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Routerzwang bleibt

Diskutiere Routerzwang bleibt im Internet und Telefon über das TV-Kabelnetz Forum im Bereich Internet und Telefon bei Unitymedia; Wer Hoffnung auf ein auswechselbares Kabelmodem hatte oder zumindest auf einen transparenten Bridgemodus des Modems...

GoaSkin

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Das ist im Prinzip nichts Neues.

Die Redaktion von Heise.De hatte schon vor Monaten erkannt, dass ein Provider prinzipiell einen LAN-Anschluss am Router als Übergabepunkt definieren kann und feste WLAN-Zugangsdaten als Internet-Zugangskennwort darstellen darf, wodurch der Routerzwang faktisch erhalten bleibt:

http://www.heise.de/netze/meldung/Transparenzverordnung-kommt-Routerzwang-bleibt-2249972.html


Ansonsten wäre ja das TC 7200 akzeptabel, wenn man den Bridge-Modus einschalten darf. Dann würde sich das Gerät schließlich wie ein Modem verhalten, an dem man einen beliebigen Router betreiben darf. So etwas wäre schließlich für alle Beteiligten die optimale Lösung: Dann könnten Leute, die den Zwangs-Router nicht wollen, sich einen anderen Router besorgen und das Ding als reines Modem nutzen; zugleich hätte aber Unity Media seine Ruhe mit Kunden, die nicht wissen, wie sie einen anderen Router einrichten sollen und das auch nicht wollen. So macht das ja auch Kabel Deutschland.
 

hajodele

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Was so eine Änderung eines Halbsatzes innerhalb einer mehrseitigen Verordnung bewirken kann ..... :nein:
Gibt es schon so was wie eine Petition gegen diese Verordnung?
Ich bin so was von enttäuscht :zerstör:
Am Anfang hatte ich nur Bedenken wegen der schnellen Einführung - aber jetzt :wein:
 

grouper

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ist schon was neues Goa, vorher hieß es dass der Anbieter den Kunden darauf hinweisen muss dass er das Endgerät austauschen kann (und somit effektiv keinen Zwangsrouter zu akzeptieren hat) und nun heißt es dass er den Nutzer auf die nicht-Tauschbarkeit Hinweisen muss... => direkte Bestätigung des Zwangsrouters, vorher nur technisch theoretische Umgehungsmöglichkeit.

+1 für Petition :hammer:
 
reset

reset

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Eine solche Petition gab es schon im letzten Jahr [1] an der sich ganze 871 Personen beteiligt hatten.

Vielleicht sollte man eine solche Petition mal etwas anders aufbauen und mit marktwirtschaftlichen
Argumenten begründen. Der Routerzwang würde ja dann zu einer Bevorzugung bestimmter Hersteller
führen...... :zwinker:

Gruß reset

[1] https://epetitionen.bundestag.de/petitionen/_2013/_06/_21/Petition_43445.nc.$$$.a.u.html
 

GoaSkin

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Petitionen? Wie niedlich.

Mit der Möglichkeit, beim Bundestag Petitionen einreichen zu können, hat man eine schöne Spielwiese eeh. Krabbelstube für Leute eingerichtet, die einen Zwergenaufstand machen wollen, um sie ruhig zu stellen. Aber gewiss nicht, um irgend eine Petition ernst zu nehmen.

So macht man keine Politik. Man muss die zuständigen Politiker zunächst zu einem guten Essen einladen und ihnen dabei einen guten Job als Dank dafür anbieten, den Routerzwang abzuschaffen. Das wirkt im Gegensatz zum Petitions-Kasperl-Theater, das eh nur der Bespaßung von Politikern dient.
 

hajodele

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Laut ZDNET widerspricht das BMWI diesem Entwurf: http://www.zdnet.de/88206796/routerzwang-bundeswirtschaftsministrium-bekraeftigt-geplante-abschaffung/
Haben wir hier jetzt das gleiche HickHack wie bei der PKW-Maut?
 

conscience

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Jeder soll seinen WLAN-/LAM - Router frei wählen können :winken:

Aber die Frage ist die, was versteht man unter Router, Netzabschlussgerät etc. pp .
 

