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Kostengrenze beim Datenroaming

Unitymedia-Mobil bietet Handy- und Smartphone-Tarife, die im Netz von Telefónica Germany (o2) realisiert werden.
Wichtig:
Kunden mit einem Unitymedia Mobil-Tarif können über die Rufnummer 0176 / 888 66 310 kostenfrei Hilfe bei allen Problemen in Anspruch nehmen.

Kostengrenze beim Datenroaming

Beitragvon storm-nrw » 27.05.2015, 11:27

Hallo zusammen,

was bedeutet diese Kostengrenze (59,50 EUR) bei den Roaming-Preisen für Datennutzung? Kann ich danach nicht mehr weiter surfen, wenn die Grenze erreicht ist, oder ist die restliche Datennutzung dann mit drin?!

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Re: Kostengrenze beim Datenroaming

Beitragvon mauszilla » 27.05.2015, 11:38

Einfach mal die Fußnoten lesen und die Frage wäre beantwortet ;)
18. Preis gilt pro angefangene 10 KB. Gilt für GPRS-/UMTS-Verbindungen in allen Netzen mit GPRS/UMTS-Verfügbarkeit mit denen Unitymedia ein RoamingAbkommen
hat. Ab einer Datennutzung von 30 MB pro Abrechnungszeitraum stehen nur noch 64 kbit/s zur Verfügung. Ab einer Datennutzung von
200 MB pro Abrechnungszeitraum wird die Surfgeschwindigkeit auf 2 kbit/s reduziert
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Re: Kostengrenze beim Datenroaming

Beitragvon storm-nrw » 27.05.2015, 17:01

Habe ich wohl übersehen. Ist auch immer sehr sinnvoll solche Infos in die Fußzeile zu packen.

Also fürs Ausland wohl eher eine Prepaid-Karte besorgen, denn 30 MB sind ja irgendwie ein Witz, mit 64kbit/s ist so gut wie alles unbrauchbar.
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Re: Kostengrenze beim Datenroaming

Beitragvon Baktosh » 28.05.2015, 21:33

Ich finde das interessant...

Lt. EU-Verordnung darf ein Kunde nur max. 59,50 Euro pro Monat verbrauchen und nach Erreichen dieses Schwellwertes muss die Verbindung zunächst unterbrochen werden.
Heißt im Klartext das der mobile Internetzugang, nach dem der Kunde bei 80% Verbrauch also 47,80 Euro eine 1. Vorwarnungs-SMS bekommen musste, gesperrt wird und der Kunde hierüber per SMS zu informieren ist.

In dieser SMS ist der Kunde zu informieren das er nun 59,50 Euro verbraucht hat und sein Zugang nun gesperrt wurde. Zusätzlich sind in dieser SMS Instruktionen zu hinterlegen wie der Kunde zu verfahren hat, wenn er die Sperre aufheben lassen möchte. Denn der Kd kann von sich aus den expliziten Wunsch äußern das er das mobile Internet im Ausland weiter nutzen möchte bzw. muss. Daher muss er darüber informiert werden wie er das erledigen kann.

I.d.R. wird dies über eine anzugebende Hotlinerufnummer gewährleistet, welche den Kunden dann im Bedarfsfalle darüber zu informieren hat das wenn er die Aufhebung der Sperre wünscht kein weiteres Kostenmonitoring mehr durchgeführt wird und er dann das berechnet bekommt was er verbraucht. Was dann je nach Aufenthaltsland und Datenverbrauch 100te oder 1000de Euro sein können.

Zu beachten ist hier immer die Länderzuordnung, denn es gilt i.d.R. nicht die Geographische Zuordnung eines Landes sondern eher die Geopolitische.
Ausnahme sind die lieben Schweizer :-) die werden seitens der Telefonica zur EU gezählt auch wenn die "nur" in Europa liegen. Andersherum ist es mit der Türkei... Auch diese liegt in Europa gehört aber geopolitisch nicht zur EU
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Re: Kostengrenze beim Datenroaming

Beitragvon storm-nrw » 01.06.2015, 15:55

Soweit ich mitbekommen habe, hat die EU die Grenze pro MB auch auf 0,23 EUR festgelegt und nicht auf 0,24 EUR?! Oder liege ich da falsch.

