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PayTV - unterstes Niveau?

Wenn einmal gemeckert werden muss, dann bitte hier und ohne andere zu stören.

PayTV - unterstes Niveau?

Beitragvon GoaSkin » 19.01.2016, 17:47

Es wird viel über das Programm der freien Privatsender beschwert: Unterschichten-Fernsehen, Hartz IV Fernsehen etc.

Seit einiger Zeit denke ich mir aber eher, wer was gegen SAT1 und RTL sagt, der hat noch nie History oder Discovery Channel gesehen. Immerhin ist der ganze Scripted Reality Kram noch realitätsnaher als die pseudo-wissenschaftlichen Ufo-Dokumentationen auf History, die völlig aus dem Zusammenhang gerissen sind und dort den ganzen Tag laufen.

Für was für einen Müll zahlt man eigentlich, wenn man Digital TV Highlights/Allstars bestellt? Dass man durch PayTV das Niveau des Fernseh-Programms steigern kann, ist scheinbar recht naiv, wenn man sich nicht gerade für Sport interessiert und die entsprechenden SKY-Pakete bucht.
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Re: PayTV - unterstes Niveau?

Beitragvon Wasserbanane » 19.01.2016, 18:19

Das anhand von zwei Sendern festzumachen, wobei es noch genug andere Sender, auch mit hochwertigeren Inhalten, finde ich mindestens vermessen.

Das man zu den Preisen nur ein mit vielen Wiederholungen gestrecktes Programm zu erwarten hat, darüber könnte ich noch diskutieren.

Dieses Bild finde ich allerdings auch für Deutschland zutreffend:

http://images-cdn.9gag.com/photo/a9LE2zD_700b.jpg
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Re: PayTV - unterstes Niveau?

Beitragvon Baktosh » 20.01.2016, 02:36

Wobei zumindest einige Sendungen auf History durchaus Unterhaltungswert haben.

Schade ist jedoch das diverse Sender die es sowohl hier als auch in den USA gibt aufgrund des für uns Europäer angepassten Programms nicht an die Klasse ihrer Originalsender heranreichen.

Das wäre mal PayTV das sich sicher lohnen würde. Also das US Network Ihre Senderinhalte, gerne wie gesagt auf eigener PayTV Basis, in die Europäischen / Deutschen Kabelnetze einspeisen und so, natürlich durch Pufferung Zeitzonen angepasst denn sonst müsste ich ja für eine Sendung die dort um 21:00 läuft bei uns um 06:00 morgens den TV anmachen, eine 1:1 Ausstrahlung anbieten. Denn Networks wie TheCW, CBS, FOX, NBC, ABC oder auch HBO (den haben wir ja zum Teil schon) wäre mit Ihren Senderinhalten sicherlich auch hier erfolgreich.

Ich kann mir per Prime, Netflix, Sky usw. zwar Serien ins Haus holen, aber ich vermisse hier das reine US-TV an sich.
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Re: PayTV - unterstes Niveau?

Beitragvon GoaSkin » 20.01.2016, 02:52

Ich vermisse vor allem ein niveauvolles Dokumentations- und Informationsprogramm außerhalb der Öffentlich-Rechtlichen. Spiegel TV und Planet wirken zwar einwenig besser, zeigen aber auch sehr viel, was irgendwann mal im Öffentlich-Rechtlichen lief. Filme und Serien suche ich eh nur über Online-Apps und nicht zu festen Uhrzeiten im Fernsehen.
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Re: PayTV - unterstes Niveau?

Beitragvon Wasserbanane » 20.01.2016, 07:36

Baktosh hat geschrieben:Wobei zumindest einige Sendungen auf History durchaus Unterhaltungswert haben.

Schade ist jedoch das diverse Sender die es sowohl hier als auch in den USA gibt aufgrund des für uns Europäer angepassten Programms nicht an die Klasse ihrer Originalsender heranreichen.

Das wäre mal PayTV das sich sicher lohnen würde. Also das US Network Ihre Senderinhalte, gerne wie gesagt auf eigener PayTV Basis, in die Europäischen / Deutschen Kabelnetze einspeisen und so, natürlich durch Pufferung Zeitzonen angepasst denn sonst müsste ich ja für eine Sendung die dort um 21:00 läuft bei uns um 06:00 morgens den TV anmachen, eine 1:1 Ausstrahlung anbieten. Denn Networks wie TheCW, CBS, FOX, NBC, ABC oder auch HBO (den haben wir ja zum Teil schon) wäre mit Ihren Senderinhalten sicherlich auch hier erfolgreich.

Ich kann mir per Prime, Netflix, Sky usw. zwar Serien ins Haus holen, aber ich vermisse hier das reine US-TV an sich.

Du glaubst doch nicht, dass hier die Sender den gleichen Erfolg hätten. Wenn man die Verhältnisse sieht. Was hier Rekordzuschauerzahlen sind, sind in den USA schon Grund für eine Absetzung. Liegt natürlich auch daran, dass es ein paar mehr Einwohner gibt. Hat schon seinen Grund, warum Netflix eine nominierte Sendung nach der anderen raushaut. Mit den Abozahlen in Deutschland nimmt man den Gewinn mit und gut ist.