manu26

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Re: AW: Routerzwang bleibt

<t>Eigentlich bekommt man ja keinen direkten Zugang zum Internet mit dem Technocolor. Vielmehr bekommt man ein lokales Subnetz zur Verfügung gestellt, über das man das Internet erreichen kann. Und zwar mit den Möglichkeiten, die der Zwangsrouter vorsieht. Ist jedenfalls meine Sichtweise. Ich kann ja die Motivation der Provider verstehen, aber warum bietet man ein reines Modem nicht einfach als Option an? Meinetwegen mit Warnung: "Achtung, eigene Router->kein Support. Nehmt unseren, dann ist alles plug & play."<br/>
Die meisten werden zufrieden sein, aber wer einen eigenen Router will/braucht, der hat noch immer die Wahl.</t>
 

Joerg

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Andere Sichweise: Eigentlich liefert UM doch mit der F!B 6360 einen recht brauchbaren Router aus; lediglich bei der "Geiz-ist-Geil"-Sparvariante für 5 Euro weniger im Monat muss man eben mit dem TC7200-Murks vorlieb nehmen.

:D

Jörg
 

grouper

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ob das jetzt eine gebrandete/vermurkste FB oder der verstümmelte TC ist ist doch völlig egal, es sind Router die verhindern dass ich mit meinem Internetzugang machen kann was ich will.
Heise hat es heute auch nochmal schön zusammen gefasst:

http://www.heise.de/newsticker/meldung/Zwangsrouter-Bundesnetzagentur-verdreht-Ziel-der-grossen-Koalition-ins-Gegenteil-2403645.html
 

Joerg

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Re: AW: Routerzwang bleibt

<r><QUOTE author="grouper"><s>
</s>ob das jetzt eine gebrandete/vermurkste FB oder der verstümmelte TC ist ist doch völlig egal, es sind Router die verhindern dass ich mit meinem Internetzugang machen kann was ich will.<e>
</e></QUOTE>
Wenn Du mit Deinem Anschluss nicht das machen kannst was Dir lt. Vertrag mit UM zusteht und das auch nachweisen kannst steht es Dir ggfs zu, fristlos zu kündigen... so what? <br/>
<br/>
Jörg</r>
 

GoaSkin

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Andere Sichweise: Eigentlich liefert UM doch mit der F!B 6360 einen recht brauchbaren Router aus; lediglich bei der "Geiz-ist-Geil"-Sparvariante für 5 Euro weniger im Monat muss man eben mit dem TC7200-Murks vorlieb nehmen.
Es geht bei der Routerzwangsdebatte darum, dass der Kunde die Freiheit haben soll, selbst einen Router zu kaufen (!!!oder selbst in Form einer Linux-Kiste mit zwei Netzwerkkarten zu basteln!!!) und zu verwenden und nicht darum, ob die Möglichkeiten der vergebenen Zwangsrouter irgendwelche Mindestanforderungen von Nutzbarkeit erfüllen.

Eine FB6360 mag besser als ein TC7200 sein, bleibt aber dennoch ein Zwangsrouter.

Vor einigen Jahren war es noch üblich, dass der Kunde schlichtweg ein Modem erhalten, an dem man einen Router seiner Wahl anschließen konnte, den man entweder im Laden oder beim Netzbetreiber zum Kauf erhalten hat oder ggf. über die Grundgebühr indirekt abbezahlt hat. Maximal das Modem kann man bei DSL- oder Kabelanbieter noch als erforderliches Zwangsgerät als Übergabepunkt akzeptieren. Aber nicht den Router.

Von daher wäre mein Vorschlag, dass die Netzbetreiber entweder als Alternative zum Router auf Kundenwunsch ein Modem bereitstellen sollen, oder einen Router im Bridge-Modus, sodass er sich wie ein Modem verhält. Das bieten sowohl eine FB6360, als auch eine TC7200 als Feature an; aber speziell Unity Media pfuscht ja soweit in der Gerätekonfiguration herum, dass das für UM-Kunden nicht nutzbar ist - im Übrigen anders bei Kabel Deutschland und sämtlichen ausländischen UPC-Töchtern.
 

Joerg

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Versteh mich nicht falsch, ich hab ja nichts gegen freie Routerwahl einzuwenden.

