schlau machen.

Gegenfrage: Wenn die A-Linie nicht zwingend Gf sein muss, warum braucht dann KDG auf dem Land (wo mehrere Kilometer zwischen den Dörfern Koaxkabel liegt) so ewig lang um dort auf 862 MHz auszubauen? Jedenfalls sind noch große Bereiche nur auf 630 MHz...
 

Dragon

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Was meinst du mit der ersten A-Linie? Gerade bei den Gebieten, die vom Standort der ehemaligen Kopfstation direkt erreicht werden können, bietet es sich doch an diese von dort aus zu versorgen. Idealerweise gehen dort gleich mehrere Linien in verschiedene Richtungen ab, sodass man diese sogar leicht in verschiedene Segmente aufteilen kann.
Für die Bereiche, die nur über zu viel Verstärkerpunkte erreicht werden, müssen dann eben gesondert versorgt werden und bekommen einen eigenen Fiber Node.
 

GLS

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Mit "erste A-Linie" meine ich die A-Linie, die direkt aus der bBKVrSt (= Verstärkerstelle [alter Begriff für's Kabel] = Vermittlungsstelle [wenn wir bei der Telekom wären] = Hub [neudeutsch]) rauskommt und bis zum ersten KVz führt. Die Linie danach war früher mal die B-Linie, aber heute wird sie für den nächsten KVz wieder zur A-Linie. Das sagen KDG- wie UM-Techniker übereinstimmend, s. auch den von dir verlinkten Post von Hemapri.

Aber dank deines Posts können wir jetzt versuchen den Widerspruch aufzulösen: Ich bin davon ausgegangen, dass websurfer83 einige Kilometer entfernt von der letzten V(r)St wohnt, weil er von einem Tal gesprochen hat, das dazwischen liegt. Insofern hat es mich sehr gewundert, dass dort noch trotz 862 MHz Koax liegen soll. Bei KDG gibt es den Richtwert, dass es nicht mehr als 12 Koax-VrPe (also Koax-KVz) sein dürfen, wenn bis 862 MHz genutzt werden soll. Bei einem Abstand von ca. 500 m wären das allerhöchstens 6 km zur V(r)St, wo es noch gerade so geht. Nun spricht Hemapri überraschend von 3000 m Entfernung zwischen manchen VrPen - doch wären dann immer noch 12 VrPe insgesamt erlaubt oder müssten es da nicht viel weniger sein? Und wie weit wohnst du wirklich von der VrSt weg, websurfer83? :smile:

Ich stimme dir, Dragon, zu, dass es bei Wohngebieten, die nahe an der VrSt liegen, keine A-Linie aus Glas braucht. Aber in diesem Fall wird man die kurze Strecke zur VrSt im Falle eines FTTB-Neuverkabelungsgebietes eben auch gleich in Gf bauen anstatt sie umständlich in Koax zu lassen und mehrmals die Trägermedien zu wandeln. Ansonsten dürfte das Neubaugebiet tatsächlich noch in Koax angeschlossen werden. Meine These war ja, dass in allen 862-MHz-Gebieten irgendwo in relativer Nähe (die Frage ist, welche) eine Gf-Trasse liegt, nämlich entweder die A-Linie oder an der VrSt selbst.
 

addicted

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Sorry, wenn ich mal so reingrätsche, ohne das wirklich alles nachvollziehen zu können, aber mich interessiert da eine bestimmte Frage zu:

Wäre tendentiell jeder Punkt, an dem irgendeine Art von Glas durchgeht, geeignet um jemanden von dort aus anzuschließen, der z.B. Company Fiber oder etwas vergleichbares beauftragen wollen würde?
Oder geht das nur an einem Punkt, wo noch direkt Ethernet im Glas gemacht wird?
 

GLS

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Nein, nein, nur zu. :smile:
Wäre tendentiell jeder Punkt, an dem irgendeine Art von Glas durchgeht, geeignet um jemanden von dort aus anzuschließen, der z.B. Company Fiber oder etwas vergleichbares beauftragen wollen würde?
Oder geht das nur an einem Punkt, wo noch direkt Ethernet im Glas gemacht wird?
Ohne dass ich mich jetzt genau mit den Typen von Glasfaserleitungen auskenne, wage ich zu behaupten, dass es immer davon abhängt, was im Gf-Kabel übertragen wird. Sich direkt an eine Backbone-Leitung anzuschließen und DOCSIS zu wollen, funktioniert nicht, weil das Signal darin noch nicht als DOCSIS vorliegt. Die Leitungen nach dem CMTS (also NE2.2d oder NE3) sollten für einen Direktanschluss geeignet sein, aber nur, wenn man eben DOCSIS (und/oder Kabel-TV) will, es sei denn, UM bietet speziell für Firmenkunden auch andere Arten des Internetzugangs an.