Schade das es nicht eine vernünftige Auslandsoption gibt, die man wochen- oder tageweise buchen kann.
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Re: Kostengrenze beim Datenroaming

Beitragvon Baktosh » 01.06.2015, 18:15

storm-nrw hat geschrieben:Soweit ich mitbekommen habe, hat die EU die Grenze pro MB auch auf 0,23 EUR festgelegt und nicht auf 0,24 EUR?! Oder liege ich da falsch.


Ganz streng genommen hat die EU die Grenze zum 01.07.2014 auf 23,8ct (20ct + MwSt) festgelegt.

storm-nrw hat geschrieben:Schade das es nicht eine vernünftige Auslandsoption gibt, die man wochen- oder tageweise buchen kann.

Zumindest derzeit nicht bei UM. Die Telefonica an sich bietet derartiges ja an.
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Re: Kostengrenze beim Datenroaming

Beitragvon storm-nrw » 14.09.2015, 18:24

Hallo nochmal!

Für alle die es Interessiert.

Von der 30MB Grenzen war in unserem Urlaub nix zu spüren. Ich habe ca. 105MB ca. 25 EUR in einer Woche verbraucht. Und es wurde nichts gedrosselt. Keine Ahnung ob das ein Fehler war oder ob das grundsätzlich nicht passiert.
Vielleicht kamen die auch mit dem häufigen Netzwechsel nicht klar (Kreuzfahrt mit mehreren Euro-Ländern).
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Re: Kostengrenze beim Datenroaming

Beitragvon Schadensbegrenzung » 16.09.2015, 15:45

storm-nrw hat geschrieben:Hallo nochmal!

Für alle die es Interessiert.

Von der 30MB Grenzen war in unserem Urlaub nix zu spüren. Ich habe ca. 105MB ca. 25 EUR in einer Woche verbraucht. Und es wurde nichts gedrosselt.


Dann ist doch alles perfekt. Der Fehler liegt hier im Detail. Bei 23,8ct pro MB passt das doch. Bis zur Grenze, bei der gedrosselt wird sind es etwa 250MB. Du hättest noch gut 100MB bis zum Maximalbetrag nutzen können.

Wer rechnen kann ist klar im Vorteil.
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Re: Kostengrenze beim Datenroaming

Beitragvon storm-nrw » 23.09.2015, 09:35

Wer lesen kann auch:

Ab einer Datennutzung von 30 MB pro Abrechnungszeitraum stehen nur noch 64 kbit/s zur Verfügung
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Re: Kostengrenze beim Datenroaming

Beitragvon Baktosh » 27.10.2015, 23:59

storm-nrw hat geschrieben:Hallo nochmal!

Für alle die es Interessiert.

Von der 30MB Grenzen war in unserem Urlaub nix zu spüren. Ich habe ca. 105MB ca. 25 EUR in einer Woche verbraucht. Und es wurde nichts gedrosselt. Keine Ahnung ob das ein Fehler war oder ob das grundsätzlich nicht passiert.
Vielleicht kamen die auch mit dem häufigen Netzwechsel nicht klar (Kreuzfahrt mit mehreren Euro-Ländern).


Hallo auch nochmal (auch wenn etwas später),

deine Infos "ca. 105MB ca. 25 EUR" bezogen sich seinerzeit auf eine bereits dir erstellte Rechnung oder war das eine Schätzung welche du anhand deines Handyverbrauchs ermittelt hast ?

Denn deine Aussage "Kreuzfahrt mit mehreren Euro-Ländern" lies mich aufhorchen. Kannst du Kreuzfahrt in diesem Fall etwas näher definieren ?
War das eine Kreuzfahrt auf einem richtigen Kreuzfahrtschiff, also sowas wie die AIDA, wo du auch weiter ab von der Küste (außerhalb 12 Meilen Grenze) bist. Denn hier gibt es keinen "normalen "Mobilfunk mehr sondern i.d.R. nur das eigene Bordnetz des Schiffes. Dieses wird dann zumeist über teure Satelittenverbindung realisiert und gehört dann zu einem Anbieter aus dem Heimatland des Schiffes bzw. der Reederei. Taucht in der Mobilfunkrechnung dann als "Maritime Services" oder ähnliches auf. Haken hieran ist, das diese i.d.R. nicht durch die Kostengrenze des Datenroamings abgedeckt sind und hier der Nutzer auch eine Info-SMS bekommt mit welcher er informiert wird das Schiffsfunkverbindungen NICHT durch das Datenroaming abgedeckt werden".

Oder hast du das Handy nur benutzt wenn du in Küstenreichweite bzw. im Hafen eingelaufen warst ?
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