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TC7200 Firmware-Quellcode veröffentlicht

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TC7200 Firmware-Quellcode veröffentlicht

Beitragvon GoaSkin » 14.12.2015, 12:12

Zur Info:

http://www.pro-linux.de/news/1/23064/fi ... licht.html

Edit: Wenn den Firmware-Quellcode veröffentlichen muss, weil Teile des genutzten Codes unter der GPL stehen, dann gilt dies auch für sämtliche Anpassungen, die Unitymedia vornimmt. Da kann man von Unitymedia eigentlich verlangen, den Code rauszurücken, mit dem z.B. der Bridge-Modus verhunzt wird.
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Re: TC7200 Firmware-Quellcode veröffentlicht

Beitragvon rv112 » 16.12.2015, 07:54

Und was bringt das? Dass man sieht wie sie ihn blockieren? Mit der neuen Connectbox wird ja das gleiche Spiel getrieben (in Deutschland).
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Re: TC7200 Firmware-Quellcode veröffentlicht

Beitragvon Leseratte10 » 16.12.2015, 08:23

Muss man laut GPL dann nicht auch in der Lage sein, eigene Veränderungen einzuspielen - genau wie UM es getan hat?
Und selbst, wenn nicht - wenn man den Quellcode kennt, findet man evtl. ne Möglichkeit, die Sperre zu umgehen.
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Re: TC7200 Firmware-Quellcode veröffentlicht

Beitragvon MartinDJR » 23.12.2015, 21:38

Leseratte10 hat geschrieben:Muss man laut GPL dann nicht auch in der Lage sein, eigene Veränderungen einzuspielen - genau wie UM es getan hat?

Man ist laut GPL berechtigt, den Code zu verändern. Den veränderten Code kann man dann zum Beispiel auf einen anderen Router aufspielen...

Man muss allerdings nicht unbedingt dazu in der Lage sein, die Firmware auf einem Gerät, das GPL-Lizenzierte Software enthält, auch auszutauschen.
Leseratte10 hat geschrieben:Und selbst, wenn nicht - wenn man den Quellcode kennt, findet man evtl. ne Möglichkeit, die Sperre zu umgehen.

Jein.

Zunächst besteht zumindest der Sourcecode einer AVM FritzBox 7170 und der einer 7050 (ich habe mich mit dem Modifizieren von beiden Boxen beschäftigt) nicht nur aus GPL-Code (Linux-Kernel, BusyBox, Libraries, ...), sondern auch aus proprietärem Code. Das Einbauen von proprietärem Code im Linux-Kernel (auch als Kernel-Modul) ist laut GPL nicht zulässig, proprietären Code auf User-Ebene laufen zu lassen hingegen schon!

Die Weboberfläche (die für das Aufspielen von Firmwareupdates verantwortlich ist) steht nicht unter GNU-Lizenz und der Quellcode dafür ist wahrscheinlich nicht offengelegt worden.

Selbst wenn man den Quellcode dafür hätte, sind bei den neueren Routern die Firmware-Images signiert. Das Verfahren ist das gleiche wie bei signierten Emails: Jeder User hat zwar ein Zertifikat, mit der er die Signatur überprüfen kann, den Private Key zum Signieren hat aber nur der Absender.
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