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Neubau: Anschluss nachgelagerter Fritzboxen?

In diesem Forum geht es um die Router für Kabel Internet FRITZ!Box 6320, FRITZ!Box 6340, FRITZ!Box 6360 und FRITZ!Box 6490 der Firma AVM.

Re: Neubau: Anschluss nachgelagerter Fritzboxen?

Beitragvon tillix » 05.04.2016, 16:54

Ich hoffe einfach mal, dass das DECT-Signal, welches die FB 6490 im Keller ausstrahlt, stark genug ist, um alle Stockwerke zu versorgen. Falls nicht, kaufe ich halt noch einen AVM FRITZ!DECT Repeater 100. Diese Lösung scheint mir einfacher als eine weitere, nachgelagerte FB zu kaufen und diese im SIP-Modus zu betreiben. Zudem habe ich im Netz gelesen, dass die DECT-Reichweite recht anständig sein soll.

Ich kann Dir aus eigener Erfahrung sagen, dass bei einem "normalen" Neubau (Stahlbetondecken) diese Lösung eine Qual ist. Das DECT-Signal der FB kommt im EG noch einigermaßen stabil an, im ersten Stock bricht die Verbindung aber ständig ab. Auch wirst Du Probleme haben, das Telefon mal eben in den Garten mit zu nehmen.
Der Repeater funktioniert grundsätzlich schon, aber nicht besonders gut. In den meisten Fällen meldet sich das Telefon korrekt an, aber nicht immer. Und auch der Repeater hat im EG schon kein gutes Signal von der FB mehr - je nach Platzierung (wo ist eine geeignete Steckdose) brechen Telefonate immer mal wieder ab.
Das ist auf Dauer ausgesprochen lästig.

Ich bin wirklich ein Freund der FB Telefone (auch wenn deren Design sehr ausbaufähig ist), aber ich habe das nur wenige Monate ausgehalten und verzichte Stand heute auf die DECT-Funktion der FB. Statt dessen steht im EG ein Gigaset, das per Kabel an die FB angebunden ist. Damit fallen zwar einige Funktionen weg, die ich durchaus auch schmerzlich vermisse, aber ständig Aussetzer während Telefonaten zu haben und sich nur innerhalb bestimmter Bereiche im Haus bewegen zu können, wenn man störugsarm telefonieren möchte, ist in meinen Augen das deutlich größere Übel.

Das mag nun stark vom Haus abhängen und davon, wo die jeweiligen Geräte angebracht sind. Aber ich hatte mir das auch so einfach vorgestellt, aber in der Praxis hat sich das bei mir überhaupt nicht bewährt.

Am liebsten würde ich eine eigene FB "hinter" die FB von UM stellen - aber die "Weitergabe" der Telefonleitungen habe ich nicht hin bekommen. Wobei ich das zugegeben nur oberflächlich probiert habe.
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Re: Neubau: Anschluss nachgelagerter Fritzboxen?

Beitragvon hajodele » 05.04.2016, 19:40

Das ist genau der Grund, warum ich es nicht verstehe, wenn man eine Fritzbox im Keller unterbringen will.
Nunja - es ist ja nicht mein Haus.

Die SIP-Weiterleitung ist denkbar einfach: Als Beispiel eine 7490 (ist Fritzbox B): http://avm.de/service/fritzbox/fritzbox ... efonieren/
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Re: Neubau: Anschluss nachgelagerter Fritzboxen?

Beitragvon wwerner » 05.04.2016, 20:17

Das Problem hatte ich auch - aber die DECT100 Repeater schaffen auch nicht immer Abhilfe. Fritzbox im OG - DECT Signal dadurch im OG und teilweise noch im DG okay. Erster DECT 100 im EG - der reicht aber nicht für störungsfreie DECTverbindung in den Kellerbüros im UG (ALLES NIX STAHLBETON - Ziegelsteine!) Mein Plan mit dem zweiten DECT100 im UG ging nicht auf, da das DECTsignal direkt von der Fritzbox und nicht vom DECT100 im EG abgegriffen wird! Jetzt versorgt mein zweiter DECT100 erfolgreich den Garten (und die Nachbarschaft). Das schnurlos-Kellertelefonproblem habe ich erfolgreich mit Smartphones & der FRITZ Fon App gelöst. Teils mit LAN gebundenen Repeatern, teils mit den günstigen AVM Repeatern 310 über WLAN.
Das Komische daran ist, die DECT200 Steckdosen im UG funzen mit der Fritzbox im OG - nur die DECT Fritz!Fons und Gigasets nicht!
So klappt alles - die Smartphones sind über die FON APP als Telefongerät in der Fritzbox registriert und haben so auch noch Verbindung zur Türsprechstelle.

