Ich glaube....hier stimmt was net!

Wenn einmal gemeckert werden muss, dann bitte hier und ohne andere zu stören.

Ich glaube....hier stimmt was net!

Beitragvon birdy14 » 13.05.2014, 20:14

Hallo,

ich glaube ich zahl' ca. 40% zuviel für KabelBW (TV), wenn ich mich auf die Preisliste vom Sep. 2009 und meine aktuelle Nebenkostenabrechnung beziehe :confused:

Kann mir jemand sagen, ob in der Zwischenzeit die Preise für einen OT (6HH) so drastisch gestiegen sind?

Ich weiß, dass mind. ein Mitbewohner irgendwelche Zusatzpakete gebucht hat, aber das dürfte doch nicht soviel ausmachen und mich eigentlich gar nix "angehen" :kratz:
Eine genaue Aufschlüsselung liegt mir leider nicht vor. Bevor ich jetzt um Einsicht in die Unterlagen bitte, möcht' ich mich halt hier etwas informieren...

Habt vielen Dank im Voraus!

Gibt es vllt. irgendwo im Netz ein gutes Beispiel, wie so eine Rechnung für mehrere Haushalte mit unterschiedlichen Sehgewohnheiten (Zusatzpakete ect) aussehen könnte?

Grüssle, birdy14 :smile:

PS: Hoffe, den richtigen Thread erwischt zu haben....
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Re: Ich glaube....hier stimmt was net!

Beitragvon birdy14 » 29.05.2014, 11:37

Ok... mal anders gefragt :zwinker:

Wenn nach Vertragsabschluss zwischen einem Hauseigentümer und KabelBW durch bauliche Maßnahmen aus einem Mehrfamilienhaus ein "Nochmehrfamilienhaus" wird und der Eigentümer es.... halt vergisst, dies dem Anbieter mitzuteilen, aber weiterhin den alten monatlichen Grundpreis in der (den?) Nebenkostenabrechnung(en) aufführt, dann..... ja dann könnte dies doch die Ursache sein, weshalb eine Differenz von mehr als 40 % gegenüber der offiziellen Preisliste entsteht.

Mich würde interessieren, ob in solch einem Fall Justitia auch einen fragenden Blick in Richtung Anbieter wirft, wenn dieser inzwischen nicht nur telefonisch, sondern auch schriftlich über den Status quo informiert worden ist und die Möglichkeit nicht nutzte, sich von der Richtigkeit dieser Angaben vor Ort durch einen Techniker zu überzeugen bzw. hier tätig zu werden.

Leider darf KabelBW einem Endbenutzer wie mir keine Auskünfte zu vertraglichen Angelegenheiten erteilen :nein: und verweist auf den Vermieter als Vertragspartner, der wiederum nicht gewillt ist, für ausreichend Transparenz in dieser Angelegenheit zu sorgen :nein:

Hat jemand sowas oder ähnliches schon erlebt?
Ist es denkbar, dass KabelBW hier einfach abwägt zwischen: "langfristige & sichere Einnahmen plus ein zufriedener Vertragspartner einerseits und kurzfristige Mehreinnahme aber verärgerten (vllt. sogar absprungsbereiten) Vertragspartner andererseits?

Grüssle, birdy14
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Re: Ich glaube....hier stimmt was net!

Beitragvon reset » 29.05.2014, 11:48

Dann verlange doch einfach mal Einsicht in die Belege des Vermieters.
Aus diesen müßte ja hervorgehen, wie sich diese zusammensetzten.

http://www.nebenkostenabrechnung.com/belegeinsicht/

Gruß reset
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Re: Ich glaube....hier stimmt was net!

Beitragvon hajodele » 29.05.2014, 11:53

Selbstverständlich hat das so mancher schon erlebt.
Mich betrifft es zum Glück nicht. Ich bin Eigentümer und die Hausverwaltung gewährt uneingeschränkte Einsicht in die Nebenkosten, die zudem von einem Verwaltungsrat peinlich genau überprüft werden.
Hier ist aber nicht UM/Kabelbw gefragt, sondern tatsächlich der Vermieter, der verpflichtet ist, Einsicht in die Rechnungen zu gewähren, die der Nebenkostenabrechnung zugrunde liegen.
Wenn so etwas offensichtliches passiert, würde ich mir da auch mal die anderen Posten genau anschauen. Wahrscheinlich ist da auch der örtliche Mieterbund hilfreich. Die wollen aber, glaube ich, so was wie einen Mitgliedsbeitrag haben.
Ich habe es nicht mehr genau im Kopf, aber ich hörte mal von um die 80% Nebenkostenabrechnungen, die falsch sind. Rate mal, in welche Richtung :zwinker:
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Re: Ich glaube....hier stimmt was net!

Beitragvon birdy14 » 29.05.2014, 15:03

Habt' vielen Dank euch beiden :super:

Die Sache ist nur leider etwas komplizierter, als sie auf den ersten Blick vllt. zu sein scheint!

