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Rückkanalfähigkeit IEC-Anschluss testen

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Re: Rückkanalfähigkeit IEC-Anschluss testen

Beitragvon Düsseldorfer » 02.05.2016, 21:55

Stichdosen dürften auf Grund der sichtbaren Verteiler sicherlich fehl am Platze sein. Die abgebildete MMD wird wahrscheinlich den Rückkanal durchlassen, wenn nicht der ca. 3cm grosse Rückkanalsperrfilter (steht was mit HPF drauf) wäre. Diesen sollte man aber nur entfernen, wenn keinerlei Störsignale aus der Leitung kommen. Dieses kann man aber nur mit dem entsprechenden Messgerät ermitteln.
Die Box wird zwar einige Zeit laufen, wenn sie an der anderen Dose aktiviert wurde, aber es kann ohne weiteres passieren, das Fehlermeldungen nach einiger Zeit erscheinen. Auch kann es sein, das die privaten HD Sender nach einiger Zeit gesperrt sind.
Grundsätzlich würde ich auf einen kostenlosen Technikereinsatz bestehen. Schließlich hat man nicht ohne Grund die getrennte Kombination der Geräte bei der Bestellung gewählt und beide benötigen nun mal den Rückkanal. Es steht nirgendwo, das auch beide Geräte in ein und dem selben Raum und an einer MMD betrieben werden müssen.
Ich würde im Zweifelsfall dann auch mit dem Widerruf drohen
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Re: Rückkanalfähigkeit IEC-Anschluss testen

Beitragvon koax » 02.05.2016, 22:19

Horst.Soell hat geschrieben:Also so habe ich das nun wirklich nicht gemeint!
Eigentlich wollte ich nur ausdrücken, dass an einem Strang eine Durchgangsdose als Enddose (auch Stichdose genannt) herangezogen werden kann, wenn ein Endwiderstand eingesetzt wird!

Eine Durchgangsdose mit Endwiderstand wird eben nicht Stichdose genannt. Eine Stichdose hat vollkommen andere technische Werte. Erklärt habe ich den Unterschied weiter oben genügend.

Diese Unterschiede werden leider auch manchmal von UM-Technikern ignoriert und es wird manchmal eine Stichdose hinter einer Durchgangsdose oder einem Verteiler eingesetzt, wahrscheinlich um unsachgemäß einen passenden Pegel durch die geringere Amnschlussdämpfung einer Stichdose zu erhalten.
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Re: Rückkanalfähigkeit IEC-Anschluss testen

Beitragvon Horst.Soell » 03.05.2016, 08:42

Die geringere Anschlussdämpfung einer Stichdose ist heute sicherlich kein Kriterium mehr, denn die 4-Loch MMD von btv liegen mit einigen Anschlussdämpfungen 12,14,17 bzw. 20 dB und gestaffelten Durchgangsdämpfungen vor, sodass ein Strang vom Verstärker optimal problemlos sogar mit vier MMD versehen werden kann, über mehr sollte hier nicht diskutiert werden, siehe auch z.B. die Übersicht
http://www.antennenland.net/Multimediadosen
In dieser Übersicht ist übrigens nur noch eine Stichdose btv 0665 zu finden!
Hier ist z.B. direkt hinter dem Verstärker die btv MMD 20 A (Durchgangsdämpfung 1,6 dB!) mit einem Internet-Anschluss (Modem, neu im Januar von UM-Subunternehmer verbaut) und weiter ein HD-Receiver an einer btv MMD 14 A und der Horizon Recorder an einer weiteren btv 14 A mit Abschlusswiderstand (Installation Oktober 2013), also insgesamt drei MMD, über einen FRITZ!WLAN Repeater DVB-C kann die Signalstärke und Signalqualität am TV-Anschluss (IEC) der letzten MMD (auch freie HD-Sender) überprüft werden.
Die Signalstärke wird beim Horizon Recorder bei dieser Anlage also bei der letzten MMD im oberen Mittelbereich angezeigt, während die Signalqualität bei "Gut" liegt.
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Re: Rückkanalfähigkeit IEC-Anschluss testen

Beitragvon elcy » 03.05.2016, 11:57

Kurze Info für euch:

Ich hatte vor ca. 3 Wochen meinen aktuellen Vertrag (3playPLUS100, Technicolor, Humax HD Recorder), der noch bis Ende Oktober läuft, gekündigt, da ich einfach gesagt nicht mit dem Service und dem Produkt zufrieden war.
Die Hauptgründe waren: die Inet- bzw. WLAN-Verbindung bricht täglich ab und erfordert 2-3 Neustarts des Routers, der Recorder nimmt vorprogrammierte Aufnahmen nicht auf (nein, es werden keine 2 Sendungen parallel aufgenommen) und der Kundenservice ist miserabel (dazu gibt‘s ja genug Beispiele im Netz).
Nach Einreichung der Kündigung wurde ich von Unitymedia kontaktiert und mir wurde das 3play comfort 120 Angebot unterbreitet (Zitat UM-Mitarbeiter: "Damit verschwinden all Ihre Probleme...."). Nach kurzer Recherche bestand ich auf eine FritzBox, da ich nicht noch einmal den Ärger mit einem miesen WLAN-Gerät haben wollte. Ich hatte mich echt überreden lassen, denen noch einmal eine zweite Chance zu geben. Nun ja, diese zweite Chance haben sie in Windeseile zunichte gemacht:

Ich habe heute Morgen angerufen und denen die Problematik mit dem Anschluss im Flur erklärt und dass dies nicht verhältnismäßig sei, wenn ich jedes Mal, wenn ich einen Sender wechseln möchte, vom Wohnzimmer aus um die Ecke umschalten muss. Untiymedia hat sich kein bisschen bereit erklärt einen verärgerten Kunden entgegenzukommen. Sprich ich müsste den Techniker aus eigener Tasche zahlen. Das war für mich das Ende. Kredit verspielt. Habe dann vom Widerrufsrecht gebraucht gemacht. Ich werde nun den jetzigen Vertrag bis Ende Oktober nutzen und bei einem anderen Anbieter ab November einen neuen Vertrag abschließen.

Ich möchte mich bei all den Helfern bedanken. Vielen Dank für eure Hilfe!
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Re: Rückkanalfähigkeit IEC-Anschluss testen

Beitragvon koax » 03.05.2016, 13:05

Horst.Soell hat geschrieben:Die geringere Anschlussdämpfung einer Stichdose ist heute sicherlich kein Kriterium mehr, denn die 4-Loch MMD von btv liegen mit einigen Anschlussdämpfungen 12,14,17 bzw. 20 dB und gestaffelten Durchgangsdämpfungen vor, sodass ein Strang vom Verstärker optimal problemlos sogar mit vier MMD versehen werden kann, über mehr sollte hier nicht diskutiert werden, siehe auch z.B. die Übersicht
http://www.antennenland.net/Multimediadosen

Du meinst also, dass gestaffelte Durchgangsdosen, die es natürlich schon lange gibt, einen murksenden Techniker davon abhalten können, im Zweifel hinter eine Durchgangsdose oder hinter einen Verteiler eine Stichdose zu setzen, um mal eben eine aufwendigere korrekte Einpegelung einer Anlage zu umgehen? Dann solltest Du mal bei einem Freund von mir vorbeikommen, denn da hat der UM-Ttechniker genau das gemacht. Es schien ihm halt einfacher, mal auf die Schnelle eine Dose mit nur 6 db Anschlussdämpfung zu verbauen statt eine Durchgangsdose mit Endwiderstand und ca. 10 db Anschlusswiderstand einzusetzen und die komplette Anlage mit einem weiteren Strang neu durchzumessen.

Was richtig zu machen ist, brauchst du mir nicht zu sagen.
Mein Einwurf wurde eigentlich nur durch deinen Vorschlag hervorgerufen, in dem
- die vorhandene Dose fälschlicherweise als nicht rückkanalfähig bezeichnet wurde,
- diese angeblich fehlende Fähigkeit als Ursache für das Nichtfunktionieren angeführt wurde,
- eine vorhandene Stichdose einfach durch eine Durchgangsdose ersetzt werden sollte,
- und das ganze mit der Vorstellung, dass dadurch keine wesenliche Pegeländerung die Konsequenz wäre.

In dieser Übersicht ist übrigens nur noch eine Stichdose btv 0665 zu finden!

Warum sollten es mehr sein? Eine Stichdose erfordert schließlich keine angestufte Anschlussdämpfung, weil sie nur dafür gedacht ist, als einzige Dose hinter einem Abzweiger betrieben zu werden.

Hier ist z.B. direkt hinter dem Verstärker die btv MMD 20 A (Durchgangsdämpfung 1,6 dB!) mit einem Internet-Anschluss (Modem, neu im Januar von UM-Subunternehmer verbaut) und weiter ein HD-Receiver an einer btv MMD 14 A und der Horizon Recorder an einer weiteren btv 14 A mit Abschlusswiderstand (Installation Oktober 2013), also insgesamt drei MMD, über einen FRITZ!WLAN Repeater DVB-C kann die Signalstärke und Signalqualität am TV-Anschluss (IEC) der letzten MMD (auch freie HD-Sender) überprüft werden.
Die Signalstärke wird beim Horizon Recorder bei dieser Anlage also bei der letzten MMD im oberen Mittelbereich angezeigt, während die Signalqualität bei "Gut" liegt.

