- Anzeige -

Wichtig: Fritzbox 6360/6490 bei Ebay oder anderen Händlern

In diesem Forum geht es um die Router für Kabel Internet FRITZ!Box 6320, FRITZ!Box 6340, FRITZ!Box 6360 und FRITZ!Box 6490 der Firma AVM.

Re: Wichtig: Fritzbox 6360 bei Ebay oder anderen Händlern

Beitragvon mauszilla » 01.02.2015, 11:52

Finde es sehr belustigend, das hier immer wieder behauptet wird, das ALLE FB-Cabel Helerware wäre.
Leute, man kann die durchaus neu mit Garantie erwerben
http://www.amazon.de/AVM-FRITZ-Box-6360 ... B0058SVNM8
Diese so erworbenen kann man somit genauso legal weiter verkaufen.

Das es sich bei Ebay beim Großteil um Mietgeräte handelt kann man durchs anschauen allenfalls daran erkennen, wenn auf dem Foto auf der Box UM oder KBW steht.
Nur ist selbst das nicht unbedingt ein Indiz für eine Illegale Handlung.
Bei den FB weiß ich es nicht, jedoch kann man bei UM diverse Hardware auch Käuflich erwerben wie z.B. die Horizon Box. Da steht auch UM drauf und ist doch Eigentum, was ich verkaufen darf.

Das diese Geräte bei UM oder KBW nicht Provisiert werden ist wieder ein anderes Thema und persönliches Pech des Käufers, der einfach kauft ohne Vorher nachzufragen ob das Sinn macht.
BildBild
mauszilla
Glasfaserstrecke
 
Beiträge: 1037
Registriert: 16.11.2014, 11:14

Re: Wichtig: Fritzbox 6360 bei Ebay oder anderen Händlern

Beitragvon Bastler » 01.02.2015, 12:17

Das diese Geräte bei UM oder KBW nicht Provisiert werden ist wieder ein anderes Thema und persönliches Pech des Käufers, der einfach kauft ohne Vorher nachzufragen ob das Sinn macht.

Das ist eben KEIN anderes Thema, genau darum wurde dieses Thema gestartet!

Aber wieder mal ein Beispiel dafür, wie ein eigentlich gut gemeinter Thread (eben um unwissende Käufer vor bösen Überraschungen zu warnen, wenn UM die "irgendwie" selbst besorgte FB nicht freischaltet) zerredet wird...
Kablówka - Telewizja, Internet, Telefon
Benutzeravatar
Bastler
Network Operation Center
 
Beiträge: 5242
Registriert: 11.11.2007, 13:38
Wohnort: Münster

Re: Wichtig: Fritzbox 6360 bei Ebay oder anderen Händlern

Beitragvon mauszilla » 01.02.2015, 13:19

Dann warnt doch einfach davor, das die selbst gekaufte Hardware nicht nutzbar ist bei UM KBW.
Statt alle Verkäufe fälschlich als Illegal zu bezeichnen. Könnte man auch als üble Nachrede und im Fall von gewerblichen Händlern auch als Geschäftsschädigung bezeichnen.
Beides auch Straftaten ;)

Immer nach den Grundsatz, das Gegenteil von gut ist nicht schlecht, sondern gut gemeint ;)
BildBild
mauszilla
Glasfaserstrecke
 
Beiträge: 1037
Registriert: 16.11.2014, 11:14

Re: Wichtig: Fritzbox 6360 bei Ebay oder anderen Händlern

Beitragvon frankmuc » 01.02.2015, 21:46

Eine "Strafgebühr" muss trotzdem dem vermeintlichen Schaden angemessen sein und darf keine Fantasiesumme sein. Solche Praktiken werden in den letzten Jahren in allen Bereichen durch die Gerichte in der Luft zerrissen. Wie z.B. auch die Bearbeitungsgebühren bei Krediten, das Verfallen von Telefonguthaben und und und.

Wie gesagt, bei 50 € gehe ich vom taxierten Zeitwert der Althardware aus und einer damit verbundenen Eigentumsaufgabe (Dereliktion § 959 BGB), was durch die Handlungen des Anbieters auch plausibel wird. Wäre die Box viel mehr als 50 € wert, würde der Anbieter diese mit ggf. rechtlichen Schritten zurückfordern. Anderenfalls steht Kunden der Rechtsweg offen und das mit guten Aussichten, die Summe nicht zu zahlen oder die Eigentumsverhältnisse in positivem Sinne geklärt zu bekommen. Hier liegt es am Kunden, die Sache zu klären. Ich als Kunde ginge davon aus, dass die Box mit Zahlung der 50 € in mein Eigentum übergeht (alleine schon bedingt durch die Höhe der Summe) und habe durch das kongruente Handeln des Anbieters auch keinen Grund, anderes zu vermuten.