Jetzt poste ich doch mal das Gf-Modem, was bei einigen FTTH-Betreibern genutzt wird:
https://www.r-kom.de/cms/upload/pdf/GFO-Box_FTTH-.pdf
Das ist offensichtlich ein Netzbetreiber, der kein DOCSIS anbieten (jedenfalls scheint das Gerät keinen Tuner dafür zu haben), sondern direktes Gf-Internet (was wäre dafür die Bezeichnung? :kratz:), aber Kabel-TV über RFoG, was man schön am Koax-TV-Ausgang sieht. Das Kabel mit dem grünen Stecker ist der optische Eingang und Internet kommt natürlich als Ethernet wieder raus, Telefon nicht zu vergessen. Wenn man also die Gf-Leitung eines solchen Anbieters anzapfen will, braucht man für Internet andere Endgeräte als bei UM, während für TV die bisherigen Tuner weitergenutzt werden können.
 

Dragon

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Ohne dass ich mich jetzt genau mit den Typen von Glasfaserleitungen auskenne, wage ich zu behaupten, dass es immer davon abhängt, was im Gf-Kabel übertragen wird.
Ja und nein. Du hast natürlich Recht, dass man nicht einfach an einen FTTB-Anschluss (mit RFoG) einen 10 Gbit-Router anschließen kannst.
Allerdings verlegt keine Unternehmen Glasfaser-Trassen mit einer einzelnen Glasfaser, sondern es werden Erdkabel mit bis zu mehreren hundert Fasern verbuddelt. Daher sollte es praktisch an allen Trassen noch ungenutzte Fasern (Dark Fiber) geben, die man für zukünftige Erweiterungen oder Sonderlösungen wie Company Fiber nutzen kann. Auch besteht die Möglichkeit über eine Faser mehrere Signale zu schicken (Stichwort xDWM; also über unterschiedliche Wellenlängen), was die Kapazitäten im Glasfaser extrem erhöht.
Prinzipiell gilt also schon: Wo Glasfaser-Trassen liegen und zugänglich sind, lassen sich diese auch für andere Techniken als HFC nutzen. Alles eine Frage des Geldes...
 

websurfer83

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Jetzt poste ich doch mal das Gf-Modem, was bei einigen FTTH-Betreibern genutzt wird:
https://www.r-kom.de/cms/upload/pdf/GFO-Box_FTTH-.pdf
Das ist offensichtlich ein Netzbetreiber, der kein DOCSIS anbieten (jedenfalls scheint das Gerät keinen Tuner dafür zu haben), sondern direktes Gf-Internet (was wäre dafür die Bezeichnung? :kratz:), aber Kabel-TV über RFoG, was man schön am Koax-TV-Ausgang sieht. Das Kabel mit dem grünen Stecker ist der optische Eingang und Internet kommt natürlich als Ethernet wieder raus, Telefon nicht zu vergessen. Wenn man also die Gf-Leitung eines solchen Anbieters anzapfen will, braucht man für Internet andere Endgeräte als bei UM, während für TV die bisherigen Tuner weitergenutzt werden können.
Hallo GLS,
das ist ein ONT, ähnlich wie es bei der Telekom bei FTTH auch verwendet wird. Die Technik, die dahinter liegt, ist GPON (= Gigabit Passive Optic Network). Dabei teilen sich üblicherweise 32 Kunden in einem Segment eine Gesamtkapazität von 2,5 Gbit/s im Downstream:
https://de.wikipedia.org/wiki/Gigabit_Passive_Optical_Network

"Dahinter" kann man einen beliebigen Router anschließen, der eine freie WAN-Schnittstelle besitzt und IPoE unterstützt.

Gruß
websurfer83.
 

Hoffi

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Okay, Ihr seid hier ja sehr technisch geworden....

Was eigentlich wissen wollte ist, ob UM bei FTTB/FTTH (ist das nicht das selbe?) wirklich die Glasfaser bis in den Keller legt, wie der Name verspricht, oder der letzte Meter dann doch Kupfer ist?