Ausserdem müsste man das Fernsehverhalten in Deutschland aufbrechen. Es laufen ja auch einige Perlen auf den kleinen Sendern, nur warum haben die Großen dann immer die guten Quoten, während sich gleichzeitig über das Programm aufgeregt wird. Manchmal habe ich das Gefühl die Leute wollen sich einfach über die hunderste Wiederholung von NCIS oder The Big Bang Theory aufregen und schalten dann Familien im Brennpunkt und DSDS, sowie den Bachelor ein, um dann zu meckern wie schlecht und trashig das deutsche Fernsehen geworden ist, während auf kleinen Sendern preisgekrönte Serien oder Dokus unter dem Radar laufen.

Der Teil, der genau dieses Programm sucht dürfte aber leider wohl auch nicht so klein sein.

Edit: Soviel besser als die deutschen Sender, sind die US-Networks auch nicht und die Sendungen kommen auch fast alle eher später als früher nach Deutschland.
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Re: PayTV - unterstes Niveau?

Beitragvon kalle62 » 20.01.2016, 13:25

hallo

Ich bin ja schon Rentner und habe etwas mehr Zeit,aber Ich brauche vor 20:15 eigendlich kein TV.
Was da Mittags läuft gerade die Privaten RTL2--RTL--Sat1--Vox ist schon fast Lächerlich was da Gezeigt wird.
Ich Frage mich da immer mal,wenn Ich wirklich da mal rein Schau,wie die Pseudo Schauspieler das in ihren Freundeskreis erklären warum sie das machen.

Aber egal da kann ja jeder selbst Entscheiden für was er sich Gut ist.
Aber Ich zbs Sehe gerne Alte Filme oder Serie,da Frage Ich mich aber welches Niveau unsere Eltern da hatten.
Und das damal vil mit 3-4-5 Sendern.

Aber trotzden finde Ich zbs das in der Zeit von 09.01.2016 bis 22.01.2016 auf allen Sender 14 Folgen Tatort laufen.Und das ist in etwa alle 14 Tage so,mal mehr oder weniger schon ein Starkes Stück.

Und dann wird gejammert das die GEZ Gebühren nicht ausreichen.

gruss kalle
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Re: PayTV - unterstes Niveau?

Beitragvon GoaSkin » 22.01.2016, 03:23

Natürlich kann das Mittagsprogramm der Privaten lächerlich wirken. Manche Leute denken sich aber in der Folge, sie brauchen PayTV für anspruchsvolleres Fernsehen. Wie man es wahrnimmt, kann man die PayTV Doku- und Informationskanäle aber gar als Steigerung der Lächerlichkeit empfinden...

History erklärt, der Turm von Babel war höchstwahrscheinlich ein Teilchenbeschleuniger.

Discovery erklärt, dass das Zeitreisen eigentlich ganz einfach ist. Man müsste einfach nur eine Bahnstrecke um die ganze Welt bauen und darauf einen Zug fahren lassen, der 8x pro Sekunde die Welt umfährt. Alternativ könnte man das aber auch mit einem schnellen Raumschiff. Die beispielhaft illustrierte Raumschiff-Konstruktion sieht dann aber so aus, als würde das Ding bereits bei einer Geschwindigkeit von 30km/h in Tausende Teile zerfallen. Und noch so jede dubiose Nonsens-Organisation hat natürlich kellerweise Akten, die die Existenz von Ufos beweisen.

Ganz ehrlich: Wenn man dann auf das Nachmittagsprogramm von SAT1 und RTL umschaltet, ist das schon fast Erholung, wenn man vorher auf History war.
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Re: PayTV - unterstes Niveau?

Beitragvon Mephisto666 » 22.01.2016, 09:16

mir wird immer schlecht vom Nachmittagsprogramm von SAT1 und RTL.
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Re: PayTV - unterstes Niveau?

Beitragvon Wasserbanane » 22.01.2016, 09:37

Es wird hier immer Animal Planet bei den Doku-Sendern vergessen zu erwähnen. Da läuft irgendwie auch immer nur Tierpolizei oder Tierarzt.

Planet hat zwar informative Dokus, die sind aber leider so einschläfernd wie die Dokus aus dem Nachmittagsprogramm der regionalen Dritten. Jetzt haben sie bei HBO eingekauft. Mal schauen ob das was wird.

Spiegel TV Wissen kann man sich noch anschauen.

Aber eigentlich kann man auch mal den Threadtitel ändern, da es hier wohl ausschließlich um Doku-Sender geht. Andere Sender bieten auch Serienpremieren, keine Unterbrecherwerbung, keine bis kaum Absetzungsgefährdung,etc. Auch kleine Produktionen, sowie welche die keine Mainstream Themen behandeln haben eine Chance. Auf 13th Street laufen z.B. viele Kurzfilme. Niveau ist dort, wo jeder es persönlich sieht.
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Re: PayTV - unterstes Niveau?

Beitragvon mauszilla » 22.01.2016, 10:44

Lustig worüber man sich doch aufregen kann.
Gefällt dir das Unterhaltungsprogramm der Privaten Pay-TV-Sender nicht, musst sie ja nicht buchen. ;)
Bei den Öffentlich-Rechtlichen ist das was anderes, die muss man bezahlen ob man will oder nicht.

TV ist ein Unterhaltungsmedium und wer meint sich darüber zu bilden hat ein Problem. Wenn ich mich bilden will lese ich Bücher, Fach-Puplikationen und Wissenschaftliche Veröffentlichungen. Dank Internet und Scholar alles kein Hexenwerk mehr.
Sich jedoch über die Programmwahl eines gewinnorientierten Unternehmens aufzuregen ist wie eine Demenz kranke Oma, die mit einem Beil auf den TV losgeht, weil der Nachrichtensprecher was falsches sagt.
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