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Routerzwang bleibt

Diskutiere Routerzwang bleibt im Internet und Telefon über das TV-Kabelnetz Forum im Bereich Internet und Telefon bei Unitymedia; Das Gesetz hat den Bundesrat passiert: http://www.bundesrat.de/DE/plenum/plenum-kompakt/15/939/939-pk.html#top-11

NeoloeN

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Bleibt die Frage, was der Netzbetreiber dann als Übergabepunkt definiert. An meine Fb6360cable kann ich ja schon heute meine eigene FB7390 anschließen und als Router inkl. WLAN nutzen. Anschluss erfolgt über einen gebridgeten LAN Port an der 6360 (geht beim Business-Anschluss ja)
 

Leseratte10

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Was der Netzbetreiber definiert, ist mir egal. Der Gesetzgeber definiert "passiv" und passiv meint schon mal auf jeden Fall "keine Stromversorgung". Also keine Fritzbox.
 

Leseratte10

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Den würde man wohl eher zum Netz zählen, weil sich den mehrere Kunden teilen (zumindest in einem Mehrfamilienhaus).
 

hajodele

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und wenn du in dein Ein-Familienhaus eine Einliegerwohnung einbaust?
 

mauszilla

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passiv meint schon mal auf jeden Fall "keine Stromversorgung"
Echt? Also kein Hausanschlussverstärker, der ja aktuell absolut Pflicht ist (was auch absolut sinnvoll ist)? Ganz sicher mit dem "ohne Stromversorgung"? Oder ist das scheinbar offensichtliche - wie so oft - dann doch zu simpel gedacht? :cool:

Jörg
Warum ärgerst denn die armen hier :D
Ich weiß das du es eigentlich weißt. ;) im Beschluss ist der passive Anschluss klar als Dose in der Wand benannt worden.
Der Verstärker zählt nicht, weil er ja keine Kommunikationsverbindung aufbaut sondern "nur" die Signale verstärkt. Wäre ja sonst auch ein Modem
 

conscience

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Man kann sich zurechtlegen, was man will; man kann es wenden, wie man will - der, der die Gesetze erlässt, meint Dose.
 

Joerg

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Das ist richtig, der Beschluss meint die Dose in der Wand. Hat nur nix mit Stromanschluss zu tun :p

Jörg
 

Joerg

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Strelnikov hat da übrigens einen guten Punkt in einem anderen Thread angeführt; aktuell behalten Bestandskunden aus Kulanz auch bei Tarifänderungen ihre IPv4; UM könnte aber z.B. bei Kunden, die auf eigene Hardware bestehen, endgültig auf IPv6 und DS-Lite umstellen. Ich halte das für alles andere als unwahrscheinlich...

Jörg
 

GoaSkin

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Ist doch nicht schlimm. Irgendwann wirds eh Zeit, einen Schluss-Strich unter das alte Protokoll IPv4 zu ziehen. Der Mensch muss mal aufhören, ein Gewohnheitstier zu sein, das am liebsten in 20 Jahren noch mit IPv4 unter Windows XP 32 Bit ohne EFI-BIOS ins Internet gehen möchte.
 

Joerg

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Im Prinzip richtig, aber aktuell gibt's noch zu viele IPv4-only-Netze, incl dem meines Brötchengebers sowie meines Mobilfunkproviders. SixxS-Tunnel auf meinem Handy funktioniert zwar einigermaßen, ist aber nur einr Notlösung.

Jörg
 

manu26

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Ich hätte lieber IPv6 heute als morgen, weil es einfach noch eine Menge andere Dinge leichter macht. Aber wie Joerg schon sagt, momentan ist es noch ein bisschen ein Henne-Ei-Problem.
 

mauszilla

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Ist wie mit dem Rumgeheule bei den Analogen Sendern.
Das Problem ist Hausgemacht. Solange IPv4 kein Verfallsdatum bekommt kümmern sich nur wenige darum kompatible zu 6 zu werden.
Würde endlich mal heißen 4 wird xx.xx.xxxx abgeschaltet, würde es auch schnell laufen. Vielleicht mit ein paar anfänglichen Schluckaufs, die jedoch auch schnell behoben werden können und werden.
 