Also plane mal lieber nicht auf einen DECT Erfolg bei Deinem stockwerkübergreifendem Vorhaben!
Gruß
Wolfgang
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WLAN:FB6490 & 2TL-WR1042ND als AP & 1 TL-WA430RE & 4 AVM RE310
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bei Bedarf Glotze über SAT / Medienstreaming im Netzwerk mit ServiioPro
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Re: Neubau: Anschluss nachgelagerter Fritzboxen?

Beitragvon tillix » 06.04.2016, 13:23

Das ist genau der Grund, warum ich es nicht verstehe, wenn man eine Fritzbox im Keller unterbringen will.

Na ja, es ist ja nicht nur das Telefonieren.

Gehen wir mal von einem einigermaßen "normalen" modernen EFH aus. Da kommt das Koaxkabel im Keller rein und von dort aus wird Internet und Telefon ins Haus verteilt. Da ist die Platzierung der FB und ggf. eines Switches im Keller schon nahe liegend.

Die SIP-Weiterleitung ist denkbar einfach: Als Beispiel eine 7490 (ist Fritzbox B): http://avm.de/service/fritzbox/fritzbox ... efonieren/

Das ist aber auch wieder mit Einschränkungen verbunden. Ideal wäre, wenn die FB im Keller ein reines Modem wäre (Bridge) und die FB im EG sämtliche Routing- und Telefoniefunktionen abbildet. Für die Internetverbindung ist das kein Problem - nur scheint die erste FB nicht geeignet, das Telefonsignal gleichermaßen weiter zu geben (wie das z.B. das reine Modem "früher" getan hat).
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Re: Neubau: Anschluss nachgelagerter Fritzboxen?

Beitragvon hajodele » 06.04.2016, 14:55

tillix hat geschrieben:Ideal wäre, wenn die FB im Keller ein reines Modem wäre (Bridge) und die FB im EG sämtliche Routing- und Telefoniefunktionen abbildet. Für die Internetverbindung ist das kein Problem - nur scheint die erste FB nicht geeignet, das Telefonsignal gleichermaßen weiter zu geben (wie das z.B. das reine Modem "früher" getan hat).

Dies wurde nur im UM-Land vor sehr,sehr langer Zeit als "ISDN" so angeboten. In den "normal"-Modem-Versionen bräuchte man schon mal 2 Kabel. 1x fürs LAN und 1x fürs Telefon.
Was ist aber eigentlich der Unterschied, gegenüber meiner Version?
Von welche Einschränkungen sprichst du bei der SIP-Übertragung? Die Vorhandenen Probleme tauchen bei der "Keller-Lösung" verstärkt auf.
Ich wohne in einer Stahlbeton-Maisonettewohnung und kann vom Standort meiner Fritzbox alle Räume ohne Einshränkungen erreichen (über 1 Etage).
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Re: Neubau: Anschluss nachgelagerter Fritzboxen?

Beitragvon tillix » 07.04.2016, 09:03

Was ist aber eigentlich der Unterschied, gegenüber meiner Version?
Von welche Einschränkungen sprichst du bei der SIP-Übertragung? Die Vorhandenen Probleme tauchen bei der "Keller-Lösung" verstärkt auf.

Die "Kellerlösung" ist was die DECT-Nutzung der FB an geht mit Sicherheit die schlechteste Lösung.

Aber DECT ist ja nicht alles.
Wenn ich Die Clientlösung mit SIP verwende, fehlen an der 2. FB einige Telefoniefunktionen und ich muss meine Telefonie und mein Internet an zwei Boxen verwalten. Außerdem fällt beim W-LAN an der 2. FB die Gastfunktion weg.
Wenn ich die Bridgelösung nehme, habe ich keinen Verwaltungszugriff auf die 1. FB mehr und ich bekomme - was einschneidender ist - in dieser Konfiguration meine Telefonie nicht auf die 2. FB.

Für das W-LAN ist die Lösung recht einfach, da man Accesspoints auch kabelgebunden verwenden kann. Eine vergleichbare Lösung mit DECT wäre schon mal nicht schlecht. Letztlich macht mein Gigaset nichts anderes - nur fallen dann die Möglichkeiten weg, die das DECT von AVM bietet.

In den "normal"-Modem-Versionen bräuchte man schon mal 2 Kabel. 1x fürs LAN und 1x fürs Telefon.

Genau. Was im Grunde auch kein Problem wäre, wenn ich an das "Telefonkabel" die 2. FB anschließen könnte und die Telefonie damit an die 2. FB weiter leiten könnte. Das habe ich aber nicht hin bekommen.
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