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Rückkanalfähigkeit IEC-Anschluss testen

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Re: Rückkanalfähigkeit IEC-Anschluss testen

Beitragvon Stiff » 02.05.2016, 19:37

1: Ja
2: Ja.
Aber eigentlich ist das ein für Dich kostenloser Technikereinsatz von UM. UM hat für die passende Multimediadose zu sorgen.
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Re: Rückkanalfähigkeit IEC-Anschluss testen

Beitragvon Horst.Soell » 02.05.2016, 19:48

Nur zur Richtigstellung:
Eine Multimediadose ist kostenlos, während jede weitere MMD kostenpflichtig ist (ca. 100,00 € mit Montage!).
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Re: Rückkanalfähigkeit IEC-Anschluss testen

Beitragvon Stiff » 02.05.2016, 19:55

Richtig,
aber seine MMD funktioniert nicht für seinen Vertrag, also muss UM kostenlos einen Techniker schicken.
Er will ja keine zweite MMD, er braucht eine geeignete. ;)
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Re: Rückkanalfähigkeit IEC-Anschluss testen

Beitragvon koax » 02.05.2016, 20:00

Horst.Soell hat geschrieben:Das ist doch ganz einfach:
Auf der MMD "DELTA" steht doch drauf "85 bis 862 MHz" und damit ist die Dose leider nicht rückkanalfähig, auch nicht am DATA-Anschluss!

Du kannst nicht nur aufgrund eines Aufdruckes, der wohl nicht alle technischen Daten beinhaltet darauf schließen, dass keine Rückkanalfähigkeit vorliegt.
http://shop.dct-delta.de/images/origina ... 001540.pdf

Ganz einfach diese Dose gegen die "braunTeleCom MMd 14 A" austauschen, dann funktioniert alles, da die "DELTA" eine Anschlussdämpfung von 14,5 dB hat, aber dann Abschlusswiderstand nicht vergessen!

Ich errate auf dem Aufdruck "BEM 8604-85 Q", obwohl die Betrachtung Kopfschmerzen verursacht, und damit wäre die abgebildete Dose eine Stichdose.
Zuletzt geändert von koax am 02.05.2016, 21:14, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Rückkanalfähigkeit IEC-Anschluss testen

Beitragvon Horst.Soell » 02.05.2016, 20:16

Eine Durchgangsdose wird natürlich durch einen Abschlusswiderstand auch zu einer Stichdose!
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Re: Rückkanalfähigkeit IEC-Anschluss testen

Beitragvon Düsseldorfer » 02.05.2016, 20:57

Na dann sollte man aber den technischen Unterschied zwischen einer Durchgangs- und einer Stichdose kennen. Schon mal was von Auskoppel und Rückkoppeldämpfung in Verbindung mit Verteilern und Abzweigern gehört?
Zusätzlich scheint auf einem der Bilder ein Rückkanalsperrfilter abgebildet zu sein. DIesen würde ich aber nicht ohne weiteres entfernen, da es sonst im UM Netz zu Störungen kommen kann.

Ich würde das Problem, dass kein Rückkanal an der MMD im Wohnzimmer vorhanden ist, bei UM schildern und auf einen kostenlosen Technikereinsatz bestehen.
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Re: Rückkanalfähigkeit IEC-Anschluss testen

Beitragvon koax » 02.05.2016, 21:12

Horst.Soell hat geschrieben:Eine Durchgangsdose wird natürlich durch einen Abschlusswiderstand auch zu einer Stichdose!

Nein.
Einer Stichdose fehlt die Entkopplung und sie darf nur als einzige Dose hinter einem Abzweiger verwendet werden, der seinerseits für die Entkopplung sorgt. Eine Durchgangsdose wird hinter einem Verteiler verwendet und sorgt selbst für die Entkopplung. Die letzte Durchgangsdose erhält einen Anschlusswiderstand, wird damit aber beileibe nicht zu einer Stichdose.

