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2. FritzBoxen Koppeln für Fax?

In diesem Forum geht es um die Router für Kabel Internet FRITZ!Box 6320, FRITZ!Box 6340, FRITZ!Box 6360 und FRITZ!Box 6490 der Firma AVM.

Re: 2. FritzBoxen Koppeln für Fax?

Beitragvon smuper » 04.02.2014, 00:33

Warum solltest du da mit dem Vermieter sprechen?

Ein 10er Loch bohren ist sicherlich keine Veränderung der Bausubstanz.
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Re: 2. FritzBoxen Koppeln für Fax?

Beitragvon Sascha53721 » 04.02.2014, 03:52

Wenn das fax einen usb Anschluss besitzt bzw ein hp officejet sollte das kein problem darstellen. Einfach drucker fax in den usb anschluss der fritbox einstecken und die usb option aktivieren danach aufn rechner den usb Fernwartung program von avm installieren fritzbox password eintragen und schon besitzt du ein netzwerk fax drucker. Der automatischemodus geht nur für drucken scannen und faxen musst du auf den drucker klicken für eine dauerhafte verbindung.
Aso den Geräte treiber installieren.
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Re: 2. FritzBoxen Koppeln für Fax?

Beitragvon Grimms_Maerchen » 04.02.2014, 09:27

Ja er hat sehr angespannt reagiert, als ich von Löchern durch die Wand gesprochen haben...

Habe ein Canon i-SENSYS MF8050Cn. Das Fax nutze ich um einfach Unterschriebene Dokumente zu verschicken. Sonst kann ich es auch ein scannen und dann per virtuellen Fax oder per E-Mail das ganze machen. ist aber nicht so elegant
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Re: 2. FritzBoxen Koppeln für Fax?

Beitragvon SpaceRat » 04.02.2014, 23:52

Grimms_Maerchen hat geschrieben:Ja er hat sehr angespannt reagiert, als ich von Löchern durch die Wand gesprochen haben...

Mal ganz ehrlich:

Das geht den Vermieter eigentlich einen Sch... an.

Beschädigung der Mietsache
Der Mieter ist zum sorgfältigen und schonenden Umgang mit der Mietsache verpflichtet. Er ist jedoch nicht verpflichtet, die Wohnung und ihre Einrichtung in einem stets neuwertigen Zustand zu erhalten. Denn durch den Mietvertrag und die Zahlung der Miete erwirbt er das Recht, die Mietsache zu gebrauchen.

Siehe § 538 BGB:
Abnutzung der Mietsache durch vertragsgemäßen Gebrauch
Veränderungen oder Verschlechterungen der Mietsache, die durch den vertragsgemäßen Gebrauch herbeigeführt werden, hat der Mieter nicht zu vertreten.


Zum vertragsgemäßen Gebrauch gehört dabei durchaus auch das Bohren von Dutzenden von Dübellöchern, soweit das ein üblicher Gebrauch ist (z.B. zur Montage eines Regals in einem Abstellraum).

Das Bohren eines kleinen Loches durch eine Wand zum Verlegen eines Kabels ist dabei so offensichtlich
a.) bestimmungsgemäßer Gebrauch
b.) keine bauliche Veränderung
daß Du zu diesem Thema auch nichts weiter im Internet finden wirst (Außer z.B. in einem Vermieter-Forum einen Vermieter, der inzwischen schon dadurch genervt ist, daß sein Mieter für jedes Bohrloch fragt ...)

Nachdem Internetzugang inzwischen als Grundrecht erklärt wurde (vom BGH) und jedes Kack-Küchenradio einen LAN-Anschluß hat, müßtest Du schon einen Amtsrichter in Wolkenkuckucksheim finden, der es nicht mehr als bestimmungsgemäßen Gebrauch einer Mietwohnung sieht, wenn die fehlende LAN-Verkabelung vom Mieter - ohne bauliche Veränderungen - nachgeholt wird.

Zur "baulichen Veränderung":

Sie müssen die Einwilligung Ihres Vermieters einholen, wenn Sie in die Substanz der Wohnung eingreifen und zum Beispiel planen,
  • eine Wand durchzubrechen
  • Zwischenwände einzusetzen
  • Rauputz statt einer Tapete aufzutragen
  • Parkett legen
  • neues Bad oder neue Heizung einbauen
  • Satellitenschüssel oder Markise anbringen

Für Maßnahmen, die Sie ohne besonderen Aufwand beseitigen können, brauchen Sie keine Erlaubnis.

Bei einem verkackten Miniloch von 10-16mm Durchmesser reden wir also auf gar keinen Fall von irgendwelchen baulichen Änderungen, vertragswidrigem Gebrauch o.ä., sondern bestenfalls nach darüber, ob der Vermieter überhaupt beim Auszug die Beseitigung verlangen darf oder ob er das komplett so hinnehmen muß.

Wenn Du auf Nummer Sicher gehen willst, dann kaufst Du vor dem Auszug halt einen 0,5kg-Sack Gips, damit kannst Du dann dieses Loch und vermutlich auch sämtliche Dübellöcher in der Bude zuspachteln und hast noch was von dem Zeug über.

Bedenken hätte ich nur, wenn Du zur Wohnung eines Nachbarn durchbohrst, denn da kommen schon wieder Brandschutzvorschriften zum Tragen.
Das Thema ist prinzipiell (technisch) betrachtet durch ein halogenfreies Kabel und die Verwendung von Brandschottungsmasse statt Gips (Unmittelbar nach Verlegung des Kabels, also Loch bohren, Kabel durch, dann direkt brandschotten) gegessen.
Allerdings ist das Thema seit dem Großfeuer am Düsseldorfer Flughafen so heikel, daß man es dem Vermieter nicht verdenken könnte, wenn er in diesem Fall auf Brandschottung durch einen Fachbetrieb besteht, welcher ihm dazu ein Protokoll aushändigt und für die ordnungsgemäße Brandschottung geradesteht, allerdings vom Arbeitsvorgang her auch nichts anderes macht.
Dazu einfach mal in einem öffentlichen Gebäude einen Kabelkanal suchen. Den wird man in mineralischer Form statt aus Kunststoff vorfinden und überall wo er eine Wand quert wird ein rotes Schild dran montiert sein mit Unterschrift des Monteurs und dem Datum der Schottung.
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