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VPN IPv4 Firmennetzzugriff via DS-Light und Feste-IP

In diesem Forum geht es um die Router für Kabel Internet FRITZ!Box 6320, FRITZ!Box 6340, FRITZ!Box 6360 und FRITZ!Box 6490 der Firma AVM.

Re: VPN IPv4 Firmennetzzugriff via DS-Light und Feste-IP

Beitragvon hajodele » 16.06.2016, 10:06

manu_neo hat geschrieben:Wie sieht dass denn nach 24 Monaten mit einem Wechsel von Business in Privat Tarif aus?
Ist dies überhaupt möglich seitens Unitymedia?
Ich will ja auch meine Rufnummern behalten, die ich jetzt habe und nicht dann wieder potieren müssen.

Sorry - meine Glaskugel wurde gestern vom Blitz getroffen.
Stand heute ist, dass ein Provider nach der Kündigung lieber so einen Wechsel macht, als auf den Kunden zu verzichten.
2 Jahre sind in diesem Gewerbe verdammt viel Holz.
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Re: VPN IPv4 Firmennetzzugriff via DS-Light und Feste-IP

Beitragvon MartinDJR » 16.06.2016, 11:27

desmaddin hat geschrieben:Was du schreibst ist leider nicht passend. Hier geht es nicht um Erreichbarkeit des Servers, die ist auch bei PPTP gegeben, sondern darum dass keine Verbindung aufgebaut werden kann. IPv4 Verbindungen sind ja über DS-Lite möglich. PPTP scheitert bei der Authentifizierung, und das liegt recht eindeutig an irgendeinem Packetdrop bei UM.

Ja und nein:

In meinem Beitrag geht es ausschließlich um die Frage, ob man denn dem Provider oder dem Arbeitgeber einen Vorwurf machen muss, falls man VPN wirklich nicht zum laufen bringen könnte.

Und da ist die Frage nun mal nach der letzten Antwort des Fragestellers eindeutig beantwortbar: Keinem von beiden, denn nach aktuell gültigen Spezifikationen ist das Verhalten so absolut zulässig.

Hinter einem NAT macht PPTP aufgrund der verwendeten GRP-Datenpakete übrigens immer Probleme, da dieser Pakettyp von einem NAT nicht eindeutig einem "Zielrechner" zugeordnet werden kann. Selbst Home-WLAN-Router haben da Einschränkungen, z.B. dass nur ein Rechner im lokalen Netz gleichzeitig PPTP-Verbindungen nach außen aufbauen kann...

Das ist ein generelles Problem von PPTP, das man nicht dem Provider in die Schuhe schieben kann.

manu_neo hat geschrieben:Wie sieht dass denn nach 24 Monaten mit einem Wechsel von Business in Privat Tarif aus?

Falls du das wirklich machen wolltest, solltest du bei der IT bei deinem Arbeitgeber dringend darauf drängen, dass in 2 Jahren eine DS-Lite-kompatible Version der VPN-Software verfügbar ist.

Ansonsten darfst du die nächsten 4 oder 6 Jahre einen Business-Vertrag nehmen und du und deine Kollegen haben irgendwann gar keine VPN-Verbindung mehr, weil es bis dann gar kein IPv4 mehr geben wird!
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Re: VPN IPv4 Firmennetzzugriff via DS-Light und Feste-IP

Beitragvon hajodele » 16.06.2016, 11:38

MartinDJR hat geschrieben:Falls du das wirklich machen wolltest, solltest du bei der IT bei deinem Arbeitgeber dringend darauf drängen, dass in 2 Jahren eine DS-Lite-kompatible Version der VPN-Software verfügbar ist.

Das ist das, was ich auch ausdrücken wollte.
Die mir bekannten professionellen VPN-Lösungen können IPv6/DS (Das AVM-VPN ist nicht professionell).
Zusätzlich wird sogar von Microsoftseite schon seit vielen Jahren von dem Einstatz von PPTP gewarnt. Mit den neueren Techniken funktionert es auch jetzt mit DS-Lite.
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Re: VPN IPv4 Firmennetzzugriff via DS-Light und Feste-IP

Beitragvon desmaddin » 16.06.2016, 11:42

@MartinDJR

Sorry aber du hast einfach das Problem nicht verstanden und schreibt dir (wie immer) einen Krampf.