Ich schätze nur den Wert der Vertragsfreiheit sehr hoch ein und würde mir wünschen, dass sich die Politik nur in wichtigen Ausnahmefällen in diese einmischt. Normalerweise sollten privatrechtliche Verträge - wie der zwischen einem Internetprovider und seinem Kunden - weitestgehend die Sache dieser beiden sein und keiner weiteren Regulierung bedürfen; zumal Regulierung durch die Politik i.d.R. durch totales Unverständnis in der Sache und höchste Unfähigkeit in der Ausführung zu unerwartet schlechten Resultaten führt...

Jörg
 

hajodele

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Ich schätze nur den Wert der Vertragsfreiheit sehr hoch ein und würde mir wünschen, dass sich die Politik nur in wichtigen Ausnahmefällen in diese einmischt. Normalerweise sollten privatrechtliche Verträge - wie der zwischen einem Internetprovider und seinem Kunden - weitestgehend die Sache dieser beiden sein und keiner weiteren Regulierung bedürfen; zumal Regulierung durch die Politik i.d.R. durch totales Unverständnis in der Sache und höchste Unfähigkeit in der Ausführung zu unerwartet schlechten Resultaten führt...

Jörg
Insbesondere bei den Kabelanbietern sind diese Ausnahmefälle aber gegeben.:
Sobald du ein paar Kilometer außerhalb der Städte wohnst, kannst du (V)DSL völlig vergessen.
Sofern in der 80er-Jahren Kabel verlegt wurde, funktioniert i.d.R. auch Kabel-Internet.
Daraus folgt eine Quasi-Monopol-Stellung auf die der Staat ein besonderes Auge zu werfen hat.
Wie kann es sein, dass dieser Monopolist nicht nur dem Kunde vorschreibt, welche Hardware zu verwenden ist, sondern diese auch noch teilweise heftig beschneidet?
Bei Kabelbw trifft dies z.B. bei der 6360 sowohl auf die Privat- als auch auf die Geschäftskunden zu, indem es ihnen verwehrt ist, fremde SIP-Anbieter anzulegen. (Bei UM ist das eigentlich auch durch die AGB untersagt, nur nicht praktisch umgesetzt).

Wenn ich jetzt von einem (typischen?) Jung-Internet-Junky ausgehe, braucht dieser eigentlich keine Rufnummern. Er will eigentlich nur einen vernünftigen HighspeedRouter mit Features wie z.B. WLAN AC, einem vernünftigen Pass-Through, einem IPv6-fähigen VPN, usw. Diese Geräte gibt es wirklich bezahlbar auf dem Markt, nur kann er sie nicht nutzen.
Ja, ich weiß, dann soll er halt einen Business-Vertrag wählen. Dies empfehle ich ja auch, obwohl das für mich als Schwabe ein "Gschmäckle" hat.

Solange (V)DSL mit angemessenen Geschwindigkeiten funktioniert, habe ich eigentlich immer die Möglichkeit, zwischen verschiedenen Anbietern zu wählen und Kabel steht einem häufig auch noch offen.
 

GoaSkin

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Versteh mich nicht falsch, ich hab ja nichts gegen freie Routerwahl einzuwenden.

Ich schätze nur den Wert der Vertragsfreiheit sehr hoch ein und würde mir wünschen, dass sich die Politik nur in wichtigen Ausnahmefällen in diese einmischt. Normalerweise sollten privatrechtliche Verträge - wie der zwischen einem Internetprovider und seinem Kunden - weitestgehend die Sache dieser beiden sein und keiner weiteren Regulierung bedürfen; zumal Regulierung durch die Politik i.d.R. durch totales Unverständnis in der Sache und höchste Unfähigkeit in der Ausführung zu unerwartet schlechten Resultaten führt...
Ich halte es in solchen Fällen für begründet, dass sich die Politik einmischt. Schließlich handelt es sich nicht um frei verhandelte Verträge, auf die sich Netzbetreiber und Kunden einigen, sondern ein Vertragsdiktat seitens des Anbieters, welches der Kunde so fressen kann wie es ist oder nicht. Und da es in jedem Wohnviertel nur einen Kabelanbieter gibt, kann der Kunde nicht auf andere Anbieter ausweichen, bei denen ihm die Vertragsbedingungen besser passen.
Kein Internet-Dienstleister der Welt macht mit irgend einem Kunden einen Vertrag, den der Kunde selbst mitformulieren darf.

