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Wegfall vom Router-Zwang im Sommer 2016

In diesem Forum geht es um die Router für Kabel Internet FRITZ!Box 6320, FRITZ!Box 6340, FRITZ!Box 6360 und FRITZ!Box 6490 der Firma AVM.

Re: Wegfall vom Router-Zwang im Sommer 2016

Beitragvon mauszilla » 23.12.2015, 15:17

wasserbanane, hast recht.
Nehmen wir halt http://www.onlinetv2.de/index.php?file=bestellen ;)
Damit kann man in der Vollversion sogar aufnehmen :D
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Re: Wegfall vom Router-Zwang im Sommer 2016

Beitragvon manu26 » 23.12.2015, 19:28

Naja, man muss ja auch noch unterscheiden zwischen z.B. dem IPTV der Telekom, das nicht über das Internet läuft und anderen Anbietern. Ich jedenfalls will kein Champions League Finale über z.B. Sky Go gucken müssen. Da ist mir klassisches DVB-C/S schon noch lieber.
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Re: Wegfall vom Router-Zwang im Sommer 2016

Beitragvon mauszilla » 23.12.2015, 19:38

Deswegen hab ich ja beispiele gebracht, die das "normale" TV als Stream bringen und nicht irgendwelche Mediatheken oder Sondersender.
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Re: Wegfall vom Router-Zwang im Sommer 2016

Beitragvon rv112 » 24.12.2015, 07:19

Aus dem Ausland kommen bessere Anbieter. Manche sind hier jedoch nicbt zugelassen, funktionieen aber. Da gibt es dann normale m3u Listen um sie mit jedem Programm abzuspielen.
Alles HD bzw. 4K, wenn auch nur wenige. Läuft ohne Unterbrechung.
Sowas gibts hier nicht, zumal nicht kostenlos.
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Re: Wegfall vom Router-Zwang im Sommer 2016

Beitragvon MartinDJR » 24.12.2015, 17:57

magnitka hat geschrieben:Nun meine erste Frage: unterstelle ich mal, dass die Gerätebindung wegfällt, wie würde dies auf die Tarifstruktur auswirken? Dann wäre die ISDN-Option von KBW eher hinfällig, da man über eine eigen beschaffene Kabel-FB andere VOIP-PRovider (z. B. Sipgate) für den geliehen Monatsentgelt ordern könnte um die gleiche/bessere Funktionalität (Mehrere Nummer, Parallelruf, günsitge Anruf zu Mobilfunk, etc.) zu erhalten.

Da muss man zwei Fälle unterscheiden:
  • Ein Provider (z.B. UnityMedia) erlaubt die Verwendung eines anderen VoIP-Providers; in diesem Fall wäre es bereits jetzt möglich, eine Hardware hinter den Zwangsrouter zu schalten und den anderen Provider zu verwenden. Du musst allerdings bedenken, dass der andere VoIP-Provider wahrscheinlich nicht kostenlos ist und du nicht billiger davon kommst als mit ISDN-Option. VoIP über IPv4 würde aber so oder so nicht funktionieren.
  • Ein Provider (soviel ich weiß gehört UnityMedia dazu) verbietet die Verwendung eines anderen VoIP-Providers explizit; in diesem Fall ist es sehr wahrscheinlich, dass die SIP-Pakete nach Ende des Routerzwangs beim Provider herausgefiltert werden und die Verwendung eines anderen VoIP-Providers nicht möglich ist
In beiden Fällen ändert sich durch das Ende des Routerzwangs rein gar nichts.
magnitka hat geschrieben:Nun zu Lösungsalternative: wenn ich bie KBW ohne ISDN-Option ab April 2016 bleibe...

Hast du den Vertrag bereits gekündigt?

Falls nein: Warte doch so lange ab, bis Kauf-Geräte am Netz tatsächlich erlaubt sind und es erste Erfahrungen gibt, welcher Router denn wirklich richtig funktioniert.

In einem anderen Post habe ich darauf hingewiesen, dass nicht jeder Router an jedem Netz zwangsläufig korrekt funktionieren muss. Das Gesetz erlaubt den Providern auch, ihre Netze so aufzubauen, dass nur Router mit bestimmten Softwarepatches auch korrekt funktionieren.

Ich selbst plane auch mir mit dem Wechsel zu IPv6 neue Hardware zu kaufen (habe noch einen Altvertrag mit IPv4 und reinem Modem). Ich werde aber abwarten, bis die ersten Erfahrungsberichte mit fehlerfrei funktionierenden "Kauf-Modems" (und -Routern) vorhanden sind.

magnitka hat geschrieben:Und da habe ich eine zweite Frage: wie lange wird es bei UM/KBW dauern, bis sie gestatten eigene Geräte für den Zugang in Kabelnetz zu verwenden? Vielleicht kommt die Kabel-BW auf die Idee die bestehende Hardware an die Kunden zu verkaufen?

Bestimmt nicht vor Sommer, wenn sie gesetzlich dazu verpflichtet sind, Kauf-Geräte zuzulassen.
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Re: Wegfall vom Router-Zwang im Sommer 2016

Beitragvon hajodele » 25.12.2015, 19:58

MartinDJR hat geschrieben:
magnitka hat geschrieben:Nun meine erste Frage: unterstelle ich mal, dass die Gerätebindung wegfällt, wie würde dies auf die Tarifstruktur auswirken? Dann wäre die ISDN-Option von KBW eher hinfällig, da man über eine eigen beschaffene Kabel-FB andere VOIP-PRovider (z. B. Sipgate) für den geliehen Monatsentgelt ordern könnte um die gleiche/bessere Funktionalität (Mehrere Nummer, Parallelruf, günsitge Anruf zu Mobilfunk, etc.) zu erhalten.

