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Fritzbox 6360 Modemwerte nach Neuverkabelung

In diesem Forum geht es um die Router für Kabel Internet FRITZ!Box 6320, FRITZ!Box 6340, FRITZ!Box 6360 und FRITZ!Box 6490 der Firma AVM.

Fritzbox 6360 Modemwerte nach Neuverkabelung

Beitragvon JogDive » 08.03.2015, 12:04

Hallo zusammen,
kurz zur Situation: Wir wohnen in einer Doppelhaushälfte und waren bis vor wenigen Wochen an einer 30 Jahre alten Kabelanlage im Nachbarhaus angeschlossen. Ein richtig alte Baumstruktur mit altem Antennenkabel. Nach der Umstellung auf 3Play 120 und der Fritzbox fingen die Probleme richtig an. Verbindungsabbrüche Internet, für 3 Sekunden eingefrohrenes Fernsehbild, Ruckler, Tonaussetzer usw. Ein Techniker hat beim Messen der Leitung jedesmal Spitzen gesehen wenn 100m entfernt eine Straßenbahn auf der Hauptstrasse vorbeifuhr so schlecht war die Hausverkabelung. Ich glaube die alte Kabelanlage hat gerade mal eine einfache Schirmung.....

Der Schornsteinfeger hat nun in unserem Haus einen Schacht freigegeben und Techniker haben uns an den Delta 30 Verstärker in unserem eigenen Keller angeschlossen. Dafür wurden 20m Kabel durch unsere Wohnung + Schornsteinschacht verlegt, eingepegelt etc. Massives Bildruckeln -> Technikertermin -> ergab das der Techniker den Filter falsch eingebaut hatte (mittendrin statt davor). Wieder eingepegelt......Nun aber schiessen die nicht korrigierbaren Fehler auf einem Kanal in die Höhe. Es ist immer Kanal 60 auf 602Mhz. Das angehängte Bild habe ich eine halbe Stunde nach Neustart gemacht und nach einem Tag haben die nicht korrigierbaren Fehler einen 6 stelligen Betrag. Ist das Ok oder sollte ich erneut eine Störung aufmachen?


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Re: Fritzbox 6360 Modemwerte nach Neuverkabelung

Beitragvon robbe » 08.03.2015, 12:10

Ist natürlich nicht in Ordnung. Wenn deine Leitung ordentlich verlegt wurde, dann ist höchstwahrscheinlich was an der Anlage oder draußen auf der Straße nicht in Ordnung. Schon alleine das zwischen 578Mhz und 594Mhz fast 7dB Pegelunterschied sind, ist definitv nicht normal. Dazu kommt dann noch der schlechte SNR, sollte grade bei der Fritzbox schon möglichst über 33,5, besser über 34 liegen.
Zuletzt geändert von robbe am 08.03.2015, 12:32, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Fritzbox 6360 Modemwerte nach Neuverkabelung

Beitragvon JogDive » 08.03.2015, 12:22

Vielen Dank für die Aufklärung, ich habe gerade alles in einen Text verfasst und über das Unity Kundencenter als Störung eingereicht.
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Re: Fritzbox 6360 Modemwerte nach Neuverkabelung

Beitragvon JogDive » 10.03.2015, 18:27

Selbst ist der Mann. Nachdem Unity mit sagte das bereits 2 Techniker vor Ort waren und man weiter nichts machen könnte habe ich mir 3h lang Dokumentationen und Basics durchgelesen und mir die Anlage selbst eingepegelt. Unkritisch da ich eh alleine dran hänge und des weiteren da der letzte Techniker nicht verplombt hat (habe dies bei der Störungsmeldung mit angegeben). Siehe da, astreines Fernsehen ohne Ruckeln und bessere Modemwerte ohne Verbindungsabbrüche. Die Fehlerrate bei den unkorrigierbaren ist nun seit 24h nach Sync unverändert. Eigentlich ein Hohn was ich da gemacht habe und auch ausdrücklich nicht zur Nachahmung empfohlen aber was soll man machen wenn anscheinend jeder andere zu unfähig ist seinen Job zu machen.

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Re: Fritzbox 6360 Modemwerte nach Neuverkabelung

Beitragvon Bastler » 11.03.2015, 13:39

Was erwartest du von Malern, Gärtnern, abgebrochenen Elektrrikern usw., die als "Techniker" unterwegs sind?
Ich treffe auf viele Anlagen, die hätte ich selbst völlig ohne Messgerät (also so wie du :zwinker: ) besser einpegeln können als die anderen "Techniker" die vorher schon dran waren...
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Re: Fritzbox 6360 Modemwerte nach Neuverkabelung

Beitragvon JogDive » 11.03.2015, 16:26

Toi Toi Toi, es läuft nun wunderbar. Habe gestern Abend noch mal einen Neustart der Fritzbox gemacht und die unkorrigierbaren sind auf allen Kanälen im Bereich zwischen 200-300 stehen geblieben und da tut sich auch nichts mehr - so wie es sein soll. Aber ganz ehrlich, das kann doch alles nicht wahr sein. Muss sich der Kunde stundenlang belesen um die Sache selbst zu lösen. Ich hoffe das es euch nicht so ergeht und wünsche euch immer gut db auf allen Kanälen :smile:
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Re: Fritzbox 6360 Modemwerte nach Neuverkabelung

Beitragvon Madee » 13.03.2015, 07:56

Bastler hat geschrieben:Was erwartest du von Malern, Gärtnern, abgebrochenen Elektrrikern usw., die als "Techniker" unterwegs sind?
Ich treffe auf viele Anlagen, die hätte ich selbst völlig ohne Messgerät (also so wie du :zwinker: ) besser einpegeln können als die anderen "Techniker" die vorher schon dran waren...


Mich wundert allerdings wie er einen Verstärker mit PADs einstellen konnte? ^^
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Re: Fritzbox 6360 Modemwerte nach Neuverkabelung

Beitragvon robbe » 13.03.2015, 09:05

Ein Delta 30(S) wird nicht mit Pads eingestellt.
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Re: Fritzbox 6360 Modemwerte nach Neuverkabelung

Beitragvon Madee » 13.03.2015, 20:00

robbe hat geschrieben:Ein Delta 30(S) wird nicht mit Pads eingestellt.


ähm stimmt, allerdings frage ich mich, wieso noch so einer Verbaut wurde, ich bin einfach davon ausgegangen das er 31 oder 33 meint.
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Re: Fritzbox 6360 Modemwerte nach Neuverkabelung

Beitragvon Bastler » 13.03.2015, 21:04

BKE30S und BKE33P könnte man eigentlich komplett abschaffen, Es gibt nahezu nie den Fall, dass man nach allen Entzerrmaßnahmen mit der geringen Verstärkung dieser kleinen Verstärker noch hinkommt, wenn man korrekt einpegeln will (ganz davon abgesehen, dass man den minimalen Betriebspegel dabei deutlich unterschreiten wird, wobei das gar nicht so wichtig ist, korrekte Entzerrung ist wesentlich wichtiger als ob man den minimalen Betriebspegel um 3-4 dB unterschreitet, was UMKBW euch auch auf Nachfrage bestätigen wird).

Da aber die meisten "Techniker" eh nicht richtig einpegeln können (weil sie die eigentlich idiotensichere Anleitung dazu entweder noch nie gelesen haben oder nicht kapieren) und für UMKBW im Endeffekt ja eh nur zählt was ihre aus der Ferne ausgelesenen "Modempegel" sagen ist das eh alles wurscht :D :zwinker:
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