Des weiteren hat eine Stichdose typischerweise eine geringe Anschlussdämpfung, bringt also einen höheren Pegel als eine Durchgangsdose. Bei Ersatz dieser Stichdose durch eine Durchgangsdose verliert man also einerseits wohl die Entkopplung, andererseits bekommt man auch eine Pegel-Fehlanpassung.

Bei dem geschilderten Problem ist ein Technikerbesuch angesagt.
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Re: Rückkanalfähigkeit IEC-Anschluss testen

Beitragvon elcy » 02.05.2016, 21:38

Hui, da kamen einige Beiträge zusammen.

@koax: Auf der Abdeckung steht BDM8615-85Q. Soweit ich mit erinnern kann, meinte der Techniker damals, dass alle Dosen Stichdosen sind. Pro Zimmer eine Dose und alles kommt zentral im Flur beim Schrank zusammen.

Wie es scheint, muss ein Techniker kommen, wenn ich einen DATA-Anschluss im Wohnzimmer möchte. Kostenlos wird wohl nicht klappen, da ich ja bereits einen DATA-Anschluss im Flur habe. Oder welche Argumente kann ich bringen, dass es kostenlos wird? Ich bin ja noch im Wiederrufszeitraum. Meint ihr, es bringt was, wenn ich damit drohe?

Die Frage ist, ob ich tatsächlich einen zweiten DATA-Anschluss benötige. Reicht es nicht, wenn ich zunächst die Horizon Box und die FritzBox mittels Splitter am bestehende DATA-Anschluss im Flur verbinde und beide Geräte aktivieren lasse. Anschließend schließe ich die HorizonBox im Wohnzimmer an den IEC-Anschluss der Drei-Loch-Dose an. Funktioniert dann die Horizon Box insofern, dass ich einfach nur fern schauen kann, die HD Sender empfange und die Box als Recorder samt Timeshift nutzen kann? Auch wenn ggf. die Dose nicht rückkanalfähig ist? Die restlichen Angebote, wie VOD oder Maxdome, kann ich getrost weglassen.
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Re: Rückkanalfähigkeit IEC-Anschluss testen

Beitragvon Horst.Soell » 02.05.2016, 21:44

Also so habe ich das nun wirklich nicht gemeint!
Eigentlich wollte ich nur ausdrücken, dass an einem Strang eine Durchgangsdose als Enddose (auch Stichdose genannt) herangezogen werden kann, wenn ein Endwiderstand eingesetzt wird!
Mir ist aber auch geläufig, dass vor einiger Zeit Durchgangsdosen mit Rückkanalsperrfilter verbaut wurden, d.h. bei allen weiteren Anschlussdosen am selben Strang ist keine Rückkanalfähigkeit möglich, und dies ist offensichtlich hier der Fall, damit kommt wohl nur ein UM-Technikereinsatz in Frage - wie alle hier Beteiligten auch empfehlen.
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Re: Rückkanalfähigkeit IEC-Anschluss testen

Beitragvon Horst.Soell » 02.05.2016, 21:48

elcy hat geschrieben:
Die Frage ist, ob ich tatsächlich einen zweiten DATA-Anschluss benötige. Reicht es nicht, wenn ich zunächst die Horizon Box und die FritzBox mittels Splitter am bestehende DATA-Anschluss im Flur verbinde und beide Geräte aktivieren lasse. Anschließend schließe ich die HorizonBox im Wohnzimmer an den IEC-Anschluss der Drei-Loch-Dose an. Funktioniert dann die Horizon Box insofern, dass ich einfach nur fern schauen kann, die HD Sender empfange und die Box als Recorder samt Timeshift nutzen kann? Auch wenn ggf. die Dose nicht rückkanalfähig ist? Die restlichen Angebote, wie VOD oder Maxdome, kann ich getrost weglassen.

Leider funktioniert diese Konstruktion nur vorübergehend, dann kommt eine Fehlermeldung!
Der Horizon Recorder hat eine eigene separate Internet-Verbindung, die zwingend die Rückkanalfähigkeit erfordert!
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