Es geht hier nicht um IPv4 / IPv6 Erreichbarkeitsprobleme. Man hat von UM einen IPv4 tauglichen Anschluss. Wie der im einzelnen aufgebaut ist, ist Sache von UM und muss den Kunden erstmal nicht interessieren. Fakt ist nach außen sichert UM sogar "echtes Internet" zu.

Die Probleme hier mit dem VPN und auch manch andere treten nur aufgrund der Art und Weise auf, wie Unitymedia den IPv4 Zugang gestaltet. Genau genommen ist es ein Problem mit einem Protokoll was durch deren Implementation nicht funktioniert.

Würde UM nach aussen direkt kommunizieren, dass sie eben kein "echtes Internet" haben, sondern einige Protokolle nicht funktionieren wäre das auch völlig in Ordnung. Tun sie aber nicht. Es finden sich lediglich waage Hinweise in den AGB. Dies ist jedoch für den Privatkunden als überraschend zu werten und nicht gerichtfest.

Da der PPTP Dienst ein standardtisierter Dienst ist, der von nahezu jedem anderen Internetanschluss funktioniert (selbst über das NAT der Mobilfunkanbieter) ist hier die Schuld bei UM und deren Umsetzung zu suchen.

Leider lohnt sich bei dem geringen Streitwert regelmässig der Aufwand nicht, das gerichtlich feststellen zu lassen.
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Re: VPN IPv4 Firmennetzzugriff via DS-Light und Feste-IP

Beitragvon Leseratte10 » 16.06.2016, 11:53

Warum drehst du die Sache so herum? Warum nicht - mal überspitzt - folgendermaßen:

Man hat einen Internetanschluss von Unitymedia und möchte auf das VPN seines Arbeitgebers zugreifen. Wie das VPN aufgebaut ist ist Sache des Arbeitgebers und hat mich nicht zu interessieren.
Die Probleme hier mit dem VPN treten nur bei diesem Arbeitgeber und nur mit dieser VPN-Technik auf, also nur aufgrund der fehlerhaften Implementierung des Protokolls beim Arbeitgeber.
Würde der Arbeitgeber direkt nach außen kommunizieren dass ihr VPN aufgrund von Unfähigkeit, das korrekt zu konfigurieren, an handelsüblichen modernen Internetanschlüssen (DS-Lite wird zum "Standard", und außerhalb Deutschlands ist es schon sehr viel weiter verbreitet als hier), wäre das völlig in Ordnung. Tut er aber nicht.
Da DS-Lite eine standardisierte Möglichkeit einer Internetverbindung darstellt, mit dem nahezu alle anderen Dienste funktionieren, ist die Schuld beim Arbeitgeber und dessen PPTP-Implementation zu suchen.
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Re: VPN IPv4 Firmennetzzugriff via DS-Light und Feste-IP

Beitragvon desmaddin » 16.06.2016, 12:01

Leseratte10 hat geschrieben:Warum drehst du die Sache so herum? Warum nicht - mal überspitzt - folgendermaßen:

Man hat einen Internetanschluss von Unitymedia und möchte auf das VPN seines Arbeitgebers zugreifen. Wie das VPN aufgebaut ist ist Sache des Arbeitgebers und hat mich nicht zu interessieren.
Die Probleme hier mit dem VPN treten nur bei diesem Arbeitgeber und nur mit dieser VPN-Technik auf, also nur aufgrund der fehlerhaften Implementierung des Protokolls beim Arbeitgeber.
Würde der Arbeitgeber direkt nach außen kommunizieren dass ihr VPN aufgrund von Unfähigkeit, das korrekt zu konfigurieren, an handelsüblichen modernen Internetanschlüssen (DS-Lite wird zum "Standard", und außerhalb Deutschlands ist es schon sehr viel weiter verbreitet als hier), wäre das völlig in Ordnung. Tut er aber nicht.
Da DS-Lite eine standardisierte Möglichkeit einer Internetverbindung darstellt, mit dem nahezu alle anderen Dienste funktionieren, ist die Schuld beim Arbeitgeber und dessen PPTP-Implementation zu suchen.