Das Baugebiet ist Uralt, aber sämtliche Straßen werden/wurden von grund auf neu gemacht.
 

Soldierofoc

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FTTB = Bis ins Haus/Keller (kann auch bei einem Mehrfamilienhaus/Mietshaus) sein - mit einem Micronode der dann von Glas auf Koax umsetzt
FTTH = Bis ans das Endgerät im Wohnraum/Wohnung bzw. zum Eigentum.
FTTC = Bis in den Ort/Nahverteiler/KVZ bzw. wird dann statt dessen ein MFG/Multifunktionsgehäuse aufgestellt in der die Technik/Node untergebracht ist bzw. bei DSL die Linecard/Aktive Technik.
 

Hoffi

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Ah, Danke. Ja, dann ist es für mich als Eigenheimkbesitzer ja wirklich da selbe. Wie ich ins Wohnzimmer vom Keller gehe, weiss ich noch nicht. Vermutlich gar nicht, da Cat7 liegt und der Rest dann im Keller bleibt.
 

Soldierofoc

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Belass die Technik im Keller bzw. an dem zentralen Standort. Wenn du eh überall Patchkabel/Cat5/Cat6/Cat6 liegen hast, kommen diese Kabel ja vermutlich eh hier an. Und eben an der Stelle würde ich auch die neue Leitung ankommen lassen bzw. die Geräte/Router etc. installieren lassen. Mit Cat7 bist du eh für die nächsten Jahre auf der sicheren Seite.
 

Hoffi

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Alles Klar, dachte ich mir. Für WLAN hab ich eh einen eigenen AP, da das Fritz! WLAN Müll ist.

Mittlerweile sind auch mehr Daten über die Kampagne zu bekommen, wir bekommen Glasfaser bis ins Haus und da wird dann auf COAX Kupfer umgeswitched. Verstehe ich zwar nicht, da könnte man ja auch eine Fritz!Fibre nehmen.

Oder macht das keinen großen Unterschied?
 

Soldierofoc

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Ich wüsste gar nicht ob UM eigene Glasfasermodems anbietet - habe hierzu wenig Erfahrung. Ich vermute das grundsätzlich aktuell bei UM immer auf Coax vor dem Endgerät/NE4 - sprich kein Glas bis ans Endgerät. Sofern du DVB-C TV nutzen wolltest (tust du ja nicht), wäre das eh die Vorraussetzung dafür.
Interessant wäre auch, ob die FB Fibre überhaupt an einem FTTH-Anschluss laufen würde..

Bei den aktuell angebotenen Bandbreiten macht das aber keinen Unterschied.
 

addicted

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Interessant wäre, und daher rührte auch meine Frage, ob man dann von dem POP im Haus z.B. Company Fibre buchen könnte ;)
Da würden dann nämlich die Tiefbaukosten komplett entfallen, was ja die größte Einstiegshürde ist.
 

Yabba

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ich finde immer wieder interessant wie es andere Länder um uns herum hinbekommen...

Bei unseren Nachbarn in der Schweiz.
https://www.swisscom.ch/de/privatkunden/internet-fernsehen-festnetz/internet/glasfaser.html

1Gibit symetrisch.. 105 € im Monat..
 
JPDribbler

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ich finde immer wieder interessant wie es andere Länder um uns herum hinbekommen...

Bei unseren Nachbarn in der Schweiz.
https://www.swisscom.ch/de/privatkunden/internet-fernsehen-festnetz/internet/glasfaser.html

1Gibit symetrisch.. 105 € im Monat..
Frag mal in deinem Umfeld Leute die Älter sind als du ob sie einen 100Mbit Anschluss benötigen. Leider sehe ich hier in Deutschland nicht einmal einen Bedarf für mehr als 100mbit. Mein Eltern dümpeln mit 6 Mbit ADSL rum und haben null Interesse an einem Unitymedia Anschluss.
 

addicted

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Meine Eltern haben 50MBit/s Telekom und ärgern sich, dass nicht endlich Vectoring ausgebaut wird.

So ist das mit Anekdoten. Belegen nix.
 

hajodele

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Im Deutschen Land geht es "nur" bis zu 500Mbit synchron https://www.deutsche-glasfaser.de/privatkunden/kombipakete/
Was aber wohl nur ein kaufmännisches Problem ist.
Mit der Technik sieht es ähnlich bescheiden aus, wie in der Schweiz: Du musst dahin ziehen, wo es das gibt, oder warten,warten warten
 
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