Da muss man zwei Fälle unterscheiden:
  • Ein Provider (z.B. UnityMedia) erlaubt die Verwendung eines anderen VoIP-Providers; in diesem Fall wäre es bereits jetzt möglich, eine Hardware hinter den Zwangsrouter zu schalten und den anderen Provider zu verwenden. Du musst allerdings bedenken, dass der andere VoIP-Provider wahrscheinlich nicht kostenlos ist und du nicht billiger davon kommst als mit ISDN-Option. VoIP über IPv4 würde aber so oder so nicht funktionieren.
  • Ein Provider (soviel ich weiß gehört UnityMedia dazu) verbietet die Verwendung eines anderen VoIP-Providers explizit; in diesem Fall ist es sehr wahrscheinlich, dass die SIP-Pakete nach Ende des Routerzwangs beim Provider herausgefiltert werden und die Verwendung eines anderen VoIP-Providers nicht möglich ist
In beiden Fällen ändert sich durch das Ende des Routerzwangs rein gar nichts.

Das stimmt so nicht.
UM untersagt nur die Nutzung fremder SIPS auf den UM-Geräten (in Hessen und NRW nur durch die AGB, in BW auch technisch).
Auf eigenen Geräten darf man sie selbstverständlich einsetzen.
Die technische Sperrung fremder SIPS wäre schon rechtlich nicht zulässig.

Ob man für 5 Euro/Monat irgendwo 3 Rufnummern mit Deutschland-Flat bekommt halte ich für fraglich.
Mir ist dazu kein Provider bekannt.
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Re: Wegfall vom Router-Zwang im Sommer 2016

Beitragvon MartinDJR » 25.12.2015, 20:55

hajodele hat geschrieben:Das stimmt so nicht.
UM untersagt nur die Nutzung fremder SIPS auf den UM-Geräten (in Hessen und NRW nur durch die AGB, in BW auch technisch).
Auf eigenen Geräten darf man sie selbstverständlich einsetzen.

Leider kenne ich den UM-Zwangsrouter nicht. Die FritzBox hat eine IPv6-Firewall. Aber der TechniColor??

Falls es ein einfacher IPv6-Router ist, müsste man (im Gegensatz zu IPv4-Routern mit NAT) ein VoIP-Telefon an einen Ethernet-Port anschließen können und dann über einen anderen IPv6-SIP-Provider telefonieren können.

Da das UnityMedia-Netz (zumindest für Privatkunden ab 2013) nur noch IPv6 unterstützt, kann man IPv4-SIP-Provider so oder so nicht verwenden.

hajodele hat geschrieben:Die technische Sperrung fremder SIPS wäre schon rechtlich nicht zulässig.

Bei einigen mobilen Internet-Anbietern ist die Nutzung bestimmter Dienste (z.B. VoIP) explizit im Vertrag untersagt. Ich gehe davon aus, dass so etwas auch bei Festnetzverträgen erlaubt wäre. Wie es bei laufenden Verträgen ist, kann ich nicht beurteilen.

hajodele hat geschrieben:Ob man für 5 Euro/Monat irgendwo 3 Rufnummern mit Deutschland-Flat bekommt halte ich für fraglich.
Mir ist dazu kein Provider bekannt.

Aus genau dem Grund glaube ich auch nicht, dass die plötzliche Möglichkeit, andere SIP-Provider zu verwenden, von all zu vielen Leuten genutzt werden wird.
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Re: Wegfall vom Router-Zwang im Sommer 2016

Beitragvon GoaSkin » 26.12.2015, 05:15

MartinDJR hat geschrieben:Falls es ein einfacher IPv6-Router ist, müsste man (im Gegensatz zu IPv4-Routern mit NAT) ein VoIP-Telefon an einen Ethernet-Port anschließen können und dann über einen anderen IPv6-SIP-Provider telefonieren können.

Da das UnityMedia-Netz (zumindest für Privatkunden ab 2013) nur noch IPv6 unterstützt, kann man IPv4-SIP-Provider so oder so nicht verwenden.



Das stimmt nicht. SIP funktioniert prinzipiell auch über DS-Lite oder NAT. Sipgate taugte bei mir an einem DS-Lite Anschluss sogar zum Faxen, bevor der Anbieter IPv6-fähig wurde. Und wenn man kein echtes IP-Telefon verwenden möchte: Eine DECT-Basis mit LAN-Anschluss oder ein einfacher SIP-Router für Analogtelefone kosten nur nen Appel und ein Ei.
Es gibt drei Fleischsorten: Beef, Chicken und Veggie. Von welchem Tier die kommen? Von garkeinem, sondern aus der Packung.
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Re: Wegfall vom Router-Zwang im Sommer 2016

Beitragvon MartinDJR » 26.12.2015, 08:03

GoaSkin hat geschrieben:Das stimmt nicht. SIP funktioniert prinzipiell auch über DS-Lite oder NAT.

Kommt auf den NAT an:

Es gibt NATs, die nur TCP unterstützen und bei denen, die UDP untestützen gibt es symmetrische NATs, Cone-NATs, ...

Hinter einem NAT, der nur TCP unterstützt, funktioniert VoIP nicht.
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Re: Wegfall vom Router-Zwang im Sommer 2016

Beitragvon hajodele » 26.12.2015, 09:57

Bleib doch einfach mal im realen Leben.
Voip ging bisher und wird wird auch später gehen.
Wieviel beliebige Anwendungen würden sonst auch nicht mehr funktionieren?

Da mich diese provokante Art stört die zu nichts führt, lasse ich mal alleine.
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