Der Ansatz scheitert aber daran das PPTP ein standardtisiertes Protokoll ist. Das VPN, zumindest kann man da gut von ausgehen, ist korrekt konfiguriert und funktioniert nur bei einem einzigen Anbieter nicht. (DS-Lite ist im übrigen KEIN Standard sondern eine verbreitete Notlösung)
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Re: VPN IPv4 Firmennetzzugriff via DS-Light und Feste-IP

Beitragvon johnripper » 16.06.2016, 12:11

Ahja. Wo bitte steht denn, dass PPTP verwendet wird?
Der TS konnte nicht mal die Software korrekt benennen.

I am out.

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Re: VPN IPv4 Firmennetzzugriff via DS-Light und Feste-IP

Beitragvon Bucklew » 16.06.2016, 12:12

johnripper hat geschrieben:Ahja. Wo bitte steht denn, dass PPTP verwendet wird?
Der TS konnte nicht mal die Software korrekt benennen.

Seit wann interessieren Martin die Fakten?
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Re: VPN IPv4 Firmennetzzugriff via DS-Light und Feste-IP

Beitragvon desmaddin » 16.06.2016, 12:34

Bucklew hat geschrieben:
johnripper hat geschrieben:Ahja. Wo bitte steht denn, dass PPTP verwendet wird?
Der TS konnte nicht mal die Software korrekt benennen.

Seit wann interessieren Martin die Fakten?


Hey, hau mich nicht mit dem anderen zusammen.
Ich gehe übrigens deswegen von PPTP aus, weils das einzige VPN Protokoll ist was sich nicht am UM Anschluss zum laufen bewegen liess.
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Re: VPN IPv4 Firmennetzzugriff via DS-Light und Feste-IP

Beitragvon manu_neo » 16.06.2016, 12:43

ah leute, ich wollte nur Hilfe und keinen Streit provizieren.

Werde das mit der PPTP Technik mal nachfragen beim Helpdesk, ist leider nicht so einfach seinem Arbeitgeber anzuzählen, da hier die Brötchen her kommen. Bei Unitymedia bin ich aber Kunde und hier wird einem in keinster Weise bei Vertragschluss dediziert mitgeteilt, welche Einschränkungen ein solcher Anschluss mit sich bringt.

Ich kann hier als Leihe erst einmal davon ausgehen, dass Internetanschluss = Internetanschluss ist, wie das Technisch umzusetzen ist, ist aus meiner Sicht Aufgabe des Providers und dafür bezahl ich halt auch. Es führt aus meiner Sicht eher darauf hinaus, dass UM oftmals nur den 0815 User hat, der eben kein Firmennotebook oder Home Office betreibt. Ich sehe es ehrlich gesagt auch nicht in meiner Zuständigkeit, Dinge zu hinterfragen, die bei der Telekom ohne Probleme funktionieren. Ich buche hier einen Anschluss der als höherwertiger angepriesen wird mit mehr Leistung. Effektiv ist aber nur die Bandbreite höher, der Leistungsumfang aber stark eingeschränkt und leider wohl auch nicht äquivalent zu anderen Anbietern. Dies kann aus meiner Sicht auch nicht rechtlich Sicher in einer AGB verankert werden, da dieses technische Verständnis gar nicht vorhanden sein muss bei mir als Leihe. Wo steht denn bspw. in der AGB oder Leistungsbeschreibung der UM, dass PPTP und VPN-Tunnel nur eingeschränkt funktionieren oder gar nicht. Was ist zumal gar nicht wissen muss, da ich Anwender bin und eine vollwertingen Internetanschluss beauftragt habe. Eigentlich könnte es mir egal sein, wenn nicht mein Job daran hängt, und die Software ist nun mal der Selbstgebaute Client des VPN-Server hier in der Firma. Ich bin User kein IT-Mensch der Firma.
Zuletzt geändert von manu_neo am 16.06.2016, 12:52, insgesamt 3-mal geändert.
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