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Fritzbox OS 6.0 Rollout ab 13.1.2014

In diesem Forum geht es um die Router für Kabel Internet FRITZ!Box 6320, FRITZ!Box 6340, FRITZ!Box 6360 und FRITZ!Box 6490 der Firma AVM.

Re: Fritzbox OS 6.0 Rollout ab 13.1.2014

Beitragvon johnripper » 08.02.2014, 17:31

Stellt doch die Frage nach dem OS 6.03 dem Kundenservice, dort sollen ruhig die Anfragen auflaufen.
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Re: Fritzbox OS 6.0 Rollout ab 13.1.2014

Beitragvon Leseratte10 » 08.02.2014, 17:50

Dann sollen sie halt als einziges Modem das EPC3208 anbieten - aber nicht einen nicht funktionierenden Router (TC7200) oder eine überteuerte Fritzbox. Sodass der Kunde hinter dem UM-Gerät einen eigenen Router mit Firewall betreiben kann.
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Re: Fritzbox OS 6.0 Rollout ab 13.1.2014

Beitragvon strelnikov » 08.02.2014, 20:14

Arnie-75 hat geschrieben:Vor allem müssen AVM oder UM die Kosten tragen, wenn der Zugang weiterhin gehackt wird und man die Box von UM gemietet ist. Mittlerweile soll die Zahl der gehackten Boxen m.W. im "niedrigen dreistelleigen Bereich" liegen. Wenn das nur 150 Boxen sind, bei denen durchschnittlich 1600 Euro Kosten anfallen (und was man liest eher mehr), berägt der Schaden ~ 240.000 Euro. Das sollte für UM Grund genug sein eine Extraschicht einzulegen, auch wenn das vermutlich versichert (AVM oder UM?) ist.


Wer die Kosten tragen muss (die Betonung liegt auf dem Muss), ist meines Erachtens gar nicht so sicher.
Ab einem bestimmten Punkt werden die Firmen (versuchen), ihre Kosten auf den Konsumenten "umlegen".

Ist der "Verbraucher" darüber informiert (zumal dann, wenn dieser noch fleißig weiter die "Tür und "Tor" offen stehen läßt), könnte es anders aussehen.
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Re: Fritzbox OS 6.0 Rollout ab 13.1.2014

Beitragvon roos2001 » 08.02.2014, 20:19

@leseratte:
das EPC3208 ist ein Auslaufmodell, da es kein IPv6 unterstützt. Vllt. werden demnächst reine IPv6 Modems ausgerollt oder beim TC der Bridgemode freigegeben.
Sofern der Routerzwang gesetzlich fallen sollte.
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Re: Fritzbox OS 6.0 Rollout ab 13.1.2014

Beitragvon Leseratte10 » 08.02.2014, 20:21

Echt? Das wusste ich gar nicht. Aber eigentlich ist es ja egal, welches Gerät. Hauptsache der Routerzwang fällt endlich und wir bekommen wieder ein Modem, und nicht nur ein "Modem".
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Re: Fritzbox OS 6.0 Rollout ab 13.1.2014

Beitragvon Joerg » 08.02.2014, 20:54

Generell würden für Neukunden nur Router funktionieren die IPv6 und DS-Lite beherrschen - viele billige Modelle können das immer noch nicht. Damit wären Anrufe erboster Kunden, die unwissend einen falschen Router gekauft haben vorprogrammiert und der Supportaufwand würde in die Höhe schnellen.

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Re: Fritzbox OS 6.0 Rollout ab 13.1.2014

Beitragvon sebr » 08.02.2014, 20:56

Arnie-75 hat geschrieben:Sehe ich nicht so. Mehr Modems bedeuten mehr Support notwendig, mehr Inkompatibilitäten, mehr Probleme.