Was ich aber bei der Zwangsrouter-Debatte für bedenklich habe, dass die Bundesnetzagentur als Behörde da politisch mit mischt. Eine Behörde sollte nicht die Aufgabe haben, Politik zu machen. Die Politik ist dazu da, die Arbeit der Behörden zu regeln und nicht umgekehrt. Die Polizei regelt schließlich auch nicht das Strafgesetzbuch.
 

grouper

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Re: AW: Routerzwang bleibt

<r><QUOTE author="Joerg"><s>
</s>
Wenn Du mit Deinem Anschluss nicht das machen kannst was Dir lt. Vertrag mit UM zusteht und das auch nachweisen kannst steht es Dir ggfs zu, fristlos zu kündigen... so what? <br/>
Jörg<e>
</e></QUOTE>

Das ist natürlich immer eine Lösung, die bleibt dir ja bei allen Geschäftsvorgängen möglich.<br/>
Problem hierbei:<br/>
<br/>
1. UM hält sich komplett bedeckt mit den versprochenen Leistungen, es werden Surf-Geschwindigkeiten etc versprochen, technische Details aber nicht näher erläutert (siehe DS-Lite und der Router der dessen vollständige Nutzung unmöglich macht)<br/>
2. Es gibt keine anderen Kabelnetzanbieter, diese sind in der Regel regionale Monopolisten.<br/>
3. Eine fristlose Kündigung zu erwirken ist mit hoher Wahrscheinlichkeit mit rechtlichen Auseinandersetzungen verbunden zu denen nicht jeder Lust oder Zeit hat.<br/>
<br/>
Drei so-whats die diese Alternative eher ausscheiden lassen. <br/>
<br/>
Off-Topic, ich werde aber sicher mit Beendigung der Mindest-Vertraglaufszeit auch meinen Vertrag kündigen und auf ein 6 Mbit-Angebot der Telekom zurück gehen, dies ist wenigstens ein vollständiger Anschluss und für VPN Verbindungen nach Hause reicht das allemal.</r>
 
reset

reset

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Das Paradoxe an der Sache:
Ein Kabelanschluß bzw. Internet über das Kabelnetz wird heutzutage über eine MMD (Multimediadose) ermöglicht.
Bei Radio und TV ist der Netzabschluß die MMD, für den Router soll sie es aber nicht sein!

Gruß reset
 

GoaSkin

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Was ich für besonders paradox halte, ist dass Unity Media dem Kunden ein Modem verspricht und dabei sogar den TC 7200 als Modem bezeichnet. In Wirklichkeit handelt es sich aber um einen Router mit integriertem Modem, hinter dem man keinen eigenen Router betreiben kann, wie mit einem Modem üblich. Naja... wenn man hier im Forum so herum liest, scheinen ja viele Leute auch noch zu glauben, ein Modem zu haben.

Aber ich frage mich, ob man das als "Modem-Lüge" bezeichnen kann, die möglicherweise garnicht rechtens ist.

Das Schlimme an der ganzen Zwangsrouter-Problematik sehe ich jedoch vor allem darin, dass der eine Kabelanbieter es dem anderen nachmacht, Zwangsrouter mit kastrierter Firmware auszuliefern und dann Scherze zu bringen, wie eine WLAN-Aktivierungsgebühr zu verlangen. Sogar Anbieter wie Primacom und andere Exoten bringen das. Worauf das hinaus läuft, ist doch klar. Was die Kabelanbieter machen (die untereinander keine Konkurrenten sind), ist dann zwar nicht unbedingt kundenfreundlich, aber gängige Praxis beim Kabel-Internet, welches kein DSL ist und sich deshalb auch von der üblichen Beschreibung eines DSL-Zuganges unterscheiden darf. Niemand hängt sich weiter aus dem Fenster als der Andere.

