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UM/KBW oder VDSL

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UM/KBW oder VDSL

Beitragvon Mike0185 » 07.01.2015, 16:48

Hallo Gemeinde,

würde gerne mal eure Meinung hören. Folgende Situation:

Ich betreibe einen kleinen Server (NAS) um von unterwegs und aus dem Büro auf meine Daten zugreifen zu können. Einwahl per VPN und div. Dienste. Diesen "Komfort" nutzen auch meine zwei Geschwister und meine Freundin. Zuhause hängen 2 PCs, 2 Laptops, eine PS3, die NAS und 3 Smartphones am Internet. Über die PS3 streame ich gerne auch mal ein paar Spielfilme via Amazon Prime oder daddle ein wenig. Meine Lebenspartnerin und ich teilen unsere Internet- und Telefonleitung mit meinen Eltern, die im gleichen Haus eine Wohnung darunter leben. Wir haben also 2 Telefonanschlüsse und einen Faxanschluss. Aufgrund des ganzen IPv6 und DSLite Wirrwars haben wir einen KBW-Businessanschluss 100/7,5. Wir dürfen also auch offiziell mit fester IP einen "Server" betreiben. So gesehen bin ich eigentlich zufrieden. Wir haben rund 112 Mbit/s down und 7,2 Mbit/s up. Die Leitung läuft eigentlich stabil. Wir hatten sehr selten Ausfälle. Einzig die oft inkompetente Hotline stört mich, sowie dass im Businessbereich nichts voran geht. Kein statisches IPv6-Präfix oder Dualstack und festgefahrene Tarife (kein höherer Upload). Auch stört mich die eingeschränkte Funktionalität der Fritzbox.

Nun hat in unserem Dorf der Magenta-Riese VDSL weiter ausgebaut. Lt. Verfügbarkeitsauskunft erhalten wir an unserem Telefonanschluss VDSL mit bis zu 100/40 Mbit/s. Leider bekomme ich immer nur "bis zu"-Auskünfte. Angeblich liegen 102 MBit/s am Hausanschluss, bei einer Leitungslänge von 311 Meter an. Ob ich nun wirklich 100/40 dann auch bekomme, will mir aber niemand sagen. Ich muss nicht zwingend einen 100 Mbit/s-Anschluss haben, aber ich würde schon gerne wissen auf was ich mich einlasse... Eine feste IP bekomme ich im Privattarif auf jeden Fall nicht - muss ich auch nicht... Es gibt ja auch DynDNS. Ein Businesstarif ist ohne Gewerbeschein bei der Telekom nicht möglich. Offizell ein NAS dürfte ich auch nicht betreiben, aber schreit da jemand danach? Was ist mit der Drosselung? Gibt's die nun oder nicht?

Würdet Ihr KBW/UM oder doch eher VDSL bevorzugen?


Danke für Eure Meinung!


Gruß
Mike
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Re: UM/KBW oder VDSL

Beitragvon bash » 07.01.2015, 17:37

Wenn SCHLAU bist hol dir Congstar (Telekom Tochter, geht aber übers GLEICHE Netz!), da haste 1Monat Vertragslaufzeit mit VDSL, dann siehste obs und was Verfügbar ist. Wäre bei mir vDSL würde ich SOFORT wechseln.. ohne mit der Wimper zu Zucken..

Mit UM haste bei NAS,Server,VPN Diensten nur fummelleihen. Siehe IPv6 ;-)
bash
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Re: UM/KBW oder VDSL

Beitragvon hajodele » 07.01.2015, 18:17

Ich bin vor knapp 2 Jahren trotz einer IPv4 und eigentlich stabiler Leitung von Kabelbw zu VDSL (1und1) gewechselt.
Mich hat nicht nur die hochkompetente Hotline :brüll: gestört, sondern auch die unglaubliche Gebührenvielfalt, die mit der Zeit eingeführt wurde.
Mein Tarif (50/10) ist permanent vorhanden, ich habe Dualstack (IPv6 mußte ich mir extra freischalten lassen :zwinker: )

Zum Thema Zugang von außen:
Laut den AGB für Privatverträge ist das ja auch bei UMKBW verboten. Nur ist das da sehr verwaschen dargestellt.
Kritisch wird so was erst, wenn der Zugang wirklich öffentlich von jedermann möglich ist.
(Sonst könnte man ja nicht mal auf die Fritzbox zugreifen, um nach seinen entgangenen Telefonaten zu schauen.)
hajodele
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Re: UM/KBW oder VDSL

Beitragvon bash » 08.01.2015, 00:57

hajodele hat geschrieben:.....
Laut den AGB für Privatverträge ist das ja auch bei UMKBW verboten. Nur ist das da sehr verwaschen dargestellt.
Kritisch wird so was erst, wenn der Zugang wirklich öffentlich von jedermann möglich ist.
(Sonst könnte man ja nicht mal auf die Fritzbox zugreifen, um nach seinen entgangenen Telefonaten zu schauen.)


Gab oder gibt es dazu nicht nen Gerichtsurteil das UPC das nur Anwenden darf wenn der Kunde es Business mässig verwendet? Weil ich mein in dem Urteil ging es darum das ein Privatkunde seine eigene Cloud/NAS aufsetzen darf um an seine "eigenen" Privaten Daten von überall ran zu kommen?

Wäre ja auch relativ dreist wenn man den Kunden verbietet von außen an seine eigenen Daten zu kommen. Solange wie gesagt diese nur zu Privaten zwecken dienen und nicht etwa um ein Business damit zu betreiben.

Habs bei mir jedenfalls so eingestellt und mir nen eigenen DNS Server Installiert (auf meinem vServer). Mein QNAP NAS prüft per Script prüft ca. alle 15-30min. die IPv6 und Updatet diese ggfl. per CNAME-Eintrag somit kann ich dann meine NAS unter ner normalen sub-Domain erreichen und nicht etwa die IPv6 die sich ja kein Mensch merken kann.. :glück:
Nutze meine NAS aber auch nur Privat für mich und meine Eltern da wir dort alle Wichtigen Dateien ablagern und ggf. auch zugreifen. (Selbst per Handy) Sollte UM mit sowas Probleme haben, dann sollten die echt mal über Netzneutralität nachdenken.. :D
bash
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Re: UM/KBW oder VDSL

Beitragvon ray0n » 02.07.2015, 15:02

Würde wenn verfügbar ist VDSL nehmen alleine der Upload ist um vieles besser
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