Sorry aber das ist Unsinn. Denn alles was hinter dem Modem passiert ist Sache des Kunden, nicht von UM!
Und die Funktionsfähigkeit eines Modems (ohne dahinterhängenden Router + Netzwerk) lässt sich auch aus der Ferne leicht überprüfen.
Wer da Probleme bei der Routerkonfiguration hat kann ja dann die teure techn. Hotline anwählen. Und dabei macht UM sicher keine Verluste ;)

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Re: Fritzbox OS 6.0 Rollout ab 13.1.2014

Beitragvon M@rtin » 08.02.2014, 21:22

Jetzt muss ich mal kurz meinen Senf zum zuletzt etwas abdrifteten Thema abgeben:

1. Kunden, die keine echte IPv4 haben, also IPv6 mit DS-Lite-Tunnel für IPv4, dem nutzt der Zugang von Außen kam etwas, es sei denn, man greift per IPv6 innerhalb des Unitmedia-Netzes auf die eigen FB zu. Außer UM vergibt, soviel ich weiss, kein weiterer Provider IPv6. Und aus einem IPv4-Netz, z.B. Telekom oder auch alle anderen Mobilfunkbetreiber, kann man myFritz gar nicht nutzen. Daher ist man rel. sicher.

2. Mit der aktuellen FritzOS 6, die bei mir seit 1,5 Wochen auf der der FB 6360 läuft, rennt diese endlich ohne jegliche Störung völlig stabil. So wie es seien sollte und bei mir bislang nur die ersten 8 Wochen nach Provider-Wechsel im Juni letzten Jahres. Seit dem musste ich alle 2-3 Tage die Internetverbindung trennen und neu aufbauen, um wieder einen funktionierenden DS-Lite-Tunnel zu haben. Daher bin ich erstmal überglücklich, dass das die Verbindung so stabil läuft.

3. Ich vermute mal, dass UM die neue Firmware 6.0.3 nicht solange testen muss, solange die systemrelevanten Firmware-Teile von Modem und VoIP/ SIP sich nicht geändert haben. Die Funktion myFritz ist im Grunde nur kundenrelevant und stellt keine Funktion oder Dienst des Providers/UM dar. Es ist die Folge des Lecks in dieser Funktion, die UM tätig werden lies. Ist dieses Leck nun zu, gibt es keinen Grund, den Rest der Firmware erneut auf den Prüfstand zu stellen!
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Re: Fritzbox OS 6.0 Rollout ab 13.1.2014

Beitragvon Joerg123 » 08.02.2014, 21:55

Arnie-75 hat geschrieben:Wenn das nur 150 Boxen sind, bei denen durchschnittlich 1600 Euro Kosten anfallen (und was man liest eher mehr), berägt der Schaden ~ 240.000 Euro. Das sollte für UM Grund genug sein eine Extraschicht einzulegen, auch wenn das vermutlich versichert (AVM oder UM?) ist.

erwartet hier etwa tatsächlich jemand, dass UM die Kosten für die Mehrwert-Telefonate nach Afrika zahlt um einem Haufen Kriminellen ihr Einkommen zu sichern ???
na freut ich, dauert nicht mehr lange bis der Osterhase durch den Garten rennt :)
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Re: Fritzbox OS 6.0 Rollout ab 13.1.2014

Beitragvon johnripper » 08.02.2014, 22:05

M@rtin hat geschrieben:1. Kunden, die keine echte IPv4 haben, also IPv6 mit DS-Lite-Tunnel für IPv4, dem nutzt der Zugang von Außen kam etwas, es sei denn, man greift per IPv6 innerhalb des Unitmedia-Netzes auf die eigen FB zu. Außer UM vergibt, soviel ich weiss, kein weiterer Provider IPv6. Und aus einem IPv4-Netz, z.B. Telekom oder auch alle anderen Mobilfunkbetreiber, kann man myFritz gar nicht nutzen. Daher ist man rel. sicher.

Der Zugriff via IPv6 ist ohne Probleme immer noch möglich. Sicher würde ich das nicht nenne.
Dich tritt es vermutlich nicht als ersten (weil vorher die IPv4) Kunden gehackt werden, aber mehr auch nicht.

Joerg123 hat geschrieben:erwartet hier etwa tatsächlich jemand, dass UM die Kosten für die Mehrwert-Telefonate nach Afrika zahlt um einem Haufen Kriminellen ihr Einkommen zu sichern ???

Ehrlich: Ich glaube es nicht. Und ich als Provider die Abrechnung auch einfach verweigern.
Wie auch immer, ich würde die Kosten nicht tragen. Das Gerät ist nicht mein Eigentum, ich kann es nicht warten, weil ich keinen Zugriff habe. Somit: Nicht meine Box, nicht mein Problem.
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