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FB7390 hinter Fb6360 bzw. TC7200

In diesem Forum geht es um die Router für Kabel Internet FRITZ!Box 6320, FRITZ!Box 6340, FRITZ!Box 6360 und FRITZ!Box 6490 der Firma AVM.

FB7390 hinter Fb6360 bzw. TC7200

Beitragvon Egalus » 13.12.2013, 09:41

Hi,
nachdem ich mit der Zumutung TC7200 ziemlich unzufrieden bin erwäge ich, auch wenn es eine Unverschämtheit ist, dass ich nun quasi für die Entstörung der Zwangshardware zahlen soll, das "Kulanzangebot" 1 Jahr umsonst danach die üblichen 5€ für Telefon Komfort +6360 zu zahlen.
An anderer Stelle im Form habe ich gelesen, dass die Bridge Funktion sich auch für Privatkunden aktivieren lässt.

Was mich aber brennend interessiert:
kriegt die 7390, wem ich sie per LAN1 an die 6360 hänge dann auch ipv6 hin? Hinter dem TC7200 klappt das ja nicht gescheit.
Und funktioniert dann endlich der Zugriff von extern über ipv6 auf Heimrechner?
Die Lösung für den DSLite Murx von Unitymedia: Business-Kunde mit statischer IPv4 Adresse werden.

Spass mit DS-Lite:
- OpenVPN an einen IPv4 Endpoint funktioniert über DSLite wenn man die MTU auf 1380 Bytes reduziert.
- Die Firewall des TC7200 ist binär. Alles an oder alles aus.
- Die FB6360 kann zwar IPv6 Prefix Delegation, AVM ist aber unfähig der Fritte dann beizubringen die Finger vom Prefix zu lassen => eingehender Verbindungsaufbau unmöglich.
Egalus
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Re: FB7390 hinter Fb6360 bzw. TC7200

Beitragvon SpaceRat » 15.12.2013, 12:08

Egalus hat geschrieben:An anderer Stelle im Form habe ich gelesen, dass die Bridge Funktion sich auch für Privatkunden aktivieren lässt.

"Sichtbar" machen auf jeden Fall und es gibt zumindest eine Bestätigung, daß es auch funktioniert, allerdings an einem Anschluß mit IPv4.

Egalus hat geschrieben:Was mich aber brennend interessiert:
kriegt die 7390, wem ich sie per LAN1 an die 6360 hänge dann auch ipv6 hin? Hinter dem TC7200 klappt das ja nicht gescheit.

Eine Bridge ist aus Sicht der darüber verbundenen Geräte nichts anderes als ein Netzwerkkabel. Es muß also klappen, sonst wäre die Funktion kaputt. Und das TC7200 kann - mit der verkrüppelten Unitymedia-Konfig - eben keinen Bridge-Modus.
Einen möglichen Grund zum Scheitern gibt es dennoch: Im DOCSIS-Profil ist auch hinterlegt, wieviele CPEs (Customer Premises Equipment, also "Endgeräte") man anschließen darf. Schließt man mehr an, kriegen diese keine Adressen mehr vom DHCP/radvd.

Egalus hat geschrieben:Und funktioniert dann endlich der Zugriff von extern über ipv6 auf Heimrechner?

Sagen wir es mal so:
Die 6360 ist der Kabel-Bruder zur 7390, also weitgehend funktionsgleich. Insofern würdest Du auch nicht viel verlieren, wenn Du notfalls die 6360 als Router verwendest. Die wesentlichen Unterschiede sind halt, daß die 6360 nur wenige kB internen Speicher hat, die 7390 aber 256 MB, was man allerdings durch einen USB-Stick ausgleichen kann, und daß man eine 6360 nicht freetzen kann.
Es ist sogar umgekehrt so, daß man an einer Fritz!Box 7390 keinen LAN-Gastzugang nutzen kann, denn das geht nur, wenn das interne (DSL-)Modem verwendet wird, die 7390 liefe aber im Modus "Vorhandenes Internet über LAN", an der 6360 hingegen ginge es schon, denn die läuft ja über ihr internes Kabel-Modem.

Heißt
Nachteile: Kein Freetz möglich
Vorteil: LAN-Gastzugang möglich
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