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GAU

Wenn einmal gemeckert werden muss, dann bitte hier und ohne andere zu stören.

Re: GAU

Beitragvon BlueSkyX » 25.01.2013, 17:22

Thorsten Eurich hat geschrieben:Ich bin extrem kurz vor dem Punkt, daß ich alles meinem Anwalt übergebe und meinen kompletten Vertrag (ink. Analog TV) kündigen werde.


Und, hast Du die Sache einem Anwalt übergeben?

In dem IPv6-Thread wird ja wild spekuliert, ob ein funktionierender Fernzugriff (bzw. VPN etc.) als "Standard-Features" eines Internetzugangs angesehen werden kann oder dies eher ein Nice to Have ist.
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Re: GAU

Beitragvon leachim » 26.01.2013, 16:10

Also für meine Begriffe gestaltet sich das so:

Wenn ein ISP Internet schaltet, muss das er auch sicherstellen, das alle Dienste die sich ergeben, zur Verfügung stehen. Der Kunde kann nämlich nicht davon ausgehen, dass durch DS-Lite einige Serverdienste nicht bzw. nur eingeschränkt zur Verfügung stehen. In der heutigen Zeit der IT reicht es nicht mehr aus, dass lediglich Internetseiten angesurft werden können. Im Zeitalter von Web 2.0 in dem jeder Infos zur Verfügung stellen will, müssen diese Dienste eben funktionieren. Wenn der Anbieter die vollumfängliche Funktionalität nicht zur Verfügung stellen kann, so ist er in der Pflicht das klar, deutlich und transparent dem Kunden mitzuteilen welche Dienste hiervon betroffen sind. Tut er das nicht, so wurde der Kunde nicht belehrt und kann jederzeit fristlos kündigen. Preiserhöhungen etc. müssen ja auch rechtzeitig bekannt gegeben werden, sodass der Kunde kündigen kann, wenn diesen neuen AGB's widerspricht.
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Re: GAU

Beitragvon conscience » 26.01.2013, 16:52

So einfach ist das nicht.

Ich erfinde den neuen Dienst xy und kreiere den so, dass dieser nur eingeschränkt zur Verfügung steht... Und was dann?

Und zum anderen könnte man auch sagen, dass die "Gegenstelle" alles tun muss, um up to Date zu sein.
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Re: GAU

Beitragvon paul » 26.01.2013, 21:51

conscience hat geschrieben:So einfach ist das nicht.

Ich erfinde den neuen Dienst xy und kreiere den so, dass dieser nur eingeschränkt zur Verfügung steht... Und was dann?

Und zum anderen könnte man auch sagen, dass die "Gegenstelle" alles tun muss, um up to Date zu sein.


Doch, das ist ganz einfach. Die nicht mehr nutzbaren Dienste sind allgemein übliche Sachen, die weltweit genutzt werden. Wenn UM nun genau die Nutzung dieser Dienste verhindert, ohne die Kunden zuvor darüber zu informieren, dann ist das arglistige Täuschung. Diese Verträge sind also samt und sonders durch die Kunden anfechtbar.
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Re: GAU

Beitragvon conscience » 27.01.2013, 00:10

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Re: GAU

Beitragvon NoGi » 27.01.2013, 00:27

paul hat geschrieben: Diese Verträge sind also samt und sonders durch die Kunden anfechtbar.


Hast Du vielleicht ein zitierfähiges Urteil eines Gerichts :schnarch:

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Re: GAU

Beitragvon BlueSkyX » 28.01.2013, 11:36

conscience hat geschrieben:So einfach ist das nicht.

Ich erfinde den neuen Dienst xy und kreiere den so, dass dieser nur eingeschränkt zur Verfügung steht... Und was dann?


Das Problem ist ja, dass es nicht irgendein Dienst XY ist, sondern absolut gängige Dienste.

conscience hat geschrieben:Und zum anderen könnte man auch sagen, dass die "Gegenstelle" alles tun muss, um up to Date zu sein.


Sagen wir es mal so - die Gegenstelle hat ja nix getan, damit es nicht funktioniert. :D VPHn ist bei uns in der Firma grundsätzlich IPv6 tauglich. Aber eben nicht im Zusammenspiel mit DS-Lite von UM.
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Re: GAU

Beitragvon NoGi » 28.01.2013, 12:24

BlueSkyX hat geschrieben:
VPHn ist bei uns in der Firma grundsätzlich IPv6 tauglich. Aber eben nicht im Zusammenspiel mit DS-Lite von UM.


Kannst Du das mal genauer erklären? Wie hängt das VPHn in der Firma vom DS-Lite ab?

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Re: GAU

Beitragvon BlueSkyX » 28.01.2013, 12:41

Nach meinem Verständnis gibt es duch das Tunneln zum NAT das Problem, dass ich keine eindeutige IP habe und so kein VPN-Netzwerk Firmenserver <=> Arbeitsrechner Zuhause hinbekomme.

Bei reinem IPv6 habe ich eine eindeutige IP und kann so problemlos "lokalisiert" werden.
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Re: GAU

Beitragvon NoGi » 28.01.2013, 14:29

BlueSkyX hat geschrieben:Nach meinem Verständnis gibt es duch das Tunneln zum NAT das Problem, dass ich keine eindeutige IP habe und so kein VPN-Netzwerk Firmenserver <=> Arbeitsrechner Zuhause hinbekomme.

Bei reinem IPv6 habe ich eine eindeutige IP und kann so problemlos "lokalisiert" werden.


Dann hast Du DS-Lite nicht verstanden. Das hat eine eineindeutige öffentliche IPv6 Adresse
bzw. sogar einen /56 Bereich. Wenn also der Firmen VPN Server IPv6 kann, hast Du die besten
Voraussetzungen um einen VPN Tunnel aufzubauen.

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