Die Kabelanbieter können so bequem dem Gesetzgeber erklären, dass sich die Praxis mit dem Zwangsrouter und der Leistungsumfang eines Kabelzuganges so eingebürgert hat und zum technischen Standard geworden ist, nachdem sich auch die Hardware-Hersteller richten. Sie können darauf verweisen, dass sie DOCSIS und nicht DSL bieten und bei anderen Zugangsarten wie Mobilfunk auch nicht mehr Freiheiten geboten werden. Der juristische Angriffspunkt, dass der Leistungsumfang eines Internet-Zuganges bei der Konkurrenz anders aussieht und sich der Anbieter danach richten muss, den hebelt man so aus.
 
reset

reset

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Der Routerzwang soll also doch fallen: http://www.golem.de/news/bundeswirtschaftsministerium-gesetz-gegen-routerzwang-soll-2015-kommen-1410-109609.html

Gruß reset
 
schmittmann

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Mittlerweile erinnert diese Posse stark an Entscheidungsfindung durch Ausreissen von Gänseblümchenblättern. Die Kommunikation zwischen BNetzA und BMWi wird ungeheuer professionell geführt.
 
laurin

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Also ein Reines "Nacktes Passives Modem" ohne Jegliche Spielereien wie:
DHCP Server
Anschluss der Telefone an dieses (sonst wäre es ja doch ein Router....)
als ihren Netzabschlusspunkt. (wie bei ISDN der NTBA)
Welches sich nur über seine MAC-Adresse im Netz eindeutig Identifizirt
Wäre ja auch ok.

Wenn alle anderen sachen wie Telefonie Technik inkls. der
daten dafür( die müste dann der Provider, denn Kunden aushändigen) etc. sich in einen
Nach Geschalteten Router befinden. (Optionales Kunden Eigentum / Frei Gekauft)
Ohne Jeglichen Zugriff des Providers via TR-69 etc.
Dann hätte der Kunde alles im Griff, und nicht wie es zur zeit ist.

Das die Provider
auf "ihren Geräten",
auch wenn die Gekauft und Kunden Eigentum sind. (stichwort Branding)
nach eigenen gut dünken:

1: Die software ändern. ( nicht jede "Neue" Software Relase ist wirklich besser...)
2: das Gerät Resetten
also alle durch denn Kunden Gemachten einstellungen Löschen.
3: Einstellungen einfach ändern. (oder Blockiren, das der kunde da keine Änderungen machen kann)
4: es nicht zulassen das man zusätzliche FREIE SIP akounts (z.b. SIPGATE) einrichtet
oder das die Provider, die Sperren oder Löschen...
5: Oder noch Toller für die Freischaltung der W-lan Funktion eine Zusätzliche Freischalt Gebühr verlangen.

Anm. in eigener sache....
Da dieses bei Unitymedia fast alles der fall ist,
Da zu kommt das Problem das mit denn Zwangs IPv6 / DS-Lite
Ist das auch leider,
der Grund warum ich bis jetzt immer noch "nur" Kabel Analog ohne internet habe.
(früher als es noch die nur Modem Lösung gab, Ging es aus Hausinternen Technischen Gründen nicht)

Ich hoffe das es ab 2015 wieder (gab es ja mal bei UM) Reine Modem gibt
Dann wäre nur noch die Kosten Frage was das Verlegen des "neuen Kabels" (aus Baulichen gründen sehr Schwirig)
mich kostet. (konte ich bis jetzt nicht bei UM Klären)
 

Joerg

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1: Die software ändern. ( nicht jede "Neue" Software Relase ist wirklich besser...)
Ab einem gewissen Zeitpunkt liefern Routerhersteller i.A. nur noch Releases, wenn gravierende Sicherheitsmängel aufgefallen sind. Die dann nicht einzuspielen ist schon als grob fahrlässig anzusehen...
2: das Gerät Resetten
also alle durch denn Kunden Gemachten einstellungen Löschen.
Kenne keinen Fall, in dem UM das ohne Rücksprache mit dem Kunden gemacht hätte, kennst Du welche?
3: Einstellungen einfach ändern. (oder Blockiren, das der kunde da keine Änderungen machen kann)
S.o., und bislang ist mir nicht aufgefallen, dass UM Funktionen meiner F!B 6360 "abgeklemmt" hätte (bis auf den Bridgemode, mit dem man sie zu einem "dummen" Modem machen könnte, natürlich).
4: es nicht zulassen das man zusätzliche FREIE SIP akounts (z.b. SIPGATE) einrichtet
oder das die Provider, die Sperren oder Löschen...
Works4me, bei der UM F!B kann ich weitere SIP Provider eintragen.
5: Oder noch Toller für die Freischaltung der W-lan Funktion eine Zusätzliche Freischalt Gebühr verlangen.
Die war an, und zwar ohne Gebühr.
Anm. in eigener sache....
Da dieses bei Unitymedia fast alles der fall ist,
... nur wenn man das 5 Euro billigere Geiz-ist-geil-Paket ohne F!B nimmt ...
Da zu kommt das Problem das mit denn Zwangs IPv6 / DS-Lite
Ist das auch leider,
der Grund warum ich bis jetzt immer noch "nur" Kabel Analog ohne internet habe.
(früher als es noch die nur Modem Lösung gab, Ging es aus Hausinternen Technischen Gründen nicht)