Joerg

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Mit einem kleinen, aber entscheidenden Unterschied für den Kunden: Gegen die Analogabschaltung hilft ein simpler Austausch des TV-Geräts (oder eine DVB-C-Box für 20€), die Problemlösung liegt also im Einflussbereich des Kunden; einen Mobilfunkprovider zu finden, der IPv6 "macht" oder den eigenen Arbeitgeber zum Umstieg zu bewegen ist i.d.R. quasi unmöglich. Daher kann man das m.E. nicht miteinander vergleichen.

Jörg
 

mauszilla

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Jörg, würde IPv4 auch an einem Fixen Termin abgeschaltet, müsstest du keinen Arbeitgeber suchen der auch 6 unterstützt. Es müssten alle umsteigen.
So lange 4 weiter mitgeschliffen wird, sehen eben viele Firmen keinen Bedarf Geld in die Hand zu nehmen und um zu rüsten. Genau da liegt doch der Hase im Pfeffer.
Siehe Business Anschluss UM, da wird sogar mit IPv4 geworben. Statt diesen Herren für den Übergang echtes DS zu geben, bleibt es beim alten 4.
 

Joerg

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Das ist aber unrealistisch, da es keinen "Besitzer" des Internets gibt, der zu einem bestimmten Termin eine zwangsweise Abschaltung von IPv4 bestimmen könnte. Die kommerziellen Beteiligten haben daran kein Interesse, da sie es sich - als Content-Anbieter - nicht leisten können, die IPv4-only-Kunden auszusperren und - als Zugangsprovider - nicht leisten können, ihren Kunden den Zugriff auf IPv4-only-Anbieter zu verweigeren. Auch die Anbieter der globalen Backbones oder die Infrastrukturausrüster werden sich hüten, einen Teil ihrer Kundschaft ohne Not zu verprellen.

Daher ist es zwar extrem ärgerlich, dass z.B. UM den aktuellen v4-Kunden nicht direkt echtes DualStack anbietet - ich wüsste aber nicht, wer (ausser den Kunden, die es aber zum größten Teil wohl nicht stört) dagegen vorgehen könnte.

Jörg
 

mauszilla

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Es müssten sich nur die großen Knoten einig sein und sagen, wir routen nur noch IPv6 und alle anderen müssten mitziehen.
Und wer so Uralthardware in seinen Serverräumen stehen hat das IPv6 nicht möglich ist, der hat eh andere Probleme.
 

Joerg

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Dann werd' doch mal konkret und sag, welche "großen Knoten" freiwillig auf einen Teil des Traffics - und damit Umsatzes - verzichten und Kunden vor den Kopf stoßen sollten? Einen signifikanten Vorteil ziehen sie daraus natürlich nicht, da ihre moderne Hardware problemlos sowohl v4 als auch v6 handlen kann...

Jörg

PS: Um den aktuellen Stand nochmal gradezurücken: Wenn man auf die Homepages der alphabetisch ersten 10 Unternehmen im DAX einen AAAA-DNS-Lookup ausführt bekommt man *kein einziges* Ergebnis; ich hab schon gedacht ich mach' was falsch, aber für www.google.de bekommt man sehr wohl eine v6-Adresse, daran liegt es also nicht.
 

MartinDJR

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Nun ja, wie wollen sie denn den Privatverkauf von Kabelfritten durch AVM verhindern?
Behaupten die wären nicht geeignet geht ja schlecht :D
Genauso mit Cisco Modems ;)
Ist die Frage, ob du die gepatchte Firmware bekommst oder nicht.

Der einzige Grund, den ich mir vorstellen kann, warum die Kabelprovider gepatchte Firmware einsetzen, ist, dass Geräte "von der Stange" nicht am entsprechenden Netz laufen.

Was nützt es dir, wenn du eine FritzBox oder ein Cisco-Modem hast, dank fehlender Softwarepatches aber kein IPv4 und kein VoIP funktioniert?
 

Leseratte10

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Es gibt für die Fritzboxen keine unterschiedliche Firmware. In 10 Minuten Arbeit kann man eine ganz normale Unitymedia-6360 in eine AVM-6360 umwandeln, wo dann sogar das Bridge-Menü auftaucht (was allerdings natürlich nicht funktioniert).

Das ist alles eine Firmware die in Abhängigkeit von einer Einstellung bestimmtes ein- oder ausblendet.
 
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