Das hört sich alles sehr ordnungsgemäß installiert an und es hätte mich auch sehr gewundert, wenn das nicht funktionieren würde, hat aber alles nichts mit dem Thema zu tun, dass man eine Stichdose nicht hinter einen Verteiler oder einer Durchgangsdose betreiben sollte,eine Durchgangsdose nicht unbedingt hinter einen Abzweiger installieren sollte und erst recht nicht in einer eingemessenen Anlage ohne eingehende Betrachtung der vorhandenen Infrastruktur eine Stichdose gegen eine Durchgangsdose mit Endwiderstand ersetzen sollte.

Die Anlage funktioniert nicht ordnungsgemäß und erfordert einen Techniker mit Messequipment und selbst vorgenommene Änderungen sollten tunlichst unterbleiben, weil derjenige, der Komponenten austauscht, wissen muss, was er tut.
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Re: Rückkanalfähigkeit IEC-Anschluss testen

Beitragvon elo22 » 03.05.2016, 14:59

elcy hat geschrieben:Hier die Bilder von der Dose:

[...]

Die Hohlwanddosen sind weder fachgerecht und vorschriftsmässig installiert und bei den Abzweiger/Verteilern fehlt der Potenzialausgleich.

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Re: Rückkanalfähigkeit IEC-Anschluss testen

Beitragvon Horst.Soell » 03.05.2016, 15:31

Auch noch einmal zum grundsätzlichen Installationsproblem:
Warum ist überhaupt eine Sternverkabelung mit Rückkanalsperrfilter verlegt?
Sinnvoller wäre es doch, wenn alle MMD rückkanalfähig wären, denn dann würde alles ohne Änderungen wunderbar funktionieren.
Hier ist übrigens auch noch eine Sternverkabelung mit einer MMD und drei MMD, alle rückkanalfähig, ein Strang sogar mit zwei Teilnehmern!
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Re: Rückkanalfähigkeit IEC-Anschluss testen

Beitragvon Bastler » 08.05.2016, 10:38

Horst.Soell hat geschrieben:Auch noch einmal zum grundsätzlichen Installationsproblem:
Warum ist überhaupt eine Sternverkabelung mit Rückkanalsperrfilter verlegt?

Weil das generell von UM so gefordert ist um das Netz vor unnötigen Einstrahlungen aus den nicht rückkanalmäßig genutzten Leitungen schützt.

Horst.Soell hat geschrieben:Hier ist übrigens auch noch eine Sternverkabelung mit einer MMD und drei MMD, alle rückkanalfähig, ein Strang sogar mit zwei Teilnehmern!

"Ein Strang mit zwei Teilnehmern" ist keine Sternverkabelung.
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Re: Rückkanalfähigkeit IEC-Anschluss testen

Beitragvon Horst.Soell » 08.05.2016, 17:59

Bastler hat geschrieben:
Horst.Soell hat geschrieben:Warum ist überhaupt eine Sternverkabelung mit Rückkanalsperrfilter verlegt?

Weil das generell von UM so gefordert ist um das Netz vor unnötigen Einstrahlungen aus den nicht rückkanalmäßig genutzten Leitungen schützt.
Horst.Soell hat geschrieben:Hier ist übrigens auch noch eine Sternverkabelung mit einer MMD und drei MMD, alle rückkanalfähig, ein Strang sogar mit zwei Teilnehmern!

"Ein Strang mit zwei Teilnehmern" ist keine Sternverkabelung.

Natürlich ist hier eine Sternverkabelung verlegt und zwar ein Strang von der Garage (Verstärker) zum Schlafzimmer und ein weiterer Strang zur Einliegerwohnung (Januar 2016 neuer Internet-Zugang über Modem durch Subunternehmer von UM) und weiter zum Kinoraum im Keller und dann zum Wohnzimmer mit Horizon Recorder, an diesem Strang sind also zwei Teilnehmer voll funktionsfähig!
Da hier die Anschlüsse im August 2013 von einem Subunternehmer von UM verlegt wurden, damals sogar für den Horizon Recorder mit Internet-Anschluss, also kann der Rückkanalsperrfilter keine generelle Forderung von UM sein, denn hier wäre bei einem Rückkanalsperrfilter keine Funktion der beiden Anschlüsse möglich!
Hier haben die jeweiligen Subunternehmer von UM aber auch nur die Verstärker-Anlage eingebaut bzw. ersetzt und evtl. die von mir eingebauten Antennendosen (Kathrein) ausgetauscht!
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Re: Rückkanalfähigkeit IEC-Anschluss testen

Beitragvon Bastler » 08.05.2016, 23:48

Du hast so rein GAR NICHTS verstanden von dem geschriebenen. Ich klinke mich hiermit wieder aus.
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