Ich hoffe das es ab 2015 wieder (gab es ja mal bei UM) Reine Modem gibt
Dann wäre nur noch die Kosten Frage was das Verlegen des "neuen Kabels" (aus Baulichen gründen sehr Schwirig)
mich kostet. (konte ich bis jetzt nicht bei UM Klären)
Naja, Modem hin oder her, neue IPv4-Adressen wird UM nicht bekommen. IPv6 und DS-Lite werden also auf jeden Fall bleiben, und FALLS es wieder einfache Modems geben sollte wird sich der Neukunde mit einem solchen wohl einen Router suchen müssen, der das beherrscht.

Jörg
 

hajodele

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@Joerg
Konkrete Beispiele:
6320: WLAN kostete extra, AB war deaktiviert.

6360:
Bei UM könnt ihr zwar eigene SIP-Provider eintragen, das ist aber dummerweise in den AGB ausdrücklich untersagt.
Bei Kabelbw hat man gleich die ganze Funktion gesperrt. Zusätzlich ist es ja auch dort in den AGB verboten.

Telefonie:
Durch Zufall habe ich herausgefunden, dass die Telefonie in einige EU-Nachbarstaaten gesperrt ist.

Mit dem Thema Firmware gebe ich dir vollständig recht.
Allerdings ist doch das Verhalten von UMKBW gerade in diesem Jahr "grob fahrlässig" gewesen.
 
laurin

laurin

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6360:
Bei UM könnt ihr zwar eigene SIP-Provider eintragen, das ist aber dummerweise in den AGB ausdrücklich untersagt.
Bei Kabelbw hat man gleich die ganze Funktion gesperrt. Zusätzlich ist es ja auch dort in den AGB verboten.
Stimmt:
AGB
4 Hardware
c) Der Kabelnetzbetreiber ist exklusiv berechtigt, den SIP-Bereich der FRITZ!Box zu verwalten. Dem
Kunden ist es nicht gestattet, SIP-Rufnummern Dritter einzurichten
=====
Das kommt einen Verbot fast gleich,
Die Lösung zweiter Router hinter denn UM Router.... :zunge:

Noch besser unter Punkt...
1.6 Der Kabelnetzbetreiber ist berechtigt, die zur Nutzung der Internet- und/oder Telefoniedienste
sowie zu deren Ergänzung oder Änderung erforderliche Software/Firmware auf die Zugangsendgeräte
aufzuspielen oder dort vorhandene Software/Firmware oder darauf gespeicherte Daten zu ergänzen
oder zu ändern oder die Zugangsendgeräte auf Kosten des Kabelnetzbetreibers auszutauschen.

Und dieser Punkt:
auf die Zugangsendgeräte
ist so Gefast das sich sogar Private Entgeräte die nicht von UM sind mit Eingeschlossen sind...

WAS hat UM auf meiner Hardware zu suchen? :kratz:

Und des wegen ist es wichtig das der Routerzwang abgeschaffen wird.


Und das geht nur wen der Kunde eigene Router benutzen darf und kann.
Ohne Gateway (Tr-69) kein zugriff auf Kunden Router.

Vorsicht: Satire..... :D
Würde im Mietvetrag deiner Wohnung Stehen:
Der Mieter ist verpflichtet denn Haus Eigentümer/Verwalter einen Schlüssel zu seiner Wohnung auszuhändigen.
Damit diese jeder zeit die Wohnung Betreten und änderungen an der Wohnung vornehmen kann......

Alles Klar....
 
Thema:

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