Das Thema ist unter rechtlichen Aspekten sicher noch weiter auseinanderzunehmen, praktisch aber recht irrelevant. Ob und was man mit so einer Box anfangen kann, hängt vom Anbieter und den eigenen Anforderungen ab. Ich als Käufer so eines Gerätes würde mir hinsichtlich der Eigentumsverhältnisse keine Gedanken machen. Es steht dem Anbieter frei, die Box zurückzufordern und dem Kunden die 50 € zu erstatten - ansonsten ist davon auszugehen, dass der ehemalige Kunde Eigentum erworben hat.
frankmuc
Kabelneuling
 
Beiträge: 9
Registriert: 01.02.2015, 03:29

Re: Wichtig: Fritzbox 6360 bei Ebay oder anderen Händlern

Beitragvon frankmuc » 01.02.2015, 21:52

@Bastler:

Dein Vergleich mit dem Autoverleih hinkt schon wieder gewaltig. Du versuchst hier, mit immer unpassenderen Beispielen, deinen Standpunkt zu untermauern. Vielleicht kapierst du hier auch einfach nicht, daß der Verkauf/Kauf von solchen Geräten eben MITNICHTEN illegal ist.

Ein Leihwagen ist xx Tausend € wert und durch eine nicht ordnungsgemäße Zurückgabe z.B. an einem falschen Ort werden weitere BETRIEBS- und Personalkosten verursacht. Diese Gebühren haben dann sowas von überhaupt nichts mit einer gebrauchten Hardware zu tun, bei der es lediglich um den Zeitwert und ggf. Rückgabe geht.

Dem Anbieter entstehen bei der Fritzbox im Falle der Nichtrückgabe NUR die Kosten in Form des Zeitwertes - und die wird meines Erachtens in Form der 50 € (in diesem Bereich bewegen sich auch die Auktionserlöse auf Ebay) in Rechnung gestellt und damit ohne explizite Bestätigung das Eigentum an den Kunden übertragen.
frankmuc
Kabelneuling
 
Beiträge: 9
Registriert: 01.02.2015, 03:29

Re: Wichtig: Fritzbox 6360 bei Ebay oder anderen Händlern

Beitragvon conscience » 01.02.2015, 22:24

Dem Anbieter entstehen bei der Fritzbox im Falle der Nichtrückgabe NUR die Kosten in Form des Zeitwertes - und die wird meines Erachtens in Form der 50 € (in diesem Bereich bewegen sich auch die Auktionserlöse auf Ebay) in Rechnung gestellt und damit ohne explizite Bestätigung das Eigentum an den Kunden übertragen.

Falsch, es entstehen hier weitere Kosten für den Anbieter, z.B. in den Kundensystemen; Gehälter usw.

Ich (meine persönliche Meinung) gehe davon aus, da Unitymedia den Kunden darauf hinweißt, dass die Fritz Box nur ein Mietgerät ist, der Kunde das Gerät nicht legal weiterverkaufen kann (es ist nur in seinem Besitz); durch die Zahlung von 50€ geht m.E. die Box nicht in sein Eigentum über. Der Käufer kann daher dieser Ware nicht legal erwerben; eventuell kommt hier der Befriff "gutgläubig" in Betracht (meine Meinung).

Wenn es sich tatsächlich so verhalten sollte, dass nämlich die Box "ohne explizite Bestätigung (in) das Eigentum an den Kunden übertragen" wird, dann kann der Kunde nie sicher sein, Eigentum erworben zu haben!!
--
Wie immer keine Zeit
conscience
Kabelkopfstation
 
Beiträge: 3634
Registriert: 24.12.2007, 11:16

Re: Wichtig: Fritzbox 6360 bei Ebay oder anderen Händlern

Beitragvon frankmuc » 01.02.2015, 22:38

"Falsch, es entstehen hier weitere Kosten für den Anbieter, z.B. in den Kundensystemen; Gehälter usw."

Das ist unter rechtlichen Aspekten wiederum auch genau falsch. Laufende Fixkosten wie Gehälter, Buchhaltung etc. sind keine berechnungsfähigen Mehrkosten. Daher dürfen solche Kosten z.B. auch bei Mahnungen EBEN NICHT aufgeschlagen werden, da diese Kosten normale Betriebskosten sind. Ich bleibe dabei, es entstehen dem Unternehmen keine berechnungsfähigen Unkosten außer dem Zeitwert der Hardware. Den Kundendatensatz zu aktualisieren und alle administrativen Vorgänge wären so oder so angefallen. Für ein Schreiben per Post 50 € zu fordern, das zerreißt dir jedes Gericht in der Luft. Ich wiederhole mich.

Und wie gesagt, es liegt am betroffenen Kunden, die Sache zu klären, wenn er es denn unbedingt geklärt haben möchte. Ich würde den Anbieter um eine Stellungnahme hinsichtlich der Eigentumsverhältnisse bitten und darauf hinweisen, dass ich eine Strafgebühr in Höhe von 50 € ohne Eigentumsübertragung als nicht mit dem BGB vereinbar ansehe und dagegen mit rechtlichen Schritten vorgehen würde.