Habe nämlich inzwischen von (Noch)Mitbewohnern erfahren, dass sie schon um Einsicht gebeten, diese aber nicht erhalten haben.
Was folgte war der Eintritt in den örtlichen Mieterschutzbund und dessen Empfehlung, die Nebenkosten mit entsprechender Begründung nicht mehr zu bezahlen, was sie dann zuerst angekündigt und schließlich nicht mehr getan haben.

Was dann über Monate hinweg folgte, ist mit wenigen Sätzen leider nicht zu beschreiben....erklärt aber die relativ hohe Fluktuation im Hause zur Freude des zuständigen Maklers.

Ja, hajodele, du hast wahrscheinlich recht mit deiner Vermutung, dass da andere Posten auch angezweifelt werden dürfen. Mein Arbeitskollege, dessen Haupteinnahmequelle die Vermietung von Wohnungen ist, fragte mich beim Sichten der NK-Abrechnung, ob denn unser Haus nachts durchgängig mit einer Flutlichtanlage beleuchtet wird ;-) Dies nur so ein Beispiel und nebenbei erwähnt!

Glaube, in dieser Angelgenheit alles genau abwägen zu müssen :kafffee: auch wenn's mir irgendwie schwerfällt :wand:

Schönes (langes) WE euch allen :smile:

birdy14

PS: Die Haltung von KabelBW wird wohl so lange ein Rätsel für mich bleiben, bis ich es vergesse.....
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Re: Ich glaube....hier stimmt was net!

Beitragvon HariBo » 29.05.2014, 16:16

die Preisliste von KBW für Mehrnutzer findest du hier:

http://www.kabelbw.de/privatkunden/bera ... anschluss/
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Re: Ich glaube....hier stimmt was net!

Beitragvon kalle62 » 30.05.2014, 12:35

hallo

Weis jetzt nicht ob das Hilft.

Mein Vermieter bezahlt an UM 1 mal im Jahr um die 1100 Euro für 8 Wohneinheiten und das gilt für den Normalen Kabelanschluss.

Das wäre 11.37 Euro im Monat für jeden Mieter.

gruss kalle
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Re: Ich glaube....hier stimmt was net!

Beitragvon reset » 30.05.2014, 13:02

Was aber alles nichts daran ändert, das der Kabelnetzbetreiber dem Endkunden keinerlei Rechenschaft schuldig ist,
über Verträge mit seinem Vermieter. Hier muss sich der Mieter an den Vermieter wenden.

Auch können die Kosten, die zB Wohnungsbaugesellschaften mit dem Kabelnetzbetreiber ausmachen, durchaus
von den regulären Kosten abweichen.

Gruß reset
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Re: Ich glaube....hier stimmt was net!

Beitragvon birdy14 » 30.05.2014, 15:34

Hallo,

denke, reset hat bei Punkt 1 vollkommen recht.

Bei Punkt 2 stellt sich mir halt die Frage, ob ein Vermieter Vergünstigungen mit einem Anbieter aushandeln, später aber die regulären Kosten laut Preisliste verwenden darf.
Kann mir gut vorstellen, dass über solche Punkte schon häufig vor Gericht gestritten worden ist und schließlich der Mieter recht bekommen hat. Soviel ich weiß, dürfen nämlich nur die tatsächlich angefallenen Kosten für eine inhaltlich richtige Nebenkostenabrechnung verwendet werden.

In meinem Fall ist es aber noch ganz anders, weil die Gesamtkosten deutlich über der Preisliste von 2009 liegen :traurig:
Wenn dies also zwischen Anbieter und Vermieter so ausgemacht worden wäre, dann beglückwünsche ich hiermit den Verkäufer von KabelBW zu seinem Verhandlungsgeschick :zwinker:
Aber: Ein Vermieter ist nicht nur - wie oben bereits erwähnt - verpflichtet, Einsicht in die Originale zu gewähren, sondern auch dazu, wirtschaftlich zu handeln (also günstigere Angebote den teueren vorzuziehen).

Bezogen auf die Preisliste von 2009 liegen wir ca. 330,-€ darüber und bei der aktuellen wären es immer noch ca. 250,-€.

Ich danke allen für die Hilfe und werde berichten, sobald ich näheres weiß!

Grüssle & schönen Tag, birdy14

PS: Bin mir jetzt irgendwie sicher, dass es gute Gründe hat, weshalb der Vermieter dem erwähnten Mitbewohner zwar angedroht hat, die nichtbezahlten Nebenkosten einzuklagen, jedoch in der Hinsicht nie tätig geworden ist - aber halt in anderer....
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Re: Ich glaube....hier stimmt was net!

Beitragvon reset » 30.05.2014, 16:12

Da scheint aber einiges mit Deinem Vermieter im argen zu liegen.
Ich kann Dir da leider nur empfehlen, Dich da von Fachkundigerseite beraten zu lassen.

Gruß reset
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