Aber das ist nur Theorie, denn ich bin nicht betroffen. Und was hier ohnehin gilt, ist der alte Grundsatz: wo kein Kläger, da auch kein Richter. Ich möchte nicht wissen, in welchem Werte Hardware fälschlicherweise verschickt und dann nicht zurückgefordert wird. Das ist dann weder "Hehlerware" noch gibt es da ein echtes Problem.

Ich kenne mich mit rechtlichen Dingen aus beruflichen Gründen ganz gut aus und hätte als betroffener Kunde fast schon Spaß daran, diesen Fall zu bearbeiten. Meine Rechtschutzversicherung würde diesen Fall sicher äußerst gerne übernehmen. Aber leider bin ich nicht betroffen ;-)
frankmuc
Kabelneuling
 
Beiträge: 9
Registriert: 01.02.2015, 03:29

Re: Wichtig: Fritzbox 6360 bei Ebay oder anderen Händlern

Beitragvon hoffes » 02.02.2015, 01:18

übrigens...
Es stimmt nicht, dass eine bei eBay ersteigerte Box nicht freigeschaltet werden kann.
Es stimmt jedoch, dass der Support diese eigentlich nicht freischalten möchte.
...wenn es anders wäre, könnte ich diese Nachricht jetzt nicht hier eintragen :-)
hoffes
Kabelneuling
 
Beiträge: 3
Registriert: 02.02.2015, 00:55

Re: Wichtig: Fritzbox 6360 bei Ebay oder anderen Händlern

Beitragvon conscience » 02.02.2015, 01:21

keine berechnungsfähigen Mehrkosten

Aber das hast Du später eingeführt,und aus betriebswirtschaftlicher Sicht dürfte das Aufwand sein :winken:

Und ich habe nie von Hehlerware gesprochen.
--
Wie immer keine Zeit
conscience
Kabelkopfstation
 
Beiträge: 3634
Registriert: 24.12.2007, 11:16

Re: Wichtig: Fritzbox 6360 bei Ebay oder anderen Händlern

Beitragvon frankmuc » 02.02.2015, 01:42

Was meinst du mit "später eingeführt"? Wer hat was später eingeführt?

Und nein, reguläre Fixkosten wie Gehälter, Buchhaltung, Korrespondenz sind generell _nicht_ als Mehrkosten anzusehen, die dem Kunden in Rechnung gestellt werden können. Grundsatzurteile dazu gibt es genug.
Dazu bedarf es keiner weiteren Grundsatzdebatte.

Im konkreten Falle geht es um ein einziges Anschreiben mit der Aufforderung zur Rückgabe der Hardware, das von einem fest angestellten Mitarbeiter erstellt wird. Die berechnungsfähigen Kosten wären hier, wie bei einer Mahnung, im Bereich von 62 Cent für das Porto bis meinetwegen 2-3 €, wenn man den Umschlag etc. einberechnet.

Davon abgesehen: wenn vertraglich vereinbart ist, daß die Hardware nach Vertragsende zurückgegeben werden muß, dann ist das zunächst einmal für beide Seiten bindend. Kommt der Kunde dieser Forderung nicht nach, dann wäre das normale Vorgehen, die Rücksendung einzufordern, den Warenwert in Rechnung zu stellen bzw. den Rechtsweg einzuschlagen. Um dem zu entgehen und den Aufwand zu begrenzen, wird eine Pauschale von 50 € erhoben und die Box damit quasi abgeschrieben. Gleiches wäre auch der Fall, wenn der Kunde die Box z.B. beim Umzug verliert, beschädigt oder sonstige Ereignisse passieren.

Ich bleibe dabei, daß der Kunde in diesem Falle nach Treu und Glauben von einer Eigentumsübertragung ausgehen kann. Bei diesem Betrag ist alles andere nicht plausibel und auch nicht mit dem BGB vereinbar.

Und außerdem: a) zwingt den Kunden niemanden, die Box einzubehalten und die 50 € zu zahlen. Und b) hindert niemanden den Anbieter daran, die Rückgabe auf rechtlichem Wege zu erzwingen.

Last but not least kann ich Betroffenen nur empfehlen, es einmal auszuprobieren. Wer die 50 € bezahlt hat, kann a) nach der Eigentumssituation fragen oder b) die Rückgabe der Box nach Rückzahlung der 50 € anzubieten. Eine Strafgebühr in Höhe von 50 € für nichts ist sicher für jeden Anwalt einen herzlichen Lacher wert.

Von meiner Seite aus ist der Käse damit gegessen. Ich bin nicht betroffen und die rechtliche Seite ist für mich ziemlich eindeutig. Wer dazu andere Meinungen vertritt, kann das tun, was aber für die rechtliche Seite so relevant wie der Sack Reis in China ist :smile:
frankmuc
Kabelneuling
 
Beiträge: 9
Registriert: 01.02.2015, 03:29

VorherigeNächste

Zurück zu FRITZ!Box für Kabel Internet

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 14 Gäste